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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Feb25

PS4 Kritik: Resident Evil 7: biohazard - Gold Edition

PS4 Kritik: Resident Evil 7: biohazard - Gold Edition

Originaltitel: Resident Evil 7: biozazard
Entwickler: Capcom   
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: First-Person, Horror-Adventure

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler: 
Nicht vorhanden
Spielzeit: ca. 13 Stunden (5 Kapitel)


 

Inhalt: Im Jahr 2017 - ca. 4 Jahre nach den Ereignissen von "Resident Evil 6" - in der fiktiven Stadt Dulvey, Louisiana, im Süden der Vereinigten Staaten, verkörpern wir den Protagonisten Ethan Winters, dessen Frau Mia vor drei Jahren urplötzlich verschwand. Eines Tages erhalten wir eine verstörte Videobotschaft von der totgeglaubten Mia und somit einen Hinweis auf ihren Verbleib. Nichts ahnend machen wir uns auf dem Weg nach Dulvey in Louisiana. Am vermeintlichen Aufenthaltsort von Mia angekommen stehen wir vor einem heruntergewirtschafteten Anwesen. Relativ zeitnah treffen wir auch auf die Eigentümer - die Familie Baker - die dort wohnen und uns lieber tot, als lebendig sehen möchten. Fortan versuchen wir einen Weg aus dem Anwesen zu finden, wo die riesigen Räumlichkeiten förmlich für uns zu einem Gefängnis werden und die Familie Baker nicht die einzige Gefahr für uns sein soll...

 


 

 


 

Kritik: Als die Entwicklerschmiede Capcom im Jahr 1996 den Survival-Horror "Resident Evil" (OT: "Biohazard") für die PlayStation (PSX) veröffentlichte, konnte niemand ahnen, welch langlebige Videospiel-Reihe die Entwicklerschmiede Capcom letztendlich damit erschuf. Wer in den 1990er Jahren mit der Videospielbranche - Schwerpunkt PSX - in Berührung gekommen ist, ist auch automatisch mit dem Horror-Titel "Resident Evil" in Berührung gekommen, da der Titel in den 1990er ein ganzes Genre prägte und das Horror-Genre neu definiert hat. Mit der Zeit verlor die Reihe Ihren Glanz und so waren vor allem die Fortsetzungen "Resident Evil Zero" (2002), "Resident Evil 2" (1998), "Resident Evil 3" (1999) und "Resident Evil Code: Veronica" (2000) noch Meisterwerke des Genres. Mit "Resident Evil 4" (2005), "Resident Evil 5" (2009) verwässerte die Entwicklerschmiede Capcom zum ersten Mal das eins brillante Survival-Horror-Genre und mit "Resident Evil 6" (2012) mutierte die Reihe sogar zu einem seelenlosen Shooter. Letzterer war bei weitem keine schlechter Fortsetzung, aber passte einfach nicht mehr zum Rest der Resident Evil-Reihe. Über die Ableger "Umbrella Corps" oder "Operation Racoon City" verlieren wir an dieser Stelle besser kein Wort. Doch mit "Resident Evil 7: biohazard" möchte man zu den Ursprüngen zurückkehren und den Fans und Neueinsteiger eine gehörige Portion Horror über den Rücken jagen. Letztendlich kann man an dieser Stelle schon verraten, ist der Entwicklerschmiede Capcom mit "Resident Evil 7: biohazard" der Sprung zurück zu den Wurzeln durchaus gelungen. Ob der mittlerweile siebte Teil jedoch die Erwartungen erfüllt und sein potential auch bis zum Ende entfalten kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Im Jahr 2017 - ca. 4 Jahre nach den Ereignissen von "Resident Evil 6" - in der fiktiven Stadt Dulvey, Louisiana, im Süden der Vereinigten Staaten, verkörpern wir den Protagonisten Ethan Winters, dessen Frau Mia vor drei Jahren urplötzlich verschwand. Eines Tages erhalten wir eine verstörte Videobotschaft von der totgeglaubten Mia und somit einen Hinweis auf ihren Verbleib. Nichts ahnend machen wir uns auf dem Weg nach Dulvey in Louisiana. Am vermeintlichen Aufenthaltsort von Mia angekommen stehen wir vor einem heruntergewirtschafteten Anwesen. Relativ zeitnah treffen wir auch auf die Eigentümer - die Familie Baker - die dort wohnen und uns lieber tot, als lebendig sehen möchten. Fortan versuchen wir einen Weg aus dem Anwesen zu finden, wo die riesigen Räumlichkeiten förmlich für uns zu einem Gefängnis werden und die Familie Baker nicht die einzige Gefahr für uns sein soll...

