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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Mär24

Alone

Alone

Originaltitel: Alone
Herstellungsland: Frankreich, Spanien

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Drama, Horror, Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie: Thierry Poiraud

Darsteller:
 Fergus Riordan, Madeleine Kelly, McKell David u.a.

Preis zum Test: EUR 15,99


 

Inhalt: Eine Gruppe straffällig gewordener Teenager lebt in einer Besserungseinrichtung auf einer einsamen Insel. Eines Tages erwachen die Jugendlichen in ihrem Schlafsaal und stellen fest, dass alle Betreuer verschwunden sind. Sie veranstalten eine ausschweifende Party, doch einer der Aufseher taucht mitten in der Nacht auf und attackiert die Jugendlichen ohne Grund. Sie töten ihn und flüchten in die nahegelegene Stadt, wo sie langsam realisieren, dass die komplette Insel verlassen ist. Es stellt sich heraus, dass eine mysteriöse Seuche alle Erwachsenen befallen hat und sie aggressiv und gewalttätig macht. Nur Kinder und Jugendliche scheinen immun. Doch einer aus der Gruppe erreicht bald die Volljährigkeit.

 


 

 



- Kritik -
     

Was ist ALONE? Ein Zombiefilm? Eine Coming-of-Age-Geschichte? eine Dystopie? Wahrscheinlich von allem etwas. Anders als in sonstigen Zombiefilmen ist es aber diesmal gar nicht so einfach beziehungsweise gar unmöglich der Plage zu entkommen, da man ab dem 18. Lebensjahr davon betroffen ist. Aber den Film als einfache Zombievariation abzutun, würde dem Film, zumindest der zweiten Hälfte nicht gerecht werden. Im zweiten Teil der Handlung sind dafür die Coming-of-Age-Elemente und das dystopische Drama zu präsent. Ein Plädoyer für die Jugend als beste Zeit des Lebens? Capelight hat den Film nun auf DVD und Blu-ray in den Handel gebracht. Wir haben ihn uns mal angeschaut...bevor wir zu alt sind.

Wie so oft ermöglicht so ein Szenarion faszinierende Bilder einer entvölkerten Gegend, die eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. Dazu trägt auch das Casting der Jungschauspieler bei, die eine Frische und Unverbrauchtheit mit in ihre Rolle bringen. Nicht nur, dass sie unbekannt sind, sondern schaffen sie auch eine Natürlichkeit in ihre Spiel hereinzubringen, was ein gewisses Authentizitätsgefühl beim Zuschauen ermöglicht. Dazu trägt auch das Make-Up oder ähnliches bei, was nicht versucht die Jugendliche wie hippe Jungmodels darzustellen, sondern wie man so Jugendliche auch normal auf der Straße treffen würde. Ein Problem, das man so sonst bei vielen Hollywood-Produktionne wiederfinden, wo scheinbar eine Narbe im ansonsten perfekt geschminkten Gesicht als ausreichend angesehen wird. Inhaltlich ergibt sich die Spannung des Films daraus, dass man miträtselt was nun vorgefallen ist. Vor allen Dingen ist in der ersten halben Stunde noch völlig offen, was als nächstes passieren wird und in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. So zieht der Film die Spannungsschraube mehr und mehr an, bis zumindest für kurze Zeit ein wahnsinniges Chaos ausbricht. 

Dieses Chaos hält aber nicht an und entwickelt sich weniger blutig als in anderen Genrevertretern, da für die Übertragung des Virus wie bereits erwähnt ein gewisses Erwachsenenalter erforderlich ist. DIe zweite Hälte bemüht sich dann auch mit einer Liebesgeschichte, die mehr oder weniger originell mit der Haupthandlung verwebt wird, den Drama-Aspekt der Geschichte weiter auszuarbeiten und findet dafür zärtliche Bilder und untermalt dies mit einer atmosphärischen Filmmusik. Selbstverständlich passiert dies auf Kosten eines gewissen Tempos des Films, auch nimmt der Film hier zuweilen etwas viel Abzweigungen und verliert etwas seinen Fokus. Wobei bei einer Laufläng von 81 Minuten (den Abspann mitgezählt) ohnehin nicht viel Zeit zum Langweilen bleibt. Etwas zu kurz vielleicht, für die Fülle an Ideen und Szenarien, doch gibt das der Erzählung eine gewisse Dichte. Somit nicht abschrecken lassen von den jungen Darstellern, der Liebesgeschichte oder dem unüblichen Zombie-Szenario, sondern einen Blick wagen und entdecken, was sich mit eigenlich ausgetreteten Pfaden doch noch so alles anstellen lässt.

  

- Fazit -  

Gelungene Variation der Zombie-Prämisse, der sich weniger auf bekannte Stationen des Genres verlässt und gekonnt mit neuen Ideen und Typen anderer Genres vermischt.

Wertung: 7,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 24. März 2017
BD Verleihstart: 24. März 2017

Publisher: Capelight Pictures

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,39:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 81 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Making Of
  • Kinotrailer

Kritik Extras
Ein kurzweiliges Making Of bildet neben dem Trailer das Bonusmaterial.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

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