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Mär05

PS4 Kritik: Monster Hunter World

PS4 Kritik: Monster Hunter World

Originaltitel: Monster Hunter: World
Entwickler: Capcom   
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One
Genre: Third-Person, Action-Rollenspiel

Freigabe: FSK-12
Mehrspieler:
1-4 (Koop)
Spielzeit: ca. 68 Stunden (26 Missionen)

Getestete Version: Deutsche Presseversion (v.1.0)
Hardware: PS4 und PS4 Pro

Wir danken Capcom für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Alle zehn Jahre bewegen sich die Drächenältesten auf die Neue Welt zu, was man unter Monsterexperten als Ältestenwanderung kennt. Die Gründe hierfür sind unbekannt und daher gründet man die Forschungskommission, die die Hintergründe dieser Wanderung untersuchen will. Als Mitglied der fünften Flotte werdet ihr auf die Verfolgung des Drachenältesten Zorah Magdaros geschickt und erlebt fortan einige spannende Abenteuer mit Kämpfen gegen bedrohliche Monster und beim Erforschen der nicht immer freundlich gesinnten Umwelt.

 


 

 



Kritik: Als die Entwicklerschmiede Capcom im Jahr 2004 den ersten Teil der Monster-Hunter-Reihe in Japan und 2015 in Europa veröffentlichte, konnte niemand ahnen, welch langlebige Videospiel-Reihe die Entwicklerschmiede Capcom damit erschuf. Nach 14-Jahren hat das Monster-Hunter-Franchise zehn Hauptspiele und neun Spin-Offs hervorgebracht. Insgesamt wurden ca. 20 Millionen Kopien verkauft, davon 17 Millionen in Japan, wo die Reihe zu einer der beliebtesten Spieleserien zählt. Trotzdem war das beliebte Monster-Hunter-Franchise im Westen nur ein Nischentitel was u.a. an der Portierung der letzten Spiele nur für den Nintendo 3DS und an der hohen Einstiegshürde lag. Denn die Monster-Hunter-Reihe waren keine Spiele, die man mal eben zwischen Tür und Angel spielte, sondern es verlangt einiges an Einarbeitung und Vorbereitung auf die jeweiligen Missionen. Nach der Ankündigung von "Monster Hunter: World" für die PlayStation 4, Xbox One und für Microsoft Windows (letzteres: Release Oktober 2018) freuten sich nicht nur die Fans aus dem Osten auf einen neuen Titel aus dem Monster-Hunter-Franchise, sondern auch die Fans aus dem Westen konnten der Ankündigung einiges abgewinnen und freuten sich ebenfalls auf Monsterjagd gehen zu dürfen. Am 26.01.2018 erschien "Monster Hunter: World" für die stationären Next-Gen-Konsolen und schaffte damit seinen Weg sogar in den Westen. Neben einer aufgebohrten Technik soll das Spiel aber auch Einsteigerfreundlich sein und Anfängern das Leben als Monsterjäger leichter machen. Ob "Monster Hunter: World" die Erwartungen auch im Westen erfüllt und seine Einsteigerfreundlichkeit bis zum Ende aufrecht halten kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

