!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie auf dieser Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Informationen

Verstanden

Filmtipp  

   

Neue Filme  

   

Kommende Reviews  

   

Stichwörter  

   
Nov10

BD Kritik: Tiger Girl

BD Kritik: Tiger Girl

Originaltitel: Tiger Girl
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Drama
Freigabe: FSK-16
Regie: Jakob Lass

Darsteller:
 Ella Rumpf, Maria Dragus, Enno Trebs u.a.

Preis zum Test: EUR 13,99


 

Inhalt: TIGER (Ella Rumpf) schafft sich ihren Platz. Regel#2: Wenn dir jemand eine Grube gräbt, schubs ihn hinein. VANILLA (Maria Dragus) sucht einen Platz. In einer Uniform - Hauptsache, ein Auftrag. Doch sie fliegt durch die Polizeiprüfung und landet bei einem privaten Sicherheitsdienst. TIGER ist fasziniert von dem Mädchen, das so krampfhaft versucht, dazuzugehören. Sie bringt ihr das Beißen bei und VANILLA leckt Blut. TIGER muss eine neue Regel lernen: Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

 


 

 



- Kritik -
     

Was muss sich der deutsche Film doch immer wieder für Kritk anhören. Zu altbacken, zu lahm, zu uninteressant...diese Liste ließe sich ewig weiterspinnen. Das Klischee der deutsche Film könne nur Komödie und Historienfilm bewährt sich, gemessen an der Zuschauerresonanz, leider immernoch Jahr für Jahr. Doch es scheint Hoffnung zu geben. Nicht nur auf dem Serienmarkt, der in den letzten Monaten interessante deutsche Produktionen hervorbrachte und angekündigt hat, sondern durchaus auch im Bereich des Spielfilms. Wobei hier direkt angemerkt sein soll, dass es in den letzten Jahren schon immer wieder (positiven) Ausnahmen gab, doch Ausnahmen bestätigen bekannterweise nur die Regel. Eine hoffnngsvolle Ausnahme könnte TIGER GIRL sein, der neue Film von Jakob Lass, der kürzlich bei Constantin Film auf DVD und Blu-ray erschienen ist.

Als Martial Arthouse bezeichnete Jakob Lass mal seinen Film. Doch dies sollte nicht direkt falsche Erwartungen schüren. Ja es gibt hier wirklich Kampfszenen, doch beschränken sich diese auf ein paar wenige Szenen, sind aber durchaus solide inszeniert. Doch sollte dies nicht der einzige Kauf- oder Sehgrund für den Film sein, sondern könnte man auch bitter enttäuscht werden. Als weitere Hintergrundinformationen sollte mitgegeben werden, dass Jakob Lass zu der in Deutschland in den letzten Jahren populären Bewegung des Mumblecore gehört. Dieser "German Mumblecore" oder "Berlin Flow" zeichnet sich vor allen Dingen durch Improvisation und Arbeit mit Laiendarstellern aus. Nun mag der ein oder andere mit den Augen rollen, doch es sei gesagt, dass TIGER GIRL größtenteils dadurch weder billig noch willkürlich wirkt. Im Gegenteil. Hätte man diese Information nicht, würde einem dies wohl gar nicht auffallen. Der Film ist nämlich durchgehend in einem gewissen Flow.. 


Es ist dabei interessant wie Jakob Lass mit Erwartungen spielt um sie dann glücklicherweise nicht zu erfüllen. Man könnte nach den ersten Minuten erwarten, dass man hier einer dieser Filme hat mit jungen deutschen Schauspielerinnen, die nur einen Ausweg aus der Tristesse des Alltags finden: eskapistische Gewalt. Doch ganz so einfach ist es doch nicht. Nicht nur verzichtet Jakob Lass auf eine Psychologisierung seiner Figur, durch irgendwelche charakterliche Hintergründe, sondern gibt seiner Protagonistin Tiger Regeln und Prinzipien nimmt, die man nach ihrem anfänglichen Auftreten so wahrscheinlich nicht erwartet hätte. Tiger wird so mit wenigen Mitteln und Informationen zu einer vielschichtigen und interessanten Figur. Der Film mag zuweilen trotzdem etwas überraschungsarm daher kommen, doch nach den letzten Minuten, wenn der Flow endet, ertappt man sich trotzdem dabei hier einen Film aus Deutschland gesehen zu haben, der viele positive Ansätze und Ideen beinhaltet, die man so nur selten oder gar nicht bisher gesehen hat. Und das gilt nicht nur für die Kampfszenen. So kann deutsches Kino auch sein und darf es gerne auch wieder öfters, dann enden vielleicht auch irgendwann die Prügel.
 

  

- Fazit -  

Mutiges, deutsches junges Kino, das wie die Protagonistin im Film mit Wut im Bauch, aber auch klaren Prinzipien daher kommt.

Wertung: 7,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 05. Oktober 2017
BD Verleihstart: 05. Oktober 2017

Publisher: Constantin / Highlight Communications

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,39:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 91 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD HR 5.1)
2. Deutsch (DD 2.0)
3. Deutsch (Hörfilmfassung) (DD 2.0)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Audiokommentar
  • Making of - Stunts (5 Min.)
  • Interviews (ca. 30 Min.)
  • Trailer "Tiger Girl" (1:22 Min.)
  • DVD/BD-Empfehlung Florence Foster Jenkins (2:29 Min.)

Kritik Extras
Der Audiokommentar und die Interviews geben interessante Infos über den Film. Leider gibt es außer dem kurzen Featurettes über die Stuntarbeit keine weiteren Eundrücke vom Set.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast. Optionales Login unten.

   

Spieltipp  

   

Gewinnspiel #1  

   

Neue Spiele  

   

Neu im November  


17.11.2017


17.11.2017


17.11.2017


17.11.2017


22.11.2017


22.11.2017


22.11.2017


22.11.2017


23.11.2017


23.11.2017


23.11.2017


23.11.2017


23.11.2017


24.11.2017


24.11.2017


24.11.2017


24.11.2017


24.11.2017


24.11.2017


24.11.2017


24.11.2017


24.11.2017


28.11.2017


30.11.2017


30.11.2017


30.11.2017


30.11.2017


30.11.2017

   

Statistik  

Filme: 1243
Videospiele: 43
Bücher: 32
Specials: 72
Interviews: 44
News: 1291