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Jul02

PS4 Kritik: Prey - Deluxe Edition

PS4 Kritik: Prey - Deluxe Edition

Originaltitel: Prey
Entwickler: Arkane Studios Austin
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: First-Person, Rollenspiel, Horror, SciFi

Freigabe: USK-16
Mehrspieler:
Nein (Folgt)
Spielzeit: 34 Stunden 55 Minuten

Getestete Version: Digitale Deluxe Edition (1.03.)
Hardware: PS4 Pro

Wir danken Bethesda für das Rezensionsexemplar!

 


 

Inhalt: In "Prey" erwachen wir an Bord der Talos I, einer Raumstation, die im Jahr 2032 den Mond umkreist. Wir sind der Hauptproband eines Experiments, das die Menschheit für immer verändern soll - aber etwas ist fürchterlich schiefgegangen. Die Raumstation wurde von feindseligen Außerirdischen überrannt und wir werden nun gejagt. Während wir den dunklen Geheimnissen von Talos I und unsere eigenen Vergangenheit stellen, müssen wir überleben und können dabei nur die Werkzeuge nutzen, die wir auf der Station finden - sowie unseren Verstand und bewusstseinsverändernden Fähigkeiten. In "Prey: Mooncrash" stehen die Chancen nicht zu Ihren Gunsten, als Sie versuchen, von einer geheimen TranStar-Mondbasis zu entkommen. Mit jedem Durchlauf begegnen Sie neuen Gegnern und Gefahren und müssen mit einem wechselnden Arsenal an Waffen und Kräften immer neue Ziele erreichen. Die dynamische Umgebung macht die Kampagne von "Mooncrash" zu einem gefährlichen, aber auch fesselnden Abenteuer – und die spannenden, sich ständig neu entwickelnden Herausforderungen werden auch die besten Spieler ins Schwitzen bringen.

  


 

 


 

Kritik: Im Jahr 2006 erschien mit "Prey" ein SciFi-Shooter, der vor allem durch sein etwas ungewöhnlicheres Setting auffiel. Denn in der Rolle des jungen Cherokee Tommy musste man die Bedrohung durch Aliens mit Hilfe eurer indianischen Wurzeln eindämmen. Dank guter Wertungen verwundert es auch nicht, dass eine Erweiterung in Arbeit war, die auf der diesjährigen E3 auch schon vorgestellt und im gleichen zuge auch Veröffentlicht wurde. Wie aus dem Nichts heraus verkündete Bethesda, dass mit "Prey: Mooncrash" eine neue Erweiterung zum Hauptspiel erscheinen wird. Am Ende bleiben dann doch nur Ähnlichkeiten zum Hauptspiel, wo das Spielprinzip zwar gleich blieb, aber durch das neue Setting und fünf neue Geschichsstänge die das Überleben von fünf überlebenden thematisiert für reichlich abwechslung sorgt und die nötige potion abwechslung mit sich bringt, damit "Prey" die Konsole wieder von innen sieht. Am 11.06.2018 erschien mit "Prey: Mooncrash" eine neue Erweiterung zum Hauptspiel und mit der Deluxe Edition zu "Prey" eine neue Edition die das Hauptspiel und die Erweiterung beinhaltet für die PlayStation 4, Xbox One und PC. Ob "Prey" mit seinen neuen Spielmodi und der neuen Erweiterung die Erwartungen erfüllt und sein potential weiter ausbauen kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

