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Okt10

Special: Gangster, Gambler und Ganoven – Was Filmliebhaber wirklich sehen wollen

Special: Gangster, Gambler und Ganoven – Was Filmliebhaber wirklich sehen wollen

Der einzigartige Charme von Las Vegas, Nevada, hat nun auch die Filmemacher erreicht. Die bevölkerungsreichste und meistbesuchte Stadt der Mojave-Wüste lockt mit einem weltweit einzigartigen Angebot an Casinos und originellen Hotelanlagen. Unzählige Bars, Clubs und Hochzeitskapellen runden den unverwechselbaren Charme der Stadt, die niemals schläft, ab. Ein besonderer Hingucker sind die extravagant gestalteten Hotels, die ihren Gästen sogar hauseigene Casinos anbieten. Und wenn man glaubt, man hätte schon alles gesehen, überrascht „Sin City“ mit wilden Wasserspielen vor dem berühmten Bellagio, einem künstlichen Vulkanausbruch vor dem Mirage und bis zuletzt auch mit einer echten Seeschlacht vor dem Treasure Island. Abends, wenn die Stadt dann in Lichtern aufgeht, verwandelt sich Vegas in eine wahrhafte „Leuchtmetropole“ inmitten der Wüste Nevadas. Auf der berühmten Casino-Promenade, dem Las Vegas Strip, laufen die Spielautomaten dann so richtig heiß, während auf den Roulette-Tischen die Chips munter hin und her wandern. Zockerfreunde sollten vor ihrer Anreise ein wenig Live-Roulette mit echten Dealern üben, denn an Las Vegas' Roulette-Tischen sitzen nicht selten einige der besten Spieler der Welt.

Die Casino-Promenade bietet nicht nur einzigartige Unterhaltung für Touristen, sondern vor allem auch für Filmliebhaber. Regisseur Steven Soderbergh schickte im ersten Teil der Reihe, "Ocean’s Eleven" (2002), die Weltstars George Clooney, Brad Pitt und Julia Roberts in die „Stadt der Sünden“, um dort Casinos auszurauben. Danny Ocean (George Clooney) ist gerade wieder auf freiem Fuß und schmiedet schon den nächsten Plan, um dem bürgerlichen Leben zu entgehen und dabei noch etwas Geld zu machen. Wie sein Plan aussieht? Er will nicht nur eins, sonders gleich drei Casinos ausrauben und dabei ca. 160 Millionen Dollar erbeuten. Das Risiko, dabei erwischt zu werden, ist extrem hoch. Aber Rusty (Brad Pitt) und ein Team von „Spezialisten“ (u. a. Matt Damon, Carl Reiner, Don Cheadle und Casey Affleck) helfen ihm dabei, die Risiken zu minimieren. Um diesen genialen Plan allerdings vorfinanzieren zu können, wendet sich Danny an den zwielichtigen Casino-Besitzer Tishkoff (Elliott Gould). Dieser ist gar nicht gut auf Benedict (Andy Garcia) zu sprechen, der in den anvisierten Hotel-Casinos Bellagio, MGM Grand und Mirage das Sagen hat. Der Haken an der Geschichte: Das Geld befindet sich in einem zentralen Mega-Safe, tief unter der Erde.

 

Soderbergh hat trotz der gesetzesbrecherischen Haupthandlung jede Menge Charme und Witz in seinen Film eingebaut. Anders hat es Baran bo Odar in "Sleepless – Eine tödliche Nacht" (2017) gehandhabt. Bereits am Titel merken Filmfans, dass es hier etwas härter und vor allem blutiger zur Sache geht. Vincent (Jamie Foxx) und Sean (Tip „T. I.“ Harris) sind zwei Polizisten, die sich durch illegale Drogengeschäfte auf den Straßen von Las Vegas hin und wieder etwas dazuverdienen. Genauer gesagt unterschlagen die beiden korrupten Cops Drogen, um sie dann weiter zu verkaufen. Allerdings geraten die beiden eines Tages an den falschen „Geschäftspartner“, Stan Rubino (Dermot Mulroney). Weil Vincent und Sean seine gesamte Schiffsladung Kokain unterschlagen haben, entführt der Casino-Inhaber kurzer Hand Vincents Sohn und droht damit, diesen umzubringen, wenn er sein Kokain nicht zurückbekomme. Als dann auch noch die Polizeikollegen Jennifer Bryant (Michelle Monaghan) und Rob Novak (Scoot McNairy) auf das schmutzige Drogengeschäft aufmerksam werden, muss sich Vincent schließlich fragen, auf welcher Seite des Gesetzes er wirklich stehen will. In den Presse-Kritiken erhielt "Ocean’s Eleven" 4,2 von 5 Sternen, "Sleepless" hingegen nur 1,9 Sterne. Woran mag das wohl liegen? Beide Filme haben eine Top-Besetzung und wurden womöglich am exklusivsten Ort der Erde gedreht. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch: Während die Spieltische und Automaten bei Odar nur "hübsche Requisiten" darstellen, werden die Roulette-Tische bei Soderbergh unverzichtbar mit in die Handlung einbezogen. Vermutlich haben auch die Filmliebhaber erkannt, dass dem berühmten Vegas-Flair auch die entsprechende Würdigung gebührt.

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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