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Mär10

BD Kritik: Hatchet - Victor Crowley

BD Kritik: Hatchet - Victor Crowley

Originaltitel: Victor Crowley
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Horror, Komödie
Freigabe: FSK-18
Regie: Adam Green

Darsteller: 
Kane Hodder, Dave Sheridan, Brian Quinn u.a.


 

Inhalt: Zehn Jahre ist der legendäre Axtmörder Victor Crowley nun schon tot, so glaubt man. Andrew, der einzige, der das grausame Massaker von damals überlebte, hat ein Buch über seine schrecklichen Erlebnisse geschrieben. Viele glauben aber, dass nicht Victor Crowley all die Menschen abgeschlachtet hat, sondern Andrew selbst. Um nun seinem Buch zum Erfolg zu verhelfen, will seine Verlegerin eine Show direkt aus den Sümpfen senden. Andrew wollte aber nie wieder an den Ort des Geschehens zurück. Und das mit Recht. Denn kaum angekommen, geht das blutige Gemetzel von vorne los.


 

 




Kritik: Zum 10. Jubiläum von "Hatchet" (2006) überrascht Regisseur Adam Green seine Fangemeinde mit einem besonderen Geschenk: Er nahm wieder auf dem Regiestuhl Platz und drehte unter Geheimhaltung eine Fortsetzung des gefeierten "Hatchet" Franchise. Wenn man es aber genau nimmt, galt das "Hatchet" Franchise bereits als abgeschlossen, da mit "Hatchet III" (2013) dem Endverbraucher schließlich mitgeteilt wurde, das die Hauptfigur Victor Crowley nicht mehr unter den Lebenden weilt. Regisseur Adam Green konnte aber nicht seiner Hauptfigur Victor Crowley einfach so los lassen und schickt den deformierten und blutrüstigen Axt-Killer ein weiteres Mal los, um sein blutigens Werk fortzusetzen. Wer die "Hatchet" Trilogie kennt, weiß ganz genau was einem letztendlich serviert wird. Altbewährten Slasher-Elemente und eine Portion Retro-Nostalgie gepaart mit mit jede Menge Blut, Gehirn und Innereien stehen natürlich auch im vierten Teil im Fokus. "Hatchet - Victor Crowley" präsentiert einem genau das, was man sich als Slasher-Freund und "Hachet"-Verehrer vorstellt. Der Prolog beginnt mit einem kurzen Rückblick in das Jahr 1964 und präsentiert bereits dort ein blutiges Szenario. Das macht natürlich Appetit auf mehr und man soll mit zunehmender Laufzeit auch keinesfalls enttäuscht werden, denn Victor Crowley wütet wieder einmal nach altbewährter Art und Weiße und reduziert die Anzahl der Schauspieler im Minutentakt. Ob der mittlerweile vierte Teil letztendlich mit neuen Impulsen oder innovativen Ideen punkten kann, erfährt ihr in unsere Blu-ray Kritik zum Film.


© Tiberius Film

In Anbetracht der Tatsache, dass "Hatchet - Victor Crowley" bei uns in Deutschland mit einer Laufzeit von 83 Minuten ungeschnitten veröffentlicht wurde, verwundert das einem aufs neue, denn in "Hatchet - Victor Crowley" geht es nicht gerade handzahm zur Sache. Wie schon in den vorherigen Teilen wird das Ganze immer mit sehr viel Schwarzen Humor untermalt, so das einige schauerliche Gore-Momente trotz ihrer unrealistischen Brutalität ziemlich witzig erscheinen. Auch bei den Dialogen wurde keinesfalls an Witz und Charme gespart, so das sich "Hatchet - Victor Crowley" absolut nicht ernst nehmen kann. Die Effekte können sich - wie auch bei den anderen Teilen - absolut sehen lassen und das Kunstblut fließt auch wieder in Gallonen durchs Bild, so das Freunde der etwas härteren Gangart voll auf ihre Kosten kommen. Es ist durchaus Unterhaltsam, den deformierten und blutrüstigen Axt-Killer bei seiner Splatter-Orgie zu begleiten und einige Kills glänzen nicht nur vor Einfallsreichtum, sondern machen auch visueller eine gute Figur.


