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Dez29

PS4 Kritik: Resident Evil 7 - End of Zoe

PS4 Kritik: Resident Evil 7 - End of Zoe

Originaltitel: Resident Evil 7 - End of Zoe
Entwickler: Capcom   
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: First-Person, Horror-Adventure

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler: 
Nicht vorhanden
Spielzeit: ca. 1 Stunden 45 Minuten

Preis zum Test:
EUR 14,99
 


 

Inhalt: Joe Baker - der Bruder von Jack Baker - findet seine infizierte Nichte Zoe bewusstlos im Wald und überwältigt daraufhin gleich die anwesenden Soldaten, die er zunächst für die Schuldigen ausmacht. Nach ein bisschen "nett zureden" erfährt Joe dass es ein Serum gibt, dass das arme Kind retten kann. Und so macht sich Joe sofort auf den Weg das Serum zu bekommen, dass die Sache nicht so einfach wird, bekommt Joe schnell in seinem Dickschädel gehämmert, nachdem ihm grauenhafte Kreaturen sowie einige mies gelaunte Alligatoren seinen Weg kreuzen...

 


 

 


 

- Kritik -

Knapp ein Jahr nach Veröffentlichung von "Resident Evil 7: biohazard" bekommt der Horror-Hit mit der zweiten Erweiterung "End of Zoe" (Dt: "Zoes Ende") seine letzte große Erweiterung spendiert. Es ist sicher die emotionalste Szene im Hauptspiel, als Ethan sich entscheiden muss, wenn er das letzte Heilserum übergibt: Rettet er seine Freundin Mia, die ihm während des blutigen Abenteuers selbst ganz schön zugesetzt hat oder Rettet er die Baker-Tochter Zoe, die ihm sicher durch das Baker-Anwesen gelotst hat. Als treuer Herzensmensch muss man die Spritze natürlich Mia geben und davon geht Capcom bei der Erweiterung "End of Zoe" letztendlich von aus. Wie "Not A Hero" setzt auch "End of Zoe" nach den Ereignissen des Hauptspiels an und ist dementsprechend erst für alle interessant, die das Hauptspiel bereits durchgespielt haben. In der Erweiterung "End of Zoe" erfahren wir, was mit Baker-Tochter Zoe passierte, nachdem sie zurückgelassen wurde. Ob die letzte Erweiterung die Story aus dem Hauptspiel positiv erweitern oder sogar zu einem runderen Abschluss bringen kann, werden wir im laufe der Besprechung noch ausführlich thematisieren.

"End of Zoe" ist eine Erweiterung der anderen Art. Hier erfahrt man - der Name lässt es vermuten - was mit Zoe nach den Ereignissen des Hauptspiels passiert. Die Hauptrolle spielt sie jedoch nicht. Stattdessen steuert man ihren Onkel Joe Baker, der sich binnen kürzester Zeit in wilden Kämpfen mit allerlei Menschen und Kreaturen wiederfindet. Was Chris Redfield in "Not A Hero" an klassischen Waffen durch die Gegend schleppt, macht Zoe's Onkel mit reiner Muskelkraft. Abgesehen von den gelegentlichen Speerwürfen verlässt sich Joe meist auf seine riesigen Pranken, mit denen er die Angreifer vermöbelt. Während "Not A Hero" einen Ego-Shooter ist, ist "End of Zoe" eine Art Ego-Faustkampf. Mit den beiden Schultertasten lassen sich auf Wunsch Fausthieb und zwei Kombos austeilen, ebenso lassen sich auch Attacken blockt oder kontert. Wenn es mal nicht so gut läuft, verliert man rasch die Übersicht, im Großen und Ganzen funktionieren die vielen Boxkämpfe aber überraschend gut. Ähnlich wie "Not A Hero" ist "End of Zoe" nicht sonderlich abwechslungsreich, langweilig wird es - schon durch die überschaubare Spielzeit von ebenfalls knapp zwei Stunden - aber nicht.

