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A

Aug03

BD Kritik: Der Affe im Menschen

Geschrieben von: Kevin Zindler BD Kritik: Der Affe im Menschen

Nach einem Unfall ist Allan Mann querschnittsgelähmt. Sein Freund Geoffrey Fisher besorgt ihm ein speziell trainiertes Kapuzineräffchen, das ihm Arme und Beine ersetzen soll. Er verschweigt seinem Freund jedoch, dass das Affenweibchen namens Ella mit einem Präparat aus menschlichen Gehirnzellen behandelt wurde. Ella ist intelligent. Zwischen Allan und dem Tier entsteht eine sonderbare Beziehung. Sie werden so unzertrennlich, dass beide die gleichen Gefühle haben. Mehr noch: der Affe verändert und steuert Allans Gefühle. Hass und Eifersucht bestimmen plötzlich sein Denken...

7.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

Nov25

Abattoir

Geschrieben von: Manuel Föhl Abattoir

Darren Lynn Bousman kennt man vor allem als Regisseur der SAW-Teile 2-4. Mit einer eigenen Ideen war er damals an die Produzenten herangetreten, woraus man schließlich den zweiten Teil bastelte und Bousman für drei Filme auf dem Regiestuhl gewann. Seither blieb Bousman dem Genre treu und scheiterte aber bisher daran einen wirklich gelungenen Beitrag zu leisten. Darunter abgedrehte Splatter-Musik REPO! THE GENETIC OPERA (2008) oder das Remake von von MOTHER'S DAY (2010). Ob Remake, Sequel oder Original-Idee, Bousman ließ bisher einen klaren Stil im Vergleich zu einem beispielsweise James Wan vermissen. Kann er dies mit seinem neuesten Werk ABATTOIR endlich erreichen? Der Film startet im Dezember erst offiziell in den amerikanischen Kinos, ist hierzulande aber bereits auf DVD und Blu-ray von Constantin Film erschienen. Wir haben ihn uns mal angesehen.

3.0/10 rating 1 vote

Aug24

Assassination Games

Geschrieben von: Kevin Zindler Assassination Games

Brazil (Van Damme) ist ein Auftragskiller, der jeden Job annimmt, solange der Preis stimmt. Flint (Adkins) hat das Killergeschäft aufgegeben, nachdem seine Frau durch den brutalen Angriff eines skrupellosen Drogendealers ins Koma gefallen ist. Als beide auf diesen kaltblütigen und brutalen Mafiosi angesetzt werden, wollen sowohl Brazil als auch Flint ihn tot sehen - einer wegen des Geldes, der andere aus Rache.  Da korrupte Interpol-Agenten und üble Mitglieder des Gangstermilieus ihnen dicht auf den Fersen sind, schließen sich beide Killer widerstrebend zusammen, um ihr Opfer schnell auszuschalten, bevor sie selbst getötet werden. 

4.4/10 Bewertung (7 Stimmen)

Jun19

Assault - Anschlag bei Nacht

Geschrieben von: Ralf Enderlein Assault - Anschlag bei Nacht

In einem düsteren, heruntergekommenen Vorort von L.A. soll ein Polizeirevier geschlossen werden. Ein Großteil der Belegschaft ist bereits verschwunden, die Telefone sind gekappt und nur eine Notbesetzung hält noch die Stellung. Zur gleichen Zeit werden andernorts zwei unschuldige Bürger Opfer einer brutalen Streetgang. Der Vater eines der Opfer rächt sich, erschießt den Mörder seiner Tochter und muss vor der Überzahl der schwer bewaffneten Gang-Mitglieder fliehen. Während seiner Flucht vermehrt sich die Zahl seiner Verfolger, bis ihn sein Weg in letzter Minute in die besagte Polizeistation führt. Die Eingeschlossenen, Cops und inhaftierte Verbrecher, müssen das Revier gemeinsam verteidigen und werden zu einer mörderischen Schlacht gezwungen...

9.3/10 Bewertung (7 Stimmen)

Nov08

Assassin's Bullet

Geschrieben von: Giuliano Bertini Assassin's Bullet

Isaac Florentine ist einer von ganz wenigen B-Regisseuren, die sich einen Namen machen konnten. Kommt ein neuer Florentine in die Videotheken, stehen die Fans gespannt Schlange. Schließlich zeichnet er sich für die größten Videothekenkracher der letzten Jahre verantwortlich: „Undisputed 2“, „Undisputed 3“ und „Ninja“. Speziell die „Undisputed“ Reihe ist durch Florentine zu einem gängigen Namen für jeden Kampfsportfan geworden. Florentine hat sich seinen guten Ruf mit viel Arbeit und Hingabe erkämpft, da er dafür bekannt ist, exzellent mit kleinen Budgets haushalten zu können und seine Filme immer weitaus teurer ausschauen zu lassen, als sie es in Wirklichkeit waren. Ein Kunststück, welches nicht einmal einer Handvoll  weiterer DTV-Regisseure zu gelingen scheint. Des Weiteren ist es bisher seine Stärke gewesen sich - in Bezug auf die Action - auf bodenständiges zu beschränken und nicht mangels Budgets billige CGI-Explosionen oder schlecht inszenierte und billig ausschauende Schießereien in seine Filme einzubauen. Er konzentrierte sich in seinen letzten Werken völlig auf die Kampfsportkünste seiner Darsteller und fing die Fights mit geschultem Auge wunderbar klassisch ein. Dafür bedurfte es nur sportlich talentierter Mimen wie Scott Adkins und Jai White. Exzellente Kampfsportler in Kooperation mit einem fähigen Regisseur machen es möglich kostengünstig äußerst spektakuläre Action auf Zelluloid zu bannen.

