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Nov17

PS4 Kritik: Assassin's Creed Origins

PS4 Kritik: Assassin's Creed Origins

Originaltitel: Assassin's Creed Origins
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Spiel-Engine: AnvilNext 2.0

Plattformen: PS4, Xbox One, PC
Genre: Thrid-Person, Stealth, Action, Adventure

Freigabe: FSK-16
Mulitplayer:
Nein
Spielzeit: ca. 54+ Stunden

Preis zum Test:
59,99.- Euro


 

StoryDas alte Ägypten, der wohl geheimnisvollste Ort der Geschichte und eine Epoche, die das Antlitz der Welt verändern sollte. Bayek ist als Medjai, quasi ein Beschützer des Pharaos und des Ortes, in der Stadt Siwa ein angesehener Bürger. Zusammen mit seiner Familie lebt er dort ein beschauliches Leben bis eines Tages durch einen tragischen Zwischenfall sein Sohn ums Leben kommt. Daraufhin schwört er Rache an allen Beteiligten zu nehmen, die für den Tod seines Filius’ verantwortlich sind und macht sich so auf eine Reise durch ganz Ägypten. Dabei findet er heraus, dass er sich mit einer mächtigen Organisation angelegt hat, die nicht nur seine beschauliche Stadt terrorisiert und sein Leben zerstört hat.

 


 

 


 

- Kritik -

Im Jahr 2007 erschien mit "Assassin’s Creed" ein atemberaubender Stealth-Action-Adventure aus dem Hause Ubisoft, der einem in die Rolle eines Assassine schlüpfen und dabei allerlei Attentate ausführen ließ. Auch wenn das Spiel recht gut ankam, erst der zweite Teil führte die Serie zu dem Ruhm, den sie heute besitzt. Doch leider verlief sich die Spielereihe rund um den Attentäter durch wenig Abwechslung und immer gleichen Missionsabläufe. Erst die Seeschlachten in "Assassin’s Creed III" oder das Gang-System in "Assassin’s Creed Syndicate" brachte wieder frischen Wind in die Spielreihe und sorgte dadurch für viel Abwechslung. Dennoch entschied man sich bei der französischen Entwicklerschmiede für eine Pause. Nun kommt zwei Jahre später von Ubisoft der neunte Teil der Hauptserie für die aktuelle Next-Gen-Konsole und dem PC auf den Markt. Die BGT Redaktion stürzt sich mit freundlicher Unterstützung von Ubisoft in einer riesigen offenen Spielwelt des antiken Ägypten und testen für Euch die Majestätische Welt aus "Assassin's Creed Origins". Wir haben die Story rundum Bayek bis zum Ende durchgespielt und 61 von über 100 Nebenmissionen gemeister. In unserem ausführlichen Test sagen wir Euch, ob Bayek's Abenteuer in "Assassin's Creed Origins" einen atemberaubenden Eindruck hinterlassen konnte oder doch nur ein Aufguss des Vorgängers geworden ist.

Die Geschichte in "Assassin's Creed Origins" thematisiert das Leben und den darauffolgenden Rachefeldzug von Bayek. Bayek ist als Medjai, quasi ein Beschützer des Pharaos und des Ortes, in der Stadt Siwa ein angesehener Bürger. Zusammen mit seiner Familie lebt er dort ein beschauliches Leben bis eines Tages durch einen tragischen Zwischenfall sein Sohn ums Leben kommt. Daraufhin schwört er Rache an allen Beteiligten zu nehmen, die für den Tod seines Filius’ verantwortlich sind und macht sich so auf eine Reise durch ganz Ägypten. Dabei findet er heraus, dass er sich mit einer mächtigen Organisation angelegt hat, die nicht nur seine beschauliche Stadt terrorisiert und sein Leben zerstört hat. Im Grunde haben sich die Kernelemente von "Assassin’s Creed Origins" nicht all zu sehr verändert, der Teufel steckt hier jedoch im Detail. Wer noch nie Kontakt mit dem "Assassin's Creed"-Franchise hatte, sollte sich darauf gefasst machen, dass er neben den offenen Nah-/ und Fern-Kämpfen auch im Stealth-Modus vorgehen kann/muss und viele Orte im Spiel über diverse Kletterpassagen zu erreichen sind. Diese Elemente machen ein "Assassin's Creed" letztendlich zudem was es letztendlich ist - Ein Stealth-Action-Abenteuer mit einem großen Einblick in einer historischen und längst vergessenen Epoche.