© Tiberius Film

Es ist umso erstaunlicher, das "Hatchet - Victor Crowley" bei der FSK anscheinend einfach durchgewunken wurde, denn es gibt unzählige Horrorfilme, die schon für weitaus weniger Brutalität stark geschnitten wurden. Aber vielleicht lag es auch einfach an einer dicke Portion schwarzen Humor, die den Film nonstop mit begleitet hat. Wie auch immer, der enthaltene Härtegrad ist sehr hoch angesiedelt und das kommt gerade "Hatchet - Victor Crowley" zugute. Im Zusammenspiel mit dem bekannten Humor und der einmal mehr erstklassigen Atmosphäre ergibt sich ein Gesamtbild, das man unter dem Strich nur als sehr gut bezeichnen kann. "Hatchet - Victor Crowley" ist ein rasanter Slasher in Oldschool manier, der zu unterhalten weiß. Rein vom Inhalt bekommt man nicht sonderlich viel Input geboten, auch sind jegliche Handlungen mehr als fragwürdig in Szene gelegt worden, aber das war letztendlich auch noch nie anderes gewollt, schließlich machte sich die Reihe nicht wegen ihrer Handlung einen Namen, sondern viel mehr wegen der Gewaltdarstellung die mit viel Humor gepart wurde.


© Tiberius Film

Im Endeffekt bekommt man genau das geboten was man auch erwarten würde. Regisseur Adam Green ist in "Hatchet - Victor Crowley" keinerlei Experimente eingegangen, sondern hat mit gleicher Rezeptur seinen vierten Teil aufgezogen. Aber das ist auch gut so, denn schließlich macht dieser Still ja auch einen nicht unwesentlichen Teil des Charmes aus, der dieses Franchise seit jeher begleitet. Ein humoriger Oldschool-Slasher mit visuell ansprechenden Kills und einer Hauptfigur, die wohl leider zum letzten mal blutrünstig gewütet hat. Aber im Horrorgenre weiß man ja nie so genau, was die Zukunft einem noch so bringen wird.


© Tiberius Film

Fazit: Adam Green's "Hatchet - Victor Crowley" konnte unter dem Strich vollkommen überzeugt und punktet mit visuell gelungenden Kills und einer Portion schwarzen Humor. Wer schon immer eine Vorliebe für diese Art der Unterhaltung hatte, der wird ganz bestimmt nicht enttäuscht. Regisseur Adam Green hat in "Hatchet - Victor Crowley" noch einmal sehr viel Herzblut investiert um die Ära des deformierten und blutrüstigen Axt-Killer noch einmal zu würdigen und das merkt man den vierten Teil auch an.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

 

BD Verkaufstart: 01. März 2018
BD Verleihstart: 01. März 2018

Publisher:
Tiberius Film
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 97 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
3. Audiokommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
*Crew Commentary (Writer / Director Adam Green, Cinematographer Jan-Michael Losada, Editor Matt Latham and Make-up FX Artist Robert Pendergraft)
*Cast Commentary (Writer / Director Adam Green and Actors Parry Shen, Laura Ortiz and Dave Sheridan)
*Trailer: Deutsch (02:08 Min.), Englisch (02:05 Min.)
*Weitere Trailer: Killing Soldier - Der Krieger (01:40 Min.), Road To Hell (02:29 Min.), FFC - Female Fight Club (01:17 Min.), Ares (01:54 Min.), The Crucifixion (02:47 Min.)

Kritik Extras
Die Extras umfassen die beiden Originaltrailer sowie fünf weitere Trailer zu aktuellen Titel des Anbieters. Obendrauf wurden noch zwei Audiokommentare auf die Silberscheibe gepresst. Regisseur Adam Green ist jeweils mit von der Partie und gibt interessante Einblicke.

Wertung:
6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Pascal Müller

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