Die Entwicklerschmiede Capcom hatte mit "Resident Evil 7 biohazard" ein großes Ziel: Wie schaffen wir es, wieder zurück zu den Wurzeln zu gelangen und gleichzeitig unseren Fans und auch Neueinsteiger eine gehörige Portion Horror zu verpassen. Nach den ersten Stunden im Haus der Bakers wird einem ganz schnell klar, dass man vor allem beim Gameplay alles aus dem Haus Capcom richtig gemacht wurde. Zwar ist die Wahl der First-Person-Perspektive immer noch ungewohnt, jedoch sorgt diese für den richtigen und puren Horror und ist ein Muss für die dichte Atmosphäre und um den Horror so authentisch wie nur möglich zu realisieren. Wie schon bei den früheren Teilen erlangten wir mit dem Spielfortschritt mehrere Herstellungskomponente sowie Waffen, die für den späteren Spielverlauf für große Bedeutung sind. So kommt es zwar immer wieder zu Backtracking (Rückverfolgung), da man aber relativ viele Abkürzungen freischalten konnte, wäre dies nicht sonderlich negativ zu betrachten. Neu wäre allerdings das Schleichen, wenn man stärkeren Gegnern gegenüber tritt und die Standardwaffen nicht effektvoll waren. Ansonsten fühlt man sich stark an den Erstling "Resident Evil" (1996) erinnert. So laufen wir durch das heruntergewirtschaftete Anwesen, untersuchen allerlei Ecken und Winkeln nach verwertbaren Items oder lösen das ein oder andere Rätsel. Letzteres waren meist sehr einfach gestrickt und boten keine großartige Herausforderungen. Gerade an diesem Punkt hätten man unsere Gehirnzellen durchaus stärker beanspruchen dürfen, denn gerade die Rätsel machten u.a. ein "Resident Evil" zu einem "Resident Evil".

Das Speichern und Heilen funktioniert zum großen Teil wie bei "Resident Evil" (1996). In dem weitläufigen Anwesen findet wir einzelne Zimmer, die eine entspannte und ruhige Passage erklingen lassen - leider ohne der klassischen Entspannungsmusik wie aus "Resident Evil 1-3 + Code Veronica". In diesen Räumlichkeiten können wir nicht nur unsere Spielstände über einen Anrufbeantworter/Kassettenrekorder abspeichern (Farbbänder oder ähnliches sind zum Abspeichern nicht notwenig) sondern auch über eine klassischen Vorratskiste unsere Items verwalten und unnötige Items ablegen. Zur Herstellung von Arzneimitteln und Munition stehen uns verschiedene Chemikalien zu Verfügung mit den wir unsere gefundenen Items kombinieren oder durch Spaltmittel wieder teilen können. Durch die Einnahme von Psychotonikum, lassen wir unsere Sinne schärfen um wichtige Gegenstände für kurze Zeit sichtbarer zu machen. Trotz First-Person-Perspektive fühlen sich die Kämpfe mit den Feuerwaffen oder dem Messer sehr authentisch an, sind aber aufgrund ihres schlechten Trefferquote gerade im Kampf mit wichtigeren Gegnern insgesamt der größte Kritikpunkt des Spiels. Neben der Möglichkeit des direkt Angriffs, haben wir noch die Möglichkeit mit oder ohne unsere Waffe jegliche Angriffe zu blocken. Jedoch erleiden wir trotz vollständigen Block leichten Schaden. Aber immerhin kann man den Angriff stark abschwächen und gerade am Anfang ist die Blockfunktion unverzichtbar.

Neben der Hauptstory können wir auf dem Grundstück der Baker’s Familie auch 32 Hintergrundinformationen in form von Akten zur der Familie und dessen Schicksal finden oder brauchbare Sammelitems in form von 18 Antike Münzen, 20 Mr. Everywheres (Figuren) oder div. Schatzfotos entdecken. Letzteres zeigen uns via Foto ein Versteck eines besonders wertvollen Gegenstands. Die Figuren bringen uns nicht viel und sind auch nicht zum einsammeln gedacht, im Gegenteil, durch das belanglose zerschießen dieser Figuren erlangt man im besten Fall eine Trophäe. Hingegen erbringen die Antike Münzen die im Spiel verteilt sind einen gewissen Vorteil. Insgesamt lassen sich wie oben bereits erwähnt 18 Antike Münzen im Spiel finden die man wiederum für wertvolle Items wie z.B. mehr Gesundheit, schnelleres Nachladen oder einer .44 Magnum eintauschen kann. Des Öfteren stösst man während des Spielverlaufs auch auf div. Videokassetten, die man an jedem Videorekordern einsetzen und dadurch eine kurze Story-Missionen nachspielen kann. Diese ergänzen die Haupthandlung oder zeigen uns Geschehnisse die vor unserem Ankommen in Louisiana stattgefunden haben. Das Absolvieren dieser Missionen ist nicht zwanghaft erforderlich, aber erhöht die Atmosphäre ungemein. Das Spielgefühl wird sich auch durch den gewählten Schwierigkeitsgrad deutlich unterscheiden. So findet man auf einen höheren Schwierigkeitsgrad seltener Items und Munition. Ebenso werden die Checkpoints rarer gesät und die Gesundheitsregeneration wird stark beeinflusst.

