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Mär15

DVD Kritik: Fargo - Staffel 3

DVD Kritik: Fargo - Staffel 3

Originaltitel: Fargo
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 2014-
Genre: Drama, Krimi, Serie
Freigabe: FSK-16
Regie: Randall Einhorn, Adam Bernstein u.a.

Darsteller: 
Billy Bob Thornton, Colin Hanks, Martin Freeman u.a.


 

Inhalt: In der 3. Staffel vom Erfolgshit Fargo dreht sich alles um die Zwillingsbrüder Ray Stussy und Emmit. Während es Emmit in seinem Leben zum Parkplatz-König von Minnesota geschafft hat, verzweifelt Ray an seiner misslichen Lebenssituation. Ständig bewegt er sich im Schatten seines Bruders. Egal, was er unternimmt, nie wird sein Name in den Geschichtsbüchern auftauchen, wenn es um ein Mitglied der Stussy-Familie geht. Ständig reden alle nur von Emmit, sodass Ray die Fassung verliert. Das Ergebnis der unerbittlichen Rivalität lässt sich Ray zu einem Diebstahl verleiten, ohne sich über die Folgen seines Handelns nur im Ansatz bewusst zu sein. Schneller als gedacht, geriet sein Bruder und er sich in Lebensgefahr… Wie kommen sie hier wieder raus…


 

 



Kritik: Was einst als Film der Coen-Brüder 1996 begann, ist mittlerweile einer der beliebtesten Serien des amerikanischen Fernsehens: FARGO. Mit seiner mittlerweile dritten Staffel beginnt man sich nun auch endgültig von der bereits bekannten Vorlage zu emanzipieren. Das macht die Serie ja auch eigentlich schon seit der ersten Staffel, die eben kein Remake des Kinofilms, doch aber deutlich machte, dass sie im selben Universum spielt und mit Charakteren bestückt war, die an Frances McDormand oder William H. Macy aus dem Originalfilm erinnern sollten. So war auch die Geschichte und die Bildgestaltung von mehr als deutlicher Inspiration durch das Original durchsetzt, während die zweite Staffel darauf aufbaute, aber in der Zeit in die 70er Jahre zurücksprang. Was macht nun die dritte Staffel, die von 20th Century Fox Home Entertainment nun auf DVD (nicht auf Blu-ray!) erschienen ist?


© 20th Century Fox

Man entfernt sich ganz von den bisherigen Geschichten und beginnt eine Geschichte um zwei streitenden Brüder seit dem Tod des Vaters und einer heuchlerischen Tat eines älteren Geschwisterteils. Gespielt werden beide Brüder von Ewan McGregor, was einen ersten interessanten Stein ins Rollen bringt. Anfangs wirkt das Ganze vielleicht noch etwas aufgesetzt, wenn sich der bekannte Schauspieler gleich zweimal hinter Perücken und Make-Up zu verstecken versucht, doch nach und nach schafft auch er es daraus Emotionen zu erzeugen. Dieses Nach und nach ist generell eine Formel der ersten Hälfte der dritten Staffel. Man möchte erstmal die Handlung und den neuen Fall in Gang bringen, bevor man weitere Arbeit an und mit den Charakteren vollzieht. Auch entwickelt sich vieles eher sehr konstruiert und manche Entscheidungen wurden so für den Zuschauer frustrierend.


© 20th Century Fox

Doch die Serie schafft es nach der Hälfte nochmals komplett in eine andere Richtung zu gehen und die bisherigen Missstände beiseite zu räumen um nochmal richtig spannendes, aktuelles und innovatives Serienerzählen zu werden. Generell wurde die dritte Staffel vielerorts als die bisher schwächste der Serie abgestempelt, doch selbst dann wäre die Serie immer noch eine Besonderheit innerhalb der seriellen Landschaft. Interessant ist hierbei, dass viele wohl ein Problem damit haben, dass die Serie nun mehr und mehr unabhängig von seinem bisherigen Stoff steht. Man wird was Eigenes und damit wollen bei allen Originalitäts-rufen wohl nicht alle zurechtkommen. Dabei folgt man aber eigentlich auch nur dem erfolgreichen Rezept der beiden vorigen Staffeln, indem es vor allen Dingen auch wieder die Darsteller sind die überzeugen. Dazu zählt nicht nur Ewan McGregor, sondern eben auch Mary Elizabeth Winstead oder vor allen Dingen auch David Thewlis oder Michael Stuhlbarg. Davon ab bietet die Serie auch in puncto Thematik und Inszenierung weiterhin einmalige Momente, die man so im Fernsehen, aber auch im Kino nur selten sieht und die hier mal nicht genauer beschrieben oder gespoilert werden sollen. Wer den Film oder die bisherigen zwei Staffeln mochte, wird auch hier seinen Spaß haben und allen anderen sei die Serie generell mal ans Herz gelegt.


© 20th Century Fox

Fazit: Nach schwächelndem Beginn entwickelt auch diese Staffel eine einmalige Dynamik und entwickelt sich mehr und mehr zu was eigenem, als nur eine Fortführung oder Spin-Off des Originalfilms zu sein.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

 

DVD Verkaufstart: 15. März 2018
DVD Verleihstart: 15. März 2018

Publisher:
20th Century Fox (Staffel 3)
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 130 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Französisch
- Sonstige

Extras:
*Featurettes

Kritik Extras
Gewohnt informative Featurettes, die aber einen Audiokommentar o.ä. vermissen lassen.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote
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