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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Sep13

BD Kritik: Wilde Maus

BD Kritik: Wilde Maus

Originaltitel: Wilde Maus
Herstellungsland: Österreich, Deutschland

Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Comedy, Drama
Freigabe: FSK-12
Regie: Josef Hader

Darsteller:
 Josef Hader, Pia Hierzegger, Jörg Hartmann u.a.

Preis zum Test: EUR 15,99


 

Inhalt: Könige werden zuvorkommend behandelt! Das ist zumindest Georgs (Josef Hader) Ansicht, der seit Jahrzehnten als etablierter Musikkritiker mit spitzer Feder für das Feuilleton einer Wiener Zeitung schreibt. Doch dann wird er überraschend von seinem Chefredakteur (Jörg Hartmann) gekündigt: Sparmaßnahmen. Seiner jüngeren Frau Johanna (Pia Hierzegger), deren Gedanken nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache.

 


 

 



- Kritik -
    

Josef Hader ist neben seiner Schauspieltätigkeit vor allen Dingen auch als Kabarettist bekannt. Bei ihm können sich die Zuschauer nie sicher sein, ob er nun einen ernsten oder humorvollen Ton anschlagen möchte. Zuletzt fiel er in einer ernsteren Rollen in Maria Schraders VOR DER MORGENRÖTE sehr positiv auf. Davor erlangte er über sein Bühnenprogramm und die Ländergrenzen hinaus vor allen Dingen Bekanntheit durch die Rolle des Simon Brenner in den Verfilmungen der Brenner-Krimis von Wolf Haas unter der Regie von Wolfgang Murnberger. Doch nun hat er sich einer neuen Herausforderung gestellt und gibt mit WILDE MAUS sein Regie-Debüt, das er nicht nur selbst geschrieben hat, sondern auch die Hauptrolle übernommen hat. Von Majestic Filmverleih ist der Film nun auf DVD und Blu-ray erhältlich.

Die Geschichte beziehungsweise der Niedergang von Josef Haders Figur Georg scheint ohne größere Überraschungen von Statten zu gehen. Die Themen, die er aufgreift schon oft behandelt und trotzdem hat der Film seinen Reiz. Dies liegt vor allen Dingen an den verschiedenen Figuren, die alle für sich interessant angelegt und gespielt werden. Die Geschichte des langjährigen Journalisten, der plötzlich aufgrund des Alters seinen Job verliert ist mitunter ein bekanntes, aber auch immer noch aktuelles Thema. Vielleicht fehlt dem Film etwas Vorlauf zu Beginn, der einem Georg noch mehr in seinem ursprünglichen Leben zeigt und näher bringt, damit es auch für den Zuschauer schneller fassbarer wird, was dieser Schicksalsschlag für Georg bedeutet. Denn so ist man geneigt sich in manchen Situation ratlos zu fragen, warum er handelt wie er dies tut.

Die bereits erwähnten Nebenfiguren sorgen dann auch dafür, dass der Film nie wirklich langweilig wird. Worauf er hinausläuft wird eigentlich nie wirklich klar und der Film erreicht so ein letztes Drittel indem alles offen bleibt. Die Charaktere sind einem mittlerweile nah und das Schicksal dieser interessiert einen mehr und mehr. Kritik am populären Journalismus gibt es hierbei auch immer wieder, doch ist Josef Hader weniger darauf aus eine bestimmte Gruppe abzufrühstücken. Sogar der Redaktionschef bleibt so mit seinen Einstellungen nachvollziehbar gezeichnet. Jörg Hartmann gibt ihm wohl die nötige Portion Arroganz mit, doch immer in einem Rahmen, so dass die Figur nicht ihre Ambivalenz verliert. Manch ein Konflikt wirkt noch etwas konstruiert und manche Entwicklung zu zufällig, doch schafft es Josef Hader trotz dieser Holprigkeiten ein interessantes Debüt als Regisseur zu inszenieren, das am Ende nochmals deutlich macht, dass es weniger darum geht, zumindest dem Film, Fragen zu beantworten, sondern Menschen und ihre Schicksale und Entscheidungen zu zeigen, ohne dies mit einer Wertung zu versehen, was nun richtig oder falsch ist. Falsch wäre nur diesen Film zu ignorieren. Deswegen sollte man eine erste richtige Entscheidung treffen und WILDE MAUS ansehen! 

  

- Fazit -  

Ordentliches Regie-Debüt, dem man den Regie-Neuling anmerkt, doch auch wenn es manchmal dramaturgisch etwas holprig wird, bildet Josef Hader souverän den Abstieg seiner Hauptfigur ab.

Wertung: 7,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 07. September 2017
BD Verleihstart: 07. September 2017

Publisher: Majestic Home Entertainment

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca.99 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Österreichisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Making Of
  • Gespräch mit Josef Hader und Bilderbuch-Sänger Maurice Ernst
  • Weltpremiere auf der Berlinale
  • Outtakes • Promo-Clips
  • Nicht verwendete Szenen
  • Original Kinotrailer

Kritik Extras
Ordentliches Bonusmaterial an Bord, wo man eigentlich nur einen Regie-Kommentar vermisst.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

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