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Aug21

BD Kritik: Doctor Who - Die komplette 4. Staffel

BD Kritik: Doctor Who - Die komplette 4. Staffel

Originaltitel: Doctor Who
Herstellungsland:
Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2005
Genre: Abenteuer, Science-Fiction, Serie
Freigabe: FSK-12
Regie: Graeme Harper, Euros Lyn, James Strong

Darsteller: 
David Tennant, Matt Smith, Billie Piper u.a.

Wir danken Polyband für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Nachdem sie im Weihnachtsspecial The Runaway Bride das Angebot des Doktors ausgeschlagen hat, ihn in der TARDIS zu begleiten, wünscht sich Donna Noble inzwischen nichts sehnlicher, als den Doctor wiederzusehen und ihn auf seinen Reisen zu begleiten. Um ihn zu finden, spürt sie allem nach, was nach Abenteuer und Geheimnis klingt. So ermittelt sie z.B. undercover in einer Firma für Diätpillen, welche das Körperfett tatsächlich über Nacht auf wundersame Weise zum Verschwinden bringen lassen können. Dabei ahnt Donna gar nicht, wie nahe sie ihrem eigentlichen Ziel ist. Denn auch der Doktor hat Verdacht geschöpft ...

 


 

 


Kritik: Während Staffel 11 bereits in den Startlöchern steht, kann man nun auch in Deutschland David Tennants finalen Auftritt auf BD genießen. Tennant wird von vielen als Lieblings-Doctor gehandelt und seine Interpretation des Timelords hat definitiv Kultcharakter. Neben einem erinnerungswürdigen Doctor bedarf es jedoch auch interessanter Geschichten. Steven Moffat hat DOCTOR WHO als Showrunner in den letzten Jahren definitiv den Stempel aufgedrückt und einige herausregende Drehbücher verfasst. Auch in der 4. Staffel zeichnet Moffat für die unterhaltsamsten und hochwertigsten Episoden verantwortlich.  Diese finden sich jedoch erst in der zweiten Hälfte der Staffel. Insgesamt besteht Season 4 aus 13 Episoden sowie einer vorgelagerten Weihnachtsepisode: 01) Es lebe das Fett, 02) Die Feuer von Pompeji, 03) Immer zu Diensten, 04) Dicke Luft, 05) Mörderischer Himmel, 06) Der Doktorvater, 07) Das Einhorn und die Wespe, 08) Tödliche Stille, 09) Wald der Toten, 10) Die Stimmen (Aka Geisterstunde), 11) Reise Rückwärts, 12) Die gestohlene Erde und 13) Das Ende der Reise.



Zu Beginn präsentiert sich DOCTOR WHO mal wieder von seiner (charmant) trashigen Seite. Menschliches Körperfett, welches sich vom Körper trennt und zu tappsigem Leben erwacht ist schon auf dem Papier schwer zu verdauen. Auch verfilmt, überwiegt der Trash-Charakter. Bei der Reise nach Pompeji möchte der Funke ebenfalls nicht so recht überspringen, was leider häufiger bei Episoden der Fall ist, welche in der Erdgeschichte verortet sind. Dafür sind die Kostüme nicht hochwertig genug und der Look als Ganzes etwas zu simpel gestrickt. Interessant hingegen sind die Ood, denen man sich in Episode 3 widmet, während Episode 4 mit seinem „Abgasskandal“ wieder etwas unbeholfen wirkt. Das ist insgesamt durchaus unterhaltsam, ohne richtig überzeugend zu wirken. Ob nun DAS EINHORN MIT DER WESPE, wo man sich mit Agatha Christie beschäftigt oder DER DOKTORVATER, wo der Timelord zum „Vater“ wider Willen wird. Es gibt sicherlich interessante und clevere Ansätze, doch diese werden nicht vollständig ausgelotet.


