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Nov28

BD Kritik: Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

BD Kritik: Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Originaltitel: Timm Thaler oder das verkaufte Lachen
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Abenteuer, Comedy, Drama
Freigabe: FSK-0
Regie: Andreas Dresen

Darsteller: Arved FrieseJustus von DohnányiAxel Prahl
 u.a.

Preis zum Test: EUR 13,99


 

Inhalt: Timm Thalers (ARVED FRIESE) Lachen kann niemand widerstehen. Es ist so ansteckend und entwaffnend, dass der schwerreiche Baron Lefuet (JUSTUS VON DOHNÁNYI) es unbedingt besitzen will. Und so schlägt Lefuet dem Waisenjungen einen ungewöhnlichen Handel vor: Wenn Timm ihm sein Lachen verkauft, wird er in Zukunft jede Wette gewinnen. Timm unterschreibt den Vertrag. Dank der neuen Fähigkeit kann der Junge sich nun scheinbar alle Wünsche erfüllen, aber ohne sein Lachen wird er auch immer einsamer und gerät mehr und mehr in die Fänge des teuflischen Barons. Doch Timms Freunde Ida (JULE HERMANN) und Kreschimir (CHARLY HÜBNER) setzen alles daran, damit er sein Lachen zurückerhält. Wird es ihnen gemeinsam mit Timm gelingen, den Baron zu überlisten?

 


 

 



- Kritik -
     

Andreas Dresen wäre wohl nicht der erste deutsche Filmemacher, der einem als Kandidat für den Regiestuhl bei TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN einfallen würde. Er, der mehr dafür bekannt ist realistische Filme mit dem Hang zum Dokumentarischen zu inszenieren, mag anfangs die falsche Wahl für einen Film zu sein, dessen Romanvorlage in den 1920ern Jahren spielt und auch trotz dieser zeitlichen Verortung und seiner fantastischen Komponente beinahe zeitlos erscheint. Doch Andreas Dresen unterließ es, vielleicht gerade deshalb, den Film in die Gegenwart zu versetzen um es vielleicht so mehr in seine Art des Films zu übertragen. Die Verfilmung ist nun auf DVD und Blu-ray von Constantin Film erschienen und es zeigt sich, dass gerade beziehungsweise auch in der Wahl des Regisseurs ein besonderer Reiz des Films liegt. 

Bereits 1979/80 gab es im ZDF eine sehr erfolgreiche und beliebte Adaption des Stoffes mit 13 Folgen. In der damaligen Fassung gab Thomas Ohrner den Titelhelden. Damals wie heute erlaubt man sich zahlreiche Freiheiten mit dem Stoff. Was auf jedenfall bleibt ist die Kritik am Kapitulismus, denn auch hier ist es nicht Geld was Timm wieder glücklich machen könnte. Dresen und sein Drehbuchautor arbeiten darüber hinaus aber auch mit mehr oder weniger offensichtlichen Verweise auf die heutige Zeit, wenn dem Baron profitable Geschäfte dazugedichtet werden, die sich mit Trinkwasser in den Entwicklungsländern beschäftigen oder Katastrophen und Glaubenskriege zum Thema werden. Für den erwachsenen Zuschauer mag das zuweilen etwas zu offensichtlich sein, jüngeren Zuschauern dagegen werden die Themen mit Animationen spielerisch und klug näher gebracht. Der Kern der Geschichte bleibt aber natürlich auch hier der junge Held, dessen Geschichte Dresen immer wieder mit Gags versteht aufzulockern, wo jung und alt laut auflachen können. Fürs Auge bleibt dabei auch das interessante und aufwendige Produktionsdesign des Films, welches erstmal natürlich versucht die 1920er abzubilden, doch gleichzeitig eine verwirrende, aber faszinierende Mischung aus den 70er Jahren und teilweise eine Ästhetik, die man aus dem Nationalsozialismus kennt kombiniert.


Wie so oft bei solchen deutschen Produktionen, geben sich viele bekannte Namen und Gesichter die Hand. Dabei greift Andreas Dresen natürlich auch auf sein Repertoire an Schauspielern zurück mit denen er bereits gearbeitet hat. Milan Peschel, der in Andreas Dresen HALT AUF FREIER STRECKE (2011) viel Kritikerlob seinerzeit einheimste und dann unglücklicherweise auf Matthias Schweighöfer traf, spielt hier genauso eine kleine Rolle, wie seine damaligen Filmkollegen Harald Schmidt und Steffi Kühnert. Fehlen darf dann auch nichtt Nadja Uhl. die man aus Dresens SOMMER VORM BALKON (2005) kennen könnte. Etwas präsenter und mit mehr Laufzeit auf der Leinwand sind Axel Prahl und der leider kürzlich verstorbene Andreas Schmidt. Neu in Dresens Ensemlbe ist hierbei Justus von Dohnányi, der hier aber mit voller Spielfreude seiner Figur des Barons Lefuet seinen Stempel aufdrückt. Da wirkt Arved Friese als Timm Thaler schon fast etwas blass, auch wenn er in der Hauptrolle zu überzeugen weiß und sogar in einer Szene auf seinen Vorgänger Thoms Ohrner treffen darf.

  

- Fazit -  

Das Andreas Dresen auch Familienunterhaltung kann, zeigt er hier mit einer locker, flockigen Inszenierung von TIMM THALER.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 05. Oktober 2017
BD Verleihstart: 05. Oktober 2017

Publisher: Constantin Film / Highlight Communications

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,39:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 96 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD HR 5.1)
2. Deutsch (Dolby Digital 2.0)
3. Deutsch (Dolby Digital 2.0) (Hörfilmfassung)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte
- Englisch 

Extras:

  • Making Of (29 Min.)
  • Musikvideo "Das Licht dieser Welt" (4 Min.)
  • Wo kommen bloß die Ratten her? (5 Min., VFX Making Of)
  • Interviews (ca. 23 Min.)
  • Musikspur zum Film (Verlinkt auf Einstellungsmenü)
  • Kinotrailer (Timm Thaler, 2:07 Min.)
  • Unsere DVD/BD-Empfehlung
  • Das Pubertier - Der Film (2:35 Min.)

Kritik Extras
Für einen Film, der sich vor allen Dingen an Kinder und ihre Familien richten, hat man doch ein durchaus überzeugendes Bonusmaterialsortiment zusammengestellt..

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

Manuel Föhl

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