Die Klettermechaniken wurden wesentlich besser implementiert und sind leicht zu meistern als z.B. bei "Uncharted 4: A Thief's End", da die Mechaniken des Klettern nur auf zwie Knöpfen beschränkt wurden. Wie für das "Assassin's Creed"-Franchise üblich liegen diese Mechaniken im Fokus des Spiels und gehen gut von der Hand, nur selten bleibt man an einem Vorsprung hängen oder macht nicht das, was man eigentlich wollte. Wie seine Vorgänger ist auch unser Protagonist ein wahrer Klettermeister und kann jede noch so hohe Wand erklimmen.  Besonders hoch gelegene Orte dienen euch als Aussichtspunkt, an dem man die Umgebung synchronisieren und die Weltkarte so nach und nach freischalten kann. Schöne Aussichten inklusive! Das Schleichsystem hat man im Gegensatz zu früheren Teilen gleichgelassen. Noch immer sucht man Schutz in Büschen, hohen Gräsern oder Schränken. Die unterschiedlichen Gegner lassen sich ab einer gewissen Distanz mit Pfeifen anlocken und mit einer Nahkampfattacke außer Gefecht setzen. Den Leichnam selber kann man vom Handlungsort wegtragen oder liegen lassen. Die Gegner jedoch reagieren auf ein Leichnam in ihrer Nähe und werden diesen und dessen Umgebung nach euch absuchen und/oder Alarm schlagen. Je nach Fährigkeit kann man den Leichnam anderswaltig beseitigen oder als Falle nutzen. Mehr dazu später.

Eine absolute Neuerung ist aber das Kampfsystem. Konnte man z.B. in "Assassin’s Creed Syndicate" noch mit vielen Gegnern gleichzeitig aufnehmen, ist dies bei "Assassin’s Creed Origins" nicht so einfach möglich. Denn hier kann man nicht auf Knopfdruck einen gegnerischen Angriff kontern, während man gerade im Duell mit einem anderen Feind befindet, hier muss man die Feinde ordentlich voneinander trennen und einen nach dem anderen angehen. Das Kontern - oder auch Parieren genannt - kann man über sein Fähigkeitsbaum freischalten. Dazu später mehr. Dank eines leichten und eines schweren Angriffs, kann man über eine kombination aus beiden eine wirksame Nah-Kampf-Attacken ausführen. Will man hingegen lieber aus der Ferne angreifen kann man über den Einsatz von vier unterschiedlichen Bögen wählen und den Gegner aus der Ferne neutralisieren. Neu hingegen ist auch, dass beim Anvisieren bereits angezeigt wird, wie viel Leben der Pfeil vom Gegner abziehen wird. Zielt man auf dem Kopf, wird ein komplett roter Balken angezeigt, zieht man nur auf der Brust, wird nur ein halber roter Balken angezeigt. Das ändert sich je nach Level des Gegners und wie viel Fern-Schaden man abgibt. So läßt sich ganz gut abschätzen, ob der Angriff mit einem Pfeil Sinn macht und wie viele man ca. zum ausschalten des Gegners benötigt. Pfeile hingegen lassen sich erkaufen oder in der großen Spielwelt an diversen Ständern kostenlos auffüllen. Je nachdem wie weit man den Köcher verbessert hat, kann man mehr oder wenige Pfeile gleichzeitig mit sich führen. Zum Schutz vor gegnerischen Angriffen kann man auch ein Schild einsetzen oder den Angriffen  Ausweich. Während des Kampfes kann man auch eine Leiste auffüllen, die sich langsam auffüllt, wenn man genug Schaden austeilt. Ist die Leiste voll, lässt sich  durch Druck auf R1 und R2 eine Art Berserkermodus aktivieren und man ist für eine kurze Zeit stärker, schneller und kann tödbringende Attacken durchführen. Durch diese Neuerungen werden vor allem Kämpfe gegen stärkere Gegner sehr viel taktischer und verlangen doch ein behutsames Vorgehen statt bloßes Draufhauen. Wie es in vielen Triple A-Spielen der letzten Monate üblich ist, unterteilen sich die Waffen und Items nicht nur in verschiedene Stärken mit Wirkungen wie Vergiftung oder Verbluten, auch die Seltenheit der Items wird nun angezeigt. Diese erhaltet man z.B. nach besonderen Missionen oder findet sie an versteckt gelegenen Orten. Die Werte im Nah-/ und Fern-Angriff, Köcher, Taschen oder Leben hingegen, lassen sich nur durch das verbessern der bestehenden Items verstärken. Dies geschieht durch das Aufsammeln von Rohstoffen und Materialien und dem anschließen verbessern der Items durch die Materialien. Rohstoffe wie Pelz bekommt man von Tieren, Materialien wie Holz bekommt man durch das zerlegen von Waffen. Waffen hingegen lassen sich nur beim Händler aufleveln. Jedoch muss man dafür sehr tief in die Tasche greifen. Einmal Aufleveln kostet 250-500 Gold und kann schnell auf 3000 Gold steigen. Die alt bekannte "Versteckte Klinge" hingegen läßt sich wieder durch Materialien verbessern. Die "Versteckte Klinge" bekommt man übrigens erst im laufe der Kampagne. Also nicht wundern, wenn einem diese durchaus nützliche Waffe nicht von Anfang an zu Verfügung steht.