"Prey" spielt in einer alternativen Zeit, in der der Präsident John F. Kennedy das Attentat im Jahr 1963 überlebt hat. Als Präsident leitet John F. Kennedy mehrere Finanzierungen in das Raumfahrtprogramm ein, wodurch es ausgebaut werden kann. Angezogen von der Aktivität der Menschen im Weltraum, greift eine fremde Kraft, welche aus verschiedenen Spezies besteht und als Typhon bezeichnet wird, die Erde an. Die Vereinigten Staaten und die UdSSR gehen ein Bündnis ein, um gegen Typhon zu kämpfen. Gemeinsam bauen sie die Raumstation Talos I in der Umlaufbahn des Mondes um die Erde, um diese als Gefängnis für den Typhon zu nutzen. Im Laufe der Zeit wird die Station durch verschiedene Agenturen erweitert. Schließlich übernehmen die Vereinigten Staaten die volle Kontrolle und erschaffen Forschungslabore auf dem Gefängnisatelliten, um den Typhon zu studieren. Doch als die Experimente schief laufen, steht auf einmal das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel. In der Rolle von Morgan Yu müssen wir nun alles daran setzen, diese Katastrophe zu verhindern. Nachdem wir uns für einen Charakter - Mann oder Frau - entschieden habt und wir das stimmige, mit grandioser Musik untermalte Intro gespielt habt, verdichtet sich die Atmosphäre schlagartig hin zu einem gruseligen SciFi-Setting. Ähnlich wie in so manchem Horror- oder Survivalspiel sind wir anfangs relativ schlecht ausgerüstet, einzig die Rohrzange bleibt uns zur Verteidigung gegen die schnellen Mimics, die sich zu allem Übel auch in die unterschiedlichsten Gegenstände verwandeln können. So wird aus einem harmlosen Koffer ganz schnell der qualvolle Tod. Doch nach und nach findet wir weitere nützliche Items wie zum Beispiel die Gloo-Kanone, die mit Bauschaum-ähnlicher Substanz um sich schießt und man so die schnellen, wendigen Gegner für kurze Zeit unbeweglich machen kann. Ebenso wie unsere Ausrüstung sind wir auch in unsere Beweglichkeit und der Gesundheit anfangs noch recht eingeschränkt. Rennen und Schlagen verbraucht relativ schnell Ausdauer und auch unsere Schlagkraft lassen zu wünschen übrig. Ein Glück, dass wir schon bald auf die erste Neuromod trefft.

 
Die besagten Neuromods sind ein wichtiger Bestandteil von "Prey" und machen auch das Überleben auf Talos 1 um einiges leichter. So schaltet wir in den drei Kategorien Wissenschaftler, Techniker und Sicherheit nach und nach neue Fähigkeiten frei und werden dadurch nicht nur stärker oder schneller, sondern können künftig auch Geräte hacken oder reparieren. Im späteren Verlauf des Spiel erweitern wir diese Fähigkeiten um zwei weitere Kategorien, die es uns ermöglichen auch Alienkräfte zu erlernen. Diese sind aber nicht so einfach zu bekommen wie die Neuromods, sondern müssen mit Hilfe eines Scanners bei den Außerirdischen entdeckt werden. Doch nicht nur unsere Skills sind entscheidend über Erfolg oder Misserfolg, auch unser Anzug spielt eine entscheidende Rolle. Denn auch dieser kann dank verschiedener Chipsätze modifiziert werden um uns so einen Vorteil zu verschaffen. Der Status eures Anzugs dient außerdem als Schild, denn sinkt der Wert auf 0 nehmen wir wesentlich stärkeren Schaden als mit intaktem Anzug. Weiteres wichtiges Gimmick hierfür ist auch der Jetpack, mit dem wir dann auch in die Schwerelosigkeit hinaus und so die ein oder andere Abkürzung ohne Feindkontakt nehmen könnt. Dies ist auch wichtig, denn die Wege auf Talos 1 können durchaus lang und gefährlich sein. Die Weltraumstation Talos 1 ist der Schauplatz von "Prey" und somit natürlich einer der wichtigsten Faktoren im Spiel. Ist anfangs die Verwirrung und Unübersichtlichkeit noch recht groß, findet man sich mit dem Spielverlauf relativ schnell zurecht. Weißt man mal nicht weiter, hilft die recht gut gestaltete Karte im Menü, die auch wichtige Punkte wie Fabrikatoren oder Sicherheitsräume zeigt. Aufgrund der fehlgeschlagenen Experimente ist Talos 1 ziemlich verwüstet, viele Wege sind versperrt, Türen sind verschlossen und Feuer verhindern unseren Fortschritt. Doch hier zeigt sich die Klasse der Gestaltung der Umwelt. Denn dank Gloo-Kanone, Jetpack oder erlernbaren Fähigkeiten wie der Verwandlung in allerlei Gegenstände, kann man neue Wege einschlagen, die zunächst nicht möglich wären. Alternativ, können auch Lüftungsschächte für die eine oder andere Abkürzung genutzt werden, man muss diese nur finden. Die Kulisse des Spiels ist zwar modern gehalten, aber mit vielen Elementen der 1960er ergänzt und durchzogen. So sind viele Computer oder Maschinerien größer als heutzutage. Ebenso versprühen manche Waffen oder Items den Charme der Epoche. Da haben die Arkane Studios und deren Designer gute Arbeit geleistet.