Im Grundegenommen trägt "Resident Evil 7: biohazard" den Titel nur zur Schau, im Endeffekt wäre ein eigenständiger Name wie z.B. "Die Kannibalen Familie Baker’s" oder "Die Hinterwäldler Baker’s" vielleicht sogar eine bessere Lösung gewesen. Anfangs besteht der spielerische Teil vor allem aus einem großen Versteckspiel. Vater Jack Baker möchte uns tot sehen und jagt uns förmlich durch das gesamte Anwesen. Im ersten Bosskampf merken wir recht schnell, dass die Baker’s nicht sterben können. Nach jedem noch so blutigen und brutalen Tod stehen sie wieder auf, die Kämpfe werden demnach förmlich zu einem Geduldsspiel. Und mit jedem dieser fragwürdig entworfenen Bosskämpfe geht ein kleiner Teil der Grundstimmung verloren. Die Antagonisten wirken wenig bedrohlich und wir wirken mit unserer Schrotflinte oder sogar Flammenwerfer auch nicht mehr wirklich in akuter Lebensgefahr. Am stärksten ist "Resident Evil 7: biohazard" im ersten und zweiten Drittel, der das Anwesen, ein Gewächshaus und ein umgebauten Stahl thematisiert und im Fokus hat. Zum Glück nehmen diese Parts auch den Großteil der Spielzeit ein. Was folgt ist das letzte Drittel der das Horror-Szenario ganz dezent erst mal auf einem Schiff verlegt und das Motto: "Masse statt Klasse" im Fokus liegt. Mit einer Maschinenpistole und mehreren Sprengminen bewaffnet und mehr Munition, als wir tragen können, schießen wir uns Richtung Finale. Zuvor durchqueren wir eine mit Monster vollgestopfte Salzmine wo sogleich auch der letzte Teil der Handlung stattfindet. Fortan heißt es: "Gegner im großen Still niedermetzeln".  Zur guter letzt steuern wir mit unseren Protagonisten - von dem wir so gut wie nichts wissen - Richtung Finale wo uns noch 1-2 Schockmomente unseren Actiontrip begleiten und es auch schon zum End-Bosskampf übergeht, der letztendlich recht schweißfrei von der Hand ging und kein nerven Kitzel simulieren konnte. Hier hätte die Entwicklerschmiede Capcom von "Resident Evil 6" eigentlich lernen müssen und sich vollständig auf den Horrorpart konzentrieren müssen. Mit erschrecken und Frust müssen wir darüberhinaus noch feststellen, dass ein Ende nicht immer mit einem Story-Ende zu Vergleichen ist. Der vollständige Abschluss der Story inkl. der Part mit Lucas Baker erfolgt über ein Gratis-DLCs und wir noch von Capcom nachgereicht. Das hätte man definitiv besser lösen können, so bleibt ein Vollpreis Titel, wo nicht alle Bosse inkludiert sind. Nächstes mal lieber 1-2 Monate später den Titel rausbringen, dafür aber komplett, Capcom!

Schon die gezeigte Demo von "Resident Evil 7: biohazard" macht einem deutlich, dass die Entwicklerschmiede Capcom zurück zu den Wurzeln will, jedoch diesmal ohne die klassischen Zombies, der Umbrella Corporation oder dem alten Cast. Eben so verzichtet man auch auf dem altbekannten und lieb gewonnenen Alarmton der vor einer Selbstzerstörung warnt und in den letzten Spielminuten erklingt. Aber auch auf ein geheimnisvollen und gut ausgerüsteten Laborkomplex sollte man nicht hoffen. Kann man mit diesen Abstriche leben, so könnte "Resident Evil 7: biohazard" auch eingefleischte Fans der Reihe für sich überzeugen. Immerhin kann "Resident Evil 7: biohazard" zum Großteil grafisch überzeugen und in den richtigen Momenten für offene Münder sorgen. So ist der Detailgrad des Settings unheimlich hoch und man kann an jeder Ecke was anderes entdecken, dass das Heim der Baker’s Familie ideal charakterisiert und lebendig macht. Leider gibt es aber vor allem zu Beginn in den Außenarealen einige hässliche und grobe Texturen. Auch das Blut am Ärmel eures Protagonisten nach einem Kampf wirkt sehr grob aufgelöst und nicht zeitgemäß. Beim Stöbern durch das Haus fiel auch hier und da das sehr späte Nachladen einiger Details wie Buchrücken auf. Die Charaktermodelle weisen kleine Schwächen, wirken trotzdem absolut schreckenserregend. Dafür wirken einige der Animationen recht steif und kantig. Online hat "Resident Evil 7 biohazard" bisher nicht viel zu bieten. So kann man sich zwar über das RE Net anmelden und dort seine Erfolge auf diversen Ranglisten vergleichen, andere Features bietet das Netzwerk jedoch nicht. In den FAQ ist von RE Points die Rede, die man dort dann einlösen kann. Durch diese soll künftig wohl das ein oder andere Ingame-Feature aktiviert werden können wie Zusatzwaffen oder spezielle Fähigkeiten.