© Capcom
© Capcom

Nachdem man seinen Charakter anhand eines umfangreichen Editors erstellt hat, gestaltet man noch einen Begleiter - einen katzenähnlichen Palico - nach seinen Wünschen. Dabei lassen sich nicht nur Haar-/, Haut-/ Augenfarbe, Kopf, Mund, Merkmale wie Naben und Co anpassen, es geht sogar soweit, dass man sogar die Augenbraue oder die Stimme nach seinen Vorstellungen editieren kann. Nachdem man das Prozedere endlich hinter sich gebracht hat und das auch für seinen Begleiter - der uns übrigens in Kämpfen künftig unterstützt wird und das nicht nur mit div. Heilmitteln, sondern indem der kleine katzenähnlichen Palico die Aggro der gejagten Monster aufsich zieht und als Tank dient - geht es endlich zum Herzstück des Spiels: Monster zu jagen! Das macht man entweder alleine oder mit bis zu drei weiteren Mitstreiter die man über seine Freundesliste einläd oder per Not-Signal zu sich ruft. Durch das erfolgreiche Legen der Monster und ausnehmen der Leichen bekommt man verschiedene Reccourcen mitdem man Waffen und Ausrüstungsgegenstände schmieden lassen kann. So kann man es schon bald mit immer größeren und gefährlicheren Monstern aufnehmen und kommt so nach und nach hinter das Geheimnis des Zorah Magdaros. Nachdem man mit dem Charakter auf der geheimnisvollen Insel angekommen ist und die ersten Schritte im Waldgebiet samt erster Monsterjagd gemacht hat, hat man Zugang zur Hauptbasis. Dort kommuniziert man nicht nur mit anderen NPCs und holt allerlei Nebenquests bei diesen ab, sondern man kann auch Items beim Händler kaufen oder in der Kantine eine Mahlzeit zu sich nehmen um sich zu stärken. Außerdem kann man auch den Gebrauch der 14 unterschiedlichen Waffen üben oder stattet dem Schmied einen Besuch ab, um die Waffen zu verstärken. Wichtig im Kampf gegen die unterschiedlichen Monster ist natürlich auch die Wahl der richtigen Waffe. Und hier gibt es für jeden Geschmack die richtige Waffe. Egal ob man es klassisch mit Schwert und Schild mag oder lieber mit einem riesigen Zweihänder auf die Jagd geht, im umfangreichen Arsenal dürfte jeder etwas finden. Auch Waffen für den Fernkampf sind dabei, die man dank verschiedenster Munitionstypen umfangreich individualisieren kann.

© Capcom
© Capcom

Die anstehenden Missionen bzw. Quest bekommt man wie oben bereits erwähnt über div. NPCs, einer davon sticht aber besonderes aus der breiten Masse heraus und das wäre die tollpatschige Jagdexpertin von der wir nicht nur die meisten Quest erhalten, sondern Sie auch hin und wieder als begleitet gewinnen. Nachdem man die Jagdexpertin angesprochen hat, stehen aus Ihrem Quest-Buch verschiedene Quest zu Verfügung. Angefangen von Missionen, die die Storyline weiter fortsetzen, über Optionale Quest, die Ressourcen bringen, über Jagd-Aufträge wo man bestimmte Monster der Stufe 2 bis Stufe 9 innerhalb einer bestimmten Voraussetzung z.B. falle max. 3x in Ohnmacht, töte 3 Monster der Stufe 7 oder erledigen der Aufgabe innerhalb von 50min. bis hin zu Event-Quest, die Zeitlich begrenz vorliegen und wertvolle Ressourcen erbringen. Hat man sich für eine Quest entschieden, wird diese Quest "bekanntgemachen". Hierzu wählt man aus, ob man die Quest alleine oder mit anderen Mitstreitern die Quest spielen möchte und legt die gewünschte Anzahl der Mitstreiter und sofern erwünscht sogar ein Passwort fest. Hat man alles nach seinen wünschen eingerichtet und die Quest gestartet bzw. "bekanntgemacht" hat man anschließend noch genug  Zeit, um sich noch mit Tränken oder anderen Hilfsmitteln auszurüsten, außerdem ist der Besuch der Kantine empfehlenswert. Ähnlich wie bei "World of Warcraft" haben diese Mahlzeiten bestimmte Wirkungseffekte, so verbessern sie z.B. den Schaden oder erhöhen die Lebensenergie über einen bestimmten Zeitraum. Wäre man mit der Vorbereitung fertig, fliegt man mittels Flugsaurier zum Startpunkt der Quest. Dort angekommen kann man zunächst einmal die Fuß-/ und Kratzspuren des gejagten Monsters aufnehmen und muss zunächst einmal die Karte erkunden, bis man eine Fussspur oder ähnliches gefunden hat. Dank unsere Spähkäfer wird man auf jedes interessante Objekt in der näheren Umgebung hingewiesen und stolpert so auch bald schon über die Fußspur des gejagten Monsters. Untersucht man diese Fußspuren, folgen die Spähkäfer automatisch dieser Spur zum nächsten Abdruck bis man irgendwann auf das gejagte Monster trifft. Das Untersuchen der Fuß-/ oder Kratzspuren bringt übrigens auch Forschungspunkte. Hat man genug Fuß-/ oder Kratzspuren gefunden, steigt das Level der Fuß-/ und Kratzspur und man bekommt auf der Karte sogar in Echtzeit einen Laufweg von diesem Monster eingezeigt. Ebenso kann man die Forschungspunkte auch gut in der Hauptbasis beim NPCs ausgeben.