Schon zu Beginn des Spiels wird man mit einer schieren Flut an auffindbaren Items überrascht. Neben sinnvollen Dingen wie Munition, Medikits oder Ersatzteilen, gibt es auch zerknülltes Papier, halb gerauchte Zigarren oder Bananenschalen zu finden. Diese Abfallprodukte können wir an den sogenannten Recyclern abgeben, worauf die Maschine daraus wertvolle Rohstoffe und Materialien macht. Diese wiederum brauchen wir an den Fabrikatoren, die verschiedene Gegenstände für uns herstellt. Von Waffen über Munition bis hin zu Medikits bekommen wir dort alles, was wir gerade brauchen. Die benötigten Rohstoffe vorausgesetzt natürlich. Ist unser Platz im Inventar anfangs noch recht überschaubar, kann dieser durch die Verbesserung des Skillbaums erweitert werden, so dass wir schon bald nicht mehr entscheiden müssen, was wir mitnehmt und was wir liegen lassen. Dennoch hat das Ressourcenmanagement eine große Bedeutung im Spiel. Denn wer auf die Rambo-Art alles wegballern will, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Auch wenn uns das Spiel Schusswaffen zur Verfügung stellt, müssen wir immer zweimal überlegen, ob wir nicht doch lieber schleichen oder eine eurer Kräfte nutzen. Wie oben schon geschrieben gibt es in "Prey" Medikits und somit keine automatisch regenerierende Energie wie in den meisten modernen Shootern. Aber nicht nur die Medipacks helfen uns beim Gesundwerden, auch Gegenstände wie Äpfel oder Alkohol. Letzteres sorgt u.a. das wir etwas benommen sind und die Sicht etwas verblast. Äpfel und andere gesunde Gegenstände geben uns einen kleinen Boost. Diese Effekte legt sich natürlich auch mit der Zeit wieder. 

Wie der bisherige Test schon vermuten lässt, besteht die Hauptbeschäftigung in "Prey" vor allem aus dem Erkunden der Weltraumstation und dem Überleben. Zwar sind die Gegner am Anfang rar gesät, jedoch machen sie uns mit ihrer Schnelligkeit oft zu schaffen. Egal ob die kleinen Mimics, patrouillierende Drohnen oder die menschenähnlichen Phantoms, man sollte keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen. Zum späteren Zeitpunkt werden diese noch gefährlicher, aber auch unser Arsenal an Waffen und Gadgets wächst mit dem Spielverlauf. Neben den hilfreichen Alienkräften können wir auch auf allerlei Granaten, Köder oder eben Schusswaffen zurückgreifen um uns damit die Aliens vom Leib zu halten. Betritt man einen neuen Abschnitt solltet man immer die Augen nach neuen Gegenstände oder Computerterminals offen halten. Vor allem an den Terminals finden wir immer wieder neue Infos über die Vorkommnisse auf Talos 1 sowie Passwörter oder Zugangscodes. Auch Nebenaufgaben dürfen in "Prey" nicht fehlen und können entweder über NPCs oder besagte Terminals angenommen werden. Für ordentlich Beschäftigung ist also gesorgt. 



Der Stil von "Prey" wirkt stimmig und weitgehend rund, dank der vier unterschiedlichen Enden und unterschiedlichen Spielweisen wodurch sich die Konsequenzen sich verändern, steigt nicht nur der Widerspielwert, sondern auch die Überlegung, welchen Weg man letztendlich einschlagen möchte. All das wirkt sich sehr positive aus, aber dennoch muss man den Entwickler für ihre Arbeit kritisieren. Auch wenn das Ende ein richtigen WOW-Effekt mit sich bringt oder den ersten Weltraumspaziergang einen positiven Eindruck hinterlässt, lässt der Gesamteindruck eine kleine Kerbe zurück. Das beginnt bei matschigen Texturen, geht über Bewegungsunschärfe und endet bei zu schlechtem Kontrast zwischen Hintergrund und Feinden. Hinzu kommen teils endlose Ladezeiten zwischen den Abschnitten. Größeres Ärgernis sind aber einige Spielelemente, die heillos veraltet wirken. So ist das Bedienen von Tastenfeldern oder Computern umständlich und fummelig, für eine anständige Bedienung muss man erst mit Druck auf den rechten Analogstick in eine direkte Steuerung umschalten und das kostet unter Zeitdruck oder bei Gefahr viel Zeit. Auch das Aufheben und Interagieren mit Gegenständen ist nicht zu Ende gedacht. So kann man aufgenommene Kisten nicht mehr pixelgenau platzieren, sondern nur noch fallenlassen oder wegwerfen. Ebenso verwundert es, dass man manch unnütze Aktion wie Toilettenspülen auslösen, aber andere Objekte dann wieder nicht bewegen oder nutzen kann. Hinzu kommen Kleinigkeiten wie fehlende Spiegelbilder oder keine Animation, wenn man die Wasserspender benutzt. Die Erkundung der Station steht wie gehabt im Vordergrund. Das gelingt auch ganz gut, wenn der Spieler in E-Mails der Verstorbenen liest und nach und nach ihre Geheimnisse kennen lernt. Schaden tut es aber dem Aufbau der Handlung und somit der Spannungskurve. Einen Großteil der Spielzeit wird Morgan von Computerstimmen durch die Station geschickt und muss in einer großen Schnitzeljagd den Weg zum Generator finden. So geht es durch Tür A, für die eine Schlüsselkarte in Raum B zu finden ist, welcher Passwort C benötigt - ein Prozess, der ewig weitergesponnen wird. Gekrönt wird die Lauferei von einem sehr unbefriedigendem Akt, der so gar nicht funktionieren will. Das wirkt im Jahr 2017 nicht mehr zeitgemäß.