Fazit: Endlich hat es die Entwicklerschmiede Capcom kapiert, dass man die Rückkehr zu den Wurzeln nicht nur versprechen darf, sondern auch umsetzen muss. Mit "Resident Evil 7: biohazard" verabschiedet man sich von Shooter-Action, Koop-Modus sowie furchtlosen Helden und inszeniert wieder den klassischen Survival-Horror, der die Horror-Reihe wieder auszeichnen und mit neuen Auftrieb in einer teils richtigen Richtung lenken kann. Trotz der neuen First-Person-Perspektive bewegt man sich hinsichtlich Atmosphäre, Mechanik und Design überraschend nah am Klassiker, mit dem im Jahr 1996 alles begann. Genau wie dort wartet auch hier die gut ausbalancierte Mischung aus Erkundung, kleinen Rätseln, Kämpfen und zwischen Bossgegnern - alles verpackt in einer schaurig schönen Kulissen, sauberer Darstellung und einer gut deutschen Lokalisierung mit professionellen Sprechern. Man könnte Capcom vielleicht vorwerfen, im letzten Drittel die Zügel etwas lockerer gehalten zu haben wo durch das Action-Szenario im letzten Drittel dominieren konnte, aber das Konzept geht auf und erweckt die alte Faszination zu neuem Leben. Schon am TV ist das Erlebnis eine Wucht, doch in VR wird man in die verstörende Welt der Baker-Familie regelrecht hinein gezog und erlebt den fesselnden Horror-Trip noch intensiver. Obwohl die Geschichte nur wenig mit den bisherigen Ereignissen der Reihe zu tun hat und Ethan als Protagonist blass bleibt, ist man bis zum Ende neugierig zu erfahren, was es mit den mysteriösen Ereignissen und der durchgeknallten Familie auf sich hat. Beim Katz-und-Maus-Spiel gegen übermächtige Verfolger reicht es zwar nicht an die Qualitäten eines "Outlast" oder "Alien Isolation" heran, aber als Gesamtpaket ist "Resident Evil 7: biohazard" derzeit eines der besten und intensivsten Horrorspiele auf dem Markt.

Bewertung: 9|10

Grafik:           
 (8/10)

Sound:          
 (8/10)

Einzelspieler: 
 (9/10)

Steuerung:     
 (8/10)

Mehrspieler:   
 (x/10)


Kritik: Nachdem die erste Erweiterung "Not A Hero" (Dt: "Kein Held") für "Resident Evil 7: biohazard" nach einer halbjährigen Verspätung endlich über Capcom nachgereicht wurde, kommen wir jetzt in den Genuss die Story rund um die Baker Familie endlich zu komplettieren, indem wir uns mit Chris Redfield auf die Jagd nach dem letzten Familienmitglied der Baker Familie - den durchgeknallten Lucas Baker - begeben. Wie "End of Zoe" setzt auch "Not A Hero" nach den Ereignissen des Hauptspiels an und ist dementsprechend für alle interessant, die "Resident Evil 7: biohazard" bereits schon durchgespielt haben. Ob die leicht verspätete Erweiterung jedoch die Erwartungen erfüllt und die Story aus dem Hauptspiel zu einem besseren und runderen Abschluss bringen kann, werden wir im laufe der Besprechung noch ausführlicher thematisieren.

Die Handlung von "Not A Hero" setzt umgehend nach dem Finale von "Resident Evil 7: biohazard" ein: Als Chris Redfield nimmt man die Verfolgung nach dem letzten Familienmitglied der Baker Familie - den durchgeknallten Lucas Baker - auf und begibt sich in die verzweigten Schächte eines Bergwerks, um Lucas dort dingfest zu machen und drei entführte Kameraden der neuen Umbrella-Spezialeinheit aus den sadistischen Händen von Lucas zu retten. Richtig gehört! Chris Redfield sucht nicht nur nach seinen Kameraden der neuen Umbrelle-Spezialeinheit, sondern Arbeitet auch für den Schurkenkonzern Umbrella, was beim ersten Hören mal so gar nicht logisch erscheint, jedoch in der Erweiterung "Not A Hero" notdürftig erläutert wird. Das Abenteuer mit Chris fällt sehr viel actionreicher aus, als das Hauptspiel selber. Im Grunde hat man es hier mit einem Ego-Shooter zu tun, wo der Fokus auf diverse Actionpassagen gelegt ist und dadurch sich von der bedrückenden Atmosphäre entfernt, die besonders die frühen Spielstunden von "Resident Evil 7: biohazard" auszeichnen. Es ist eine andere, klassischere Art von Überlebenskampf, die für sich betrachtet aber auch gut funktioniert. Einzig die langsame Spielgeschwindigkeit irritiert ein wenig und zeigt, dass die ursprüngliche Spielmechanik nicht wirklich für einen sehr actionorientierten Ablauf gemacht wurde.

