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Kommende Reviews  

   
Sep18

BD Kritik: Boston

BD Kritik: Boston

Originaltitel: Patriots Day
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Drama
Freigabe: FSK-16
Regie: Peter Berg

Darsteller:
Mark Wahlberg, Michelle Monaghan, J.K. Simmons u.a.

Preis zum Test: EUR 13,99


 

Inhalt: Boston, 15. April 2013 – Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die Feierlichkeiten verstummen schlagartig, als zwei Sprengsätze an der Zielgeraden detonieren. Noch ist unklar, ob den Explosionen weitere folgen werden. Aber Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren – obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre.

 


 

 



- Kritik -
   

Filme zu wahren Begebenheiten scheinen in den letzten Jahren immer schneller zu erscheinen. Schon bei den tragischen Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 folgten bereits 2006 zwei große Projekt in Form von Oliver Stones WORLD TRADE CENTER und Paul Greengrass UNITED 93. 2013 ereignete sich beim Bostoner Marathon ein Terroranschlag, als im Ziel zwei Bomben hochgingen. Drei Menschen wurden dabei getötet und weitere 264 verletzt. Einer der Terroristen starb noch am selben Tag auf der Flucht, während der andere vier Tage später gefasst werden konnte. In Deutschland schlicht mit dem Titel BOSTON erschienen ist die Verfilmung dieser tragischen Ereignisse nun von Studiocanal auf DVD und Blu-ray veröffentlicht worden.

Das Hollywood immer wieder weiß das Maximum aus solchen Ereignissen herauszuholen, sollte hinlänglich bekannt sein. So kam es ursprünglich zu der Idee, die Ereignisse gleich in drei Kinofilmen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, von denen schließlich aber nun nur zwei realisiert wurden. Der als Abschluss der Reihe geplante BOSTON STRONG (Dies wurde eine der Leitthesen nach dem Anschlag), mit Casey Affleck in der Hauptrolle geplant und Daniel Espinosa als Regisseur wurde abgesagt, aber viele der für diesen Film, der einen umfassenden Blick auf die Geschehnisse liefern sollte, vorgesehenen Aspekte sind schließlich in das Drehbuch zu BOSTON eingearbeitet worden. Der zweite Film mit dem Titel STRONGER, wo Jake Gyllenhaal als Attentatsopfer Jeff Bauman zu sehen sein wird, wurde währenddessen zeitgleich mit BOSTON realisiert, und entstand unter der Regie von David Gordon Green gedreht, startet aber erst in dieser Woche in den amerikanischen Kinos und hat noch keinen deutschen Starttermin. So viel zur Lage der Verfilmungen, wo nun BOSTON als fertiger Film bewertet werden soll.

Peter Berg als Regisseur hatte für kurze Zeit mit Filmen wie BATTLESHIP (2012) mit den Anschludigungen zu kämpfen ein kleiner Bruder von Michael Bay zu sein, hat aber schon davor und vor allen Dingen danach gezeigt, dass er bei allem vielleicht vorliegenden Nationalstolz auch eine kreative Hand für packende, rohe Thriller hat. Ein Talent, das sich sehr gut mit dem vorliegenden Stoff vereinbaren ließ, war er doch schon bei DEEPWATER HORIZON (2016), übrigens auch mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle, auf höchste Authenzitität aus. Das es dann aber nur um Mark Wahlbergs Polizeifigur geht, kann man dem Film nicht vorwerfen. Schon von Anfang an versucht Berg den Film durch kurze Charaktereinführungen auf mehrere Schicksale zu verdichten, die nach und nach im Film wieer zum Tragen kommen. Selbst die beiden Terroristen bleiben nicht ganz gesichtslos und bekommen zumindest eine knappe Hintergrundgeschichte zugestanden, um den Zuschauer auf der Suche nach Motiven für ihre Tat, nicht ganz im Dunkeln tappen zu lassen. Darauf lässt auch die namhafte Besetzung schließen. So zieht Peter Berg gekonnt die Spannungsschraube mehr und mehr an, wenn auch der Ausgang des Ganzen hinlänglich bekannt sein dürfte.

 

- Fazit -  

Packend inszeniert Peter Berg in seinem typischen Stil dieser (leider) wahre, tragische Geschichte und setzt dem Ereignis und den Menschen ein filmisches Denkmal.

Wertung: 7,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 07. September 2017
BD Verleihstart: 07. September 2017

Publisher: Studiocanal

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 133 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Dokumentation: "Boston Strong"
  • Featurettes: "Die realen Vorbilder", "Researching the Day - Der Dreh", "Boston die Stadt der Champions", "Die Schauspieler erinnern sich", "Die Helden vor Ort"
  • Erweitertes Ende
  • Trailer

Kritik Extras
Schöne, kurzweilige Featurettes und eine Doku zieren das Bonusmaterial. Interessante Randnotiz: Das erweiterte Ende befindet sich eigentlich ganz normal in der Originalfassung des Films. Es zeigt Interviews mit den wahren Beteiligten des Vorfalls. Dieses Ende wurde aber als etwas zu patriotisch eingestuft und so zum Beispiel bei der deutschen Kinofassung nicht gezeigt.

Wertung: 7|10

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

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