© Capcom
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Anschließend liegt es an einem selber, wie man vorgehen möchte. Schleicht man langsam an das Monster heran, um es von hinten zu überraschen oder schießt man ein Not-Signal ab und wartet auf Hilfe, die Entscheidung liegt bei einem selber. Außer ein paar kleinen Monstern, die schon nach einigen Schwerthieben das Zeitliche segnen, sind die großen Monster i.d.r. aber alles andere als leicht zu besiegen. Dank fehlender Energieanzeige der Monster muss man leider auf andere Dinge achten, um festzustellen wie es um die Gesundheit des Gegners steht. Jedes der 30 großen Monster wird sich bis aufs virtuelle Blut wehren und dabei spezifische Angriffe oder sogar Combos nutzen. Die Beobachtung der Ziele und ein geschicktes Ausweichen sind unerlässlich, auch weil die Kämpfe gerne auch einmal etwas länger dauern, als eigentlich erwünscht. Die Begegnungen sind in mehrere Phasen unterteilt, nach denen sich das Monster zurückzieht und die Spieler die Verfolgung aufnehmen müssen. Im Verlauf des Kampfes werden die Monster zwar immer angeschlagener, dafür jedoch auch gefährlicher. Gerade diese Situation macht die Jagd immer wieder interessant und spannend, auch weil in der offenen Spielwelt immer die Gefahr besteht, dass sich in die Kämpfe noch ein zweites oder drittes - möglicherweise noch gefährlicheres - Monster einmischt. Oft flüchten die Monster auch vor einem davon oder geraten in Kämpfe mit anderen Monster, welche besonders beeindruckend in Szene gelegt sind und man dann besser beraten ist, einfach zu zuschauen. Hat man ein Monster stark genug verletzt, kann es schon mal passieren, dass Teile der Panzerung absplittern oder das Monster anfingt zu humpeln, sich schlafen legt oder ein anderes Monster verspeist um sich zu regenerieren. Spätestens da weiß man, dass es mit dem Monster zu ende geht. Eine optionale Energieanzeige für die Monster wäre aber eine ideale Lösung um abschätzen zu können, wie viel Leben das Monster noch hat.