Bereits zu Anfang ist einem klar, dass es sich hier um einen klassischen Ego-Shooter handelt. Auf Anhieb drückt man uns alle Waffen in die Hand. Kampfmesser, Sturmgewehr, Pistole und Granaten. Via Headset bekommen wir den Befehl vorzurücken und müssen uns durch scharren von vier unterschiedlichen Kreaturen-Typen kämpfen. Relativ rasch gelangen wir in einen größeren Bereich von dem aus wir drei Schächte erkunden können, diese jedoch für uns vorab nicht zugänglich sind, da wir dafür unsere Hightech-Maske - die u.a. auch den Gesundheitszustand anzeigt und mit einem AV-System ausgestattet ist - erweitern müssen. Apropos Hightech-Maske: In "Not A Hero" wurde die Spielmechanik um zwei Faktoren erweitert: Zum einen muss man in verseuchten Arealen zunächst den schwindenden Sauerstoff-Vorrat im Auge behalten, um nicht die gefährlichen Sporen einzuatmen. Später benötigt man für das Betreten tiefer gelegener Schächte sogar einen Luftfilter für unsere Hightech-Maske. Aber der Filter will genauso wie Munition, Heilspritzen, antike Münzen, Schlüssel oder das Nachtsichtgerät erst gefunden werden. Letzteres ist für das betreten eines von drei Schächten zwingend erforderlich. Außerdem warten zwischendurch kleine Rätsel, bei denen man mit der Hilfe von Loren versperrte Wege freiräumen oder Teile für eine Kurbel auffinden muss. Eine kleine Zeitdruckpassage ist selbstverständlich ebenfalls wieder mit dabei. Neu hingegen sind die stärkeren Kreaturen, die mit normaler Munition nur gebremst und lediglich mit spezieller Munition zu erledigen sind. Außerdem kann man taumelnden Gegnern mit einem Fausthieb den Rest geben. Ab und an werden wir durch knappen Sauerstoff zur Eile gehetzt.

Neben den zahlreichen Kreaturen muss man sich außerdem mit fiesen Fallen auseinandersetzen. Schon im Hauptspiel konnte man Lucas Neigungen zu verrückten Fallen kennenlernen, die uns hier wieder begleiten. Mit etwas Logik ist hier auch zu erkennen, dass man gewisse Fallen wie z.B. die Selbstschussanlagen oder die elektrischen Bodenfallen gegen die Kreakturen einsetzen lassen um sich so einen kleinen Vorteil zu erhaschen. Schlussendlich bietet "Not A Hero" viel Action, die durch interessante Mechaniken erweitert wurden und in einem packenden Finale mündet. Auf der PlayStation 4 darf man das Abenteuer mit Chris Redfield optional auch mit der PlayStation VR erleben. Aufgrund der hohen Actionpassagen in Kombination mit dem recht flotten Gameplay erweist sich der Spieldurchgang mit der PlayStation VR unter Umständen aber als unangenehmer Härtetest für den Magen. Und leider versagt die VR-Inszenierung wie schon im Hauptspiel in den wenigen Zwischensequenzen, weil die Blickrichtung nicht mehr stimmen. Kann man damit leben, wartet ein intensives Erlebnis mit dem PlayStation VR Headset auf einem. Nach nicht einmal 2 Stunden und ein paar "You are dead"-Screens ist der intensive Spaß aber auch schon wieder vorbei. Schade! "Not A Hero" ist sowohl im Season Pass als auch in der Gold-Edition sowie als Einzel-Download erhältlich.
 

Fazit: Mit der kostenlosen Erweiterung "Not A Hero" (Dt: "Kein Held") knüpft Capcom dort an, wo man bei "Resident Evil 7: biohazard" aufgehört hat und beantwortet die noch offene Fragen, die im Hauptspiel unbeantwortet blieben wie z.B.  was aus Lucas Baker - der durchgeknallte Sohn der Baker Familie - wurde und was es mit der neuen Umbrella Corporation aufsich hat. "Not A Hero" beantwortet die letzten Fragen und bringt "Resident Evil 7: biohazard" zu einem runden Ende. Mit gerade mal zwei Stunden fällt der Umfang etwas mager aus, aber Unterhalten kann einem der actiongeladene Kurztrip mit Chris Redfield trotzdem gut. Sauerstoff-Filter und Nachtsichtgerät stellen genauso eine willkommene Abwechslung dar wie die neuen Kreaturen, die sich teilweise nur mit Hilfe von Spezial-Munition vom Leib halten lassen. Neben fiese Fallen bilden vor allem die packenden Bosskämpfe ihren Höhepunkt innerhalb der Erweiterung. Das Spielerlebnis mit der PlayStation VR zu erleben ist aufgrund des schnellen Gameplay und dessen Actionpassagen unter Umständen ein starker Magen vonnöten. Wer es aushält, darf sich über ein noch intensiveres Erlebnis freuen, wenn die gefährlichen Sporen fast schon die Augen berühren und einem die Kreaturen gefühlt noch näher kommen, als sonst.