In zahlreichen Missionen kann man aber auch auf tierische Hilfe setzen. So reitet man nicht nur dank eines Pferdes oder Kamels schneller von A nach B, die größte Unterstützung bekommt man durch den Falken Senu. Den Falken, denn man durch einen Druck auf die obere Richtungstaste aktivieren kann, läßt sich komplett eigenständig steuern und kann die Gegend erkunden und Tiere, Gegner, Schätzen oder Rohstoffe lokalisieren und markieren. Halt wie eine ferngesteuerte Drohne. Je nach Fähigkeit kann der Falke auch Gegner Angreifen oder Ablenken. Weiterhin hat man mit dem Animus-Impuls die Möglichkeit, interessante Objekte in der näheren Umgebung zu finden. Hat man ein Ziel festgelegt, kann man mit dem Reittier auf Knopfdruck einfach der Straße automatisch folgen und sich so entspannt zurücklehnen. Solltet man auf dem Rücken des Pferdes einmal angegriffen werden, kann man sich natürlich auch mit seinen Waffen zur Wehr setzen. Wo wir gerade von Tieren sprechen: Die Vielfalt und interaktivität in "Assassin’s Creed Origins" ist unglaublich lebendig. Neben vielen unterschiedlichen Tierarten, die einem durchaus gefährlich werden können, kann man auch beobachten, wie z.B. ein Geier ein Reh erlegt, ein Krokodil aus dem Wasser einen Bewohner angreift oder ein Löwe einen Steinbock jagd. Nilpferde hingegen sehen zwar nett aus, sind aber recht angsteinflößende Zeitgenossen, wenn sie zum Angriff ausholen. Auch vor den Krokodilen, Schlangen, Geier oder Kojoten solltet man gewarnt sein. Natürlich kann man diese auch jagen, schließlich hinterlassen die Tiere aus "Assassin’s Creed Origins" Pelze, Leder und andere nützliche Items, die man für Gold Verkaufen kann oder zum verbessern bestehende Rüstungen gebrauchen kann. Jede Tierart hat auch einen Boss-artigen "Legendären" Gegner der meistens in Nestnähe oder frei rum läuft. Diese Tiere sind wesentlich größer und Stärker als die "normalen" gleichartigen Tiere. So ist es möglich gegen ein sehr großes Krokodile zu Kämpfen, der von seiner Größe einem regelrecht in Angst und Schrecken versetzt. Die "Legendären" Tiere hinterlassen auch eine sehenswerte Beute wie z.B. Legendäre Handwerksmaterialien oder Gold. Je nach Fähigkeit lassen sich auch Tiere zähmen, die einem währen der Mission begleiten und bei Kämpfen unterstützen.

