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Dez28

PS4 Kritik: Resident Evil 7 - Not A Hero

PS4 Kritik: Resident Evil 7 - Not A Hero

Originaltitel: Resident Evil 7 - Not A Hero
Entwickler: Capcom   
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: First-Person, Horror-Adventure

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler: 
Nicht vorhanden
Spielzeit: ca. 1 Stunden 45 Minuten

Preis zum Test:
EUR 0,00
 


 

Inhalt: Die Handlung von "Not A Hero" setzt umgehend nach dem Finale von "Resident Evil 7: biohazard" ein: Als Chris Redfield nimmt man die Verfolgung nach dem letzten Familienmitglied der Baker Familie - den durchgeknallten Lucas Baker - auf und begibt sich in die verzweigten Schächte eines Bergwerks, um Lucas dort dingfest zu machen und drei entführte Kameraden der neuen Umbrella-Spezialeinheit aus den sadistischen Händen von Lucas zu befreien...

 


 

 


 

- Kritik - 

Nachdem die erste Erweiterung "Not A Hero" (Dt: "Kein Held") für "Resident Evil 7: biohazard" nach einer halbjährigen Verspätung endlich über Capcom nachgereicht wurde, kommen wir jetzt in den Genuss die Story rund um die Baker Familie endlich zu komplettieren, indem wir uns mit Chris Redfield auf die Jagd nach dem letzten Familienmitglied der Baker Familie - den durchgeknallten Lucas Baker - begeben. Wie "End of Zoe" setzt auch "Not A Hero" nach den Ereignissen des Hauptspiels an und ist dementsprechend für alle interessant, die "Resident Evil 7: biohazard" bereits schon durchgespielt haben. Ob die leicht verspätete Erweiterung jedoch die Erwartungen erfüllt und die Story aus dem Hauptspiel zu einem besseren und runderen Abschluss bringen kann, werden wir im laufe der Besprechung noch ausführlicher thematisieren.

Die Handlung von "Not A Hero" setzt umgehend nach dem Finale von "Resident Evil 7: biohazard" ein: Als Chris Redfield nimmt man die Verfolgung nach dem letzten Familienmitglied der Baker Familie - den durchgeknallten Lucas Baker - auf und begibt sich in die verzweigten Schächte eines Bergwerks, um Lucas dort dingfest zu machen und drei entführte Kameraden der neuen Umbrella-Spezialeinheit aus den sadistischen Händen von Lucas zu retten. Richtig gehört! Chris Redfield sucht nicht nur nach seinen Kameraden der neuen Umbrelle-Spezialeinheit, sondern Arbeitet auch für den Schurkenkonzern Umbrella, was beim ersten Hören mal so gar nicht logisch erscheint, jedoch in der Erweiterung "Not A Hero" notdürftig erläutert wird. Das Abenteuer mit Chris fällt sehr viel actionreicher aus, als das Hauptspiel selber. Im Grunde hat man es hier mit einem Ego-Shooter zu tun, wo der Fokus auf diverse Actionpassagen gelegt ist und dadurch sich von der bedrückenden Atmosphäre entfernt, die besonders die frühen Spielstunden von "Resident Evil 7: biohazard" auszeichnen. Es ist eine andere, klassischere Art von Überlebenskampf, die für sich betrachtet aber auch gut funktioniert. Einzig die langsame Spielgeschwindigkeit irritiert ein wenig und zeigt, dass die ursprüngliche Spielmechanik nicht wirklich für einen sehr actionorientierten Ablauf gemacht wurde.

Bereits zu Anfang ist einem klar, dass es sich hier um einen klassischen Ego-Shooter handelt. Auf Anhieb drückt man uns alle Waffen in die Hand. Kampfmesser, Sturmgewehr, Pistole und Granaten. Via Headset bekommen wir den Befehl vorzurücken und müssen uns durch scharren von vier unterschiedlichen Kreaturen-Typen kämpfen. Relativ rasch gelangen wir in einen größeren Bereich von dem aus wir drei Schächte erkunden können, diese jedoch für uns vorab nicht zugänglich sind, da wir dafür unsere Hightech-Maske - die u.a. auch den Gesundheitszustand anzeigt und mit einem AV-System ausgestattet ist - erweitern müssen. Apropos Hightech-Maske: In "Not A Hero" wurde die Spielmechanik um zwei Faktoren erweitert: Zum einen muss man in verseuchten Arealen zunächst den schwindenden Sauerstoff-Vorrat im Auge behalten, um nicht die gefährlichen Sporen einzuatmen. Später benötigt man für das Betreten tiefer gelegener Schächte sogar einen Luftfilter für unsere Hightech-Maske. Aber der Filter will genauso wie Munition, Heilspritzen, antike Münzen, Schlüssel oder das Nachtsichtgerät erst gefunden werden. Letzteres ist für das betreten eines von drei Schächten zwingend erforderlich. Außerdem warten zwischendurch kleine Rätsel, bei denen man mit der Hilfe von Loren versperrte Wege freiräumen oder Teile für eine Kurbel auffinden muss. Eine kleine Zeitdruckpassage ist selbstverständlich ebenfalls wieder mit dabei. Neu hingegen sind die stärkeren Kreaturen, die mit normaler Munition nur gebremst und lediglich mit spezieller Munition zu erledigen sind. Außerdem kann man taumelnden Gegnern mit einem Fausthieb den Rest geben. Ab und an werden wir durch knappen Sauerstoff zur Eile gehetzt.

