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Mär10

Seekers

Seekers

Originaltitel: Seekers
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Michael Effenberger
Darsteller: Robin Czerny, Melanie Fuerst, Verena Puhm u.a.

Preis: EUR 9,99


 

Inhalt: Begleitet von einem Kameramann begeben sich die vier Freunde Mike, Eileen, Sarah und George in die tiefen Wälder Polens um eine Dokumentation über Ihr Hobby zu drehen: Geocaching, eine moderne Form der Schatzsuche. Bei Ihrer Suche stößt die Gruppe auf ein altes verlassenes Hotel, in welchem Sie die Nacht verbringen. Doch das Anwesen birgt ein dunkles Geheimnis... Als dann auch noch ein Gruppenmitglied mitten in der Nacht verschwindet, durchlebt die Gruppe eine Nacht des Grauens. Was als harmloser Ausflug begann, endet in einer blutigen Verfolgungsjagd! 

  


 

 



- Kritik -
   

Das Sub-Genre des Found-Footage Horrorfilms hat einige gute und viele unterdurchschnittliche bis schlechte Filme hervorgebracht. Mit „The Blair Witch Projekt“ startete die Welle der – meist aus der Ego-Perspektive gefilmten - „Video-Kamera“ Produktionen.Die Aufnahmen darin werden für gewöhnlich vom Schauspieler selbst gemacht, der das Geschehen hinter der Kamera kommentiert. Das Schauspiel ist dabei eher nebensächlich, da die Ereignisse so real wie möglich dargestellt werden sollen. Die sogenannte Mutter aller Found-Footage Horrorfilme spielte bei einem Budget von rund 60.000 Dollar weltweit sagenhafte 250 Millionen Dollar ein. Ein lohnendes Geschäft, weswegen auch andere Filmemacher und Studios auf diese Welle aufsprangen. Das Risiko baden zu gehen, ist aufgrund der geringen Produktionskosten überschaubar. So kamen im Laufe der Jahre dutzende Filme auf den Markt, die von minderer Qualität waren und dabei erfolgreiche Ableger wie „REC“ oder „Paranormal Activity“ kopierten.

Selbst Hollywood-Regie-Größen wie Renny Harlin (Cliffhanger) steuerten ihren (höher budgetierten) Sub-Genre  Anteil bei – der Titel des Streifens lautete „Devil´s Pass(wir berichteten). Für den auf das Mainstream-Publikum anvisierten „Cloverfield“ standen sogar 25 Millionen Dollar zur Verfügung (Einspiel weltweit: 170 Millionen Dollar).  Einfach nur eine Kamera in die Hand nehmen und durch dunkle Räume oder Wälder stolzieren, ein paar Schock-Momente einbauen und Protagonisten von A nach B hetzen zu lassen, reicht in vielen Fällen einfach nicht mehr aus, wenn die Story dahinter nicht einigermaßen was taugt.Der deutsche Filmemacher Michael Effenberger – welcher zuletzt mit „Survival“ einen vielerorts sehr positiv aufgenommenen Zombie-Actioner ablieferte - hat sich nun mit SEEKERS ebenfalls in die Tiefen der Found-Footage-Gruseleien begeben. Um es vorweg zu nehmen: SEEKERS erfindet das Rad nicht neu.

Viele Elemente aus bekannten Produktionen findet man auch hier zuhauf: Junge Frau im weißen Nachthemd wandelt in der Nacht umher, während sie von einer Kamera aufgenommen wird. Oder: Eine der Hauptprotagonistinnen spricht weinend in die Cam, während das „Böse“ schon auf sie lauert. Das sind nur zwei Beispiele, die recht häufig  verwendet werden. Das ist zwar etwas ideenlos, jedoch passend nach dem Motto: „Alt, aber bezahlt!“ Hauptsache es wirkt. Und das tut es überwiegend. Der Hauptkritikpunkt bei SEEKERS ist vielmehr, dass sich der Streifen zu viel Zeit nimmt, bis unsere „Schatzsucher“ das Hotel erreichen. Zwar ist der Ansatz lobenswert, die Geschichte detailreich voranzutreiben, doch einige gezeigte Zwischenstopps des Teams –bevor sie das Hotel erreichen – sind unnötig. Sie ziehen die Geschichte nur in die Länge und tragen zum eigentlichen Plot nicht wirklich was bei. 5 Minuten weniger in dieser Phase hätten sicher nicht geschadet.

Im Hotel angekommen, bekommt der Zuschauer dann aber endlich das, was er von einem guten Found-Footage-Streifen erwarten dürfte: Dunkle Gänge, laute Geräusche, zuklappende Türen und ein sich Stück für Stück lüftendes Geheimnis. Die letzten 20 überaus spannenden Minuten haben es wirklich in sich: Das Tempo wird angezogen, die zuvor rar gesäten Schock-Momente kommen nun häufiger vor und wenn, dann verfehlen sie auch nicht ihr Ziel. Aus atmosphärischer, inszenatorischer und handwerklicher Sicht gibt es nichts auszusetzen. Diesbezüglich muss man Regisseur und Drehbuchautor Michael Effenberger ein Kompliment machen. Zudem überzeugt die Location ebenso wie die Darsteller, allen voran Christine Winter und Verena Puhm.

 

- Fazit - 

Letzten Endes bekommen Fans des Genres einen guten Low-Budget Film serviert. Besonders die letzte halbe Stunde überzeugt durch eine beängstigende Atmosphäre und diverse Schock-Momente. Der gemächliche Anfang sowie einige uninspiriert kopiert wirkende Elemente anderer Filme verhindern, dass die Bewertung höher ausfällt. Gruselfreunde mit guten EKG Werten können bedenkenlos zugreifen. 

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 18. März 2016
DVD Verleihstart: 18. März 2016

Publisher: Matador Film / Kinokater

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 86 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
keine

Extras:

  • Trailershow
  • Outtakes

Kritik Extras
Bis auf Outtakes sind leider keine Extras auf der DVD vorhanden. Diese fallen mit über 15 Minuten aber recht üppig aus. Ein Audiokommentar oder diverse Interviews wären wünschenswert gewesen.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.7/10 Bewertung (3 Stimmen)
Kevin Zindler

Kevin Zindler

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