Zu Beginn präsentiert sich DOCTOR WHO mal wieder von seiner (charmant) trashigen Seite. Menschliches Körperfett, welches sich vom Körper trennt und zu tappsigem Leben erwacht ist schon auf dem Papier schwer zu verdauen. Auch verfilmt, überwiegt der Trash-Charakter. Bei der Reise nach Pompeji möchte der Funke ebenfalls nicht so recht überspringen, was leider häufiger bei Episoden der Fall ist, welche in der Erdgeschichte verortet sind. Dafür sind die Kostüme nicht hochwertig genug und der Look als Ganzes etwas zu simpel gestrickt. Interessant hingegen sind die Ood, denen man sich in Episode 3 widmet, während Episode 4 mit seinem „Abgasskandal“ wieder etwas unbeholfen wirkt. Das ist insgesamt durchaus unterhaltsam, ohne richtig überzeugend zu wirken. Ob nun DAS EINHORN MIT DER WESPE, wo man sich mit Agatha Christie beschäftigt oder DER DOKTORVATER, wo der Timelord zum „Vater“ wider Willen wird. Es gibt sicherlich interessante und clevere Ansätze, doch diese werden nicht vollständig ausgelotet.

In der 8. Folge der vorliegenden Staffel erfolgt dann der Aufschwung. Die zwei Episoden umfassende Geschichte findet auf einem Bibliotheks-Planeten statt und ist atmosphärisch sehr dicht, mit dem Hang zum unheimlichen, ohne jedoch eine Intensität wie NICHT BLINZELN aus Staffel 3 zu erreichen. Zudem trifft der Doctor hier erstmals auf River Song (Alex Kingston), die in den nachfolgenden Staffeln eine große Rolle spielt. Das Zusammenspiel dieser beiden Zeitreisenden ist bereits bei diesem kurzen Aufeinandertreffen sehr verheißungsvoll. Zudem harmonisieren die beiden Schauspieler sehr gut miteinander. Das Niveau wird auch in den weiteren Episoden aufrechterhalten, auch wenn das Finale ein wenig über das Ziel hinausschießt und nicht ganz so ergreifend ausfällt, wie man erhofft. Idealerweise kennt man hierfür auch die vorherigen Staffeln, da hier viele Figuren aus älteren Episoden einen Auftritt haben, um sich im großen Finale Daleks zu stellen.

Unabhängig von den Geschichten, macht es auch in Staffel 4 großen Spaß, sich an die Fersen des agilen und beschwingten Doctors zu heften, der sehr häufig rennend durchs Bild eilt. Ob Tennant wirklich der beste Doctor ist, hängt wohl maßgeblich davon ab, zu welchem Zeitpunkt man in die Serie eingestiegen ist. Erfreulich ist, wie eigenständig jede Interpretation der Figur ist. Ob nun Christopher Eccleston, David Tennant, Matt Smith oder Peter Capaldi, alle Darsteller drücken dem Doctor ihren Stempel auf. Tennants Interpretation wird in den finalen Episoden auch etwas verbissener, als es noch zu Beginn der Fall ist, wodurch die Serie etwas mehr emotionales Gewicht erhält, ohne dass die Leichtigkeit vollständig abhanden kommen würde. Nichtsdestotrotz ist Staffel 4 nicht durchgängig gelungen und weiß erst ab der Staffelmitte zu überzeugen.

Fazit: Wie bereits die vorherige Staffel ist auch Season 4 von schwankender Qualität. Die ersten Episoden sind eher durchwachsen und erst ab River Songs Auftritt kommt der Umschwung. Dafür hält man ab Episode 8 weitestgehend das Niveau. Für Fans ohnehin sehenswürdig, wenngleich es etwas an erinnerungswürdigen Folgen fehlt.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

Verkaufstart: 29. Juni 2018

Publisher: P
olyband/WVG (Die komplette 4. Staffel)
Homepage: www.polyband.de

Verpackung: Softbox (Erstauflage mit O-Card)
Anzahl Disks: 3
Wendecover: Ja

Bild: 16x9 anamorph (1,78:1)
Laufzeit: ca. 681 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1)
2. Englisch (DTS-HD 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:
*Making Of
*Behind the Scenes
*Interviews
*Videotagebücher
*Booklet

Kritik Extras
Vergleichbar zu den bisherigen Veröffentlichungen, ist auch Staffel 4 mit umfangreichen Extras ausgestattet. Zu jeder Episode gibt es ein Making Of mit Behind the Scenes Aufnahmen und Interviews. Sehr charmant auch die kurzen Videotagebücher von David Tennant, die zeigen, wie sympathisch der Schauspieler auch in seinem privaten Umfeld wirkt. Zusätzlich findet man noch das obligatorische Booklet mit weiteren Informationen.

Wertung: 9|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

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