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Aug08

Reclam Filmgenres: Science Fiction

Reclam Filmgenres: Science Fiction

Buchtitel: Reclam Filmgenres: Science Fiction
Herausgeber: Thomas Köbner
Gebundene Ausgabe:
574 Seiten

Verlag: Reclam
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-15-018401-1
Größe: 9,5 x 2,7 x 14,7 cm


 

Mit seinen gelben Büchlein hat sich der Reclam Verlag in das kollektive Gedächtnis vieler Schülerinnen und Schüler eingeprägt. Doch nicht nur die oft fälschlicherweise gescholtenen Pflichtlektüren aus dem Unterricht sind fester Bestandteil des Verlages. Seit ein paar Jahren findet man auch Bücher zum Film und Medienbereich in ihrem Sortiment. Eine fundierte filmwissenschaftliche Reihe davon ist die der "Filmgenres". Verschieden Texte diverser Autoren werden dort versammelt und geben einen mehr als oberflächlichen Umriss eines Genres im Laufe der mittlerweile über 100-jährigen Filmgeschichte. Heute soll der Band zum Science-Fiction-Genre vorgestellt werden, wo der älteste Film aus dem Jahre 1902 stammt und das jüngste Werk von 2005.

 


 

Bevor es mit den einzelnen Filmvorstellungen in medias res geht, situiert Thomas Koebner das Genre in seinen historischen Kontext. Nicht erst der Film, sondern bereits die Literatur formte dieses Genre, wie wir es noch heute kennen und rezipieren. Weniger überraschend, dass viele der Bücher schließlich auch Vorlagen von erfolgreichen Filmen wurden. Dabei entwickelte es sich von Anfang als ein Genre, dass Faszination hervorrufen konnte durch seine Neuartigkeiten im Bereich der Technik und der Andersartigkeiten seiner Welten. Doch der Blick auf diese Welten war und ist allzuoft auch immernoch ein pessimistischer, denn oft geht mit der fortschreitenden Technik auch eine Angst einher und nicht selten wird eine zukünftige fiktive Dystopie dazu genutzt eine Aussage über die gegenwärtige Gesellschaft zum Besten zu geben. Dabei sollte von vornherein erstmal geklärt werden, welche filmischen Auswüchse man diesem Genre überhaupt zurechnen soll oder darf. So mag es den ein oder anderen überraschen, dass die STAR-WARS-Filme ihren Weg in den Buch gefunden zu haben, ist es doch eine ewige Debatte unter den Fans, vor allem mit den Trekkies aus dem STAR-TREK-Universum, dass die Welt von Luke Skywalker und Han Solo doch mehr eine Soap-Opera ist, denn wirklich einer fiktiven Wissenschaft folgt. Diese Diskussion spart man sich in dem Buch aus, auch wenn Koebner zu Beginn das die Aufnahme eines jeden Films in das Buch bestreitbar ist, aber auf der anderen Seite mit bestimmten sich wiederholenden Motiven oder Formen gerechtfertig werden kann.

Die Besprechungen der einzelnen Filme bitten zu Beginn jedes Artikels eine Übersicht zu Erscheinungsjahr, -ort und Laufzeit, sowie über die Beteiligten Personen vor und hinter der Kamera. In den Artikel selbst versuchen die Autoren in kompakter Form auf die Entstehung, den Inhalt und die Rezeption der Filme einzugehen. Ihre Besprechungen halten sich dabei vor subjektiven Einschätzungen nicht zurück. Ist ein Film in diesem Buch aufgenommen, bedeutet das nicht, dass dieses Werk über allen Zweifeln erhaben ist. Die Texte wurden von Filmwissenschaftlern verfasst, sind aber in ihrem sprachlichen Duktus auch für den normalen Filmfan und -kenner ohne Probleme zu verstehen. Interessant ist dabei auch oft, wie die Autoren die Filme in der Zeit ihrer Entstehung verorten und so einen informativen Blick über den Film hinaus wagen.

Es ist ein Buch zum Nachschlagen wie auch zum einfachen Lesen von vorne nach hinten. Es erfordert auch nicht, dass man die Filme jeweils schon kennt. Die inhaltlichen Beschreibungen geben dem interessierten Leser dahingehend genügend Informationen und im Idealfall auch Lust sich den Film mal selbst anzusehen. Wobei man beachten muss, dass nicht immer vor Spoilern Halt gemacht wird. Vereinzelte schwarz-weiße Abbildungen aus Filmen illustrieren den Band zwischen den Texten dezent.

Neben den normalen Verkaufsstellen kann man das Buch auch direkt beim Verlag bestellen: Reclam Verlag

Manuel Föhl

Manuel Föhl

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