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Apr03

BD Kritik: SS-GB

BD Kritik: SS-GB

Originaltitel: SS-GB
Herstellungsland:
Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Action, Drama, Thriller, Serie
Freigabe: FSK-16
Regie: Philipp Kadelbach

Darsteller: 
Sam Riley, James Cosmo, Rainer Bock u.a.


 

Inhalt: 1941, London. Die Nazis haben die Luftschlacht um England gewonnen. Großbritannien steht unter deutscher Besatzung. Premierminister Winston Churchill musste die Verteidigung seiner Heimat mit dem Leben bezahlen und der König befindet sich in Gefangenschaft - es scheint keinen Hoffnungsschimmer am Horizont zu geben. Zwischen den Fronten befindet sich Detective Douglas Archer (Sam Riley, "Control"), der sich mit seinen brutalen SS-Vorgesetzten arrangieren muss, während sich der britische Widerstand neu organisiert. Als Archer einen Mordfall untersucht, der offenbar in Verbindung mit Geschäften auf dem Schwarzmarkt steht, ahnt er noch nicht, in welches Wespennet er gestochen hat. Und schon bald befindet er sich in einem gefährlichen Komplott wieder ...


 

 




Kritik: Was wäre, wenn-Szenarien im Kino oder Fernsehen gibt es immer mal wieder und bieten immer sehr reizvolle Überlegungen und Gedankenspiele. Zuletzt zeigt den Reiz an solch einer Prämisse beispielsweise die Amazon-Serie THE MAN IN THE HIGH CASTLE (2015-). Durchaus kann dies auch mal in die Richtung IRON SKY (2012) gehen, den man dann eben nicht ganz so ernst nehmen sollte. Die Serie SS-GB dagegen nimmt ihre Thematik ernst. Man befindet sich in einem England beziehungsweise in einer Welt, in der Deutschland den Luftkrieg gegen England 1941 gewonnen hat und nun die  Führung von England übernommen hat, während der König in Gefangenschaft sitzt. Das Ganze basiert auf einem Roman, der bereits 1978 erschienen ist und wurde nun mit durchaus beachtlichem Budget von der BBC als fünfteilige Mini-Serie verfilmt. Die Drehbuchadaption übernahmen dabei Neal Purvis und Robert Wade, die neben SPECTRE (2015) auch schon für fünf weitere Abenteuer von James Bond die Drehbücher geschrieben haben und damit einiges an Erfahrung aus dem Agenten-Thriller-Genre mitbringen. Wie kann man also die Mini-Serie beurteilen. Hit or Miss?


Realisiert hat die Mini-Serie der deutsche Regisseur Philipp Kadelbach, der schon mit UNSERE MÜTTER, UNSERE VÄTER (2013) und HINDENBURG (2011) seine Versiertheit mit historischen Stoffen unter Beweis stellen konnte, wenn auch diesmal eine Portion Fiktion dabei ist. Er hat direkt mit Lars Eidinger einer der talentiertesten Schauspieler seiner Altersklasse mitgenommen und kann mit Sam Riley und Kate Bosworth in weiteren Hauptrollen durchaus auf eine gelungene Besetzung zurückgreifen. Er muss dabei eine alternative Historie mit einem Agenthriller und einer Mordaufklärung in Verbdingung bringen, was nicht immer das einfachste Unterfangen zu sein scheint.

Denn nach der Hälfte der Mini-Serie scheint man sich selbst noch nicht ganz klar zu sein, was man eigentlich erzählen möchte. Danach nimmt das Ganze dann doch etwas mehr Fahrt auf und auch die Struktur der Serie wird deutlicher und wirkt ausgeklügelter. Der namhaften Besetzung werden hier mitunter auch die Grenzen aufgezeigt. Sam Riley in der Hauptrolle kommt immer mal wieder ins Schwimmen und bleibt den Beweis schuldig, dass er eine Serie tragen kann. Vielleicht bleibt er doch noch der bessere Nebendarsteller. Lars Eidinger dagegen spürt man zu jeder Sekunde die Lust und den Spaß an seiner Rolle an. Auch sein deutscher Schauspielkollege Rainer Bock kann durchaus positive Aspekte hinterlassen. Kate Bosworth als Frau im Bunde muss etwas darunter leiden, dass wie scheinbar im Buch, auch die Mini-Serie nicht wirklich besondere weibliche Figuren zu bieten hat. Was am meisten überzeugt sind neben den deutschen (Neben-)Darstellern die visuelle Ausgestaltung des Films. Hier hat man sich wirklich Mühe gegeben ein möglichst authentisches Gefühl zu erzeugen wie ein England unter Führung von Nazi-Deutschland aussehen und sich anfühlen würde. Eine weitere Staffel wird es lauf aktuellem Stand übrigens nicht geben.


Fazit:
Eine spannende Prämisse, die aber mitunter nicht durchgehend überzeugend und spannend präsentiert werden kann. Ein Eindruck, der sich aber im Laufe der fünf Folgen mehr und mehr zum Positiven umkehrt.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 20. Dezember 2017
BD Verleihstart: 20. Dezember 2017

Publisher:
Polyband
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 300 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 2.0 Stereo)
2. Englisch (DTS-HD 2.0 Stereo)

Untertitel:
Keine

Extras:
*Featurettes
*Behind-the-Scenes

Kritik Extras
Zwei Featurettes und ein Behind-the-Scenes-Beitrag bieten kurze Einblicke in die Entstehung der Serie.

Wertung: 5.5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

Manuel Föhl

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