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Jul25

PC Kritik: Earthfall

PC Kritik: Earthfall

Originaltitel: Earthfall
Entwickler: Holospark
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: First-Person, Action, Science-Fiction

Freigabe: FSK-16
Mehrspieler:
1-4 (Koop)
Spielzeit: ca. 7 Stunden (10 Missionen)

Getestete Version: Digitalversion (v.1.2)
Hardware: i7 7700K 4,2GHz, 16GB DDR4-2400 Arbeitsspeicher, Strix Geforce GTX 1080, 275GB SSD, 500GB SSD M2, 2TB HDD

Wir danken VISIBILITY Communications für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Die Erde fiel an einem einzigen Tag. Außerirdische Invasoren durchstreifen die Trümmer und jagen die Überlebenden. Die Menschheit steht kurz vor der Auslöschung. Willst Du die Welt retten? Schnapp Dir eine Waffe und setz Dich zur Wehr.

 


 

 


Kritik: Der neu erschienene Kooperative-Survival-Shooter "Earthfall" von der Indie-Entwicklerschmiede Holospark nimmt sich Valves Klassiker "Left 4 Dead" zum Vorbild, ersetzt allerdings die Zombies durch Aliens. Die Spielmechanik hinter "Earthfall" ist daher selbsterklärend: Es gilt Ressourcen zu sammeln und daraus Waffen und Barrikaden herzustellen, die im Kampf gegen die Aliens einem unterstützen sollen. Man kann sich wie bei "Left 4 Dead" mit bis zu 4 Freunden verbünden, um die Invasion zu überleben. Dafür stehen einem starker Multiplayer-Support und K.I. Teamkollegen bereit, um jederzeit ein komplettes Team unabhängig von den verfügbaren Spielern zu gewährleisten. Zwei Kampagnen erzählen eine Geschichte über mehrere Missionen hinweg, die es den Spielern ermöglicht, in verschiedene Settings einzutauchen und verschiedene Missionstypen im pazifischen Nordwesten zu erleben. Aliens kommen in allen Formen und Größen vor. Von gewaltigen Drohnenarmeen, die in Wellen angreifen bis hin zu riesigen Giganten, die Plasma spucken. Jeder Spieldurchgang ist anders. "Earthfall" verfügt über ein dynamisches Spawn-System, das ständig neue Herausforderungen bietet. "Earthfall" erschien am 13.07.2018 für PlayStation 4, Xbox One und PC. Ob der Kooperative-Survival-Shooter "Earthfall" ein munterer Koop-Spass oder doch nur ein müder "Left 4 Dead"-Klon ist, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Die Erde fiel an einem einzigen Tag. Außerirdische Invasoren durchstreifen die Trümmer und jagen die Überlebenden. Die Menschheit steht kurz vor der Auslöschung. Vier unerschrockene Alien-Jäger nehmen den Kampf auf, der ausserirdischen Invasion ein Ende zu setzen und so stellt man sich der gewaltigen Drohnenarmeen bis hin zu riesigen Giganten zu wehr. Zu Beginn eröffnet man einfach und schnell eine Lobby, ladet dann die gewünschten Freunde ein und die Jagd kann beginnen, sobald man die erste von insgesamt zehn Missionen ausgewählt hat. In "Earthfall" ist man stets mit vier Überlebenden - deren Rolle wahlweise auch von Bots übernommen werden - in zehn verschiedene Missionen unterwegs, in denen mehrere kleine Aufgaben abgearbeitet werden sollen. Dazu aber später mehr. Der Schwierigkeitsgrad der Bots lässt sich in vier Stufen regulieren und so leisten die Bots auf der höhsten Stufe solide Arbeit. Der allgemeine Schwierigkeitsgrad erweist sich hingegen als durchaus fordernd. Selbst auf niedrigster Stufe nimmt einem die Alien-Invasion schnell auseinander, sofern man nicht als Gruppe zusammenbleibt und sich gegenseitig hilft. Die Aufgaben sind abwechslungsreich gestrickt, so muss man z.B. ein kaputtes Fahrzeug reparieren, in dem man Reifen, eine neue Batterie und Benzin besorgt, einen Aussenposten davor zu schützen, überrannt zu werden oder mehrere Sendemasten aktivieren. Die Indie-Entwicklerschmiede Holospark haben sich regelrecht Mühe gegeben, für ein wenig Abwechslung zu sorgen.  Bei wichtigen Aufgaben muss man einen Knopf drücken, wodurch letztendlich ein Szenario gestartet wird, wo man den "Schwarm" überleben muss. Kurz nach dem betätigen Spawnen eine ganze Ansammlung verschiedener Alien-Arten aus unterschiedlichen Richtungen auf einem zu und nur mit guter Koordination und absprache geht man aus diesen "Töten-Sie-Alle"-Szenario erfolgreich hervor. Leider wiederholen sich diese Szenarien ziemlich oft, weshalb nach dem xten-Mal der Wiederspielwert drastisch sinkt.

