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Apr25

BD Kritik: Kickboxer - Die Abrechnung

BD Kritik: Kickboxer - Die Abrechnung

Originaltitel: Kickboxer: Retaliation
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Action, Drama
Freigabe: FSK-16
Regie: Dimitri Logothetis

Darsteller: 
Alain Moussi, Jean-Claude Van Damme, Christopher Lambert u.a.


 

Inhalt: Kurt Sloane wollte nie wieder nach Thailand zurückkehren. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Er wird gekidnappt und erwacht in einem thailändischen Knast als Mörder von Tong Po, den er im Kampf getötet hatte. Dahinter steckt Sport-Promoter Thomas Moore, der mit Tong Po sein lukrativstes Zugpferd verloren hat. Er macht Kurt ein Angebot: Wenn er als Entschädigung zu einem Untergrund-Kampf antritt und den neuen Champion, einen 200-Kilo-Muskelberg, besiegt, bekommt er seine Freiheit und seine ebenfalls gefangene Frau Liu zurück, garniert mit einem dicken Bündel Scheine. Ansonsten kann er im Knast verfaulen. Wohl oder übel nimmt Kurt an...

 


 

 




Kritik: Die Wiederbelebung alter Filme und Serien ist immer noch voll im Trend. Remakes und Reboots kommen en Masse in die Kinos. JUMANJI ist The Rocks erfolgreichster Film und knabbert an der 1 Milliarde. BAYWATCH war hingegen nicht ganz so erfolgreich. Bei 23 JUMP STREET denkt man mittlerweile über einen dritten Teil nach und redet dabei von einem Crossover mit MEN IN BLACK. Direkt für die Heimauswertung wurde hingegen der KICKBOXER: DIE VERGELTUNG produziert. Eine eher mittelmäßige Neuinterpretation des kultigen Originals mit Jean-Claude van Damme. Jedoch erfolgreich genug, dass man zwei Jahre später einen Nachfolger in die Läden gestellt hat.

Die Handlung setzt kurz nach den Ereignissen aus VERGELTUNG an. Kurt Sloane (Alain Moussi) ist mittlerweile ein erfolgreicher MMA-Fighter und macht Karriere. Durch seinen Mord an Tong Po (Dave Bautista) ist er jedoch auf dem Radar von Fight-Promoter Thomas Moore (Christopher Lambert) aufgetaucht. Dieser veranstaltet illegale Untergrundkämpfe und sieht in Sloane die große Cash-Cow. Kurzerhand wird der Fighter gekidnappt und in einen thailändischen Knast verfrachtet. Moore versucht Sloane davon zu überzeugen gegen seinen gegenwärtigen Champ Mongkut (Hafþór Júlíus Björnsson) anzutreten. Stellt ihm hierfür sogar 1 Million Dollar Preisgeld in Aussicht. Allerdings droht auch das frühzeitige Ableben, denn Mongkut nimmt den Mord an Tong Po überaus persönlich und hat schon einige Gegner im Zweikampf getötet. Allen körperlichen Misshandlungen zum Trotz, weigert sich der Amerikaner, diesen Kampf anzunehmen. Erst als sein Freundin Liu (Sara Malkul Lane) entführt wird, lässt er sich auf den Deal ein. Doch zuerst muss er eine Strategie für den Kampf gegen den Hünen erarbeiten. Dabei erhält er tatkräftige Unterstützung von Durand (Jean-Claude van Damme), Briggs (Mike Tyson) und zahlreichen anderen Leuten.

KICKBOXER: DIE ABRECHNUNG geizt nicht mit Cameos aus der Szene. Im ersten Teil wartete man bereits mit Georges „Rush“ St-Pierre, Cain Velasquez und Fabricio Werdum auf. Im zweiten Teil hat Fabricio Werdum erneut einen kleinen Auftritt. Darüber hinaus sieht man Frankie Edgar als Sportkommentator. Direkt neben ihm sitzt Renzo Gracie. Roy „Big Country“ Nelson bringt Sloane in einer Trainings-Montage seinen rechten Überhandschwinger bei, mit dem er in seiner Karriere schon zahlreiche Gegner auf die Matte geschickt hat. Wanderlei Silva macht seinem Kampfnamen „The Axe Murderer“ alle Ehre und versucht Sloane im Kampf mit einer Axt den Garaus zu machen. Mauricio „Shogun“ Rua, Rico Verhoeven und Renato Sobral runden das MMA-Ensemble ab. Allerdings sind die Sportler dermaßen willkürlich in die Story eingebettet, dass die Cameos einfach nur aufgesetzter Fan-Service sind, die der Handlung fast schon schaden. Wohingegen GSP immerhin einen gewissen Mehrwert geboten hat. Am stärksten fällt der Selbstzweck beim Auftritt des Fußball-Profis Ronaldhino ins Auge, der Fußbälle auf Sloane schießt, damit dieser lernt, wie er schnell ausweichen kann. Oder, wie Durand (JVCD) es formuliert: „Du musst den Gedanken spüren. Die Bewegung der Luft, bevor sie sich bewegt.“