© Capcom
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Die Story kommt bei der Jagd auf die Monster auch nicht zu kurz, da jedes Monster welches man Jagen soll, mehr oder weniger von bedeutung ist. Von Gefahr für die Hauptbasis bis Forschungen über das Monster in dem man es fängt über Hilfsmittel für das Luftschiff ist alles vertreten. Doch die meisten Jäger unter uns, jagt nur aus einem Grund: Wegen der Beute! Und das gibt es zahlreich. Egal ob während einer Expedition - durch die unterschiedlichen Areale, die von einem Wald, einer Wüste über ein Korallenriff bis zu ein Tal, das aus sterblichen Überesten div. Monster besteht - oder nach dem Erledigen der harmlose Monster, überall ist genügend Beute zu machen, die man entweder zur Herstellung von Items nutzt oder dem Schmied übergebt, damit dieser damit mächtige Waffen und Rüstungen erschafft. Die beste Beute macht man natürlich durch das besiegen der großen Monster aus, die einem mit seltenen Ressourcen belohnt. Items kann man aber nicht nur in der Hauptbasis sondern auch während der Quest herstellen. Vor allem Dinge wie Heiltränke sind unverzichtbar bei der anspruchsvollen Monsterjagt. Aber auch für die Ausdauer sollte man immer etwas passendes parat haben. Apropos Ausdauer: Diese wird bei Kämpfen oder Sprints aufgebraucht, ist aber lange nicht so spielbestimmend wie bei anderen Spielen. Auch auf den Zustand eurer Klinge solltet man ein Auge haben und diese bei Bedarf mit dem Wetzstein nachschärfen. Tut man es nicht, wird die Klinge nach gebrauch stumpf und der Schaden reduziert sich drastisch. Eine Anzeige der "Schärfe" der Klinge wird im Hub angezeigt. Neben der Steinschleuder, dem Enterhaken am Arm und der Hauptwaffe bekommt man nach und nach noch weitere Gadgets, die man bei der Jagd gut gebrauchen kann. So fängt man mit dem Netz kleinere Tiere und Insekten, haltet mit dem Fernglas nach Gefahren Ausschau oder nutzt einen Tarnmantel um vor zu gefährlichen Monster zu verstecken. Aber auch das Angeln darf hier natürlich nicht zu kurz kommen und wurde als Gadget mit eingebaut. Nützlich sind aber auch die ausgefallenden Items wie Fallen oder Explosionsfass. Ersteres macht das Monster für eine gewisse Zeit Kampfumfähig und lässt es in ein Loch fallen, letzteres sorgt dafür, dass das Monster großen Schaden bekommt, wenn das Monster das Explosionsfass zur Explosion bringt.

© Capcom
© Capcom

In Sachen performance macht "Monster Hunter: World" eine gute Figur und verlangt so einiges von der PlayStation 4 ab. Neben der unglaublich lebendig wirkenden Flora und Fauna, sind auch die Monster ein echter Hingucker und wurden atemberaubend in Szene gesetzt. Auch dank des interaktiven Ökosystems mit einer eigenen Nahrungskette wirken diese so echt wie nie zuvor. Zudem bietet die Welt einen dynamischen Tag-Nacht-Wechsel. Die Landschaft und ihre Bewohner spielen eine wichtige Rolle in jeder Quest. Passend zu so manch epischem Kampf bietet auch die musikalische Untermalung einige gute Themes und erinnert teilweise etwas an die Untermalung alter "Godzilla"-Filmen. Hin und wieder kam es bei der PlayStation 4 zu Rucklern, man merkt sehr schnell das eine PlayStation 4 Pro zum Vorteil gewesen wäre, gerade weil man in den Einstellungen noch HDR einschalten und die Auflösung einstellen kann, jedoch nur, wenn man eine PlayStation 4 Pro besitzt. Ein echtes Ärgernis ist aber die Kameraführung, die dem Spiel die absolute Top-Wertung verwehrt. Noch schlimmer wird es, wenn man ein Monster im Fokus hat, die idee ist nicht verkehrt, aber die umsetzung läßt zu wünschen übrig. Denn gerade bei Kämpfen mit flinkeren Monstern, die schnell die Richtung wechseln oder auf Bäume klettern, ist die Kamera absolut unbrauchbar. Gerade weil die Kämpfe doch recht anspruchsvoll sind, ist dies ein Missgeschick, das nicht hätte passieren dürfte. Das zweite Manko wäre das es keine durchgehende Dialogvertonung im Spiel existiert. So sind die Sprecher zwar recht gut gewählt, jedoch gibt es div. Passagen, die über keine durchgehende Dialogvertonung verfügen. Man wird förmlich genötig den Untertitel lesen zu müssen, da es für diese Passage keine Dialogvertonung gibt. Bei einem Triple-A Titel hätte man da mehr Erwarten dürfen. Ein komplettes No-Go sind aber die Möglichkeiten durch Monster zu laufen, als wären Sie nicht da oder das man durch, statt über einen großen Stein läuft, sind Dinge, die nicht in ein fertiges Spiel gehören. Vielleicht wird das aber noch mit div. Patches nachgebessert, weshalb man das jetzt nicht zustark kritisieren sollte.

