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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Okt26

The Conjuring 2

The Conjuring 2

Originaltitel: The Conjuring 2
Herstellungsland: USA, Kanada

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: James Wan
Darsteller: Vera Farmiga, Patrick Wilson, Madison Wolfe u.a.

Preis: EUR 14,99


 

Inhalt: In Conjuring 2 verlassen die angesehenen amerikanischen Dämonologen Ed Warren (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) ihr Heimatland, um in Großbritannien einen Fall zu untersuchen. Peggy Hodgson (Frances O'Connor) und ihre vier Kinder Margaret (Lauren Esposito), Janet (Madison Wolfe), Johnny (Patrick McAuley) und Billy (Benjamin Haigh) werden im Dorf Brimsdown angeblich von einem Poltergeist heimgesucht. Ed und Lorraine befürchten jedoch, dass es sich dabei um mehr handeln könnte.

 


 

 



- Kritik -
      

Ein weiterer Horrorfilm von James Wan geht in die nächste Runde: THE CONJURING 2. Anders als bei SAW (2004) übernimmt er wie bei INSIDIOUS (2010) auch bei Teil 2 Platz auf dem Regiestuhl. Bei letztgenanntem hat man dies mit einem dritten Teil unlängst nicht auch schon ohne ihn fortgesetzt, sondern hat die Fortsetzung von 2013 damals gezeigt, dass auch eine Fortsetzung mit ihm als Regisseur enttäuschend werden kann. INSIDIOUS: CHAPTER 2 bot nicht nur viel zu viele billige Schockeffekte mit viel zu viel sichtbaren Kreaturen, sondern schaffte es auch den Vorgänger in ein schlechteres Licht zu rücken, indem Teil 2 in Handlungen des ersten Teils eingreift und ihm dadurch im Nachhinein, wenn man den ersten Teil 1 nicht unabhängig sieht, einiges an Atmosphäre und Qualität nimmt. Machte er bei THE CONJURING 2 ähnliche Fehler? Warner hat den Film am 20. Oktober auf DVD und Blu-ray veröffentlicht und wir haben ihn uns mal angesehen.

Das Horror-Genre gehört zu einem der Sorgenkinder der Filmbranche in den letzten Jahren. Wobei diese Sicht auch von der Perspektive abhängt. Denn jedes Jahr erreicht viele neue Genreware die internationalen Kinosäle und kehrt mit Gewinnen zurück, da es im Genre en Vogue ist mit verhältnismäßigen geringen Budgets zu agieren, die so einfach nach dem ersten Wochenende schon wieder eingespielt sind, bevor dann der Film bei eventuell schlechten Kritiken an den Kinokassen einbricht. Auch James Wan produziert relativ günstig, aber bleibt einer der wenigen der innerhalb dieses Genres immer wieder zu überzeugen wusste. Mal abgesehen von seiner Fortsetzung zu INSIDIOUS 2 konnten sich bisher all seine Genrebeiträge sehen lassen und gehören zum Besten was das Genre in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Mit THE CONJURING 2 ist schließlich aber ein Punkt erreicht beziehungsweise deutet sich an, das so langsam etwas Ermüdungserscheinungen bei ihm auftreten könnten. Dies betrifft vor allem seine Art der Inszenierung des Horrors und des Schreckens. Auf der einen Seite immernoch effektiver als der Großteil seiner anderen Genre-Vertreter, aber mittlerweile auch nach einem bekannten erkennbaren Schema. Ähnliches gilt für seine Visualisierung der Antagonisten. Das schwankt zwischen wirklich gelungen und furchteinflößenden, aber auch comichaft-überzeichneten. In diesem Fall bekommt man von beidem eins und stellt relativ deutlich dar zwischen welchen Polen er agiert. Wie gesagt funktioniert aber sein Horror immernoch sehr gut, besonders im Vergleich zur Konkurrenz, lässt aber langsam auch etwas Abwechslung vermissen.

Etwas was er in diesem Film deutlicher als zuvor versucht ist die Charakterisierung seiner Figuren. Besonders das Ehepaar Warren gerät dafür in den emotionalen Fokus des Films. Leider lädt er diesen aber relativ plump mit einem Liebesmotiv aus, was nicht nur dem Großteil der Horrorzuschauer störend auffallen wird, sondern auch mehr aufgesetzt als effektiv wirkt. Es ergibt Sinn um die verschiedenen Stränge zu verbinden und doch wirkt es mehr gewollt, als wirklich kreativ in den Film miteingebunden. Daran festhalten sollte er zweifellos, was auch der Umgang mit der Familie zeigt für die er sich Zeit nimmt um so die Empathie des Publikums zu steigern. Dies erklärt dann auch die ungewöhnliche Läuflänge für das Genre von etwas über zwei Stunden. Aber auch hier sei gesagt, dass er bei der schwachen Konkurrenz es immernoch am Besten macht, aber für sich selbst auch auf jedenfall noch Luft nach oben besteht.

  

- Fazit -  

Imernoch überzeugt James Wan als ein Regisseur, der aus dem aktuellen Horrorfilm noch am meisten und effektivsten herauszuholen weiß. Leichte Ermüdungserscheinungen gibt es aber trotzdem etwas, da sein Stil Atmosphäre aufzubauen und zu schocken sich langsam wiederholt. Das ist angesichts der aber ansonsten eher dürftigen Kost aus dem Genre ein Jammern auf hohem Niveau. Er konzentriert sich dabei mittlerweile sehr auf seine Figuren, was dem Film auf jedenfall gut tut, bricht aber den Hauptkonflikt etwas simpel herunter.

Wertung: 6,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 20. Oktober 2016
BD Verleihstart: 20. Oktober 2016

Publisher: Warner Home Entertainment

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 134 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Atmos 7.1)
2. Englisch (Dolby Atmos 7.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:

  • Die Inszenierung des Grauens (10:09 Min.)
  • Der Poltergeist von Enfield: Die wahre Geschichte (12:46 Min.)
  • Der krumme Mann (6:44 Min.)
  • Conjuring 2: Das heimgesuchte Set in Hollywood (5:08 Min.)
  • Der Sound der Angst (7:00 Min.)
  • Nicht verwendete Szenen (6:31 Min.)

Kritik Extras
Das Bonusmaterial besteht aus einer Mischung aus gewohnten Blicken hinter die Kulissen und gleichzeitig den Blick auf die scheinbar wahren Hintergründe. Gleich zwei Featurettes beschäftigen sich zum einem mit dem wahren Fall hinter dem Film, ein weiteres mit scheinbar ungewöhnlichen Vorkomnissen auf dem Set von THE CONJURING 2. Die Extras gehen etwas auf die Herstellung des Films ein, die Herangehensweise an den Horror und die Inszenierung dessen und verraten ein paar Tricks. Die nicht verwendeten Szenen runden die ordentlichen Extras ab.

Wertung: 7|10

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Manuel Föhl

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