2.4/10 Bewertung (7 Stimmen)

Nov06

Axed

Geschrieben von: Tobias Hohmann Axed

In Anbetracht der weltweit Finanzkrisen und ihrer Folgen ist es eigentlich verwunderlich, dass noch niemand auf die Idee kam, FALLING DOWN – seinerzeit lief Michael Douglas 1993 unter der Regie von Joel Schumacher Amok – zu remaken. bald wird uns zwar Uwe Boll mit BAILOUT den Film zur Krise liefen liefern, doch der dort zu erwartende Amoklauf wird sich eher auf die Wall Street beschränken. Das ist in dem britischen Beitrag AXED anders. Der Zorn des durchdrehenden Familienvaters wird zwar durch eine Kündigung als Folge der Krise angestachelt, doch die Opfer werden in der eigenen Familie gesucht. Lohnt sich der Blick auf den britischen Amoklauf?

4.0/10 Bewertung (9 Stimmen)

Okt17

Agent Hamilton - Im Interesse der Nation

Geschrieben von: Tobias Hohmann Agent Hamilton - Im Interesse der Nation

Die Skandinavier haben schon mehrfach bewiesen, dass sie punktuell durchaus in der Lage sind, den europäischen und amerikanischen Produktionen Paroli bieten zu können. Seien es nun die Norweger mit COLD PREY oder die Schweden mit ihrer Stieg-Larsson-Trilogie – selbst international sorgten sie in den letzten Jahren gleich mehrfach für Aufsehen. Allerdings ist ein schwedischer Agententhriller dann doch mal eine andere Geschichte und macht neugierig auf das Endresultat. Kann HAMILTON überzeugen oder sollte man Genrefilme dieser Art dann doch lieber den Amerikanern überlassen?

5.4/10 Bewertung (7 Stimmen)

Okt16

Airborne

Geschrieben von: Tobias Hohmann Airborne

Das waren noch Zeiten, als Mark Hamill samt Laserschwert Saltoschlagend, agil und drahtig  durch DIE RÜCKKEHR DER JEDI RITTER fegte und am Ende als strahlender Held den Imperator und das Imperium aufhalten konnte. Allerdings ist das nun auch schon wieder 30 Jahre her und schaut man sich den Berufsweg des einstigen Weltstars innerhalb dieser Zeitspanne einmal ein wenig genauer an, wird man nur wenig finden, was auch nur im Ansatz an seinen früheren Erfolg anknüpfen konnte – allerdings hält er sich nunmehr auch seit über 30 Jahren im Geschäft und das ist ja auch nicht so alltäglich heutzutage. So war Hamill ehrlich gesagt auch der Hauptgrund, warum AIRBORNE auf unsere Reviewliste rutschte.

3.4/10 Bewertung (9 Stimmen)

Feb03

Arena

Geschrieben von: Tobias Hohmann Arena

1989 produzierte Full-Moon-Gründer den trashigen, aber recht unterhaltsamen Sci-Fi-Klopper ARENA – NUR EINER ÜBERLEBT. Der Low-Budget-Streifen hatte einen ganz eigenen Charme und genießt bei Fans einen ziemlich guten Ruf. Knapp 20 Jahre später wagte sich Regie-Neuling Jonah Loop, der bislang als Visual-Effects-Künstler arbeitete, ebenfalls an einem Film mit dem Titel ARENA wobei die beiden Produktionen überhaupt nichts miteinander zu tun haben - und konnte dabei nicht nur auf ein ordentliches Budget , sondern auch auf eine ordentliche Besetzung zurückgreifen, deren prominentester Name sicherlich Samuel L. Jackson ist. Aber irgendetwas muss da gehörig schief gelaufen sein.

4.2/10 Bewertung (6 Stimmen)

Aug21

Anamorph

Geschrieben von: Tobias Hohmann Anamorph

Spätestens seit „Sieben“ und „Das Schweigen der Lämmer“ erfreut sich das Serienkillermotiv im amerikanischen Thriller größter Beliebtheit. Allerdings krankt dieses Untergenre daran, das die absoluten und o.g. Referenzfilme bereits abgeliefert wurden, und das Thema nur noch variiert, aber qualitativ kaum übertroffen werden kann. Das trifft auch auf „Anamorph“ zu – trotz einiger sehr netten Ideen, einem – auf dem Blatt –starkem Cast und sehenswerter visueller Einfälle. Damit sich „Anamorph“ von seinen Genrekollegen ein wenig absetzt, griff Regisseur Henry Miller zu einem optischen „Trick“ und orientiert sich visuell eher an Polizeifilme im Stil von William Friedkins „French Connection“. Das verleiht der Inszenierung einen sehr kühlen, rauhen Anstrich. Die Farben sind betont blass gehalten, Farbe kommt eigentlich nur ins Spiel, wenn der Killer wieder einmal eines seiner Opfer entsprechend gestaltet hat. Die Atmosphäre ist recht trist, ähnlich wie die Figuren. Dafoe spielt den alkoholabhängigen Polizisten recht minimalistisch und desillusioniert – das passt zu der Rolle. Dadurch bedingt kann er aber leider wenig von seinem eigentlichen Können zeigen. Man wird nicht recht warm mit der von ihm gespielten Figur Stan Aubray.

5.2/10 Bewertung (6 Stimmen)

   

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