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Okt12

Cabin Fever: The New Outbreak

Cabin Fever: The New Outbreak

Originaltitel: Cabin Fever
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Horror
Freigabe: FSK-18
Regie: Travis Zariwny
Darsteller: Gage Golightly, Matthew Daddario, Nadine Crocker u.a.

Preis zum Test: EUR 14,98


 

Inhalt: Nach dem Stress der Prüfungszeit fährt eine Gruppe Studenten in eine abgelegene Hütte im Wald, um zu feiern und sich zu erholen. Die Hütte liegt idyllisch am Rande eines Sees, perfekt zur Erholung – und abends zum Feiern. Doch als eines der Mädchen plötzlich krank wird und Blut erbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu: Nach und nach werden die Freunde von einem aggressiven Virus befallen, der ihre Körper auf unbeschreiblich grausame Weise regelrecht zerfrisst. Als sich die Clique hilfesuchend an die Bewohner des nahegelegenen Dorfes wendet, reagieren diese äußerst ablehnend: Denn die Furcht, sich ebenfalls anzustecken, ist zu groß.

 


 

 


 

- Kritik -  

Nachdem Eli Roth’s "Cabin Fever" (2002) im Jahre 2004 veröffentlicht wurde, folgten insgesamt 2 weitere direkt-to-DVD Fortsetzungen, die allesamt nicht an den Erstling ran kamen. Mit "Cabin Fever" (2016) - der in Deutschland unter dem Titel "Cabin Fever - The News Outbreak" vermarktet wird - wird einem der gleiche Aufguss aus der Vorlage noch einmal aufgetischt. Der Virus darf wieder ein paar College-Absolventen in einer Waldhütte dahinraffen, die wie in der Vorlage einen infizierten obdachlosen Mann anzünden und dieser in dem Trinkwasserreservoir hinter der Waldhütte verendet. Anschließlich infiziert sich jeder, der mit dem Trinkwasser in Berührung kommt und stirbt auf höchst qualvolle Weise. Kennt man die Vorlage, dann kennt man auch "Cabin Fever - The New Outbreak". Eigentlich sollte "Cabin Fever - The New Outbreak" zusammen mit dem dritten Teil "Cabin Fever 3 - Patient Zero" abgedreht werden und als vierter Teil fungieren, jedoch kam der vierte Teil nie zustande. Stattdessen wurden die Pläne für ein weiteres Sequel über Bord geworfen und aus "Cabin Fever - The New Outbreak" wurde ein Remake des Erstlings aus dem Jahre 2002.

Was im Vorfeld für einen Vierten Teil und demnach für eine direkte Fortsetzung sprach, ist letztendlich nur ein kompletter 1:1 Aufguss. Für "Cabin Fever - The New Outbreak" wurde das gleiche Drehbuch wie aus der Vorlage aus dem Jahre 2002 verwendet, nur der heutigen Zeit angepasst, mit Smartphone, Selfie, Sozialen Netzwerken und optisch angepassten Effekten. Hingegen wurden sämtliche Dialoge, Handlungen und Abläufe 1:1 aus der Vorlage übernommen. "Cabin Fever - The New Outbreak" hat gerade für Kenner der Vorlage keinerlei Überraschungen oder gar Neuerungen parat. Weil Eli Roth als Produzent beteiligt gewesen ist, dürfte es niemanden verwundern, dass auch das Remake hin und wieder seine Handschrift widerspiegelt. Wie in Eli Roth’s Werken üblich, darf auch in dem Remake sein typischer Schwarzer Humor nicht fehlen. Das fühlt sich manchmal verstörend an, weil sich Eli Roth’s Schwarzer Humor oftmals jenseits des guten Geschmacks bewegt. Interessanter wird es da schon bei den Spezialeffekten, die waren bereits in der Vorlage eine Augenweide weil sie durch handgemachten Effekten für detailreiche Splattereinlagen gesorgt haben. Selbstverständlich gibt es diese glorreichen Effekte auch wieder im Remake zu sehen. Nur diesmal der Zeit angepasst und detailreicher. Splatter-/ und Gore-Junkies kommen hierbei wieder auf ihre kosten.

"Cabin Fever - The New Outbreak" fällt zwar nicht brutaler aus, als die Vorlage aus dem Jahre 2002 - der übrigens mit einem Budget von gerade einmal $1.500.000 Produziert wurde und stolze $21.156.247 einspielte - konnte jedoch technisch und visuell einiges bieten und den Splatter-Effekten den gewissen fein schlief verpassen. Für die Regiearbeit wurde Greenhorn Travis Zariwny ("Space Soldiers") ins Boot geholt. Er musste den gleichen Film drehen, der bereits 2004 veröffentlicht wurde, nur diesmal mit anderen Schauspielern und einer glattgebügelten Optik. Man kann vielleicht meinen, dass Eli Roth langsam die Luft aus geht. Bereits im kürzlich veröffentlichten "KNOCK KNOCK" überraschte der Filmemacher durch eine eher zurückhaltenden Inszenierung und stieß damit vor allem jenen Fan vor den Kopf, die sich von dem Thriller mehr versprochen haben. Selbstverständlich fehlte in "KNOCK KNOCK" der Anspruch - leider aber auch der Splattergehalt. Wo Eli Roth draufsteht, scheint wohl nicht mehr Eli Roth drin zu sein.

 

 - Fazit -  

Regisseur Travis Zariwny konnte mit "Cabin Fever - The New Outbreak" leider nicht sein talentiertes Händchen unter Beweis stellen. Zu sehr orientiert sich das Remake am Drehbuch der Vorlage und erzählt die gleiche Geschichte mit gleichen Dialogen und Handlungen, die wir bereits aus der Vorlage kennen. Eli Roth’s Erstling aus dem Jahr 2002 wurde mit einem schmalem Budget von $1.500.000 zum Überraschungserfolg und glänzte durch Schwarzen Humor, unsympathischen Protagonisten und jeder Menge gut gemachten Effekten. Was den Film aber seinerzeit so ansprechend gemacht hat, verblasst in dem Remake gänzlich, weil ihm einfach die neue Inspiration fehlt, der die Vorlage zum Klassiker gemacht hat. Das Remake macht zwar technisch und visuell eine sehr gute Figur, aufgrund mangelnder Eigenständigkeit wird’s aber zumindest für alle Kenner der Vorlage schnell langweilig. Demzufolge ist es eigentlich egal, welche der beiden Verfilmungen man sich anschaut, schließlich sind beide sehr identisch. Viel Neues zu erzählen hat das Remake zu "Cabin Fever - The New Outbreak" leider nicht, aber wenn man das Original was abgewinnen konnte, dann wird man das Remake als eigenständigen Film in einer Zeitlich anpassen Form auch mögen.      

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 06. Oktober 2016
BD Verleihstart: 06. Oktober 2016

Publisher: Tiberius Film

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 99 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS, Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (DTS, Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Making of
  • Trailer

Kritik Extras
Beim dem 12-minütigen Making of bekommen wir einen kleinen Einblick in die Entstehung des Films. Die Produzenten und Darsteller kommen dabei zu Wort und erzählen von ihrer Arbeit. Ansonsten wurde dem Silberling nur noch ein paar Trailer drauf gepresst.

Wertung: 3|10

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