Die Unruhestifter aus dem Weltall kommen natürlich in unterschiedlich gefährlichen Varianten daher, leider bieten diese trotzdem nicht die Abwechslung, die man gerne hätte. Da wäre die normale Aliens, die gleichen Aliens in etwas größer, platzende und dabei Giftgas versprühende Aliens, Alien-Hunde die einem überwältigen können oder Giraffen ähnliche Aliens, die sich einen Spieler schnappen und ihn wegtragen können. Etwas frischen Wind erfolgt da doch über die gefährlichen und schnellen "Blackout"-Tentakel Aliens, welche über einen Schild verfügen und zu guter Letzt die stampfenden Beast-Aliens, die nicht selten für ein "Game Over" verantwortlich sind und Kugeln fressen, als wären es Bongbongs. Immerhin hat man an vielen Stellen der Spielwelt die Möglichkeit, sich auf dem Ansturm vorzubereiten. So kann man z.B. die Eingänge mit Gittertüren verbarrikadieren, automatische Geschütze aufstellen oder sich selber hinter ein Geschütze stellen. Auch hier wäre etwas mehr Auswahl an verschiedenen Baumöglichkeiten wünschenswert gewesen. Immerhin lassen sich die Barrikaden auch mit einer Propanflasche "aufbessern". Man selber wehrt sich hingegen mit der üblichen Feuerkraft wie z.B. Pistole, Sturmgewehr, Shotgun, Maschinenpistole, Napalm- oder Sprenggranaten und wenn es ganz gut läuft stolpert man auch ab und zu über eine Gatling-Gun oder einen Flammenwerfer.

Unter dem Strich wird einem in "Earthfall" alles geboten, was ein spaßiger Kooperative-Survival-Shooter ausmacht. Und es gibt selten etwas, was den Spieleverlauf merklich ausbremst oder dermaßen nervt, dass das Spiel überhaupt keinen Spaß mehr macht. Die technische und audiovisuelle Ausführung macht der Sache allerdings einen fetten Strich durch die Rechnung. Die Waffen klingen wie Blechtrommeln, die Feuer- und Raucheffekte sind ihres Namens nicht würdig und auch die viel zu oft auftauchenden "Töten-Sie-Alle"-Szenarien sorgen nach wenigen Spielstunden nur noch für ein müdes Lächeln, es sei denn, man dreht den Schwierigkeitsgrad massiv nach oben, allerdings wird es dann auch schon wieder viel zu schwer. Für einen kompletten Spieldurchgang auf dem leichten Schwierigkeitsgrad braucht man ca. sieben Stunden, bekommt man keine vier menschlichen Spieler zusammen, kann es noch ein wenig länger dauern, da sich die Bots nicht immer wirklich intelligent verhalten und keine Geschütztürme bedienen oder diese aufstellen können, von der Erfüllung der Missionsziele ganz zu schweigen. Immerhin sorgen die Bots im Solo-Modus mit dem einen oder anderen Spruch für ein wenig Abwechslung.

