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Jul30

BD Kritik: Pacific Rim - Uprising

BD Kritik: Pacific Rim - Uprising

Originaltitel: Pacific Rim: Uprising
Herstellungsland:
China, USA
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Abenteuer, Action, Science-Fiction
Freigabe: FSK-12
Regie: Steven S. DeKnight

Darsteller: 
John Boyega, Scott Eastwood, Cailee Spaeny u.a.


 

Inhalt: Im ersten Teil trafen die außerirdischen Monster während ihres Vernichtungsfeldzugs auf die von Menschen gelenkten Jaeger-Supermaschinen, die zur ihrer Abwehr konstruiert wurden. Doch nun stellt sich in "Pacific Rim: Uprising" heraus, dass alles nur ein Vorspiel war: Die Kaiju kehren zurück – und sind stärker als je zuvor! John Boyega ("Star Wars: Das Erwachen der Macht") spielt den rebellischen, einst hoffnungsvollen Jaeger-Piloten Jake Pentecost, dessen legendärer Vater damals im Krieg gegen die Kaiju sein Leben lassen musste. Inzwischen hat Jake jedoch seine Ausbildung abgebrochen und droht in die Kriminalität abzurutschen. Als plötzlich die Erde mit einer neuen, völlig überraschenden Attacke konfrontiert wird, stellt sich Jake der Herausforderung, das ruhmreiche Erbe seines Vaters anzutreten. An Jakes Seite kämpfen sein Pilotenrivale Lambert (Scott Eastwood) und die 15-jährige Jaeger-Hackerin Amara (Cailee Spaeny). Schon bald bildet das Pan Pacific Defense Corps eine mächtige Abwehrtruppe – und jeder Einzelne muss erkennen, dass er nur in der heldenhaftesten Version von sich selbst zum Sieg gegen die Monster beitragen kann. Ein mitreißendes Abenteuer völlig ungeahnten Ausmaßes beginnt.

 


 

 


Kritik: Regisseur Guillermo del Toro ("Shape of Water - Das Flüstern des Wassers") schuf mit "Pacific Rim" im Jahre 2013 ein durchaus sehenswertes Actionspektaktel mit Charlie Hunnam ("King Arthur: Legend of the Sword") und Idris Elba ("Prometheus - Dunkle Zeichen") in den Hauptrollen. Knapp fünf Jahre später folgt mit "Pacific Rim - Uprising" die direkte Fortsetzung zu "Pacific Rim". Im Regiestuhl  nahm jedoch diesmal Steven S. DeKnight platz, der sich zuvor durch eine Handvoll TV-Serien einen Namen machen konnte. Die größte Veränderung sollte aber nicht der Mann hinter der Kamera sein, sondern der Cast vor der Kamera bilden, der bei "Pacific Rim - Uprising" eher an das jüngere Publikum gerichtet ist. Mit John Boyega ("Star Wars: Das Erwachen der Macht") und Scott Eastwood ("Overdrive") folgten zwar zwei bekannte, jedoch auch zwei recht Junge Darsteller, die sich erst Mal behaupten müssen. Schließlich muss John Boyega in die Fußstapfen seines Film-Vaters Idris Elba treten und Scott Eastwood in die Fußstapfen seines leiblichen Vaters - Clint Eastwood.  Beide haben also einen ernormen druck, wo das abgeschlossene Ende in "Pacific Rim" die Sache nicht unbedingt einfacher macht. Nachdem der Film im März seine Kino-Premiere gefeiert hat, folgte über Universal Pictures am 26.07.2018 die Heimkino-Auswertung. Ob "Pacific Rim - Uprising" an dem Erfolg des Erstlings anknüpfen und der Generationswechsel für frischen Wind sorgen konnte, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.