Fazit: "Prey" besitzt zwar kleine technische Mängel, kann diese aber durch die Spannende Atmosphäre und der packende Geschichte regelrecht überschatten. Das beginnt bei der grandiosen Musik, geht über das tolle Weltraumsetting bis hin zum Twist am Ende. Aber auch die Freiheit zu entscheiden, wie man vorgehen möchte, weiß zu gefallen. Aber auch das jede Handlung Konsequenzen mit sich zieht und der Ablauf der Story sich verändert, steigert den Widerspielwert enorm. Auch der Schwierigkeitsgrad ist dank fehlender Auto-Erholung und rar gesäter Anzugreparaturkits ordentlich. Hier hilft auch keine Rambomanier, sondern nur überlegte Strategien und Kombination von Waffen und Fertigkeiten. Würde man die oben erwähnten, technischen Unsauberkeiten im Spieldesign ausbügeln, könnte man "Prey" als ein makellosen SciFi-Shooter betiteln.

Bewertung: 9|10

Grafik:            
 (8/10)

Sound:           
 (9/10)

Einzelspieler: 
 (10/10)

Steuerung:     
 (7/10)

Mehrspieler:  
 (0/10)

 


 

Kritik: Die kostenpflichte Erweiterung (DLC) "Mooncrash" zu "Prey" stellt den Spieler vor der Herausforderung aus der geheimen TranStar-Basis auf dem Mond zu fliehen, in der die Gegner, die Gefahren, die Ziele und das Loot mit jedem Spielen verändert werden. Somit hat man die Möglichkeit die Kampagne immer wieder zu spielen und neue Erfahrungen zu machen. Die geheime Mondbasis hat kurz nach den Geschehnissen von "Prey" die Übertragung beendet, weshalb Peter - ein Hacker - der auf einem Spionagesatelliten stationiert ist, um die TranStar-Kommunikation abzufangen, den Grund für die Funkstille herausfinden muss. Dafür muss er die verlorenen Geheimnisse der Basis aufdecken.


