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Apr29

BD Kritik: The Humanity Bureau

BD Kritik: The Humanity Bureau

Originaltitel: The Humanity Bureau
Herstellungsland:
Kanada
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Action, Thriller, Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie: Rob W. King

Darsteller: 
Nicolas Cage, Sarah Lind, Hugh Dillon u.a.


 

Inhalt: In einer nicht weit entfernten Zukunft sind weite Teile der USA durch Krieg und Klimawandel unbewohnbar geworden. Da die Versorgung der Bevölkerung nicht länger gewährleistet ist, ruft die Regierung das „Humanity Bureau“ ins Leben. Deren Agenten entscheiden rücksichtslos, welche Bürger aufgrund fehlender Produktivität nach „New Eden“ zwangsumgesiedelt werden sollen. Einer der verlässlichsten Agenten ist Noah (Nicolas Cage), jeden seiner „Fälle“ bearbeitet er gewissenhaft, seine Beförderung steht kurz bevor. Doch dann begegnet er Rachel und ihrem Sohn Lucas und sein geordnetes Weltbild gerät ins Wanken: Was ist „New Eden“ wirklich?

 


 

 




Kritik: Man erhofft ja immerzu, bei jeder Neuveröffentlichung eines Films mit Nicolas Cage direkt für das Heimkino, das mal wieder ein kleiner Geheim-Tipp dabei ist. Ein Film, der durchgehend zu überzeugen weiß, indem Nicolas Cage auch glänzen kann, ohne sich zum Affen zu machen. Ein interessanter Stoff, der in nicht in ein Drogen-Milieu o.ä. wirft. Einfach einen guten Film. Kann THE HUMANITY BUREAU diesem Trend etwas entgegensetzen? Der Film spielt in einer nahen Zukunft, indem verschiedene Katastrophen dazu geführt haben, dass in Amerika ein strenges System aufgebaut wurde die Bürger nach ihrer Produktivität zu überprüfen und einzustufen. Mitarbeiter des „Humanity Bureau“ sind dafür verantwortlich und fahren durch ganz Amerika um dies zu überprüfen. Wer als nicht mehr haltbar eingestuft wird, muss nach „New Eden“. Nicolas Cage ist einer dieser Mitarbeiter. Doch was erlebt er und macht das Ganze schließlich auch einen guten Film?

Schon der Filmbeginn mag dem interessierten Zuschauer etwas die Stimmung vermiesen. Dort schwirrt eine Drohne über die Wüste Nevadas hinweg und bietet ein paar Panoramaaufnahmen, doch dann geht’s los. Man sieht Nicolas Cage in einem Auto die Straße entlangfahren. Zumindest wollen einem dies die Bilder suggerieren, denn eigentlich sitzt er nur im Auto, dreht unnatürlich das Lenkrad von links nach rechts und befindet sich vor einer Rückprojektion, die zu keiner Zeit natürlich oder überzeugend rüberkommt. Dann schwirrt auch plötzlich die Drohne neben seinem Auto und das Ganze zerfällt komplett in Unglaubwürdigkeit. Zum Glück ist dies aber auch der einzige große, technische Patzer des Films. Auch alle weiteren Fahrszenen, werden mit dieser hier weniger überzeugenden Technik gelöst, während es ansonsten kaum technische Geräte gibt, welche die Endzeit weiter darstellen sollen bis auf Handys, die mit Hologrammen arbeiten, aber diese kommen auch nur in wenigen Momenten vor. Diese Filme haben ein geringes Budget, klar, aber bei etwas wie Rückprojektion ist dann doch die Frage, ob sich die finanzielle und zeitliche Ersparnis, die man vielleicht (!) davon hat, wirklich lohnen.

Der Einstieg des Films ist somit nicht ideal geworden, lässt aber so den restlichen Film in einem fast soliden Licht erscheinen. Inhaltlich ist das weniger überraschend nichts Besonderes und auch leider sehr vorhersehbar. Sei es nun das Geheimnis von „New Eden“, wo man sich fragt, wieso Nicolas Cage sich diese Frage nicht früher gestellt hat. Auch die Chemie mit ihm und seiner weiblichen Partner samt ihrem Sohn funktioniert nur zum Teil. Es wird wohl Wert auf diese Charaktere legt, aber wenn Cage dann dem Sohn die Waffe in die Hand nehmen lässt und ihn fragt, ob er sie mag ohne dies dann noch irgendwie zu entkräften oder zu legitimieren, sind das alles nur pseudo-zwischenmenschliche Momente, ohne tieferen Sinn oder Wert. So plätschert alles vor sich hin und ist anschaubar, aber eben ohne wirklich kreative Einfälle. Ein typischer Videotheken-Film eben, dabei würde man Nicolas Cage doch des Öfteren wirklich wieder mehr wünschen.



Fazit:
Nein, leider auch ein weiterer Film der Heimkino-Film mit Nicolas Cage zum Einmal schauen und wieder vergessen.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

5.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 19. April 2018
BD Verleihstart: 19. April 2018

Publisher:
KSM
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disk: 1
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 94 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
*The Humanity Bureau: Story & Themes
*Interview mit Nicolas Cage
*Trailer
*Bildergalerie

Kritik Extras
Leider nur der übliche PR-Kram. Bei so einer Produktion lag aber wahrscheinlich auch kein Fokus darauf die Herstellung in irgendeiner Form festzuhalten.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

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