Das "Assassin’s Creed"-Franchise ist dafür bekannt, dass sie euch mit zahlreichen Nebenaufgaben mindestens genau so lange beschäftigen kann wie die Hauptkampagne. Und auch der neunte Teil ist da keine Ausnahme. So lassen sich Feindliche Basen erobern, Sklaven retten, bring-/ und besorungsmissionen absolvieren oder einen Mord oder Diebstahl aufdecken. Aber auch Kopfgeld-Assassine haben es auf einem abgesehen. Diese werden auf der Karte - Gott sei Dank - angezeigt. Ebenfalls neu ist, dass man keine Minimap mehr hat, sondern nur noch eine Kompassleiste am oberen Bildschirmrand. Man kann jedoch jederzeit per Druck auf das Touchpad auf eine große Übersichtskarte umschalten, die einem das ganze Ausmaß des Spiels präsentiert. Im Startgebiet ist man gute drei bis vier Stunden beschäftigt, danach erwarten einem noch zahlreiche andere Gebiete zum Erkunden und Erforschen. Diese hingegen haben alle eine Unterschiedliche Levelbegrenzungen. Wo man sich erst rein trauen sollte, wenn man das besagte Level erreicht hat oder dadrüber liegt. Am häufigsten wird man jedoch den Fragezeichen auf der Karte hinterherlaufen, da dies Orte sind, an denen es etwas zu entdecken gibt. Das können Lager von Feinden sein oder auch einfach Städte. Oft gibt es aber auch Geheimnisse wie Schätze oder neue Nebenmissionen zu entdecken. Letzteres gewinnen vermutlich keinen Innovationspreis, sind hin und wieder aber recht spannend oder lustig und einige davon z.B. Logalisieren von Steinkreisen ziehen sich sogar über mehrere Abschnitte oder das ganze Spiel hinweg. Ansonsten kann man die Zeit aber auch mit dem Lösen von Papyrusrätseln oder Pferderennen vertreiben. Ganz im Stil von "Ben Hur" fährt man so mit einem Streitwagen im Hippodrom gegen Konkurrenten und macht dabei auch mal Gebrauch von unfairen Mitteln. Das ist spaßig, aber sicherlich kein Zeitvertreib für Stunden. Das Missionsdesign der Hauptmissionen ist sicherlich auch nicht meisterlich, jedoch sind diese in Verbindung mit der spannenden Geschichte dann doch recht gelungen. Meistens hat man die Wahl zwischen offensivem und defensivem Verhalten, während der Nacht z.B. schlafen die Wachen häufig und sind so leichter zu überlisten. Spannend sind auch die Dialoge nachdem man eine von zahlreichen Schlüsselfiguren getötet hat, die in einer Art Zwischenwelt spielen.

Dass die Geschichten in "Assassin’s Creed" im Animus spielen und dieser von der Firma Abstergo erschaffen wurde, dürfte auch kein Geheimnis mehr sein. Und auch im neuesten Teil darf dies natürlich nicht fehlen. In "Assassin’s Creed Origins" schlüpft man in der Realität in die Rolle der Forscherin Layla, die die Geschichte Bayeks nachverfolgen will. Auch diese Szenen sind spielbar, außer ein paar Schleich-/ und Suchaufgaben bietet dies allerdings keinen Mehrwert. Jedoch bekommt man über ihren Laptop einen interessanten Einblick in die Hintergrundgeschichte von "Assassin’s Creed Origins". Ob es diesen spielerischen Teil allerdings unbedingt braucht, ist zu bezweifeln. Man hätte es auch einfach in Form von Zwischensequenzen belassen können. Auch ein kleiner Onlineaspekt darf "Assassin’s Creed Origins" natürlich nicht fehlen. So kann man Screenshots - die man im Spiel durch betätigen von R1 und R2 - hochladen, außerdem kann man gefallene Assassinen rächen, indem ihr ihre Mörder umbringt. Über den intrigierten Ingame-Shop läßt sich streiten. Man muss zwar zu keinem Zeitpunkt Echtgeld in das Spiel investieren um es zu Beenden, aber mit der Integrierung von Zeitersparnis-Boni geht man einen gehörigen Schritt in die falsche Richtung. Unter dieser Rubrik kann man sich gegen Geld nämlich Dinge wie Rohstoffe kaufen, die den Charakter wesentlich schneller stärker machen. Kosmetische Inhalte liegen auch im Shop vor, jedoch schlagen diese auch ordentlich zu buche, wenn man bedenkt, dass es sich nur um kosmetische Inhalte handelt. Diese Inhalte sollten zum freispielen oder durch Ingame-Währung zu beziehen sein und nicht ausschließlich für Echtgeld.