© Capcom
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Dem Koop-Modus hätte man wohl auch soviel Arbeitszeit schenken sollen, wie man es bei dem Design der Monster oder dessen Zusammenspiel getan hat. So ist das Zusammenspiel mit Freunden oder anderen Spielen so umständlich gestaltet, dass man schon keine Lust hat, die Jagd auf Monster mit einem größeren Team antreten zu wollen. Es ist Spielern teilweise unmöglich, zusammen auf die Jagd zu gehen. Zum einen Dauert die Spieler-Suche zu lange - sofern die überhaupt funktioniert - zum anderem blickte man nach "bekanntmachung" der Quest nicht so wirklich durch, was gerade passiert bzw. passieren soll. Obwohl jede Quest mit vier Spielern ausgewählt wurde und auch kein Passwort notwenig war, passierte einfach nichts. Auch beim abfeuern des Not-Signals folgte nicht gleich Hilfe in form von anderen Mitstreitern. Man muss schon viel Glück haben, dass überhaupt ein Spieler ins Spiel kommt. Was jedoch schön ist: Zum ersten Mal in der Geschichte des Monster-Hunter-Franchise können Spieler aus Japan und dem Westen zusammen online spielen, so dass sich unzählige Jäger-Kompagnons finden lassen. Das ist natürlich nicht verkehrt, aber in unserem Test haben wir Hauptsächlich nur mit Jägern aus dem fernen Osten zusammen Spielen können, wenn es mal geklappt hat. Apropos fernen Ost: Wieso hat eine Begleiter-KI Japanische-Schriftzeichen als Name? Das K.O.-Kriterium macht aber die eigene limitierung aus. Ist die Quest schon länger als 10min. alt, verfallen für alle die das Spiel joinen die Belohnungen. Da fehlt es letztendlich an Motivation die Quest überhaupt zu joinen, wenn man keine Belohnung bekommt. Demnach kann man sich das Not-Signal nach 10min. eh sparen, was widerum die falsche Botschaft sein sollte. Da hätte Capcom auf eine limitierung verzichten müssen, damit die Hilfsbedüftigten Spieler auch wirklich die Hilfe bekommen, die Sie gerade am Anfang auch bitter benötigen. Im späteren Verlauf sieht das wiederum ganz anderes aus. So gesehen schauen nur die Einsteiger mit einem Jägerrang von unter 11 in die Röhre, alle anderen die über den Jägerrang liegen, rushen mit bis zu vier Mitstreitern förmlich von einen Monster zum anderen da die Lebensenergie der Monster "gefühlt" nicht mit skaliert und die Monster recht zügig fallen. Diese Spieler bekommen auch stets die Unterstützungen, die Sie eigentlich nicht unbedingt mehr gebrauchen. Da hätte man den Vorteil denen zusprechen müssen, die die Hilfe auch bitter benötigen und das wären alle unter einem Jägerrang von 11.

© Capcom
© Capcom

Fazit: Dank der liebevollen Inszenierung der offenen Spielwelt, dem grandiosen Ökosystem wodurch der offenen Spielwelt mehr Leben eingehaucht wird, fühlt sich jede Begegnung mit den Monstern anders an, da man nie vorhersehen kann, in welchem Terrain man auf sie trifft oder welche anderen Monster sich noch einmischen oder wie diese untereinander agieren. So ist auch das wiederholte Töten der Monster für die wertvollen Ressourcen kaum langweilig. Auch wenn zu Beginn viele Jagd-Sessions noch recht ähnlich ablaufen und auch die Kämpfe mit den 30 großen Monstern meist in drei Phasen unterteilt ist, ist der Forscherdrang und der Wille immer bessere Monster zu erledigen, unglaublich groß. Capcom präsentiert den Nutzern eine offene Spielwelt voller Möglichkeiten, die zahlreichen Monstern an den Kragen zu gehen und setzt auf deren Kreativität, mit den verschiedenen Waffen, Tränken, Fallen oder Munition das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen. Der Koopmodus, der während des Test nicht gerade stabil und zuverlässig ablief, trägt natürlich seinen Teil zum Spielspaß bei, wenn dieser zuverlässig funktioniert. Mit bis zu vier Mitstreiter erledigen sich die Monster von selbst, da die Lebensenergie der Monster "gefühlt" nicht mit skaliert. "Monster Hunter: World" ist mit seiner Komplexität nicht gerade Einsteigerfreundlich, da alles etwas überladen wirk und auch kein Spiel für Zwischendurch darstellt. Dank angenehmer Features wie den Spähkäfern ist das Spielerlebnis sehr angenehm und leicht zu Verfolgen. "Monster Hunter: World" bietet jedoch auch kompletten Neulingen genug Anreize, um für längere Zeit am Ball zu bleiben. Als Gesamtpaket ist "Monster Hunter: World" derzeit eines der besten und intensivsten Videospiele für die Next-Gen-Konsole.