Zehn Jahre sind vergangen, seit die Riesenmonster (Kaiju) die Erde durch ein interdimensionales Portal im Pazifischen Ozean angegriffen und eine Verwüstungen in allen Großstädten der Erde angerichtet haben. Die Riesenroboter ("Jaeger"), mit denen sich die Menschen beim ersten Angriff gegen die außerirdischen Riesenmonster verteidigt hatten, sind nun zu einer weltweiten Verteidigungseinheit aufgestockt worden. Die ersten Kadetten der nächsten Generation werden bereits trainiert, um die Kampfmaschinen bedienen zu können. Dass dies nicht ganz so einfach ist, muss auch Jake Pentecost (John Boyega), der Sohn von dem gefallenen Stacker Pentecost (Idris Elba), bald feststellen. Jake hat jedoch seine Ausbildung abgebrochen und droht in die Kriminalität abzurutschen. Als plötzlich die Erde mit einer neuen, völlig überraschenden Attacke konfrontiert wird, stellt sich Jake der Herausforderung, das ruhmreiche Erbe seines Vaters anzutreten. An Jakes Seite kämpfen sein Pilotenrivale Lambert (Scott Eastwood) und die 15-jährige Jaeger-Hackerin Amara (Cailee Spaeny). Schon bald bildet das Pan Pacific Defense Corps eine mächtige Abwehrtruppe – und jeder Einzelne muss erkennen, dass er nur in der heldenhaftesten Version von sich selbst zum Sieg gegen die Monster beitragen kann. Ein mitreißendes Abenteuer völlig ungeahnten Ausmaßes beginnt.


Die Fortsetzung zu "Pacific Rim" besitzt neben sehr guten CGI-Effekte und sehenswerten Alien vs. Roboter-Kampfszenen mit John Boyega ("Star Wars: Das Erwachen der Macht") auch ein charismatischen Hauptcharakter, der dem Film zu Gute kommt. Das der komplette Film bei Tageslicht stattfindet, kommt dem Zuschauer ebenfalls zu Gute, da man so auch im Stande ist, die gut gemachten Alien vs. Roboter-Kampfszenen vernünftig zu verfolgen. Aufgrund der Zwei-Klassen-Charakter bezüge und die damit verbundenen eintönige Charakterisierung landet die Fortsetzung am Ende ein bisschen hinter Guillermo del Toros Erstling. Die Handlung der Riesenmonster (Kaiju), die die Erde durch einen Erdspalt angreifen, haben letztlich auch in der Fortsetzung eher wenig Tiefgang, da die Story rundum die Riesenmonster ziemlich an den Haaren vorbei erzählt wurde. Jedoch langweilt die nontop Action so gut wie nie. Zum Zeitpunkt der Fortsetzung war Guillermo del Toro zwar nicht mehr auf dem Regiestuhl dabei, hatte aber als Produzent und Drehbuchautor noch die Fäden in der Hand und Stephen S. DeKnight - der sich durch eine Handvoll TV-Serien einen Namen machen konnte - macht seine Sache ziemlich ordentlich. So werden Zuschauer, die den Erstling verpasst haben, dank einer Einführung langsam ins Boot geholt, ohne das wichtigste verpasst zu haben.

Denn auch wenn "Pacific Rim Uprising" mit John Boyega ein charismatischen Hauptcharakter besitzt, strahlen auch noch eine Reihe von weiteren Kadetten in das Scheinwerferlicht. Diese Charakter-Figuren sind jedoch äusserst schwach auf der Brust und irgendwie scheinen sich die Macher nicht gross für deren Charakterentwicklung zu interessieren. Obwohl durchgehend - dem Budget entsprechend - gute Qualität geliefert wurde, konnte sich Scott Eastwood durch die geringe Screentime nicht wirklich gegen ein John Boyega durchsetzen. Aber auch John Boyega konnte seinem Film-Vater Idris Elba nicht das Wasser reichen. Rinko Kikuchi - die die weibliche Hauptrolle in "Pacific Rim" wirklich gut gespielt hat - wird in der Fortsetzung zu einer absoluten Nebenfigur mit kaum Screentime. Die Newcomerin Cailee Spaeny setzt hier sogar noch einen drauf, als Jaeger-Hackerin Amara ist sie viel mehr als nur das nervige weibliche Gegenstück, der womöglich nur gerettet werden müsste. Überraschenderweise gibt es bei "Pacific Rim Uprising" auch keine Ansätze einer überflüssigen Liebesgeschichte. Auch die beiden Wissenschaftler, die man bereits aus dem ersten Teil kennt, verkommen leider zu reinen Funktionsträgern für die Handlung. Schlussendlich sind alle Figuren etwas flach auf der Brust. Doch für einen eher einfach gestrickten Actionfilm darf man wohl nicht allzu viel Tiefe erwarten. Die Kameraarbeit bei "Pacific Rim: Uprising" ist - ähnlich wie das Drehbuch - keine totale Neuerfindung des Genres, aber dafür bekommt man auch einiges auf die Netzhaut geboten. Schicke Szenarien wechseln sich mit eindrücklichen Bildern bei den grandiosen Kaiju's-Kampfszenen über die Jaeger-Kampfszenen bishin zu einer atemberaubenden fusion der Kaiju's ab. Auch bei der Musik hat "Pacific Rim Uprising" sich eine gehörige Portion bei "Guardians of the Galaxy" abgeschaut, was dem Film keineswegs schlecht darstellt. Auch sind die Jaeger hier deutlich leichtfüssiger unterwegs als noch im ersten Teil, was die Macher für krassere Moves nutzen und so die Schläge nicht so schwerfällig rüberkommen. Dies mag zwar nicht mehr so nahe bei der Realität sein, doch dürfte das Verlangen nach Realismus bei einem solchen Film eh nicht so hoch sein.