Natürlich darf in einem modernen Spiel mit RPG-Elementen ein Levelsystem nicht fehlen und da wird man seine freude dran finden. Den hingegen zu anderen Levelsysteme die in Spielen intrigiert wurde, bekommt man in "Assassin’s Creed Origins" für fast alles Erfahrungspunkte, angefangen beim Entdecken neuer Orte, dem Erledigen von Aufgaben, finden von Truhen, Geheimnisse und natürlich dem Töten von Feinden oder Tieren. Hat man eine bestimmte Anzahl XP gesammelt, steigt man in der Stufe auf und erhält einen Fähigkeitenpunkt. Diesen investiert man hingegen in eine neue Fertigkeit in einer der drei Kategorien Jäger, Krieger oder Seher. Die Fähigkeit schalten nützliche Features frei, wie z.B. das Zähmen von Tieren, Schwarzmarkt Händler, Kombos, das Vergiften von Leichnamen, wodurch sich andere Gegner infizieren können oder Brandbomben. Die Atemberaubende Grafik obenhalb oder auch unterhalb der Wasserlinie ist einfach nur gigantisch in Szene gelegt worden. Letzteres bietet die Möglichkeit Schiffswracks am Grund des Meeres zu erfroschen oder mit einem Boot die Küste entlang zu fahren. All das wurde sehr detailreich inszeniert und die Vielfalt die in "Assassin’s Creed Origins" geboten wird, überschattet die kleinen Mankos recht schnell. Neben unzähligen liebevollen Details auf den Märkten der Städte oder in Tempelanlagen, wirkt das Gesamtbild so stimmig wie schon lange nicht mehr. Neben der schon angesprochenen, lebendigen Spielwelt über Wasser oder auch darunter und den belebten Städen, gefällt vor allem die Lichtstimmung im alten Ägypten, außerdem ist die Weitsicht wirklich großartig. Wenn man in Alexandria auf einem hohen Punkt steht und dabei die Pyramiden in der Ferne sieht, ist das großes Kino. Die Animationen der Figuren sind butterweich, auch Bugs waren sehr selten anzutreffen. Die Details an den Charakteren sind sehr hoch, die Ausrüstung und die Kleidung sind toll abgebildet. Was man technisch bemängeln muss, ist die Menüführung mit einem Cursor, die vielleicht auf einem PC mit Maus Sinn macht, auf Konsole nur suboptimal ist. Außerdem ärgerlich ist, dass man die deutsche Synchronisation separat herunterladen muss. Die deutschen Sprecher machen jedoch einen guten Job, auch wenn die Abmischung auf einer Surround-Anlage etwas blechern klingt auf den hinteren Lautsprechern.

 

- Fazit -

"Assassin’s Creed Origins" ist ein grandioser Titel der das Franchise mit einem mehr als würdigen neunten Teil erweitert. Dafür sorgen nicht nur die neuen RPG-Elemente oder das frische Kampfsystem, sondern natürlich auch die Kulisse im Alten Ägypten. Es macht einfach unglaublichen Spaß, die Tempelanlagen oder die Pyramiden zu erforschen. Dazu die vielen Missionen, die einem versucht die damalige Kultur etwas näherzubringen. Die interaktive Spielwelt runden das Gesambild positiv ab. Über den Ingame-Shop läßt sich streiten. Man muss zwar zu keinem Zeitpunkt Echtgeld in das Spiel investieren um es zu Beenden, aber mit der Integrierung von Zeitersparnis-Boni geht man einen gehörigen Schritt in die falsche Richtung. Dennoch ist "Assassin’s Creed Origins" ein ganz heißer Titel des Herbstes und kann für unzählige Stunden Spielspaß sorgen.