Bewertung: 9|10

Grafik:           
 (8/10)

Sound:          
 (9/10)

Einzelspieler: 
 (8/10)

Steuerung:     
 (7/10)

Mehrspieler:   
 (8/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 


 



Verkaufstart: 26. Januar 2018

Publisher: Capcom
Entwickler: 
Capcom
Homepage: www.monsterhunterworld.com

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Anzahl Disk: 1

Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: MT Framework

Ton: 
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)
4. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
5. Spanisch (Dolby Digital 5.1)
6. Japanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Französisch
- Italienisch
- Spanisch
- Japanisch

Spielzeit: 68 Stunden und 17 Minuten (26 Missionen)
Mehrspieler: Ja / 1-4 Koop
PlayStation Plus notwenig: Nein, Einzelspieler / Ja, Koop
Installation/Größe:
Ja / 14300 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Normal
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 50
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Mittel
Wiederspielwert: Hoch
In-Game-Käufe: Ja
Besonderheit: Keine

Pro
Sehr große, nahtlose Jagdgebiete mit vielen Interaktionsmöglichkeiten
Freier Erkundungsmodus
Intensive & dynamische Echtzeitkämpfe
30 große Monsters plus unzählige kleine Monsterspezies
 
Ordentlicher Umfang (ca. 70 Stunden)

Zahlreiche Waffen und Herstellungskomponente
Hilfreiche Nachschlagewerke & Notsignale
Trainingsbereich
 
Abwechslungsreiche Bosskämpfe
Anbau-, Sammel- und Handelshilfen
Automatisierbare Item-Herstellung
Wechselnde & individualisierbare Unterkünfte
Spielinterne Freundschafts- & Clan-Funktionen

Contra
Fragwürdige Kameraperspektive
Keine durchgehende Dialogvertonung
 
Blasser Protagonist, über den man kaum etwas erfährt
Massive Clipping- Fehler in Umgebung und bei Monster z.B. Durchlaufen
 
Lange Ladezeiten
Koop-Modus zu komplex

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der Hauptstory (26 Missionen) umfasst "Monster Hunter: World" keinen bemerkenswerten Zusatzinhalt der das atemberaubenden Abenteuer und die dichten Atmosphäre von "Monster Hunter: World" weiter fortsetzt. "Monster Hunter: World" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist jeder Zeit über das Menü möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen etwas ungünstig, scheitert man z.B. bei einem Kampf, dann wird man am letzten Speicherpunkt gespawnt und man kann sein Abenteuer von vorne an fortsetzen. Die Hauptstory von "Monster Hunter: World" lässt sich vom Schwierigkeitsgraden nicht einstellen. Der Schwierigkeitsgrad steigt während des Spiels und mit den Monstern. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und Offline und Online und in mehreren Spieldurchlauf zu erhalten. Die Spielzeit für die Hauptstory liegt im sehr guten Mittelfeld. Wir haben für die komplette Hauptstory 68 Stunden und 17 Minuten gebraucht. Nachdem die Hauptstory mit seinen 26 Missionen erfolgreich abgeschlossen wurde, läßt sich das Spiel in form von Quest und Erweiterungen weiter Fortsetzen. Immerhin kommt man so weiter in den Genus in der liebevollen Spielwelt und dem grandiosen Ökosystem von "Monster Hunter: World".

Bewertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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