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Filmtipp  

   

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Mai03

BD Kritik: Daddy's Home 2

BD Kritik: Daddy's Home 2

Originaltitel: Daddy's Home 2
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Comedy
Freigabe: FSK-6
Regie: Sean Anders

Darsteller: 
Will Ferrell, Mark Wahlberg, Mel Gibson u.a.


 

Inhalt: Langweilig vs. cool. Spießig gegen locker. Zerstreut gegen selbstbewusst: Das Duell um den Titel als "Super-Dad" haben der übervorsichtige Brad (Will Ferrell) und der draufgängerische Dusty (Mark Wahlberg) mittlerweile ausgefochten, auch wenn kleinere Sticheleien und Rivalitäten weiterhin an der Tagesordnung sind. Bis eines Tages ihre eigenen Väter vor der Tür stehen und die beiden sich wohl oder übel zusammenraufen müssen. Denn sich gegen Dustys adrenalinstrotzenden Macho-Dad (Mel Gibson) und Brads übertrieben liebevollen und emotionalen Vater (John Lithgow) durchzusetzen, bedarf einiger Nerven und jeder Menge Männlichkeit. Ein extrem witziger Wettbewerb zwischen vier erwachsenen Männern beginnt …

 


 

 




Kritik: Die erfolgreichsten US-Komödien der letzten Jahre waren fast ausnahmslos Unterhaltung, die eine eher erwachsene Zielgruppe ansprach. Am häufigsten geht es um Beziehungsprobleme und natürlich um Sex. Es wird geflucht, viel über verschiedene Sexpraktiken diskutiert und natürlich finden auch nackte Tatsachen ihren Weg in den Film. Demnach weisen auch die meisten Komödien in den USA ein R-Rating auf. Entsprechend erfreulich, dass DADDY’S HOME 2 mit seiner Freigabe ab 6 (PG-13) in den USA daherkommt. Bekommt man hier möglicherweise wirklich familiengerechte Unterhaltung präsentiert?

Auch in DADDY’S HOME 2 dreht es sich um verschiedene Beziehungen, jedoch nicht darum, wie man einen passenden Geschlechtspartner ins Bett bekommt. Dusty (Mark Wahlberg) ist ein eher kerniger Typ, der in Scheidung lebt. Seine Ex-Frau Sara (Linda Cardellini) ist nun mit dem eher emotionaleren Brad (Will Ferrell) liiert. Auf Grund der beiden Kinder ist Dusty jedoch längst nicht aus dem Bild. Im Gegenteil, Dusty und Brad verstehen sich allem Anschein nach blendend und versuchen beide gewissenhaft ihrer Rolle als Vater nachzugehen. Weihnachten steht vor der Tür. Damit die Kinder nicht immer zwischen den Haushalten hin- und herhüpfen müssen, entscheidet man sich, ein großes Fest zu veranstalten. Auch die Dustys Vater und Frauenheld Kurt (Mel Gibson) sowie Brads Vater Don (John Lithgow) besuchen die Großfamilie. Chaos und Unmut sind quasi vorprogrammiert.

DADDY’S HOME 2 spielt mit Extremen. Einmal haben wir den selbstbewussten Vater, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat. Dann wiederum haben wir den emotionalen Vater, der tollpatschig von einem Fettnäpfchen ins nächste stapft. Auf der einen Seite der abgebrühte, aber längst nicht so beliebte Großvater. Auf der anderen Seite, der verweichlichte, aber von den Enkeln geliebte Großvater Don. Die Frauen geraten hier hingegen stark in den Hintergrund. Lediglich Sara darf etwas zur Beziehung beitragen, während Dustys neue Freundin Karen (Alessandra Ambrosio) kaum der Rede wert ist, von ihrem attraktiven Äußeren mal abgesehen. Während die Beziehungen zwischen Dusty und Brad im ersten Moment rosig scheint, schwelt es unter der Oberfläche. Kurt setzt alles daran, die wahren Emotionen an die Oberfläche zu treiben und sät Zwietracht, wo er nur kann.