Fazit: "Pacific Rim: Uprising" trägt die visuelle Handschrift eines auf Zerstörung getrimmten Actionfilm, der jedoch einiges dabei mit Zerstört, worauf es bei einem guten Film letztendlich ankommt. Das Actionspektaktel bietet nicht viel neues, wirkt nach einem Aufguss des Erstlings, der weder mit durchdachten Figuren, noch mit einer einfallsreichen Handlung daherkommt. "Pacific Rim: Uprising" ist wie ein riesiger Roboter. Es sieht beeindruckend aus, steckt voller technischer Finesse, doch wenn man genauer hinsieht, merkt man schnell, dass es eben doch nur Metall ist, ohne ein eigenes Herz und Verstand. Dafür bekommt man visuell einiges auf der Netzhaut geboten, von grandiosen Kaiju's-Kampfszenen über Jaeger-Kampfszenen bishin zu einer atemberaubenden fusion der Kaiju's, bekommt man abseits der Handlung und dem mageren Endfight eine durchaus gute Unterhaltung geboten.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

Mediabook Verkaufstart: 26. Juli 2018

Publisher:
Universal Pictures
Homepage: upig.de/micro/pacific-rim-uprising

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Nein

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 111 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Atmos 7.1)
2. Englisch (Dolby Atmos 7.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Deutsch für Hörgeschädigte
- Englisch für Hörgeschädigte

Extras:
*Unveröffentlichte Szenen
*Halle der Helden
*Die Brücke zu "Uprising"
*Die Unterwelt von "Uprising"
*Neue Kadetten
*Ein unerwarteter Bösewicht
*Jaeger der nächsten Stufe
*Filmkommentar mit Regisseur Steven DeKnight

Kritik Extras
Das Bonusmaterial umfasst einen durchaus interessanten Audiokommentar von Regisseur Steven S. DeKnight. Dazu gibt es 8 entfallene Szenen sowie insgesamt 10 Featurettes, wo einem die neuen Jaeger u.a. vorgestellt werden. Außerdem erklärt man die Entwicklung des Films, der die Story quasi von Grund auf neu gestalten konnte. In "Die Unterwelt von Uprising" charakterisiert man die Gegend der Erde, in der der Wiederaufbau nicht hingekommen ist. "Neue Kadetten" stellen einem die neue Crew vor und in "Unerwarteter Bösewicht" geht es um den Widersacher aus den eigenen Reihen."Ich bin Scrapper" stellt uns den von Amara selbst gebauten kleinen Jaeger näher vor. "Auf großer Tour" bekommt man einblicke in die Kaiju und "Mako kehrt zurück" lässt Rinko Kikuchi zu Wort kommen, die man schon aus dem ersten Teil kennengelernt hat. Unter dem Strich bekommt man ein durchaus interessantes Bonusmaterial geboten, der weiteren Input bei steuert und die Extras dadurch sehenswert macht.

Wertung: 8|10

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