Ganz ohne Waffen muss man aber nicht auskommen, diese beschränken sich jedoch nur auf selbst zusammengebastelte Speere, Explosivfallen und ein nützliches Umbrella-Gadget. Ersteres lassen sich durch Ästen und Metallresten selber Herstellen. Die sind vor allem gegen stärkere Gegner oder die mutierten Krokodile nützlich. Heilmittel lassen sich nicht wie bei den anderen Teilen durch Pflanzen kombinieren, sondern durch Insekten jeglicher Art. Diese lassen sich unter Steinen oder Baumrinden finden und einsammeln. Zum kombinieren benötigt man eine Chemikalie und ein Insekten oder Flusskrebs. Durch gefundene Boxer-Puppen lässt sich die Stärke beim Kampf nach und nach aufwerten. "End of Zoe" bietet auch die Möglichkeit, beinahe komplett schleichend durch das Spiel zu gelangen und für wenig Aufruhr zu sorgen. Wer gerne taktisch vorgeht, wird hiermit sicherlich seinen Spaß haben. Unser Protagonist kann sich schließlich auch von hinten an seine Gegner heranpirschen, um ihnen dann ganz charmant den Schädel zertrümmern. Die Umgebungen ist ziemlich eintönig, den Großteil kloppt man sich durch grau-matschiges Sumpfgebiet ohne größere optische Highlights, zwischendurch geht es noch in einen rostigen Dampfer und ganz zum Schluss in das bekannten Baker Anwesend aus "Resident Evil 7: biohazard". Hier findet auch der finale Kampf statt, der ein wenig an ein Box-Kampf erinnert und spielerisch sich auch so anfühlt, da man nur die Bewegungsmuster des Bosses merken und zuschlangen muss. Schön anzusehen ist jedoch das darauffolgende Ende, wo nochmal kurz auf das Hauptspiel bezug genommen wird. Demnach macht die Erweiterung auch für alle Sinn, die  "Resident Evil 7: biohazard" gerne komplett komplettieren wollen. "End of Zoe" ist sowohl im Season Pass als auch in der kommenden Gold-Edition sowie als Einzel-Download für 14,99.- EUR erhältlich.

Die Erweiterung "End of Zoe" steht vor einem ähnlichen Problem, wie "Not A Hero" und muss abseits von Joe und Zoe ohne sämtliche Charaktere der durchgeknallten und gruseligen Baker-Familie auskommen. So wird zwar die auf das Hauptspiel folgende Geschichte weitererzählt, aber gleichzeitig auf gruselige Momente und eine beklemmende Atmosphäre verzichtet. Neben den zahlreichen Kreaturen, die jedoch auf vier unterschiedlichen Typen begrenzt sind, taucht noch in Nemesis-Manier eine weitere, teils unzerstörbare Kreatur auf, die etwas abwechslung mit sich bringt und zu etwas härteren Kämpfen ausholt. Unter dem Strich bietet "End of Zoe" viel Action, die durch eine andere Spielmechanik erweitert wurden und in einem interessanten Finale mündet. Auf der PlayStation 4 darf man das Abenteuer mit Joe Baker optional auch mit der PlayStation VR erleben. Aufgrund der Spielmechanik in Kombination mit dem temporeichen Gameplay erweist sich der Spieldurchgang mit der PlayStation VR unter Umständen aber als unangenehmer Härtetest für den Kopf. Und leider versagt die VR-Inszenierung wie schon bei "Not A Hero" in den wenigen Zwischensequenzen, weil die Blickrichtung nicht mehr stimmen. Kann man damit leben, wartet ein intensives Erlebnis mit dem PlayStation VR Headset auf einem. Nach nicht einmal 2 Stunden und ein paar "You are dead"-Screens ist der intensive Spaß aber auch schon wieder vorbei. Schade!

 