Bewertung: 8|10

Grafik:            
 (8/10)

Sound:           
 (8/10)

Einzelspieler: 
 (7/10)

Steuerung:     
 (8/10)

Mehrspieler:   
 (x/10)


Kritik: Knapp ein Jahr nach Veröffentlichung von "Resident Evil 7: biohazard" bekommt der Horror-Hit mit der zweiten Erweiterung "End of Zoe" (Dt: "Zoes Ende") seine letzte große Erweiterung spendiert. Es ist sicher die emotionalste Szene im Hauptspiel, als Ethan sich entscheiden muss, wenn er das letzte Heilserum übergibt: Rettet er seine Freundin Mia, die ihm während des blutigen Abenteuers selbst ganz schön zugesetzt hat oder Rettet er die Baker-Tochter Zoe, die ihm sicher durch das Baker-Anwesen gelotst hat. Als treuer Herzensmensch muss man die Spritze natürlich Mia geben und davon geht Capcom bei der Erweiterung "End of Zoe" letztendlich von aus. Wie "Not A Hero" setzt auch "End of Zoe" nach den Ereignissen des Hauptspiels an und ist dementsprechend erst für alle interessant, die das Hauptspiel bereits durchgespielt haben. In der Erweiterung "End of Zoe" erfahren wir, was mit Baker-Tochter Zoe passierte, nachdem sie zurückgelassen wurde. Ob die letzte Erweiterung die Story aus dem Hauptspiel positiv erweitern oder sogar zu einem runderen Abschluss bringen kann, werden wir im laufe der Besprechung noch ausführlich thematisieren.

"End of Zoe" ist eine Erweiterung der anderen Art. Hier erfahrt man - der Name lässt es vermuten - was mit Zoe nach den Ereignissen des Hauptspiels passiert. Die Hauptrolle spielt sie jedoch nicht. Stattdessen steuert man ihren Onkel Joe Baker, der sich binnen kürzester Zeit in wilden Kämpfen mit allerlei Menschen und Kreaturen wiederfindet. Was Chris Redfield in "Not A Hero" an klassischen Waffen durch die Gegend schleppt, macht Zoe's Onkel mit reiner Muskelkraft. Abgesehen von den gelegentlichen Speerwürfen verlässt sich Joe meist auf seine riesigen Pranken, mit denen er die Angreifer vermöbelt. Während "Not A Hero" einen Ego-Shooter ist, ist "End of Zoe" eine Art Ego-Faustkampf. Mit den beiden Schultertasten lassen sich auf Wunsch Fausthieb und zwei Kombos austeilen, ebenso lassen sich auch Attacken blockt oder kontert. Wenn es mal nicht so gut läuft, verliert man rasch die Übersicht, im Großen und Ganzen funktionieren die vielen Boxkämpfe aber überraschend gut. Ähnlich wie "Not A Hero" ist "End of Zoe" nicht sonderlich abwechslungsreich, langweilig wird es - schon durch die überschaubare Spielzeit von ebenfalls knapp zwei Stunden - aber nicht.

Ganz ohne Waffen muss man aber nicht auskommen, diese beschränken sich jedoch nur auf selbst zusammengebastelte Speere, Explosivfallen und ein nützliches Umbrella-Gadget. Ersteres lassen sich durch Ästen und Metallresten selber Herstellen. Die sind vor allem gegen stärkere Gegner oder die mutierten Krokodile nützlich. Heilmittel lassen sich nicht wie bei den anderen Teilen durch Pflanzen kombinieren, sondern durch Insekten jeglicher Art. Diese lassen sich unter Steinen oder Baumrinden finden und einsammeln. Zum kombinieren benötigt man eine Chemikalie und ein Insekten oder Flusskrebs. Durch gefundene Boxer-Puppen lässt sich die Stärke beim Kampf nach und nach aufwerten. "End of Zoe" bietet auch die Möglichkeit, beinahe komplett schleichend durch das Spiel zu gelangen und für wenig Aufruhr zu sorgen. Wer gerne taktisch vorgeht, wird hiermit sicherlich seinen Spaß haben. Unser Protagonist kann sich schließlich auch von hinten an seine Gegner heranpirschen, um ihnen dann ganz charmant den Schädel zertrümmern. Die Umgebungen ist ziemlich eintönig, den Großteil kloppt man sich durch grau-matschiges Sumpfgebiet ohne größere optische Highlights, zwischendurch geht es noch in einen rostigen Dampfer und ganz zum Schluss in das bekannten Baker Anwesend aus "Resident Evil 7: biohazard". Hier findet auch der finale Kampf statt, der ein wenig an ein Box-Kampf erinnert und spielerisch sich auch so anfühlt, da man nur die Bewegungsmuster des Bosses merken und zuschlangen muss. Schön anzusehen ist jedoch das darauffolgende Ende, wo nochmal kurz auf das Hauptspiel bezug genommen wird. Demnach macht die Erweiterung auch für alle Sinn, die  "Resident Evil 7: biohazard" gerne komplett komplettieren wollen.

