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Filmtipp  

   

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Apr28

BD Kritik: Unser blauer Planet II

BD Kritik: Unser blauer Planet II

Originaltitel: Blue Planet II
Herstellungsland:
Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Dokumentation, Serie
Freigabe: Info-/Lehr-Programm
Regie: n/a

Sprecher: 
David Attenborough (Englisch), Christian Schult (Deutsch)


 

Inhalt: Auf einer Reise von eisigen Polarmeeren hin zum pulsierenden Ozeanleben der Korallenriffe, enthüllt diese Doku-Serie dank neuester Filmtechnik erstaunliche neue Erkenntnisse und zeigt bislang nicht gekannte Unterwasserwelten. Begegnen Sie sonderbaren Oktopussen, die in den Tiefen des Südpolarmeers lauern. Beobachten Sie Riesenstachelmakrelen dabei, wie sie emporschnellen, um aus der Luft nach Vögeln zu schnappen. Und reiten Sie auf dem Rücken von Orcas, während diese durch Fischschwärme jagen.

 


 

 




Kritik: Die reinen Fakten zur Produktionen sind schon beeindruckend genug: vier Jahre Produktionszeit. 6.000 Stunden Unterwasser-Aufnahmen. 125 Expeditionen in 39 Ländern und auf allen Kontinenten. BBC hat für UNSER BLAUER PLANET II alle Register gezogen, um sicher zu gehen, dass man mit den neuesten technischen Möglichkeiten imposante und informative Bilder liefern kann. In Bezug auf Naturdokumentationen ist die BBC ein Garant für Qualität. 16 Jahre ist es mittlerweile her, dass man mit UNSER BLAUER PLANET dem Publikum die Ozeane nähergebracht hat.

Erneut begleitet uns im Original David Attenborough, im Deutschen Christian Schult auf eine Reise in die tiefsten Tiefen des Ozeans. Diese Aussage ist durchaus wörtlich zu nehmen. Bereits in Episode 2 taucht der Zuschauer in die Tiefsee ab. Wie bereits bei der ersten Staffel eine der spannendsten Episoden überhaupt. Was durch die neue Technik aus der Finsternis der Tiefsee geschält wird, zeigt sich nicht minder aufsehenerregend, als ein fiktiver Science-Fiction-Roman. Eine ein Kilometer dicke Schlammschicht bedeckt den Ozeanboden, bestehend aus organischen Materialien, die über die Jahre abgesunken sind. Grundlage für das zahlreiche Leben, welches in etlichen Kilometern Tiefe im Ozean schlummert. Glaskopffische, Erdbeerkalmare oder die ätherisch anmutenden Feuerwalzen, sind nur ein Teil dessen, was einem präsentiert wird. Eine Sole-See am Ozeanboden, fünfmal schwerer als Meerwasser ist ebenso beeindruckend wie die Staatsquellen, die im Grunde genommen das Patentrezept für die Unsterblichkeit entdeckt haben, indem sie sich durchweg klonen.

Die Tiefsee lässt sich recht einfach als Highlight rauspicken, weil alles so fremd wirkt. Doch in Anbetracht der Bildgewalt und der eindrucksvollen Aufnahmen ist es doch nur die Spitze des Eisbergs. Die restlichen Episoden sind ebenso prall mit Informationen und Aufnahmen gefüllt, die wirklich zu beeindrucken wissen. Ob meterhohe Wellen, die sich an den Küsten brechen oder das Jagdverhalten von Buckelwalen, die mit einem Schlag ihrer Schwanzflosse dutzende Fische betäuben. Korallenriffe, die bunten, farbenfrohen, lebensbejahenden Wäldern unter Wasser gleichen und Jahrhunderte gebraucht haben, um ein einzigartiges Ökosystem zu formen. Haie, die ihre Beute schlagen oder junge Seehunde, die gemeinsam mit ihrer Mutter durch die unwirtliche Antarktis schwimmen. Immer auf der Suche nach einem geeigneten Rastplatz.



Obwohl bereits UNSER BLAUER PLANET ein sehr umfassendes Bild von unseren Meeren gezeichnet hat, ereilt einen in BLUE PLANET II nicht das Gefühl zu viel Altbekanntes präsentiert zu bekommen. Zuweilen gibt es Szenen und Momente, die man bereits kennt, jedoch werden diese stets mit neuen Bildern und Informationen angereichert. Außerdem muss man bedenken, dass wir ohnehin nur einen Bruchteil über unsere Ozeane wissen, so dass es noch genügend Raum für Überraschungen gibt. Über die Laufzeit der gesamten Staffel ist für fulminante und wunderschöne Bilder garantiert. In der letzten Episode geht man zudem noch einmal auf die Gefahren ein, die dem empfindlichen Ökosystem speziell durch den Menschen drohen. Dabei bleibt man jedoch sachlich informativ, ohne allzu belehrend zu sein.

Während George Fenton seinerzeit UNSER BLAUER PLANET musikalisch unterlegte, komponierte dieses Mal niemand geringeres als Hans Zimmer den Soundtrack. Der gebürtige Deutsche steuerte schon die Musik zu PLANET ERDE II bei und vermeidet auch dieses Mal allzu bombastische Töne, die möglicherweise vom Geschehen ablenken könnten. Ganz so federleicht wie Fentons Score ist die Zimmer’sche Musik zwar nicht, es bleibt jedoch ein gelungener Soundtrack für eine fantastische Dokumentation.

Fazit: Die BBC bleibt ein Garant für herausragende Dokumentationen. UNSER BLAUER PLANET II ist wunderschön anzusehen, stets informativ und wartet mit nie gesehenen Bildern auf. Natur von ihrer schönsten Seite und absolut sehenswert.  

Wertung: 10|10

Durchschnittliche Userbewertung

10.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

BD Verkaufstart: 23. März 2018
BD Verleihstart: 23. März 2018

Publisher:
Polyband
Verpackung: Digipak im Schuber mit Booklet
Anzahl Disks: 3
Episoden: 7
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 358 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD High Resolution Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD High Resolution Audio 5.1)

Untertitel:
Keine

Extras:
*Into the Blue-Making-ofs
*ausführliches Begleitbooklet

Kritik Extras
Wie bereits bei den BBC-Dokumentationen, gibt es zu jeder Episode ein etwa 10-minütiges Making Of. Ebenfalls von David Attenborough moderiert, sieht man nun auch die Wissenschaftler und Mitarbeiter hinter der Kamera. Eine solch aufwändig produzierte Dokumentation kommt nicht ohne zahlreiche Herausforderungen daher. Auch unter Wasser müssen die Wetterbedingungen stimmen. Die Tiefsee und auch das Eiswasser der Antarktis machen ein spezielles Equipment erforderlich. Liebend gern, würde man hier noch mehr erfahren, als in den 10 Minuten geboten wird, auch wenn die Making Ofs durchaus aufschlussreich sind. 

Wertung: 8|10

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Sascha Weber

Sascha Weber

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