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Mai22

BD Kritik: Dark Matter - Staffel 1+2 - Steel Edition

BD Kritik: Dark Matter - Staffel 1+2 - Steel Edition

Originaltitel: Dark Matter
Herstellungsland:
Kanada
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Drama, Thriller, Science-Fiction, Serie
Freigabe: FSK-16
Regie: Ron Murphy, Bruce McDonald, John Stead

Darsteller: 
Melissa O'Neil, Anthony Lemke, Alex Mallari Jr. u.a.


 

Inhalt: Limited Steel Edition von ''Dark Matter Season 1+2'' ! Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Joseph Mallozzi und Paul Mullie handelt die Serie „DARK MATTER“ von der sechsköpfigen Besatzung eines im Raum treibenden Raumschiffes, die ohne Erinnerung aus einer Stasis erwacht ist. Sie wissen weder, wer sie sind, noch wie sie an Bord des Raumschiffes kamen. Da sich die Umgebung des Raumschiffes als sehr gefährlich erweist, müssen sie schnell lernen, zusammenzuarbeiten. Auf ihrer Reise begegnen ihnen Rachsucht, Verrat und Geheimnisse. Es stellt sich heraus, dass sie doch einen Maulwurf an Bord hatten. Die Nachwirkung dieses Verrats aus den eigenen Reihen spaltet die Gruppe gänzlich. Einige sind eingesperrt und andere versuchen zu flüchten, um ein neues Leben anzufangen. Jedoch das Schicksal, neue Verbündete und ein mächtigerer Gegner treibt sie wieder zusammen und die Crew der Raza erlebt ein neues spannendes Abenteuer.

 


 

 


Kritik: Das kanadische Unternehmen Prodigy Pictures Inc. hat uns mit der Comicverfilmung „Dark Matter“ eine unterhaltsame und kurzweilige Science-Fiction-Serie geliefert. Die Ausführung der Special Edition als Steelbook mit der 3D Prägung außen und hochwertigen Halterungen der Blue Ray Discs innen ist richtig dekorativ und ansprechend gestaltet und damit ein Muss im Regal eines jeden Science Fiction Fans. Nach einem guten Start, bei dem die Termine der Erstausstrahlung im amerikanischen, kanadischen und deutschen TV nur insgesamt 3 Tage auseinander lagen, wurde die Serie im September 2017 nach nur 3 Staffeln eingestellt.



Staffel 1: Wie im Science Fiction Genre üblich spielt die Serie deutlich in der Zukunft und natürlich im Weltall. Hauptsächlich befindet man sich auf dem Raumschiff der Protagonisten, der Raza, das durch eine detailverliebte und liebevolle Gestaltung glänzt. Das Schöne an der Serie zu Beginn direkt ist, dass man mit den Hauptcharakteren auf dem gleichen Wissenslevel startet. Man hat keine Ahnung wer diese Leute auf dem Fernsehschirm sind, sie selbst wissen es auch nicht. Stück für Stück bauen sich die Geschichten der Protagonisten wie Puzzleteile zusammen. Durch diesen Umstand wirkt die Serie anfangs unfassbar chaotisch, ich war froh mir keine Namen merken zu müssen, da sich die Charaktere einfach von 1 - 6 durchnummeriert haben und der Android wir sinnigerweise einfach Android genannt, wie soll es auch anders sein, wenn man sein Gedächtnis verloren hat. Die Schauspieler verkörpern ihre Rollen sehr authentisch, man hat nie den Eindruck, dass etwas aufgesetzt oder gekünstelt ist, auch habe ich keine Logikbrüche in der Story festgestellt. Jede Rolle zeichnen spezielle Eigenschaften aus und von ihrem Charakter prallen teilweise Welten aufeinander.



Man hat sich bei der Besetzung der Rollen für einen guten Mischmasch aus eher unbekannten und durchaus mal gesehenen Schauspielern entschieden. Mir persönlich war außer Will Wheaton, keiner der Darsteller namentlich bekannt. Allerdings hat man beispielsweise Jodelle Ferland schon in Eclipse – Biss zum Abendrot, Silent Hill oder Stargate Atlantis gesehen, was mir dann hinterher auffiel. Roger Anthony Lemke könnte man aus Produktionen wie American Psycho, White House Down oder Witches of East End kennen. Folge für Folge verfolgt man, wie die Crew der Raza zusammenwächst und sich die Geschichten der einzelnen Protagonisten zusammenpuzzeln.



Ab der Hälfte der ersten Staffel fiebert man selbst mit dem unsympathischsten Charakter (eindeutig DREI) mit und mag zwischen den Folgen kaum Pausen einlegen, obwohl das durchaus sehr gut möglich ist, da alle Folgen in sich abgeschlossene Abenteuer sind. Jedoch sollte man in der Reihenfolge nicht durcheinander geraten, denn wie schon erwähnt erfährt man häppchenweise mehr über die Hauptcharaktere, was natürlich Einfluss auf die weitere Handlung hat. Dieses System und der Sympathiebonus, den die meisten Charaktere eindeutig haben, sorgen dafür, dass selbst ein Science-Fiction-Muffel wie ich an Couch und Fernseher gefesselt wird. Als ganz besonders erwähnenswert empfinde ich den feinen und clever eingesetzten Humor, der durch kleine Handlungen und Kommentare wiedergegeben wird. Dieser hat mir so manches Kichern und Schmunzeln abgerungen ohne je total flach und überzogen zu wirken. Besonders der Android hat mit ihrer trockenen Art mein Humor-Herz im Sturm erobert.

