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Feb01

DVD Kritik: David Lynch: The Art Life

DVD Kritik: David Lynch: The Art Life

Originaltitel: David Lynch: THe Art Life
Herstellungsland: USA, Dänemark

Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Dokumentation
Freigabe: FSK-0
Regie: Jon Nguyen, Rick Barnes

Darsteller:
David Lynch


 

Inhalt: Hoch oben in den Hollywood Hills gewährt David Lynch einen Einblick in seine Residenz, sein Atelier und die Geschichten der Vergangenheit. Rätselhafte Gestalten tauchen auf, verschwinden und werden Teil seiner künstlerischen Arbeit. David Lynch spricht offen über Ängste, Missverständnisse, Kämpfe, die er durchlebt und überwunden hat, über die Dämonen seiner Kindheit sowie die zahlreichen Menschen, die ihn geprägt haben. Schon sehr früh sieht Lynch die Welt mit anderen Augen, er sucht ihre Schatten und schafft daraus eine traumähnliche Verworrenheit, mit der er den Zuschauer fesselt und in seinen rätselhaften Bann zieht.



 

 



- Kritik -
     

David Lynch ist einer der (kontroves) diskutiertesten Filmemacher/Künstler unserer Zeit. Mit der dritten Staffel von TWIN PEAKS im letzten Jahr begeisteter er auf der einen Seite Kritik und Publikum, während auf der anderen Seite sich wieder viele irritiert mit dem Gezeigten gaben. Seine Film sind bis auf ein paar Ausnahmen immer große Mysterien, die Fragen aufwerfen, die niemand wirklich beantworten kann. Werke, die zum Nachdenken und vor allen Dingen Diskutieren und Interpretieren einladen. Doch David Lynch ist nicht nur Regisseur von Filmen, sondern macht auch Musik und malt Bilder. So sei gesagt, dass es wie es der Titel schon ankündigt DAVID LYNCH: THE ART LIFE sich weniger mit David Lynch als Filmemacher beschäftigt, denn als Künstler. Seit Kurzem nun von EuroVideo Medien und nfp Marketing für das Heimkino erhältlich.


© EuroVideo Medien

In der Dokumentation gibt Lynch höchspersönlich Einblicke in seinen Schaffensprozess und blickt dabei zurück auf seine eigene Vergangenheit. Er erzählt von seltsamen Beobachtungen und zentrale Erlebnissen seiner Jugend, die ihn bis heute geprägt haben. Für den Film wurden insgesamt 20 Interviews mit David Lynch geführt mit dem Ziel einen Bogen von seiner Kindheit über seine Jugend zu seinem Spielfilmdebüt ERASERHEAD (1977) zu schlagen. Dafür verantwortlich sind gleich drei Regisseure/Regisseurinnen, Jon Nguyen, Rick Barnes und Olivia Neergaard-Holm, die versuchen anhand von alten Privataufnahmen und Einblicke in die Kunst von Lynch diesen Weg nachzuzeichen. Geichzeitig zeigen sie auch den jetzigen David Lynch, wie er im Atelier sich künstlerisch betätigt. Der interessante Dualismus dabei ist, dass das Regie-Trio eigentlich versucht die Jugendjahre des enfant terrible zu entfalten, während dieser aber dies nutzt um weiter an seinem Mythos zu arbeiten.


© EuroVideo Medien

So übernimmt er dann auch oftmals unterschwellig die eigentliche Regie des Films, wenn er beispielsweise aus seiner Kindheit erzählt und sich dabei Zeit lässt, die Erzählung ins Nichts verläuft oder Dinge in der Schwebe hält. Ganz so also, wie es auch der Filmerzähler David Lynch gerne macht. Zu dieser Mythosschaffung trägt aber wiederum auch die Dokumentation selbst bei, wenn sie seine Geschichten mit morbider Musik und als Interpretationsebene mit seinen eigenen Bildern aus dem Atelier untermalt. So versuchen die Filmemacher ihren Beitrag zu dem Ganzen zu leisten, doch am Ende bleibt David Lynch der Meister, der hier zu jeder Sekunde die Kontrolle hat und bewusst entscheidet was er preisgibt und was nicht. Lynch eben, ein Mysterium. Nichtmal eine Dokumentation nur über ihn kann da etwas aufdecken. Ganz im Gegenteil.

  

- Fazit -  

Kein Film über den Regisseur, sondern den Künstler David Lynch. Trotzdem oder gerade deswegen aber auch sehenswert.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.3/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 25. Januar 2018
DVD Verleihstart: 25. Januar 2018

Publisher: EuroVideo Medien

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 85 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
Keine

Kritik Extras
Leider keine Extras mit dabei.


Wertung: 0|10

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Manuel Föhl

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