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Nov04

BD Kritik: The Autopsy of Jane Doe

BD Kritik: The Autopsy of Jane Doe

Originaltitel: The Autopsy of Jane Doe
Herstellungsland: USA, England

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: André Øvredal

Darsteller:
Brian CoxEmile HirschOphelia Lovibond u.a.

Preis zum Test: EUR 13,99


 

Inhalt: Die Pathologen Tommy (Brian Cox) und sein Sohn Austin (Emile Hirsch ) sollen bis zum Morgengrauen die Todesursache einer unbekannten jungen Frau klären, die unter geheimnisvollen Umständen ums Leben gekommen ist. Für Vater und Sohn bedeutet das eine ungewollte Nachtschicht – und zwar die schlimmste ihres Lebens. Denn Jane Doe, wie man nicht identifizierte weibliche Personen nennt, gibt ihnen viele Rätsel auf. Äußerlich weist die Leiche keine Verletzungen auf, im Inneren jedoch wartet ein grausiger Fund nach dem anderen auf die beiden. Plötzlich geschehen Dinge, die sich nicht rational erklären lassen. Und schon bald müssen Tommy und Austin feststellen, dass die Tote viel lebendiger ist, als sie angenommen hatten… 

 


 

 



- Kritik -
   

Mit viel Vorschusslorbeeren erschien die Tage THE AUTOPSY OF JANE in Deutschland von Universum Film direkt auf DVD und Blu-ray. Wer den neuen Horror-Geheimtipp auf einer großen Leinwand sehen wollte, musste das Glück gehabt haben, eine der Vorstellungen auf dem Fantasy Filmfest erwischt zu haben. Der Film markiert das englischsprachige Debüt des Norwegers André Øvredal, dessen Film TROLLHUNTER (2011) schon einmal weltweit für Furore beim Genre-Publikum sorgen konnte. Der Genre-Mix war als Mockumentary angelegt und schwankte mehr zwischen Horror und Komödie. THE AUTOPSY OF JANE DOE lässt nun keinen Platz mehr für Humor, ist aber auch nicht mehr als Mockumentary angelegt. Ob der Film seine Erwartungen erfüllen kann und der beste Horrorfilm des Jahres ist?

Der Filmtitel ist hier Programm: Die Autopsie der Jane Doe. Darum dreht sich der ganze Film. Ein kleiner Filmraum und eine minimale Anzahl an Figuren. Zugegeben nicht gerade subtil werden die einzelnen Figuren dem Zuschauer anfangs näher gebracht. Der Sohn, der sich für seinen Vater verantwortlich sieht, nachdem die Mutter bzw. Frau verstorben ist und sich dafür immer wieder vor seiner Freundin rechtfertigen muss. Diese Figurenkonstellation wie auch ein bestimmter Spiegel im Flur, werden mehr als deutlich in der ersten Hälfte des Films etabliert, doch erfüllen im weiteren Verlauf auch ihre Funktion. Anders noch als in TROLLHUNTER wird der Zuschauer eigentlich lange im Dunkel gelassen, wohin der Film steuert. Diese Tugend wird dem Film erst später zum Verhängnis, wenn er genau dies leisten möchte. Doch soll erstmal bei der ersten starken Stunde des Films geblieben werden. Brian Cox und Emile Hirsch als Vater-Sohn-Gespann haben eine gute Chemie, auch wenn wie bereits erwähnt ihre Charaktere mehr funktional bleiben. Doch sorgen vor allen Dingen sie mit ihrem souveränen und überzeugenden Spiel dafür, dass der sich langsam aufkommende Horror real anfühlt. Sie nehmen ihn, wie den Film lange ernst und übertragen diese Stimmung gekonnt auf den Zuschauer.


Die parallel dazu ablaufende Autopsie wird dadurch auch mehr eine spannende Spurensuche, denn ein blutiges Splatterfest. Die Vorgänge werden wohl in aller Deutlichkeit gezeigt, jedoch ohne zu blutgierig zu werden. Nimmt das Grauen nach und nach mehr Fahrt auf, sieht sich aber auch der Film mehr und mehr dazu genötigt Antworten und Erklärungen zu liefern, die schließlich wohl effektiver gedacht waren, als sie am Ende rüberkommen. Hier verliert der Film einiges an Boden. Er bleibt leider seinem anfänglichen, erfolgreichen Konzept nicht treu und verliert so auch schließlich seine Figuren. Der Film entwickelt sich auf diese Weise zu keinem Totalausfall, doch das letzte Drittel fällt leider deutlich ab, was nicht nur an der überzeugenden ersten Stunde liegt, sondern auch einer enttäuschenden, mit der steigender Laufzeit auch vorhersehbaren Auflsöung. Trotzdem ein Horror-Tipp, der Luft nach oben lässt, aber auf jedenfall zu den besten Vertretern des Genres dieses Jahr gehört
.

 

- Fazit -  

Einer starken ersten Hälfte, geht nach und nach die Luft aus und verrennt sich am Ende etwas im Nichts. Es bleibt aber ein effektiver Grusler, der lange Zeit sein Potential auszuschöpfen weiß und deshalb später nur ein wenig tiefer fällt.

Wertung: 6,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 20. Oktober 2017
BD Verleihstart: 20. Oktober 2017

Publisher: Universum Film

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 86 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Interviews
  • B-Roll

Kritik Extras
Interessante Interviews und das B-Roll bietet einen netten Einblick in die Dreharbeiten, aber ein wenig Luft nach oben bleibt.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

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