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Jan15

Buch Kritik: George Lucas - Die Biografie

Buch Kritik: George Lucas - Die Biografie

Buchtitel: George Lucas - Die Biografie
Autor: Brian Jay Jones

Broschur:
480 Seiten

Verlag: Edel Books
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841905574

Preis zum Test: EUR 24,95


 

Inhalt: Als 1977 in einem US-Vorstadtkino ein unbekannter Science-Fiction-Film anlief, ahnte niemand, dass hieraus das erfolgreichste Filmprojekt aller Zeiten werden würde. Star Wars veränderte alles: die Sehgewohnheiten, die Art und Weise Filme zu machen und zu vermarkten, wie Produzenten wahrgenommen werden. Der Mann dahinter wird heute in einem Atemzug mit Steve Jobs oder Walt Disney genannt: George Lucas quälte sich beim Schreiben und im Umgang mit Schauspielern, war aber unerbittlich, wenn er von einer Idee überzeugt war. Ein brillanter Regisseur, der neue Standards setzte, ein Genie am Schnittplatz und ein Unternehmer, der die Filmvermarktung auf eine völlig neue Stufe hob. Bestsellerautor Brian Jay Jones legt nun die erste umfassende Biografie vor - nicht nur eine packende Darstellung des Lebens und Werks von George Lucas, sondern auch ein wichtiges Stück Film- und Wirtschaftsgeschichte.

 


 

 


 

George Lucas ist vielen Filmfans heutzutage ein Dorn im Auge. Nicht wenige freuten sich, als er 2012 u.a. seine Rechte an der STAR WARS-Saga für vier Milliarden Dollar an Disney abgab. George Lucas, der Mann der diese Space Opera erst erfand, nur um mit den Fans immer wieder anzuecken, weil er sie immer wieder mit den neuesten technischen Errungenschaften verbessern wollte. George Lucas, der bis heute nur bei sechs Spielfilmen selbst Regie geführt hat, scheint nun da Disney die weiteren STAR WARS-Abenteuer auf die Leinwand bringt mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten. Der Mann, der seine Mitarbeiter vor allen Dingen im technischen Bereich immer wieder zu Höchstleistungen antrieb, war auch der Mann, der nach der ersten STAR WARS-Trilogie merkte, dass der Erfolg mit Filmen nicht automatisch auch zu privaten Erfolgen führte. "George Lucas - Die Biografie" von Brian Jay Jones wirft einen ausführlichen Blick auf das Leben eines Filmemachers mit vielen Auf und Abs, vertanen Chancen und dem richtigen Riecher.

Auch wenn George Lucas wie bereits erwähnt, nur bei sechs Filmen selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm, gibt einiges von ihm zu berichten. Der Autor setzt dabei, nach einem kurzen Prolog direkt aus der tunesischen Wüste beim Dreh des ersten STAR WARS-Abenteuers, selbstverständlich bei der Kindheit und Jugend von George Lucas ein und beleuchtet dazu auch seine Eltern und Geschwister. Schon hier wird eines deutlich: Brian Jay Jones legt Wert auf Details und Kleinigkeiten, aber zu keinem Zeitpunkt verliert er sich darin. Brian Jay Jones war kein Wegbegleiter von George Lucas, sondern sammelte seine Informationen aus Gesprächen mit Freunden, Kollegen, Wegbegleitern und auch Kontrahenten des Filmemachers zusammen und wertete zusätzlich zahlreiche weitere Quellen aus. Dies alles belegt er durch über 1500 Endnoten, die den Lesefluss nicht stören (sie sind ja auch erst am Ende zu finden und sonst weißt nur eine kleine Zahl im Text auf sie hin), aber so seinen Ausführungen Hand und Fuß geben. Brian Jay Jones versteht es dabei sehr gut den Leser in den Bann zu ziehen und ohne größere Tricks ein spannendes, lustiges und emotionales Bild von George Lucas Leben zu entwerfen. Er betrachtet das Leben des Filmemachers dabei keineswegs aus einer geblendeten Fan-Brille, sondern lässt durchaus auch kritische Töne anklingen. Aber, und das zeigt einem das Buch sehr schön auf, man kann sagen was man will, George Lucas und was seine Filme und seine Firmen ausmachen, waren mehr als bahnbrechend für das amerikanische Kino der heutigen Zeit. Das Buch zeigt wie Lucas immer wieder den richtigen Riecher hatte und dadurch auch fernab der Hollywoodstudios - er hasste das System Hollywood und spaltete sich so früh wie möglich davon los - zum großen Erfolg kam. Wer sich auch immer wieder gefragt hat, wieso Herr Lucas nur bei so wenigen Filmen selbst Regie führte, wird hier fündig werden. Er war bekanntlich kein Fan von Dreharbeiten und der Arbeit mit Schauspielern, aber er merkte auch nach dem Dreh von THE RETURN OF THE JEDI (1983), dass sein Familienleben daran scheiterte, was ihn schließlich zum Umdenken brachte. Das Buch regt an sich weiter mit seinem Werk zu beschäftigen und zu schätzen, was er und die Mitarbeiter seiner Firmen für die Technik des heutigen Kinos alles erfunden haben. Das Buch zeigt einen Menschen, dessen Charakter so vieles klarer macht, was seine Person betrifft und nähert den Leser an eine ansonsten introviertiere und publikumsscheue Person an, die bis heute eigentlich noch nicht so wertgeschätzt wird in der Filmwelt, wie es verdient hat. Absoluter Lesetipp!.

Autor Brian Jay Jones bezeichnet sich selbst als "Pop Culture Junkie" und hat bereits zu Jim Henson und Washington Irving (von ihm statt u.a. die Kurzgeschichte "The Legend of Sleepy Hollow", die bekanntlich schon für zahlreiche Verfilmungen Pate stand). Beide Bücher bekamen zahlreiche positive Besprechungen und Asuzeichnungen. Im Dezember 2016 erschien das vorliegende Buch bereits auf Englisch und heimste ebenfalls positive Kritikerstimmen ein. Aktuell arbeitet er an einer Biografie zu Dr. Seuss, dem Autor von u.a. dem Grinch.  

Manuel Föhl

Manuel Föhl

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