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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug27

Croc

Croc

Originaltitel: Croc
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 
2007

Genre: Horror
Freigabe: FSK-16
Regie:
 Stewart Raffill

Darsteller: Michael Madsen, Elisabeth Healy, Sherry Phungprasert u.a.

Thailand ist ein Urlaubsparadies. Doch in dieses Paradies dringt das Böse ein, denn ein riesiges Salzwasserkrokodil treibt sein Unwesen. Es frisst Einheimische und Touristen gleichermaßen und sorgt für immer größere Panik unter der Bevölkerung. Eine Kopfprämie von 50.000 Dollar wird auf das Erlegen der Kreatur ausgesetzt. Der Krokodiljäger Hawkins ist bereit, es mit diesem übergroßen Exemplar aufzunehmen. Doch als er das Krokodil aufspürt, wird ihm eines schmerzhaft bewusst: Das Monster ist nicht so leicht zu besiegen, wie er gedacht hat …

- Kritik -

Regisseur Stewart Raffill hat auch schon bessere Tage gesehen. Konnte er sich seinerzeit mit „Das Philadelphia Experiment“, der auf den Grundlagen eines John Carpenter Drehbuchs entstand, auch international einen Erfolg einfahren, kannte seine Karriere in den letzten Jahren nur eine Richtung: Abwärts. „Croc“, der bereits aus dem Jahre 2007 datiert, wird seinen freien Fall sicherlich auch nicht bremsen.


 
„Croc“ ist eine zahnlose Aneinanderkettung bekannter Genreklischees ohne den Hauch einer neuen Idee, eines neuen Ansatzes. Einzig der Schauplatz Thailand bietet etwas Abwechslung. Doch insgesamt gesehen wird selbst dieser optische Vorteil nicht genügend ausgenutzt, so dass „Croc“ in allen Belangen unterdurchschnittlich bleibt. Die Story ist kaum der Rede Wert und rattert nur ein Klischee nach dem anderen ab. Diese Versatzstücke kennt man seit Spielbergs Geniestreich „Der weiße Hai“ und werden hier so plump aneinander gereiht, dass Spannung ein Fremdwort ist. Logiklücken und Anschlussfehler gibt es in Hülle und Fülle. Dazu gibt es Nebenstories, die völlig irrelevant sind und die Gesc
hichte zusätzlich ausbremsen, natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen.

„Croc“ nimmt sich viel zu ernst – in dem ausgelutschten Genre eine Todsünde. Selbst 1980 hatte Lewis Teague in dem sehr guten „Der Horror Alligator“ begriffen, dass Ironie innerhalb des sehr engen Storykorsetts hervorragend funktionieren kann, und Steve Miner tat es ihm 1999 in „Lake Placid“ nach. Von solch guten Filmen ist „Croc“ weit, weit entfernt. Denn nicht nur Geschichte und Regie lassen zu wünschen übrig, sondern auch noch die Darsteller. Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet Michael Madsen, der seinen Part wohl wegen des schnell verdienten Geldes und der Location annahm, mit seiner gelangweilten Performance noch zu den Lichtblicken des Casts zählt.


 
Doch wen interessieren schon Geschichte, Atmosphäre und Darsteller in einem B/C- Tierhorror Streifen, wenn die Angriffe es in sich haben? Aber auch hier: Fehlanzeige. Man griff so offensichtlich zu Stock Footage Material aus Dokumentarfilmen, dass es schon fast ärgerlich ist. Wen interessiert es schon, dass diese unterschiedlichen (!) Aufnahmen überhaupt nicht zu den Angaben passen? So soll das Killerkrokodil 8 Meter lang sein, doch die „geklauten“ Aufnahmen stimmen damit nicht überein. Wenn man nicht zu Stock Footage benutzte, fügte man einige CGI Effekte ein, die im Vergleich zu anderen Produktionen ähnlicher Budgetklasse noch halbwegs brauchbar aussehen, aber auch alles andere als gut sind. Am ehesten können noch Modelle des Kopfes überzeugen, aber selbst diese Momente sind schwach inszeniert, haben keine Kraft und wirken lahm. All das wären ja zumindest noch gute Ansätze für einen gelungenen Trashfilm, aber dafür nimmt sich der lahme Stoff viel zu ernst. Und im Finale wird es dann noch richtig lächerlich. Positives, gibt es denn nichts positives? Im Grunde: Nein. Allenfalls die in Ansätzen gut eingefangene Location und ein paar Szenen, in denen sich Raffill versehentlich seiner Funktion als Regisseur bewusst wurde, liegen etwas über Durchschnitt. Ansonsten ist das alles mau bis richtig schlecht.

 

- Fazit -

Zumindest ein netter Trashfilm hätte raus springen können, aber selbst das ist „Croc“ nicht. Schlechte Darsteller, schlechte, spannungslose Regie in einer arg vorhersehbaren Story mit überwiegend miesen Krokoangriffen. Einige Szenen zu Beginn und in der Mitte des Films ragen ein wenig aus dem schlechten Gesamteindruck heraus, aber in der Gesamtbetrachtung ist „Croc“ vor allem eins: Schlecht und zäh.

Bewertung: 3 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

4.8/10 Bewertung (5 Stimmen)

 


 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart:  29.05.2009
DVD-Verkaufstart: 26.06.2009
- Single Disc 
 
Label: Sunfilm
Verpackung: Keep Case
 
Ton:
1. Deutsch DTS 5.1
2. Deutsch Dolby Digital 5.1
3. Englisch Dolby Digital 5.1
 
Untertitel:
- Deutsch
 
Bild: 1:1.85 (16:9)
Laufzeit: ca. 97 Min.
Uncut: Ja
  
Extras:
-/- 

Review Extras:
Uns lag eine Presse DVD ohne Extras vor, daher entfällt eine Bewertung. 

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

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