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Filmtipp  

   

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Apr23

BD Kritik: Fikkefuchs

BD Kritik: Fikkefuchs

Originaltitel: Fikkefuchs
Herstellungsland:
Deutschland
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Drama, Comedy
Freigabe: FSK-16
Regie: Jan Henrik Stahlberg

Sprecher: 
Franz Rogowski, Saralisa Volm, Jan Pohl u.a.


 

Inhalt: Rocky (Jan Henrik Stahlberg) war einst ein echter Frauenheld, zumindest in seiner eigenen Wahrnehmung, doch seine besten Tage liegen mittlerweile längst hinter ihm. Das hält den Möchtergern-Casanova jedoch nicht davon ab, weiterhin jungen Frauen hinterherzusteigen. Nun lernt er kurz vor seinem 50. Geburtstag einen jungen Mann namens Thorben (Franz Rogowski) kennen, der behauptet, sein Sohn zu sein, und ist doch noch einmal als Verführer gefordert. Denn Thorben weiß nicht, wie man Frauen rumkriegt und will von seinem Vater in diese hohe Kunst eingeführt werden. Doch das ist nicht so leicht: Nicht nur merkt Rocky ziemlich schnell, dass bei Thorben eine Menge Arbeit nötig ist. Auch der Sohn kann bald nicht mehr ignorieren, dass es mit den Aufreißergeschichten seines Vaters nicht allzu weit her ist. Dennoch kommen die beiden Männer sich langsam näher…

 


 

 


Kritik: Zu Beginn ist der Film mächtig gewöhnungsbedürftig. Weder Rocky, gespielt von Jan Henrik Stahlberg (Einsamkeit und Sex und Mitleid, Lux – Krieger des Lichts) noch Thorben, gespielt von Franz Rogowski (Lux – Krieger des Lichts, In den Gängen) sind – besonders für mich als Frau – absolut unsympathisch dahergekommen. Hinzu kommt, dass ich schon anfangs am rätseln war welchen Porno ich nun versehentlich eingelegt habe. Noch nie vorher habe ich in einem Spielfilm, der eigentlich kein Porno sein sollte, so viele Geschlechtsorgane, männlich genauso wie weiblich, in so kurzer Zeit gesehen. Mit Sexszenen wurde absolut kein bisschen gespart.



Nachdem ich den Keks wieder aufgehoben hatte, der mir aus dem Mund gefallen war, als mir die Kinnlade runterkrachte, fiel mir auf, dass trotz Sex, Penissen und Vaginas der Fokus auf den Handlungen der Protagonisten blieb und man mehr darauf achtete, wie derjenige reagiert und damit  umgeht. Die hilflosen Versuche von Rocky und Thorben bei Damen landen zu können zauberten mir schon das ein oder andere Schmunzeln ins Gesicht. Ab diesem Zeitpunkt begannen die beiden Sympathiepunkte zu sammeln und das Ruder herumzureißen. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass beide Schauspieler ihre Rollen ausgezeichnet spielten und offensichtlich darin voll aufgingen. An keiner Stelle hat man den Eindruck, dass die Art und Weise der Handlung aufgesetzt oder unpassend in der Rolle wären. Es wirkt auch durchaus gewollt, dass die beiden erst einmal als wirklich unsympathische, realitätsfremde Säcke daherkamen um im Laufe der weiteren Handlungen dem Zuschauer immer mehr ans Herz wachsen. So unermüdlich wie sie versuchten an die Damen heranzukommen und dabei durch fehlende Sensibilität und ihre grobmotorische Art permanent scheiterten.

 
Als ich dann auch das Bedürfnis hatte die Herrschaften an der Hand zu nehmen und immer, wenn sie Mist verzapfen ihnen ein paar hinter die Löffel zu hauen, besuchten sie einen Kurs, welcher mehr Erfolg bei den Damen versprach. Ab hier gab es Lachmuskeltraining vom Feinsten. Ob nun beim Umherkullern der mit Dildos modifizierten Gymnastikbällen, damit sie sich fühlen wie die Frauen, die ständig von Penissen angemacht werden, bis zu dem total verklemmten Versuchen verschiedener Kursteilnehmer mit der Beispieldame zu kommunizieren. Je mehr man sich ansah wie die Protagonisten aufblühten, desto mehr wuchsen sie einem ans Herz.



Je entspannter die Atmosphäre zwischen Vater und Sohn wird und je mehr sie sich aneinander gewöhnen, desto lustiger und mitreißender wird der ganze Film. Umso mehr trifft den Zuschauer letztendlich das zwar absehbare, jedoch ziemlich abrupte Ende. Auf völliges Unverständnis trifft bei mir die Szene in der Thorben den Hund aussetzt. Da der Hund nie im Mittelpunkt stand und kaum in die Handlungen mit einbezogen wurde, sondern ab und zu einfach mitlief, hat die Szene für mich keine Aussage und gehört in meinem Augen absolut nicht in den Film, schon garnicht, da es so wirkt, dass es ok wäre einen Hund auszusetzen.

Fazit: Je entspannter die Atmosphäre zwischen Vater und Sohn wird und je mehr sie sich aneinander gewöhnen, desto lustiger und mitreißender wird der ganze Film. Umso mehr trifft den Zuschauer letztendlich das zwar absehbare, jedoch ziemlich abrupte Ende. Auf völliges Unverständnis trifft bei mir die Szene in der Thorben den Hund aussetzt. Da der Hund nie im Mittelpunkt stand und kaum in die Handlungen mit einbezogen wurde, sondern ab und zu einfach mitlief, hat die Szene für mich keine Aussage und gehört in meinem Augen absolut nicht in den Film, schon garnicht, da es so wirkt, dass es ok wäre einen Hund auszusetzen.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 20. April 2018
BD Verleihstart: 20. April 2018

Publisher:
Alamode
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 104 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD High Resolution Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
*Making Of
*Deleted Scenes
*Trailer

Kritik Extras
In der Podiumsdiskussion wurde die Thematik etwas ernster beleuchtet, was eine tolle Ergänzung darstellt, da im Film selbst alles provokant überspitzt dargestellt wird. Wem das tatsächlich zu ernst ist, der sollte einen Blick auf das Making-of und die Deleted Scenes werfen. Dort gibt es nochmal eine geballte Ladung von der guten Stimmung am Set und ordentlich was zum Lachen.

Wertung: 10|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 rating 1 vote
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