Die Erweiterung "End of Zoe" steht vor einem ähnlichen Problem, wie "Not A Hero" und muss abseits von Joe und Zoe ohne sämtliche Charaktere der durchgeknallten und gruseligen Baker-Familie auskommen. So wird zwar die auf das Hauptspiel folgende Geschichte weitererzählt, aber gleichzeitig auf gruselige Momente und eine beklemmende Atmosphäre verzichtet. Neben den zahlreichen Kreaturen, die jedoch auf vier unterschiedlichen Typen begrenzt sind, taucht noch in Nemesis-Manier eine weitere, teils unzerstörbare Kreatur auf, die etwas abwechslung mit sich bringt und zu etwas härteren Kämpfen ausholt. Unter dem Strich bietet "End of Zoe" viel Action, die durch eine andere Spielmechanik erweitert wurden und in einem interessanten Finale mündet. Auf der PlayStation 4 darf man das Abenteuer mit Joe Baker optional auch mit der PlayStation VR erleben. Aufgrund der Spielmechanik in Kombination mit dem temporeichen Gameplay erweist sich der Spieldurchgang mit der PlayStation VR unter Umständen aber als unangenehmer Härtetest für den Kopf. Und leider versagt die VR-Inszenierung wie schon bei "Not A Hero" in den wenigen Zwischensequenzen, weil die Blickrichtung nicht mehr stimmen. Kann man damit leben, wartet ein intensives Erlebnis mit dem PlayStation VR Headset auf einem. Nach nicht einmal 2 Stunden und ein paar "You are dead"-Screens ist der intensive Spaß aber auch schon wieder vorbei. Schade! "End of Zoe" ist sowohl im Season Pass als auch in der Gold-Edition sowie als Einzel-Download für 14,99.- EUR erhältlich.

Fazit: Mit der kostenpflichtigen Erweiterung "End of Zoe" (Dt: "Zoes Ende") knüpft Capcom dort an, wo man bei "Resident Evil 7: biohazard" aufgehört hat und beantwortet die noch offene Fragen, die im Hauptspiel unbeantwortet blieben wie z.B.  was aus Zoe wurde, nachdem sie zurückgelassen wurde oder ob Ethan zu sein Versprechen steht. "End of Zoe" beantwortet die letzten Fragen und bringt sogar noch eine Überraschung bzw. ein WOW-Effekt mit sich. Mit gerade mal zwei Stunden fällt der Umfang - wie auch bei "Not A Hero" etwas mager aus, aber Unterhalten kann einem der Kurztrip mit Joe Baker trotzallem gut. Sich mal durchs Spiel zu Boxen stellen genauso eine willkommene Abwechslung dar wie das Spiel mal aus der Sicht der Baker Familie zu erleben. Die eintönige Umgebung, wird schnell durch den Spielspass in den Schatten gestellt, da mal zu abwechslung eine andere Spielweise geboten wird. Die packenden Kämpfe in Nemesis-Manier generieren den Höhepunkt innerhalb der Erweiterung. Das Spielerlebnis mit der PlayStation VR zu erleben ist aufgrund des schnellen Gameplay und der Spielmechanik unter Umständen ein paar Aspirin vonnöten. Wer es aushält, darf sich über ein noch intensiveres Spielerlebnis freuen, wenn die riesigen Pranken zum Fausthieb ausholen und einem das Blut der Kreaturen ins Gesicht spritzt.

Bewertung: 7|10

Grafik:            
 (8/10)

Sound:           
 (8/10)

Einzelspieler: 
 (6/10)

Steuerung:     
 (8/10)

Mehrspieler:  
 (x/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.2/10 Bewertung (5 Stimmen)

 


 

 Verleihstart: 02. Februar 2018
Verkaufstart: 02. Februar 2018

Publisher: Capcom
Entwickler: 
Capcom
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: RE-Engine

Ton: 
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)
4. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
5. Spanisch (Dolby Digital 5.1)
6. Japanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Französisch
- Italienisch
- Spanisch
- Japanisch

Spielzeit: 13 Stunden und 3 Minuten (5 Kapitel)
Mehrspieler: Nein
PlayStation Plus notwenig: Nein
Installation/Größe:
Nein / 20600 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Normal
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 47 (inkl. DLCs)
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Leicht
Wiederspielwert: Mittel
In-Game-Käufe: Ja
Gold Edition enthält: Resident Evil 7 biohazard, Banned Footage Vol. 1, Banned Footage Vol. 2, End of Zoe, Not a Hero

Pro
 
Gelungene Mischung aus Erkundung, Horror, Rätsel und Action
 
Intensive VR-Erfahrung
 
Faire Speicherpunkte
 
Abwechslungsreiche und spielbare Rückblicke (VHS-Kassetten)
 
Ordentlicher Umfang (ca. 10-15 Stunden)

