!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie auf dieser Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Informationen

Ich bin einverstanden

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Apr09

DVD Kritik: Mr. Sloane

DVD Kritik: Mr. Sloane

Originaltitel: Mr. Sloane
Herstellungsland:
Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Comedy, Serie
Freigabe: FSK-12
Regie: Robert B. Weide

Darsteller: 
Nick Frost, Olivia Colman, Lawry Lewin u.a.


 

Inhalt:  Jeremy Sloane (Nick Frost, „The World’s End“) ist eigentlich ein netter Kerl. Der etwas pedantische und komplett unspontane Buchhalter hat aber große Probleme, im Jahr 1969 mit der sich komplett ändernden Gesellschaft Schritt zu halten. Nachdem seine gelangweilte Frau Janet (Olivia Colman, „Mord im Orient Express“) ihn verlässt und er auch noch seinen Job verliert, möchte Jeremy Selbstmord begehen. Wie das Schicksal so spielt, scheitert er aber auch hierbei. Kurz darauf scheint alles besser zu werden. Zunächst bekommt er einen interessanten Aushilfsjob. Dann lernt er auch noch Robin (Ophelia Lovibond, „Hooten & the Lady“) kennen. Zu seiner Überraschung scheint die hübsche, witzige und abenteuerlustige Amerikanerin tatsächlich Interesse an ihm zu haben. Doch leider wäre Jeremy nicht er selbst, wenn er nicht eine Möglichkeit finden würde, diese tollen Gelegenheiten vor die Wand zu fahren.

 


 

 




Kritik: Vor kurzem gab noch Jessica Chastain die Mrs Sloane in einem Film, der dann im Deutschen DIE ERFINDUNG DER WAHRHEIT hieß, und nun kommt Nick Frost als Mr. Sloane. Doch der Film und die Serie haben bis auf den gleichen Nachnamen rein gar nichts gemeinsam. Angesiedelt im England der 60er Jahre hat es auch nur wenig gemein mit MAD MEN (2007-2015), falls aus dieser Ecke Interesse geweckt wurde. Fernab der Swinging 60s geht es in die Vororte. Genauer in den Vorort Watford, indem Mr. Sloane gerade nicht nur seinen Job verloren hat, sondern bei dem die Ehefrau mit gepackten Sachen zu Hause wartet um auszuziehen. Die Serie lief bereits 2014 im britischen Fernsehen, wurde dann aber nach den sieben Folgen der ersten Staffel nicht mehr verlängert. Dank Polyband hat es nun die Serie auf DVD auch nach Deutschland geschafft. Ohne deutsche Synchronisierung, aber dafür mit deutschen Untertiteln kann nun ein Blick auf die nun Mini-Serie geworfen werden, deren Folgen zusammen auf knapp zweieinhalb Stunden Laufzeit kommen.

Nick Frost spielt hier einen Mann, der gerne ewig in den 1960er Jahren Englands leben würde. Doch die Serie setzt im Jahr 1969 an und der von ihm gespielte Buchhalter sieht sich vor zahlreichen Herausforderungen und Veränderungen. Das er als Ausweg nur noch Selbstmord sieht, an dessen Versuch er scheitert, mag für eine Comedy nicht der geeignetste Einstieg zu sein, funktioniert hier aber. Zu Beginn der Serie scheint aber auch wieder ins Leben zurückzufinden, und auch neues Glück soll ihm nicht verweht werden, doch immer wieder steht er sich vor allen Dingen selbst im Weg. Alles natürlich mit einem Augenzwinkern bedacht. Und auch wenn man offiziell verkündete, dass es keine zweite Staffel gibt, heißt das nicht die Mini-Serie endet offen, sondern schließt sie ihre Handlungsstränge eigentlich gut ab. Deshalb keine Angst vor einem offenen Ende.

Insgesamt verlaufen die sieben Folgen relativ kurzweilig, was zum einen an der Laufzeit von je 22 Minuten liegen mag, aber vor allen Dingen auch, dass sich die Macher auf ihr Schauspieltrio verlassen können. Das ist nicht nur Nick Frost, sondern auch Olivia Coleman, die mittlerweile mehr und mehr kennen dürften und hier jeder Szene, bei der sie dabei ist, ihre Note gibt. Das Trio komplettiert wird durch Ophelia Lovibond, die hier später in der Serie als Amerikanerin auftaucht, mit der Nick Frost Figur anbändelt. Die Chemie zwischen ihnen ist ein Plus der Serie. Man kann der Serie ankreiden, dass nicht jeder Gag zünden mag und die Serie teilweise etwas auf der Stelle tritt, doch ist dies angesichts der verhältnismäßig knappen Laufzeit der Mini-Serie zu verschmerzen. Wer also Lust auf Nick Frost oder eine gute Portion britischen Vorstadt-Humor hat, macht hier sicherlich nichts falsch. Danke an Polyband, die diese Mini-Serie aus dem britischen Fernsehen gefischt haben und wo es ansonsten wohl kein Interesse für eine Veröffentlichung gegeben hatte, was auch die fehlende deutsche Synchronisation erklärt, die aber gerade bei einer britischen Comedy verzichtbar ist.



Fazit:
Solide Mini-Serie aus Großbritannien aus dem Genre der Comdey. Die Hauptdarsteller wissen zu überzeugen und können so die zum Teil etwas behäbige Erzählung über den Standard hieven.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

DVD Verkaufstart: 24. November 2017
DVD Verleihstart: 24. November 2017

Publisher:
Polyband
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 154 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:
*Behind the Scenes
*Audiokommentar

Kritik Extras
Hier hat man überraschenderweise einiges zu bieten. Vier Folgen gibt es mit einem Audiokommentar von Hauptdarsteller Nick Frost und vier kleinere Featurettes, die zusammen etwa auf 12 Minuten Laufzeit kommen, bieten etwas Hintergrund zur Entstehung der Serie.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Manuel Föhl

Manuel Föhl

blog comments powered by Disqus
   

Spieltipp  

   

Neu im Juli  


17.07.2018

18.07.2018

19.07.2018

19.07.2018

19.07.2018

19.07.2018

19.07.2018

19.07.2018

19.07.2018

19.07.2018

20.07.2018

24.07.2018

24.07.2018

25.07.2018

25.07.2018

26.07.2018

26.07.2018

26.07.2018

26.07.2018

26.07.2018

26.07.2018

27.07.2018

27.07.2018

27.07.2018

27.07.2018

27.07.2018

31.07.2018
   

Statistik  

Filme: 1.347
Videospiele: 58
Bücher: 40
Specials: 84
Interviews: 55
Hardware: 7
News: 1.992

Besuche Juni: 108.498
Belege können angefordert werden