Auch wenn "Prey: Mooncrash" im Grunde nur eine überschaubare Content-Erweiterung des Hauptspiels bleibt, steckt in der Erweiterung viel potential für ein paar Unterhaltsame Stunden. Zwar unterscheidet sich die Grundmechanik nicht vom Hauptspiel, aber das Setting, der stetig veränderte Ablauf und die Geschichten macht den Unterschied. So wählt man zu Beginn einen von fünf Charakteren, wo am Anfang nur der Volontär freigeschaltet ist. Dieser hat, bezogen auf PSI und Vitalität, durchschnittliche Werte vorzuweisen und muss "nur" von der Mondbasis gebracht werden. Wie auch beim Hauptspiel beginnt man mit keinerlei Ausrüstung und muss diese nach und nach in den unterschiedlichen Arealen finden. Da man am Anfang relativ ungeschützt ist, beißt man auch relativ schnell ins Gras. Doch gerade dieser - ggf. negative - Aspekt gehört zum Spiel und wurde von der Entwicklerschmiede auch programmiert, denn dank erbeuteter Punkte von Gegner, Items u.s.w. pro Durchlauf stockt man so ein Konto auf und sichert sich zum Start des nächsten Versuchs eine bessere Grundausstattung, die mit den Punkten zu erweben ist. So wird man nach und nach immer besser, doch auch die auffindbaren Objekte und Feinde ändern sich stets mit jedem neuen Durchlauf, wodurch der Ablauf nie gleich bleibt. Hat man den Volontär gerettet, schaltet man einen weiteren Charaktere frei, die alle eine spezielle Fähigkeit haben. So schlüpft man nach und nach noch in die Rolle der Direktorin, der Reinigungskraft, der Technikerin und einem Sicherheitsmitarbeiter. Auch ein kleines Zeitlimit gibt es beim Erkunden der Mondbasis, denn die Ausrüstung mit der man die Simulation nacherlebt, leidet unter technischen Problemen. Diese werden in Form der Beschädigungsstufe angezeigt. Letztendlich hat man die Mission geschafft, indem man alle fünf Charaktere in einem einzigen Spieldurchlauf rettet. Misslingt der Versuch bei einem Charakter, fängt man wieder mit dem ersten Charakter an. Die Charaktere, die man bis dahin freigespielt hat, bleiben natürlich vorhanden und man muss diese nicht nochmals freischalten. Man kann auch separat mit den einzelnen Charaktere "üben" um so einen besseren Ablauf zu generieren. Natürlich wird es einem nicht leicht gemacht, da sich die Items und auch die Gegner mit jedem Versuch neu positionieren und man dadurch mit jedem neuen Versuch weiterhin auf der Hut sein muss.


Die technische Umsetzung von "Prey: Mooncrash" kann man nicht großartig kritisiert, basiert sie doch auf der selben CryEngine wie auch schon das Hauptspiel im vergangenen Jahr. Was jedoch auch hier wieder extrem auffällt, sind die fürchterlich langen Ladezeiten. Dabei sind die Areale noch nicht einmal sonderlich Groß inszeniert, sondern eher überschaubar. Ansonsten läuft das Spiel recht flüssig und die Musik in Form sphärischer Klänge ist immer noch ein absoluter Genuss für die Ohren. Da das Spielprinzip von "Prey: Mooncrash" im Gegensatz zum Hauptspiel etwas einfacher gestaltet ist, fällt hier jedoch die sehr überladene Steuerung auf. Gerade nach der Kritik zum Hauptspiel bezüglich der Steuerung, hätte man für die Erweiterung eine zusätzliche Tastenbelegung anbieten können. Die kostenpflichtige Erweiterung "Mooncrash" kostet aktuell 19,99.- Euro. Zudem wurde die "Prey: Digital Deluxe Edition" zum Preis von 39,99.- Euro veröffentlicht, die das Hauptspiel sowie die kostenpflichtige Erweiterung "Mooncrash" beinhaltet.

 

 

Fazit: "Prey: Mooncrash" könnte den ein oder anderen Spieler des storylastigeren Hautspiels etwas enttäuschen, denn viel tiefgründige Geschichten wird uns bei "Prey: Mooncrash" nicht geboten. Dafür muss man Bethesda Softworks und die Entwicklerschmiede Arkane Studios Austin für ihren Mut loben, mit einer Erweiterung das eigentliche Spielprinzip zu erweitern und ein neues Spielgefühl zu präsentieren. Technisch gibt es, außer den Ladezeiten nichts zu beanstanden und aufgrund der freischaltbaren Charaktere und der stetig veränderten Spielumgebung steigt auch der Wiederspielwert und der Spielspaß "Prey: Mooncrash" mehrere Stunden spielen zu können.

 
Bewertung:
7.5|10

Grafik:            
 (8/10)

Sound:           
 (9/10)

Einzelspieler: 
 (8/10)

Steuerung:     
 (7/10)

Mehrspieler:  
 (0/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

 


 

Verkaufstart: 11. Juni 2018

Publisher: Bethesda Softworks
Entwickler: 
Arkane Studios Austin
Homepage: www.prey.bethesda.net/de

Verpackung: - (Digital Content)
Anzahl Disk: - (Digital Content)
Wendecover: - (Digital Content)

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: CryEngine

Ton: 
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Französisch

Spielzeit: 34 Stunden 55 Minuten ("Prey" + "Mooncrash")
Mehrspieler: Nein (Folgt aber mit einem Update)
PlayStation Plus notwenig: Nein
Installation/Größe:
Ja /  53370 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Normal
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 59
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Mittel
Wiederspielwert: Hoch
In-Game-Käufe: Nein
Besonderheiten: Erweiterung "Mooncrash"