- Fazit -

Mit der kostenpflichtigen Erweiterung "End of Zoe" (Dt: "Zoes Ende") knüpft Capcom dort an, wo man bei "Resident Evil 7: biohazard" aufgehört hat und beantwortet die noch offene Fragen, die im Hauptspiel unbeantwortet blieben wie z.B.  was aus Zoe wurde, nachdem sie zurückgelassen wurde oder ob Ethan zu sein Versprechen steht. "End of Zoe" beantwortet die letzten Fragen und bringt sogar noch eine Überraschung bzw. ein WOW-Effekt mit sich. Mit gerade mal zwei Stunden fällt der Umfang - wie auch bei "Not A Hero" etwas mager aus, aber Unterhalten kann einem der Kurztrip mit Joe Baker trotzallem gut. Sich mal durchs Spiel zu Boxen stellen genauso eine willkommene Abwechslung dar wie das Spiel mal aus der Sicht der Baker Familie zu erleben. Die eintönige Umgebung, wird schnell durch den Spielspass in den Schatten gestellt, da mal zu abwechslung eine andere Spielweise geboten wird. Die packenden Kämpfe in Nemesis-Manier generieren den Höhepunkt innerhalb der Erweiterung. Das Spielerlebnis mit der PlayStation VR zu erleben ist aufgrund des schnellen Gameplay und der Spielmechanik unter Umständen ein paar Aspirin vonnöten. Wer es aushält, darf sich über ein noch intensiveres Spielerlebnis freuen, wenn die riesigen Pranken zum Fausthieb ausholen und einem das Blut der Kreaturen ins Gesicht spritzt.

Bewertung: 7| 10
 

Grafik:             (8/10)
Sound:            (8/10)
Einzelspieler:  (6/10)
Steuerung:      (8/10)
Mehrspieler:    (x/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote

 


 

- FACTS UND EXTRAS -

 
Verkaufstart: 12. Dezember 2017

Publisher: Capcom
Entwickler: 
Capcom
Verpackung: Digitales Medium
Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: RE-Engine

Ton: 
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)
4. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
5. Spanisch (Dolby Digital 5.1)
6. Japanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Französisch
- Italienisch
- Spanisch
- Japanisch

Spielzeit: 1 Stunden und 45 Minuten
Mehrspieler: Nein
PlayStation Plus notwenig: Nein
Installation/Größe:
Ja / 7000 MByte (Digitales Medium)
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 2
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Sehr Leicht
Wiederspielwert: Gering
In-Game-Käufe: Nein

Pro

Neuer Charakter mit Nahkampf-Fokus

 Intensive VR-Erfahrung

Verbesserung der Faushiebe durch Sammelgegenstände

 Story-Verknüpfungen zum Hauptspiel

 Fordernder Schwierigkeitsgrad

 Klassische und übersichtliche Kartenansicht

 Gute deutsche Lokalisierung mit professionellen Sprechern

Contra

 Sehr lange Ladezeiten (Neustart, Spielstand laden)

Keine Rätsel oder Schlüssel suche

 Vorsichtiges Schauen um Ecken nur in VR möglich

Zu Actionlastig gestrickt

 Keine klassischen Zombies

 Endboss Kampf zu Schlicht und Simple

 Nur vier unterschiedliche Gegner-Typen

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Die Erweiterung "End of Zoe" komplementiert die Hauptstory zu "Resident Evil 7: biohazard" und bietet keine nennenswerten Zusatzinhalte. "End of Zoe" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist jeder Zeit über den Anrufbeantworter/Audiorekorder möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen sehr günstig, scheitert man z.B. bei einem Kampf, dann wird man am letzten Speicherpunkt gespawnt und man kann sein Abenteuer fortsetzen. Der Storyverlauf von "End of Zoe" lässt sich auf insgesamt drei Schwierigkeitsgraden spielen - Leicht, Mittel und Joe muss Sterben. Zunächst steht Einfach und Normal als Schwierigkeitsgrad zur Wahl. Nach dem ersten Mal durchspielen wird Joe muss Sterben freigeschaltet. Wir sind überrascht, dass der Schwierigkeitsgrad "Einfach" dann doch schon mit Fortdauer des Storyverlaufs gut anzieht. Normal und Joe muss Sterben sind da sicher schon recht knackig, da die Treffer die man bekommt sehr viel Energie abzieht. Die Trophäen sind sehr leicht ausbalanciert und komplett Offline und in zwei Spieldurchlauf zu erhalten. Die Spielzeit auf dem Schwierigkeitsgrad "Leicht" fällt sehr mager aus. Wir haben für die komplette Story 1 Stunden und 45 Minuten gebraucht. Nachdem die Story mit Joe Baker erfolgreich abgeschlossen wurde, läßt sich das Spiel mit dem kostenlosen DLC "Not A Hero" weiter Fortsetzen. Immerhin kommt man so weiter in den grusligen Genuss der atemberaubenden und dichten Atmosphäre von "Resident Evil 7: biohazard" und kostenlos!

Bewertung: 3| 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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