Man sollte im Hinterkopf behalten, dass "Earthfall" kein Story-Shooter ist. Stattdessen bleiben die Geschichte und dessen Charaktere - bis auf ein Mini-Lexikon im Hauptmenü - weitestgehend unbekannt. Man wird also nicht herausfinden, wie und warum die Aliens über die Welt hereingebrochen sind und die Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch steht. Auch in den zwei Kampagnen bestehend aus 5 Missionen gibt es nur wenige Informationen über die Hintergründe. Die vier spielbaren Charaktere interagieren zwar miteinander, wie sie jedoch zusammengefunden haben und warum gerade sie überlebten, bleibt unklar. Für die beiden Kampagnen benötigt man - wie oben bereits erwähnt - rund sieben Stunden, natürlich abhängig davon, wie lange man sich in der Spielwelt umschaut. Für einen Preis von ca. 30.- EUR ist der Spielumfang daher vergleichsweise gering. Die Indie-Entwicklerschmiede Holospark kündigte bereits Nachschub für "Earthfall" an, die auch bitter nötwenig ist. Die Missionen selber spielen sich ordentlich, werden jedoch ziemlich oft durch eintönige "Töten-Sie-Alle"-Szenarien unterbrochen. Was hingegen gut gelöst wurde, war die reaktionen auf Geräusche bei den Aliens. So lockt man z.B. Aliens an, sobald man laut quietschende Tore öffnet oder einen Schuss abgibt. Als taktisches Hilfsmittel dienen in diesem Fall mobile Barrikaden, mit deren Hilfe man die Eingänge schließt oder Flaschenhälse bildet um den Ansturm der Aliens auszubremsen. Auch die 3D-Drucker zum Bauen beliebiger Waffen entpuppen sich als sinnvolle Ergänzung für den Koop-Alltag. Mit einem Freund teilt man sich schließlich - wie in "Left 4 Dead" - Health-Packs oder helft ihnen hoch, falls einem die Gesundheit ausgeht. Das Teamwork beschränkt sich auf Absprachen und guter Koordination und bietet nichts neues, was es nicht schon in "Left 4 Dead" gegeben hat.

Wie oben bereits erwähnt, stürzt man sich ins Gefecht, nachdem man sich eine Spielfigur ausgesucht hat. Diese Unterscheidet sich in puncto Fähigkeiten jedoch nicht. Alle Spielfigur haben die gleichen Fähikeiten, können alle Waffen bedienen oder andere Mitspieler heilen und Barrikaden errichten. Jeglich die Charaktermodelle lassen sich durch In-Game-Käufe mit eigenen Kleidungsstücken und anderen Accessoires individualisieren. Die ebenfalls integrierten Mikrotransaktionen beschränken sich aber nur auf Kosmetische Inhalte und sind deshalb getrost zu vernachlässigen. Für die Zukunft, und natürlich bei Erfolg von "Earthfall" vorausgesetzt, plant die Indie-Entwicklerschmiede Holospark einen umfassenden DLC Support, inkl. neuer Missionen, mehr Kreaturen, Modi usw., die teilweise auch kostenlos erscheinen werden. Eine Pay-2-Win Situation möchte man damit allerdings vermeiden, so dass kostenpflichtige DLCs nur im Bereich kosmetischer Dinge zu erwarten sind. Eine gute Entscheidung, die sich jedoch erst noch bewahrheiten muss.

Fazit: Der Kooperative-Survival-Shooter "Earthfall" entpuppt sich als launige Koop-Spass im Stile von "Left 4 Dead". Jedoch erreicht das Spiel nicht die Klasse des Valve-Klassikers. Die Anzahl der Missionen, der Aliens und das Gameplay reichen nicht an die große Vorlage heran. Was übrig bleibt, ist schließlich ein durchaus gefälliger Koop-Spass der zu Unterhalten weiss und für ein paar Spassige Stunden sorgt. Die gemeinsame Flucht durch Hinterhöfe und andere Gebieten funktioniert gut und dank taktischer Funktionen wie dem Verbarrikadieren von Eingängen oder dem Basteln neuen Waffen im 3D-Drucker gibt es auch einige neue Elemente die frischen Wind ins Koop-Genre bringen. Größter Wermutstropfen bleibt der zu geringe Spielumfang. Zwei Kampagnen mit je fünf Missionen sind bei einem Preis von ca. 30.- EUR einfach zu wenig Content, die dem Endverbraucher letztendlich geboten wird. Sollte die Indie-Entwicklerschmiede Holospark einen umfassenden DLC Support realisieren, der das Grundspiel mit kostenlosen Content versorgt, dann könnte aus dem  Survival-Shooter durchaus noch was großes werden. So bleibt unter dem Strich ein "Left 4 Dead"-Klon der mit den richtigen Freunden zwar durchaus Spass macht, jedoch recht kurzweilig ausfällt.