 
Klassische und übersichtliche Kartenansicht
 
Gute deutsche Lokalisierung mit professionellen Sprechern
 
Zahlreiche Waffen und Herstellungskomponente
 
Abwechslungsreiche Bosskämpfe
Kompletter Content in einer Edition

Contra
 
Sehr lange Ladezeiten (Neustart, Spielstand laden)
 
Rätsel zu Simple und Vorhersehbar
 
Blasser Protagonist, über den man kaum etwas erfährt
 
Vorsichtiges Schauen um Ecken nur in VR möglich
 
Letztes Drittel der Hauptstory zu Actionlastig gestrickt
 
Keine klassischen Zombies

 
Endboss Kampf zu Schlicht und Simple
 
Nur drei unterschiedliche Gegner-Typen

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der Hauptstory (5 Kapitel) umfasst "Resident Evil 7: biohazard" in der Gold Edition einen bemerkenswerten Zusatzinhalt der den grusligen Genuss der atemberaubenden und dichten Atmosphäre von "Resident Evil 7: biohazard" weiter fortsetzt. Die Gold Edition zu "Resident Evil 7: biohazard" umfasst 4 DLC's, die einen abwechslungsreichen Content gewährleisten und den Schrecken mit neuen Inhalten füllt. Die Gold Edition enthält alle Extras der Standard-Edition sowie die vier DLC's "Banned Footage Vol. 1", "Banned Footage Vol. 2", "End of Zoe" und "Not a Hero". Der Schwierigkeitsgrad “Irrenhaus-Modus” ist mit der Gold Edition auch sofort Freigeschaltet. Dieser wird sonst nur nach einmaligen Durchspielen freigeschaltet. Das erste DLC mit dem Titel "Verbotenes Filmmaterial 1" (OT: "Banned Footage Vol 1") beinhaltet folgenden Content: "Videoband – Schlafzimmer": Ihr müsst aus einem verschlossenen Zimmer fliehen, ohne euch dabei von Marguerite Baker erwischen zu lassen. "Videoband – Albtraum": Ihr müsst Wellen von Gegner abwehren, bis der Morgen anbricht. Zur Hilfe könnt ihr euch nützliche Gegenstände und Fallen herstellen. "Spielmodus – Ethan muss sterben (keine VR-Unterstützung)": Neuer Spielmodus, der losgelöst von der Story und den Videobändern funktioniert. Das zweite DLC mit dem Titel "Verbotenes Filmmaterial 2" (OT: "Banned Footage Vol 2") beinhaltet folgenden Content: "Videoband – 21": Lucas Baker hat sich ein Spiel ausgedacht, in dem ihr um euer Leben und den Erhalt eurer Gliedmaßen kämpfen müsst. "Videoband – Töchter": Ein Blick auf das Leben der Familie Baker vor den Ereignissen von "Resident Evil 7: biohazard". "Minispiel – Jacks 55. Geburtstag (keine VR-Unterstützung)": In einem nicht ganz ernst gemeinten neuen Spielmodus müsst ihr Jack Baker im Wettlauf gegen die Zeit mit Essen füttern. Die Erweiterung "Not A Hero" und "End of Zoe" komplementieren die Hauptstory zu "Resident Evil 7: biohazard" und setzen den grusligen Schrecken von "Resident Evil 7: biohazard" fort. Als Besitzer der Gold Edition kommt ihr ohne weitere Kosten in den Genuss der Inhalte. "Resident Evil 7: biohazard" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist jeder Zeit über den Anrufbeantworter/Audiorekorder möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen sehr günstig, scheitert man z.B. bei einem Kampf, dann wird man am letzten Speicherpunkt gespawnt und man kann sein Abenteuer fortsetzen. Die Hauptstory von "Resident Evil 7: biohazard" lässt sich auf insgesamt drei Schwierigkeitsgraden spielen - Leicht, Mittel und Irrenhaus. Vom Schwierigkeitsgrad Leicht und Mittel bekommt man nicht gerade viel oder großartige Unterschiede geboten. In unserem Testen haben wir die komplette Hauptstory auf den Schwierigkeitsgrad Mittel gespielt, was für uns keine großartige Herausforderung darstellte und recht leicht von der Hand ging. Die Trophäen sind sehr leicht ausbalanciert und komplett Offline und in zwei Spieldurchlauf zu erhalten. Die Spielzeit für die Hauptstory auf dem Schwierigkeitsgrad Mittel liegt im sehr guten Mittelfeld. Wir haben für die komplette Hauptstory 13 Stunden und 03 Minuten gebraucht. Nachdem die Hauptstory mit seinen 5 Kapitel erfolgreich abgeschlossen wurde, läßt sich das Spiel in form von Missionen über die DLC's weiter Fortsetzen. Immerhin kommt man so weiter in den Grusligen Genus der atemberaubenden und Dichten Atmosphäre von "Resident Evil 7: biohazard".

Bewertung: 9|10

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Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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