Nachdem natürlich jede Folge für sich einen großen Unterhaltungswert bot, möchte ich die letzte Folge und somit das Staffelfinale hervorheben. Endlich ein Finale, das diesen Namen auch verdient. Man glaubte wirklich die Protagonisten zumindest etwas kennengelernt und einschätzen gelernt zu haben und prompt wird alles wieder in Frage gestellt. Mit einem großen Knall und mächtigen Twist wird dafür gesorgt, dass der Zuschauer ordentlich miträtseln und grübeln kann und auch wenn ich dieses Stilmittel abgrundtief hasse, passt es hier ganz ausgezeichnet. Nachdem man so richtig verwirrt ist und im Kopf nur noch die Frage „Warum?“ pulsiert, gibt’s den passenden Cliffhanger.

Fazit: Die einzigen Punkte, die ich nicht so gut fand, sind, dass die Puzzleteile der Geschichte zu den einzelnen Protagonisten wirklich winzig sind und man meist 2 oder mehr davon benötigt um sich ein vages Bild zusammenzustellen, wodurch man etwas Probleme hat manche Handlungen nachzuvollziehen. Auch zieht sich dadurch die Einführung der Hauptcharaktere manchmal etwas arg lang. Selbst am Ende der ersten Staffel habe ich beispielsweise das Gefühl den Charakter EINS eigentlich so gut wie nicht zu kennen.

Wertung: 8|10

So außergewöhnlich und packend die Serie mit der ersten Staffel begonnen hat so gewöhnlich setzt sie sich in Staffel 2 fort. Leider gibt es im Verlauf der zweiten Staffel keine nennenswerten Neuerungen. Auf erfrischend „andere“ Elemente, wie beispielsweise die Weltraumzombies aus Staffel 1 wartet man vergebens, auch ging der Aufbau, wie wir ihn aus Staffel 1 kennen, dass man die Crewmitglieder der Raza Stück für Stück näher kennenlernt fast komplett verloren. Hinzu kommt, dass der rote Faden, der einen durch die erste Staffel geführt hatte in der Fortsetzung öfter mal abhanden kommt und man ab und zu das Bedürfnis hat zurückzuspulen oder eine vorangegangene Folge zu sehen um zu erfahren ob man nun was verpasst hat oder nicht. Dieses Gefühl sollte bei einer Serie meiner Meinung nach nie vorkommen. Selbst wenn sich das Gefühl, hätte ich wirklich zurückgespult, dann nicht bestätigt hätte.

Natürlich bleibt die Qualität der Darstellung durch die Schauspieler gleich gut und der wirklich tolle Humor, vor allem des Androiden, besteht auch noch, aber es fehlt einfach das gewisse Etwas, dass Staffel 1 so fesselnd machte und mich wie gewohnt begeistert hätte. Das reißen auch die beiden neuen Crewmitglieder, nämlich Nyx, gespielt von Melanie Liburd, die auch in Game of Thrones, Runaway Island und CSI:Vegas zu sehen war und Shaun Sipos, der manch einem aus Der Fluch – The Grudge 2, Texas Chainsaw 3D und Vampire Diaries bekannt sein dürfte, nicht raus. Zumal letzterer im Laufe der Staffel – ohne zuviel verraten zu wollen - ziemlich schnell wieder verloren ging.

Fazit: Alles in allem kann man sich die zweite Staffel selbstverständlich ganz gut anschauen, weil die Crew ist einem in der ersten Staffel ja schon ans Herz gewachsen und die Erlebnisse, die durchlebt werden sind durchaus spannend und mitreißend gestaltet, wodurch natürlich ein guter Unterhaltungswert besteht, aber man sollte sich nicht auf große Überraschungen oder besonders viel Neues freuen, weil man dann ziemlich enttäuscht sein dürfte.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 13. April 2018
BD Verleihstart: 13. April 2018

Publisher:
Rough Trade
Verpackung: Metalpak
Anzahl Disks: 4
Anzahl Folgen: 26
Wendecover: Ja

Bild: Full HD (1080p)
Laufzeit: ca. 1100 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:
*2x13 „Behind the Scenes“-Clips
*Trailer

Kritik Extras
Den beiden Staffeln werden ca. 65 min. an Extras mitgeliefert. In einigen Trailern bekommt man interessante Filme und Serien vorgestellt und durch das umfassende Bonusmaterial erhält man wirklich tiefe Einblicke in die Gedankengänge der Macher von „Dark Matter“ und der genutzten technischen Mittel. Die geschickte Auswahl der gezeigten Themen, die ansprechende Darstellung mit persönlicher Note und die sehr angenehme Länge der einzelnen Beiträge bewirken, dass man ehe man sich versieht auch wirklich jedes Bonusmaterial gesehen hat.

Wertung: 10|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 rating 1 vote
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Yvonne Gorille

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