Pro
 Anspruchsvolles Science-Fiction-Abenteuer
 
Viele Quests und Rettungen mit Konsequenzen
 
Umfangreiches Skillbaumsystem
 
Interessante Story mit überraschendem Twist
 
Ordentlicher Umfang (ca. 30 Stunden)
 
Vier Schwierigkeitsgrade, jederzeit anpassbar
 
Gute deutsche Lokalisierung mit professionellen Sprechern
 
Großräumige Szenarien mit viel Freiraum für Entdecker
 
Abwechslungsreiches Leveldesign mit alternativen Routen
 
Entscheidungen und Konsequenzen
 
Kleine Rätsel und Geheimnisse
 
Verschiedene Kräfte z.B. Item-Tarnung, KI-Bot rufen, Schutzschild
 
Scannenbare Gegner und ermitteln deren Schwächen
 
Selbstherstellen von Waffen, Munition und Gegenstände

 Hacken über Arcade-Minispiel in mehreren Stufen
Die Erweiterung "Mooncrash" liegt der Deluxe Edition kostenlos bei

Contra
 
Alptraum- Verfolgungen nicht konsequent inszeniert
 
Hacking- Minispiel auf Dauer zu eintönig
 
Einige lange Laufwege

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben dem Story-Modus und ein paar Nebenmissionen umfasst die Deluxe Edition zu "Prey" noch die Erweiterung "Prey: Mooncrash". Die Erweiterung erweitert die Spielzeit auf weitere 8 Stunden und bringt frischen Wind und eine abwechslungsreiche Kulisse mit sich. Die Erweiterung umfasst auch das kommende Typhon Hunter-Mehrspieler-Update, mit dem man eine spannende Version des Versteckspiels erhält, in dem ein Überlebender von fünf Spielern gejagt wird, die in die Rollen von Mimics schlüpfen. Das Update soll im Sommer für alle Plattformen erscheinen. "Prey" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist jeder Zeit möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen sehr human, scheitert man z.B. wären einer Passage oder im Kampf, dann läßt sich das Sci-Fi-Abenteuer recht schnell fortsetzen. Der Story-Modus von "Prey" lässt sich auf insgesamt vier Schwierigkeitsgraden spielen. Von Leicht, Normal über Schwer bis Sehr Schwer, ist für jedem Spieler ein optimaler Schwierigkeitsgrade vorhanden. Neben dem Story Mode, gibt es noch den Survival Mode und ein New Game+ Mode. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und durch etwas Geschick und Übung zu erhalten. Alle Trophäen sind Offline zu erreichen. Die Spielzeit für die Storymissionen und Nebenmissionen auf dem Schwierigkeitsgrad Normal inkl. der Erweiterung liegt im sehr guten Mittelfeld. Wir haben z.B. für die kompletten Storymissionen, einige Nebenmissionen und der Erweiterung 34  Stunden und 55 Minuten gebraucht. Wir haben alle Storymissionen erfolgreich abgeschlossen und knapp 12 Nebenmissionen gemeistert sowie kleinere Aufgaben wie z.B. Besorg-und-Bring Aufträge, Kopfgeld oder Rohstoffe gefarmt und alle fünf Charakter in der Erweiterung gerettet. Nachdem die Storymission abgeschlossen wurde, lassen sich die offenen Nebenmissionen nicht mehr erledigen. Eben so, wenn man den NPC nicht rettet oder gar tötet, verschwindet die Nebenmission und steht einem nicht mehr zu Verfügung. Jedoch lässt sich das Spiel über ein New Game+ mit der ausrüstung neu starten oder im Survival Mode erneut und anspruchsvoller erleben. Durch die unterschiedlichen Handlungen, die einem zu Verfügung stehen, ändern sich auch die Konsequenzen, so das man 4 unterschiedliche Enden zu Gesichte bekommen kann. Aber auch der Ablauf verändert sich ein wenig, wenn man eher den Good-Guy oder Bad-Guy spielen möchte. Mit dem kommende Typhon Hunter-Mehrspieler-Update bekommt man noch einen Mehrspieler-Modus geboten, der den Spielspass weiter fortsetzen wird. Ein Ende ist demnach vorerst nicht in Sicht und bietet noch demnach noch zahlreiche Spielstunden, die auf das Konto von "Prey" geht. Gute Arbeit Bethesda Softworks, gue Arbeit Arkane Studios Austin!

Bewertung: 9|10

Quelle: bereitsgetestet.de, prey.bethesda.net/de

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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