Diese unterschiedlichen Charaktere bieten entsprechend fruchtbaren Boden für Missverständnisse und Humor. Das Drehbuch geht dabei sehr unterschiedliche damit um. Häufig recht plump, zuweilen mit etwas Fingerspitzengefühl und oft genug auch einfach sehr direkt. Die Witze sind dabei nicht ganz so derbe wie noch im Vorgänger. Für Fans des ersten Teils mag das etwas abschreckend wirken, allen anderen dürfte es durchaus gefallen. Der Cast ist passend, vielleicht sogar etwas zu passend. Wodurch die grundsätzliche Stoßrichtung der Handlung vorhersehbar bleibt. Trotzdem zünden die Witze oft genug und sorgen für Stimmung. Gerade die verbale Schlagfertigkeit Mark Wahlbergs ist unterhaltsam und wer Ferrells Fremdschämhumor zu schätzen weiß, kommt auf seine Kosten. Allerdings hat man zu viele Figuren an Bord, von denen sich kaum jemand so recht entfalten darf. Wie bereits erwähnt spielen die Frauen eine überaus untergeordnete Rolle, dabei bieten sie eigentlich einen interessanten und passenden Gegenpol. Auch die Kinder sind oftmals lediglich Stichwortgeber und weniger eigenständige Figuren, von Dylan (Owen Vaccaro) einmal abgesehen.

Als Weihnachtsfilm versprüht der Film zusätzlich einen gewissen Charme, der manchmal ein klitzekleines bisschen an HILFE, ES WEIHNACHTET SEHR (NATIONAL LAMPOON’S CHRISTMAS VACATION, 1989) erinnert. Allerdings halten diese Momente leider nicht lange genug an. Insgesamt ist DADDY’S HOME 2 jedoch überraschend unterhaltsam geworden, ohne wirklich bemerkenswert zu sein. Nicht unbedingt für den Sommer geeignet, aber im Winter kann man die BD sicherlich aus dem Regal angeln. 

Fazit: Charmant und gut besetzt, zünden viele der Witze bei DADDY’S HOME 2 und sorgen für gute Laune. Kein Überflieger, aber gleichzeitig kein Film, der zu sehr mit derbem Humor aufwartet und allein deshalb mehr Aufmerksamkeit verdient.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.3/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 19. April 2018
BD Verleihstart: 19. April 2018

Publisher: 
Paramount
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 100 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Japanese (Dolby Digital 5.1)
4. Italian (Dolby Digital 5.1)
5. French (Dolby Digital 5.1)
6. Spanish (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Arabisch
- Kantonesisch
- Tschechisch
- Dänisch
- Deutsch
- Griechisch
- Englisch
- Französisch
- Hebräisch
- Hindi
- Isländisch
- Italienisch
- Japanisch
- Koreanisch
- Ungarisch
- Mandarin
- Niederländisch
- Norwegisch
- Polnisch
- Portugiesisch
- Russisch
- Rumänisch
- Chinesisch
- Slowakisch
- Finnisch
- Schwedisch
- Thailändisch
- Türkisch
- Ukrainisch

Extras:
*Wie man ein Sequel macht
*Seht mal, wer wieder da ist
*Die neuen Väter: Mel & John
*Co-Väter: Will & Mark
*Kapitän Sully
*Unveröffentlichte/Erweiterte/Alternative Szenen
*Gag Reel

Kritik Extras
Überraschend umfangreiche Extras. Neben einem kleinen kurzen Featurette zu Held und Pilot Sully, präsentiert man auch amüsante Outtakes und Deleted Scenes. Die Herausforderungen bei der Produktion eines Sequels werden besprochen und der Cast näher vorgestellt, mit einem besonderen Fokus auf Mel Gibson und John Lithgow.

Wertung: 7|10

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7.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

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