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Nov06

BD Kritik: The Missing - Staffel 2

BD Kritik: The Missing - Staffel 2

Originaltitel: The Missing
Herstellungsland: England, USA, Belgien, Frankreich

Erscheinungsjahr: 2014-
Genre: Serie
Freigabe: FSK-12
Regie: Ben Chanan

Darsteller:
Tchéky Karyo, Anastasia Hille, Abigail Hardingham u.a.

Preis zum Test: EUR 19,97


 

Inhalt: 2003 verschwindet die Schülerin Alice Webster spurlos. Ihre Eltern Gemma und Sam, die auf einer britischen Militärbasis in Deutschland stationiert sind, werden ihre Tochter ein Jahrzehnt lang nicht wieder sehen. Elf Jahre später taumelt Alice, mittlerweile eine junge Frau, schwer traumatisiert die Straßen ihres Heimatortes entlang. Was ist ihr passiert? Die plötzliche Rückkehr wirft ihre inzwischen zerrüttete Familie noch weiter aus der Bahn. Doch ist Alice wirklich die, für die sie sich ausgibt? Die Aufklärung des Falls soll die schwangere Offizierin Eve Stone übernehmen, doch die Dinge überfordern sie schnell. Unterstützung bekommt sie vom damaligen Ermittler Julien Baptiste, für den der Fall bald zu einem Rennen quer durch Europa wird.

 


 

 



- Kritik -
      

In der ersten Staffel von THE MISSING stand noch das Verschwinden eines Kindes im Mittelpunkt, doch die nun bei Pandastorm Entertainment erschienene zweite Staffel beschäftigt sich mit der Rückkehr einer Vermissten. Gleichzeitig behandelt die Serie diesmal natürlich auch einen komplett neuen Fall. Anders ist auch, dass die ehemals vermisste Alice erwachsen ist, als sie zurückkehrt. Eine neue Geschichte, andere Voraussetzungen und fast komplett neue Darsteller kennzeichnen die zweite Staffel der Serie somit formell schon mal vorab aus, die in acht Episoden tief in die Psyche derjenigen eintaucht, die einst mit einem gewaltigen Verlust zurückblieben und nun mit einem für sie unbekannten Menschen neu anfangen müssen. Einzig Tchéky Karyo als Julien Baptiste stellt eine Verbindung zur ersten Staffel her. Ein Fehler mit so einem ziemlich losen Anschluss an eine sehr erfolgreiche Serie anzuknüpfen?

THE MISSING lässt sich als eine Anthologie-Serie beschreiben, denn man braucht für die zweite Staffel eigentlich keine Vorkenntnisse aus der ersten Staffel. Mit Ben Chanan wurde ein neuer Regisseur verpflichtet, der aber auch diesmal wieder wie sein Vorgänger alle acht Episoden inszenieren durfte. Genau wie in der ersten Staffel hat auch die zweite Staffel mehr einen Schwerpunkt auf dem Schicksal der Opfer als um die Motive der Tat. Dagegen scheiterte zuvor die Ehe der Eltern an der tragischen Entführung ihres Sohnes, während bei dieser Staffel der Verlust des geliebten Kindes die restliche Familie eher zusammenschweißte. Doch dann stürzt die unerwartete Rückkehr von Alice ihr Leben in ein totales Chaos mit fatalen KonsequenzenSo bekommt der Zuschauer ein verschachteltes und komplexes Krimi-Drama geboten, das sich keine wirklich Pause gönnt und ebenso spannende wie intensive Unterhaltung bietet. Auf mehreren Zeitebenen baut die Serie ihre Geschichte auf und führt den Zuschauer mit – teils großartigen – Wendungen immer näher an die Antworten. Dabei gelingt eine extrem naturalistische Mischung von Familiendrama, Charakterstudie(n) und packendem Thriller. Das Herzstück der Geschichte ist zu jeder Zeit Tchéky Karyo, der in dieser Staffel noch zentraler in den Fokus rückt. Sein bewusst anstrengender und extrem zielstrebiger Julien Baptiste ist eine der interessantesten Serien-Figuren der letzten Jahre. Auch die Eltern von Entführungsopfer Alice wurden hochklassig besetzt. 


David Morrissey, der den meisten wohl mittlerweile als Bösewicht aus THE WALKING DEAD bekannt sein dürfte, zeigt hier eine andere Seite von sich. Als gequälter Vater und Soldat, der ein wenig zum Schubladen-Denken neigt, spielt er einen nicht immer sympathischen, aber dennoch berührenden Charakter. Keeley Hawes zeigt als Mutter Gemma, die vieles kritisch hinterfragt, aber immer ihre Hoffnung behält, einen ebenso spannenden und vielschichtigen Part. Auch die aus BREAKING BAD bekannte Laura Fraser, die hier eine Militär-Ermittlerin mit hartem Privatleben und einer sehr persönlichen Verbindung zur Familie Webster spielt, hält das extrem hohe Niveau. Zudem ist es erfreulich, den begabten deutschen Schauspieler Florian Bartholomäi als Teil dieser Top-Besetzung zu sehen. Auch er kann sich als engagierter und künstlerischer Polizist Jörn Lenhart am kompletten Gelingen der Serie beteiligen. Bis zu seinem Finale, was noch einmal mit ein paar Überraschungen aufwarten kann, macht THE MISSING fast nichts falsch. Hier gelingt es, ein anspruchsvolles Krimi-Puzzle mit einer sehr natürlicher Kulisse zu kombinieren, ohne das Geschehen gekünstelt wirken zu lassen. Am Ende ist diese zweite Staffel von THE MISSING fesselndes und intelligentes Fernsehen, das nicht nur für Fans unbedingt sehenswert ist. 

  

- Fazit -  

Kann sein hohes Niveau auch in der zweiten Staffel halten und überzeugt auch mit neuem Personal.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 29. Setember 2017
BD Verleihstart: 29. September 2017

Publisher: Pandastorm Entertainment

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 472 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1)
2. Englisch (DTS-HD 5.1)

Untertitel:
- Englisch

Extras:

  • Behind the Scenes
  • Originaltrailer

Kritik Extras
Diesmal sind keine Kommentara dabei, dafür aber ein zweitiliges Featurette, was insgesamt 43 Minuten läuft und einiges an Hintergrndinformationen zur Serie liefert.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

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