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Jun22

BD Kritik: Amerikanisches Idyll

BD Kritik: Amerikanisches Idyll

Originaltitel: American Pastoral
Herstellungsland: USA, Hong Kong

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Drama
Freigabe: FSK-12
Regie: Ewan McGregor

Darsteller:
Ewan McGregor, Jennifer Connelly, Dakota Fanning u.a.

Preis zum Test: EUR 13,49


 

Inhalt: Ewan McGregor spielt Seymour Levov, genannt „der Schwede“. Einst war er legendärer High-School-Sportler, jetzt ist er ein erfolgreicher Geschäftsmann und verheiratet mit der ehemaligen Schönheitskönigin Dawn. Über Nacht wird der Familienvater aus dem ersehnten Idyll gerissen, als seine Teenager-Tochter Merry eines Bombenanschlags auf ein Postamt beschuldigt wird und verschwindet. Erschüttert bis ins Mark muss „der Schwede“ unter die Oberfläche schauen und sich dem Chaos der Welt um ihn herum stellen.

 


 

 



- Kritik -
      

Irgendwann wird es Schauspielern dann doch zu langweilig nur vor der Kamera zu stehen und sie wagen sich auch mal hinter diese. Gerne in Personalunion als Regisseur und Hauptdarsteller. Das dies funktioniert zeigten schon viele bekannte und erfolgreiche Beispiele wie Clint Eastwood oder Ben Affleck, der mit die besten Filme seiner Karriere als Schauspieler selbst inszeniert hat. Ewan McGregor wollte es nun auch mal wissen und nahm sich für sein Regie-Debüt nicht irgendeinen Stoff dafür raus, sondern das Buch AMERIKANISCHES IDYLL, welches dem bekannten Autor Philip Roth einst einen Pulitzer-Preis einbrachte. Sich selbst besetzte er dabei auch direkt in die Hauptrolle. Kann er sich in die Riege erfolgreiche Schauspieler im Regiefach einreihen? Seit Kurzem ist sein Erstlingsregiewerk von Splendid Film auf DVD und Blu-ray erhältlich. 

Wenn Schauspieler hinter die Kamera treten, hat das auch immer wieder einen faden Beigeschmack. Suggeriert es doch, dass eigentlich jeder Regie führen kann oder zumindest autodidaktisch als Schauspieler mitnehmen kann. Auch erwartet man von Schauspielern hinter die Kamera gerade eben, dass sie sich auf ihre Schauspieler konzentrieren und deshalb in puncto Bildsprache mehr vom Kameramann abhängig sind. Inwiefern dies nun zutrifft würde wohl zu sehr in eine Diskussionen um die Autorschaft eines Films münden, doch im Endeffekt sollte man in einem Film wie diesem, auch wenn es schwer fällt, zwischen dem Schauspieler Ewan McGregor vor der Kamera und dem Regisseur Ewan McGregor hinter der Kamera unterscheiden. Mit AMERIKANISCHES IDYLL hat er sich dabei nicht den leichtesten Stoff zur Adaption herausgesucht. Gemeinsam mit seinem Drehbuchautor John Romano gelang es ihm, die teilweise ausufernde Vorgeschichte des Buches vor der eigentlichen Haupthandlng gekonnt zu verdichten. Dabei greift er wie das Buch, und wie es Roth immer wieder gerne macht, darauf zurück, dass die Rahmenhandlung von einem fiktiven Autor ausgeht, Nathan Zuckerman, den Roth für seine Bücher schuf und dessen Rolle im Film von David Straithairn gespielt wird. 

Die Verfilmung des Buches war schon lange in der Planung und Ewan McGregor gierte genauso lange schon nach der Hauptrolle. Da war es nur praktisch, dass er mit seinem Regie-Engagement auch das Projekt ansich wieder ins Rollen brachte. Ihm gelingt es dabei die Handlung des Films, die in den 60er Jahren situiert ist, über seine Themen auch für die heutige Zeit übertragbar und nachvollziehbar zu machen. Denn wie damals gibt es auch heute eine unzufriedene junge Generation, die sich vergessen fühlt und bereit ist auch Gewalt anzuwenden um seine Ziele zu erreichen oder auf sich aufmerksam zu machen. Ewan McGregor als Vater, der in seinen jungen Jahren alles zu erreichen schien und von dessem makellosen Leben nach und nach der Glanz abfällt. Überzeugend gespielt und mehr als souverän in Szene gesetzt. Ewan McGregor hat die erste Feuerprobe als Regisseur bestanden, als Schauspieler sowieso.

  

- Fazit -  

Kraftvoll inszeniert Ewan McGregor hier sein Regiedebüt und verliert dabei nie den Überblick der Fülle an Inhalt und schafft es souverän seine Geschichte in die politischen Gegebenheiten Amerikas der 1960er einzubetten.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 31. März 2017
BD Verleihstart: 31. März 2017

Publisher: Splendid Film

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 109 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Niederländisch

Extras:

  • Interviews
  • B-roll

Kritik Extras
Etwas mehr hätte es gerne sein dürfen, aber so ist es besser als Nichts.

Wertung: 5|10

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

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