Bewertung: 9.5|10

 

Grafik:             (9/10)
Sound:            (9/10)
Einzelspieler:   (9/10)
Steuerung:       (10/10)
Mehrspieler:     (x/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 rating 1 vote

 


 

- FACTS UND EXTRAS -

 

Verkaufsstart: 27. Oktober 2017

Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Spiel-Engine: AnvilNext 2.0
Verpackung: Presse-Disk
Wendecover: -

Ton: 
1. Deutsch
2, Englisch
3. Italienisch
4. Portugiesisch (Brasilien)
5. Französisch
6. Spanisch

Untertitel: 
- Deutsch
- Koreanisch
- Traditionelles Chinesisch
- Englisch
- Italienisch
- Portugiesisch (Brasilien)
- Französisch
- Polnisch
- Vereinfachtes Chinesisch
- Spanisch
- Niederländisch

Spielzeit: ca. 54+ Stunden (bei 100+ Haupt-/ und Nebenmissionen)
Mulitplayer: Nein
Installation/Größe: 
Ja /  ca. 44.600 MByte + 500 MByte Sprachdatei
Bildschirmauflösung: PAL HD 720p,1080i,1080p
Schwierigkeitsgrad wären des Test:
Leicht

Trophäen/Anzahl: Ja / 51
Schwierigkeitsgrad der Trophäen: Mittel
Wiederspielwert: Hoch
Bezahlinhalte: Ja

Pro

Atemberaubende, enorm große und lebendige Spielwelt

Viel zu entdecken

 Wetter und Tag-/Nachtwechsel

Mehrere Vorgehensweisen

 Perfekte Steuerung, Top-Waffenhandling

Über 100 Haupt- und Nebenmissionen

 Seeschlachten

Solider Umfang (ca. 54+ Stunden)

Gute deutsche Synchronisation

Anpassbare und modifizierbare Waffen und Rüstung

Viele Sammelgegenstände

Übersichtliches Fähigkeitensystem

Contra

Schwache KI

Kämpfe lassen sich zu häufig mit simplen Knopfhämmern lösen

Echtgeld- Shop für Helix- Dollar, die in Zeitverkürzer

Unpassende Community- Funktionen (Foto- Sharing)

Kritik Extras, Spielzeit, Pro/Contra, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Nach gefühlten 40 Minuten und ca. 44.600 MByte (bei einer 200.000 Brandbreite), die für die Installation drauf gingen, lag uns eine reine Spielzeit von 54+ Stunden für die Haupt-/ Nebenmissionen vor, in dem nicht alle Nebenmissionen inbegriffen waren. Betrachtet man das gesamte Konzept inkl. den  Nebenmissionen, beläuft sich der Titel auf mindestens 60-80 Stunden Spielspaß. Für ein Thrid-Person Stealth, Action, Adventure eine beträchtige Spielzeit. Dank der zahlreichen Nebenmissionen, Erkundungen und Endeckungen, bekommt der Endverbraucher ein Titel geboten, der dank der weitläufen Spielwelt, einen hochen Wiederspieltwert bietet. Es gibt drei Schwierigkeitsgrade von "Einfach" bis "Schwer". Wobei der Schwierigkeitsgrad "Mittel" nicht zu unterschätzen sein sollte. Man wird nämlich bereits auf dem Schwierigkeitsgrad "Mittel" zum späteren Zeitpunkt sehr gefordert. Auf der höchsten Schwierigkeitsgrad bleibt das Spiel sehr kniefflig und ist ohne Spielerische Erfahrung kaum - bis gar nicht zu bewältigen oder nur für eingefleischte Pro Gamer eine Herausforderung. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und allesamt offline zu erreichen. Viele bekommt man während des ersten durchlaufs auf sein Konto gut geschrieben. Das Spiel verfügt über automatische Speicherpunkte, die wären des Spielverlaufs erfolgen. Manuels Speichern ist leider nicht möglich. Durch die angekündigten Erweiterungen, wird das Spiel stetig erweitert und sorgt so dazu, dass der Wiederspielwert auf ein hohes Niveau gehalten wird. Ein gravierender negativ Punkt wäre der fehlenden Mehrspieler-Modus, der den Wiederspielwert drastisch gesteigert hätte.

Bewertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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