Bewertung: 7|10

Grafik:
 (7/10)

Sound:
 (7/10)

Einzelspieler:
 (7/10)

Steuerung:
 (8/10)

Mehrspieler:
 (8/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 


Verkaufstart: 13. Juli 2018

Publisher: Holospark
Entwickler:
Holospark
Homepage: www.earthfall.com

Verpackung: - (Digital Content)
Anzahl Disk: - (Digital Content)
Wendecover: - (Digital Content)

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Unreal 4 Engine

Systemvoraussetzungen: 64-Bit Windows 7 oder neuer, Intel Core i5-4430, 8 GB RAM, NVIDIA GTX 750 2GB, DirectX 11
Steuerung: Maus, Tastatur

Ton:
1. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Spanisch
- Französisch
- Japanisch
- Koreanisch
- Portugiesisch BR
- Russisch
- Chinesisch (vereinfacht)

Spielzeit: 7 Stunden (10 Missionen)
Mehrspieler: Ja / 1-4 (Koop)
Internet notwenig: Ja (Koop)
Installation/Größe:
Ja / 8,68 Gigabyte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht
Errungenschaften/Anzahl:
 Ja / 86
Schwierigkeitsgrad für die Errungenschaften: Sehr Leicht
Wiederspielwert: Gering
In-Game-Käufe: Nein
Besonderheit: Keine

Pro
Komplett im Koop spielbar
Gutes Trefferfeedback
Umfangreiches Waffensortiment

Ein paar Hilfreiche Verteidungselemente
 Schwierigkeitsgrade jederzeit anpassbar

Contra
Begrenzte Missionsvielfalt und lediglich ein Spielmodus
Wenige Gegnervarianten
Textübersetzung mit Schwächen
 
Kaum Abwechslung

Unterirdische KI
kaum Wiederspielwert

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der recht kurzweiligen Story (10 Missionen) umfasst "Earthfall" keinen nennenswerten Inhalt. Es bleibt nur die möglichkeit das komplette Abenteuer von "Earthfall" auch im Koop-Modus zu erleben. So kann man mit einem Spielpartner die komplette Story auch zusammen im Koop genießen. "Earthfall" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist nicht möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen beim Anfang einer Mission, scheitert man z.B. bei einer Aktion, dann muss man die komplett Mission von vorne beginnen. Die Hauptmission von "Earthfall" lässt sich vom Schwierigkeitsgraden jederzeit über das Menü einstellen. Von Anfang an ist der Schwierigkeitsgrad "Normal" ausgewählt, dieser lässt sich noch auf "Einfach" oder "Schwer" regulieren. Die Errungenschaften sind sehr gut ausbalanciert und zahlreich vorhanden (86) und Offline bzw. Online recht einfach zu erhalten. Die Spielzeit für die Hauptstory fällt sehr mager aus. Wir haben für die komplette Hauptmission ca. 7 Stunden gebraucht. Nachdem die 2 Kampagnen mit seinen je 5 Missionen erfolgreich abgeschlossen hat, ist das Spiel abgeschlossen und man kann einen neuen Spieldurchgang antreten. "Earthfall" verfügt über ein dynamisches Spawn-System, das ständig neue Herausforderungen bietet, da sich die Gegner-Typen und die Waffen stetig verändern und nicht da liegen, wo man diese beim ersten Spieldurchgang gesehen hat. In unserem ausführlichen Testen haben wir die 2 Kampagnen mit den insgesamt 10 Missionen erfolgreich gemeistert. Sollte die Indie-Entwicklerschmiede Holospark einen umfassenden DLC Support realisieren, der das Grundspiel mit kostenlosen Content versorgt, dann könnte aus dem  Survival-Shooter durchaus noch was großes werden

Bewertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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