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Sep19

Snowpiercer

Snowpiercer

Originaltitel: Snowpiercer
Herstellungsland: USA, Frankreich, Südkorea

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Action, Drama, Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie: Bong Joon-ho

Darsteller: Chris Evans, Alison Pill, Jamie Bell, Tilda Swinton, Ed Harris u.a.

2014 scheitert ein globales Experiment zum Stopp des Klimawandels katastrophal und verwandelt die Erde in eine klirrende Eiswüste. 17 Jahre später rast ein spezieller Zug mit den letzten Überlebenden durch ein weltumspannendes Schienennetz. Wenige haben es sich in den vorderen Waggons im puren Luxus eingerichtet, Diktatorin Mason herrscht mit brutaler Polizeigewalt über die bettelarme Mehrheit in den hinteren Abteilen. Mit einem aus dem Kälteschlaf aufgetauten Sicherheitsexperten zetteln Curtis und Edgar eine Revolution an, die sie bis zu Zugführer Wilford bringen soll.

- Kritik -  

Snowpiercer“ basiert auf der Graphic Novel Schneekreuzer von Jacques Lob, Benjamin Legrand und Jean-Marc Rochett. Regisseur Bong Joon Ho (The Host) hatte 40 Millionen Dollar zur Verfügung und konnte auf ein Starensemble bestehend aus „Captain America“ Chris Evans, Tilda Swinton (Constantine), Ed Harris (The Rock), Jamie Bell (Billy Elliot – I Will Dance) und John Hurt (V wie Vendetta) zugreifen. In Amerika fuhr der „Zug“ am Publikum vorbei, aber weltweit konnte der SF-Streifen beachtliche 90 Millionen Dollar einstreichen.

Eines muss vorweg gesagt werden: Die Idee ist wirklich speziell und interessant. Die letzten Überlebenden der von einer Eisschicht überzogenen Erde, fristen ihr Dasein in einem speziellen Zug, welcher sich durch ein weltumspannendes Schienennetzt bewegt. Natürlich gibt es Hierarchien, Arm und Reich. Die Armen werden in dieser modernen „Arche“ von den Reichen unterjocht, daher schmieden sie aus dem hinteren Bereich des Zuges einen revolutionären Plan, der beinhaltet, sich vom letzten Wagon ganz nach vorne zum Zugführer zu kämpfen um dann möglicherweise ein würdigeres Leben führen zu können. Jeder Wagon hält Überraschungen parat, neue Gegner und spektakuläre Eindrücke. Die Macher haben sich bei der Gestaltung dieser Zugabteile wirklich Gedanken gemacht. Es gibt eine Schule, Küche, Schlafwagons, Discomeile und sogar ein Biotop, welches die Nahrung für die Passagiere sicher stellt, wobei die guten Speisen den besser gestellten Menschen vorbehalten sind, während der „Pöbel“ Protein-Streifen bekommt, die aus Insekten hergestellt werden. Alles wurde bedacht. Der Zug ist so ausgestattet, dass man in ihm viele Jahre überleben kann.

 

Bei aller Detailverliebtheit und guten Ideen, bleiben einige Fragen offen, denn bei diversen Dingen fragt man sich verwundert, wie das gehen soll. Zum Beispiel, dass die Schienen bzw. Räder nie eine Reparatur nötig zu haben scheinen. Das Szenario ist bedrückend, die Charaktere kommen teilweise sehr skurril daher. Die Kämpfe um die Eroberung der verschiedenen Bereiche sind hart, aber es wird Gore technisch recht dezent draufgehalten und der Spannungsgrad ist relativ hoch. 95 Prozent des Films spielen sich im Inneren des Zuges ab, doch aufgrund der interessanten Gestaltung, wird es nie trist oder monoton. Die Effekte – insbesondere die Aufnahmen, die das rollende Ungetüm aus der Außenansicht zeigen -  sind in Anbetracht von 40 Millionen Dollar Produktionskosten eher bescheiden. Sie erfüllen ihren Zweck, zeigen aber deutlich Schwächen auf. Darstellerisch überzeugen vor allem Tilda Swinton als durch geknallte Diktatorin und Chris Evans, der hier sehr gekonnt sein Superhelden-Image vergessen macht.

 

- Fazit - 

„Snowpiercer“ ist sicher kein Streifen für das breite Publikum. Dafür ist der Film zu speziell, bedrückend und makaber. Genre-Fans bekommen aber eine sehr interessante, kritische und spannende Story geboten, welche letzten Endes nicht alle Fragen beantwortet, was aber auch nicht zwingend sein muss. Kein absolutes Highlight, aber insgesamt doch rund und befriedigend. Bitte mehr davon.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.2/10 Bewertung (5 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 23. September 2014
DVD Verkaufstart: 23. September 2014

Publisher: Ascot Elite

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 120 Minuten (inkl. Abspann)
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras

  • Trailer (1:50 Min.)
  • Kinotrailer (1:50 Min.)
  • Teaser (1:01 Min.)
  • Making of (14:32 Min.)
  • Making of Spot (1:01 Min.)
  • Special Animated Clip (1:00 Min.)
  • Production Sketches (DIashow) (2:29 Min.)
  • Trailershow:
    *Northmen - A Viking Saga (1:12 Min.)
    *Maps to the Stars (2:01 Min.)
    *Am Sonntag bist du tot (2:07 Min.)
    *Night Moves (1:56 Min.)
    *Metallica - Through the Never (1:57 Min.)
    *Coldwater (2:13 Min.)
     *Europa Report (1:55 Min.)
    *The Returned (2:01 Min.)
    *Sternenkrieger (1:34 Min.)
    *Hijacking (2:23 Min.)

Kritik Extras
Ein 15 minütiges Making-Of liefert einen kleinen Einblick in die Produktion. Zusätzlich gibt es diverse Trailer und kleinere Features wie Production Sketches. Das ist ok, allerdings wäre ein Audiokommentar aufgrund einiger offener Fragen bezüglich der Handlung des Films ganz wünschenswert gewesen.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Kevin Zindler

Kevin Zindler

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