Mike Tysons Gastrolle als Briggs nimmt hingegen deutlich mehr Raum rein und macht auch Sinn. Briggs und Sloane geraten zunächst im Knast aneinander, werden dann jedoch Freunde. Briggs ist, wie der blinde Durand einer von Kurts Mentoren. Gemeinsam mit den MMA-Kämpfern bereiten sie ihn auf den Zweikampf vor. Hier kann Alain Moussi seine Fähigkeiten spielen lassen. Er zeigt Kicks, Schläge und Sprünge. Kämpft mit Schwertern, bringt die Umgebung sinnvoll ins Spiel und beweist, dass er ein überaus talentierter Kampfkünstler ist, der zudem für die Kampfchoreographie verantwortlich zeichnet. Leider weiß Regisseur Dimitri Logothetis das Talent vor der Kamera nicht zu inszenieren. Der gebürtige Grieche verrennt sich in zahlreichen Schnitten und unübersichtlichen Kameraeinstellungen. Am auffälligsten und zugleich am deutlichsten wird dies beim umfangreichen Einsatz von Slow Motion. Während ein Zack Snyder dieses Stilelement perfektioniert hat und elegant einzubinden weiß, nutzt Logothetis es ausufernd, ohne dramaturgischen Sinn und Verstand. Die Kämpfe bleiben dadurch kaum im Gedächtnis und selbst eine Hommage an ENTER THE DRAGON verliert seinen Reiz.

Zweifelsohne sind die Kämpfe das Kernstück des Films und grundsätzlich auch unterhaltsam. Allerdings besitzt ein Alain Moussi deutlich mehr Talent, welches viel mehr zur Geltung kommen könnte. Eine entsprechende Regie vorausgesetzt. Eine Zusammenarbeit mit Isaac Florentine wäre beispielsweise eine attraktive Variante. Am besten direkt mit Scott Adkins. Moussis schauspielerische Fähigkeiten sind allerdings auch weiterhin noch recht stark limitiert, reichen aber aus, um die Dramaturgie der simplen Geschichte zu tragen. Allerdings ist der Handlungsaufbau recht wirr. Sloane stolpert von Kampf zu Kampf. Man springt von Szene zu Szene, lässt sich wenig Zeit für die Handlungsstränge und verwirrt damit den Zuschauer. Trotzdem bleibt das ganze Konstrukt launig, da es Leerlauf gibt und die Kämpfe das Geschehen immer wieder auflockern. JVCD zeigt, dass er auch im etwas gesetzteren Alter seine Kicks beherrscht und Christopher Lambert ist herrlich fies, so simpel seine Figur auch sein mag. Das Finale gegen GAME OF THRONES Darsteller Hafþór Júlíus Björnsson alias Mongkut krankt leider an denselben Schwächen wie schon das Finale von UNDISPUTED IV. „Mongkut ist der vierfache Tong Po“ sagt Durand einer Stelle und der Isländer gibt auch eine überaus imposante Figur ab. Während die Präsenz eindrucksvoll ist, fehlt es der Figur jedoch an jeglicher Tiefe und Charakterzeichnung. Doch als Berg in GAME OF THRONES hat Björnsson deutlich mehr überzeugt. Minutenlang dreschen die beiden Kontrahenten aufeinander ein und es passiert eine ganze Menge. Erneut zeigt sich jedoch, dass ein Zweikampf zwischen zwei talentierten Kampfkünstlern die deutlich attraktivere Alternative ist. So bleibt leider auch das Finale nicht allzu lang im Gedächtnis.

Fazit: Auch der neueste KICKBOXER-Teil ist launig, aber auch verworren, wirr und leider nicht sehr kohärent. Damit ist KICKBOXER: DIE ABRECHNUNG eine konsequente Fortsetzung. Man bleibt den Mängeln und Stärken des Vorgängers treu. Entsprechend einfach gestaltet sich eine Empfehlung. Wer VERGELTUNG mochte, bekommt hier mehr vom selben. Insgesamt erhält man hier einen mittelmäßigen Kampfkunststreifen der eher eingefleischteren Kampfkunst-Fans gefallen dürfte.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 27. April 2018
BD Verleihstart: 27. April 2018

Publisher:
Ascot Elite / Al!ve
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 113 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
*Originaltrailer

Kritik Extras
Die Extras sind leider sehr mager ausgestattet. Es gibt einige Trailer zu sehen. Ansonsten ein sehr kurzes Featurette „Meet the Fighters“ mit einer Lauflänge von gerade einmal 5:34 Minuten. Hier kommen die MMA-Stars kurz zu Wort und erzählen in ganz groben Worten über ihre Auftritte im Film.

Wertung:1|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

1.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

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