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Mär07

Acht Stunden sind kein Tag

Acht Stunden sind kein Tag

Originaltitel: Acht Stunden sind kein Tag
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 1972
Genres: Drama, Serie
Freigabe: FSK-12
Regie: Rainer Werner Fassbinder

Darsteller: Gottfried John, Hanna Schygulla, Luise Ullrich u.a.

Preis zum Test: EUR 24,99


 

Inhalt: In Rainer Werner Fassbinders fünfteiliger Miniserie Acht Stunden sind kein Tag geht es um den Alltag verschiedener Menschen, die im Köln der 1970er Jahre leben. Es werden sowohl die beruflichen als auch die privaten Probleme der Protagonisten beleuchtet. Zu diesen Protagonisten gehört unter anderem der Werkzeugmacher Jochen (Gottfried John), der mit der Angestellten einer Tageszeitung, Marion (Hanna Schygulla), zusammen ist. Gemeinsam planen die beiden eine baldige Hochzeit. Doch zuvor gilt es, diverse Interessenskonflikte zu lösen.

 


 

 



- Kritik -
     

Vor Kurzem durften wir erst die neue BD-Box von Studiocanal vorstellen, die fünf Filme auf Blu-ray, drei davon zum ersten Mal, von Rainer Werner Fassbinder vereinte, aber damit nicht genug. Aufwendig wurde von der Rainer Werner Fassbinder Foundation (RWFF) Fassbinders fünfteiligte Fernsehserie ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG restauriert. Unterstützt wurden sie dabei vom Museum of Modern Art, der R.W.F. Werkschau, ARRI und dem Verlag der Autoren. Weltpremiere durfte die Restaurierung dieses Jahr auf der Berlinale feiern und ist seit kurzem nun auch von Studiocanal im Handel erhältlich. Die Serie war damals ein Blick ins das alltägliche Deutschland des Arbeitermilieus. Die acht Stunden stehen hierbei für die Arbeitszeit an einem Tag. Doch was bleibt darüber hinaus noch?

Ursprünglich sollte die Serie ganz universell "Familie X" heißen und wurde schließlich aber doch nochmals unbenannt. Die fünf Folgen waren seinerzeit ein großer Erfolg und erreichten Quoten, die man im deutschen Fernsehen sonst nur mit dem TATORT einbringen konnte. Doch trotz allem war nach fünf Folgen, Drehbücher für die Folgen sechs bis acht lagen schon vor, Schluss. Warum weiß man bis heute nicht so genau. Streitereien mit Fassbinder, wie die Einsicht die Geschichte sei eigentlich zu Ende erzählt, tauchen hier und da als Spekulationen auf. So sind es nun die fünf Folgen, die eine in sich fertige Geschichte präsentieren. Sie war und ist ein guter Gegenentwurf, zu den sonstigen Familienserien aus dieser Zeit, die ihrem Publikum vielmehr eine heile Weilt vorgespielt haben. Fassbinders Serie zeichnet nun auch nicht die Hölle auf Erden, denn bei allen Konflikten die aufkommen, sind es doch auch Ausgänge und Charaktere, die Mut machen und Optimismus versprühen.

Hanna Schygulla, die heute mit Fassbinder fast immer in einem Atemzug genannt werden muss, wurde hier übrigens zum ersten Mal einem größeren Publikum bekannt. Auffallend ist bei dieser Serie, dass er seinem Ruf trotz, indem er die Unzulänglichkeit seiner Werke, die ihm oft unterstellt wurde, hier vermissen lässt. und präsentiereine dramaturgisch konventionell aufgebaute Serie, wie man sie damals im Fernsehen auch gewohnt war. Das Neue war ihre Aktualität der Themen, vor allen Dingen der Probleme, die das Publikum und ihre Ängste im Alltag besser ansprechen konnten. So könnte die Serie sogar versucht haben, oder Fassbinder, seine Zuschauer zu erreichen und zu mobilisieren, indem ihnen die Figuren zeigen konnten was möglich war um gegen Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft oder im Berufsalltag anzukommen. So biedert sich Fassbinder aber teilweise auch sehr einem deutschen Kino oder Film an, den er, als Vertreter des Neuen Deutschen Films, eigentlich so sehr verachten müsste. So muss man differenzieren zwischen dem was man sieht und wie es wirkt, im Verlgeich dazu was Fassbinders eigentliche Intentionen waren. Nicht profane Unterhaltung, sondern Wachrütteln!

  

- Fazit -  

Nicht nur ein wichtiges Zeitdokument, aber als solches vor allem interessant, ist die Serie von Fassbinder fernab seiner sonst vielfach distanzierten Inszenierungsart, wie es das Ziel der Macher war, eine Serie für jedermann, in die sich ein Blick mehr als lohnt.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 13. Februar 2017
BD Verleihstart: 13. Februar 2017

Publisher: Arthaus

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 467 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0 Mono)

Untertitel:
Keine

Extras:

  • Dokumentation: „Acht Stunden sind kein Tag: Eine Serie wird zum Familientreffpunkt“ von Juliane Lorenz 

Kritik Extras
Eine Dokumentation, die kaum Fragen offen lässt.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

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