Neben den zahlreichen Kreaturen muss man sich außerdem mit fiesen Fallen auseinandersetzen. Schon im Hauptspiel konnte man Lucas Neigungen zu verrückten Fallen kennenlernen, die uns hier wieder begleiten. Mit etwas Logik ist hier auch zu erkennen, dass man gewisse Fallen wie z.B. die Selbstschussanlagen oder die elektrischen Bodenfallen gegen die Kreakturen einsetzen lassen um sich so einen kleinen Vorteil zu erhaschen. Schlussendlich bietet "Not A Hero" viel Action, die durch interessante Mechaniken erweitert wurden und in einem packenden Finale mündet. Auf der PlayStation 4 darf man das Abenteuer mit Chris Redfield optional auch mit der PlayStation VR erleben. Aufgrund der hohen Actionpassagen in Kombination mit dem recht flotten Gameplay erweist sich der Spieldurchgang mit der PlayStation VR unter Umständen aber als unangenehmer Härtetest für den Magen. Und leider versagt die VR-Inszenierung wie schon im Hauptspiel in den wenigen Zwischensequenzen, weil die Blickrichtung nicht mehr stimmen. Kann man damit leben, wartet ein intensives Erlebnis mit dem PlayStation VR Headset auf einem. Nach nicht einmal 2 Stunden und ein paar "You are dead"-Screens ist der intensive Spaß aber auch schon wieder vorbei. Schade!
 

- Fazit -

Mit der kostenlosen Erweiterung "Not A Hero" (Dt: "Kein Held") knüpft Capcom dort an, wo man bei "Resident Evil 7: biohazard" aufgehört hat und beantwortet die noch offene Fragen, die im Hauptspiel unbeantwortet blieben wie z.B.  was aus Lucas Baker - der durchgeknallte Sohn der Baker Familie - wurde und was es mit der neuen Umbrella Corporation aufsich hat. "Not A Hero" beantwortet die letzten Fragen und bringt "Resident Evil 7: biohazard" zu einem runden Ende. Mit gerade mal zwei Stunden fällt der Umfang etwas mager aus, aber Unterhalten kann einem der actiongeladene Kurztrip mit Chris Redfield trotzdem gut. Sauerstoff-Filter und Nachtsichtgerät stellen genauso eine willkommene Abwechslung dar wie die neuen Kreaturen, die sich teilweise nur mit Hilfe von Spezial-Munition vom Leib halten lassen. Neben fiese Fallen bilden vor allem die packenden Bosskämpfe ihren Höhepunkt innerhalb der Erweiterung. Das Spielerlebnis mit der PlayStation VR zu erleben ist aufgrund des schnellen Gameplay und dessen Actionpassagen unter Umständen ein starker Magen vonnöten. Wer es aushält, darf sich über ein noch intensiveres Erlebnis freuen, wenn die gefährlichen Sporen fast schon die Augen berühren und einem die Kreaturen gefühlt noch näher kommen, als sonst.

Bewertung: 8| 10
 

Grafik:             (8/10)
Sound:            (8/10)
Einzelspieler:  (7/10)
Steuerung:      (8/10)
Mehrspieler:    (x/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.0/10 rating 1 vote

 


 

- FACTS UND EXTRAS -



Verkaufstart: 12. Dezember 2017

Publisher: Capcom
Entwickler: 
Capcom
Verpackung: Digitales Medium
Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: RE-Engine

Ton: 
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)
4. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
5. Spanisch (Dolby Digital 5.1)
6. Japanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Französisch
- Italienisch
- Spanisch
- Japanisch

Spielzeit: 1 Stunden und 45 Minuten
Mehrspieler: Nein
PlayStation Plus notwenig: Nein
Installation/Größe:
Ja /  806 MByte (Digitales Medium)
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 2
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Sehr Leicht
Wiederspielwert: Gering
In-Game-Käufe: Nein

Pro

 Dichte Atmosphäre

 Intensive VR-Erfahrung

Aufrüstbare Hightech-Maske

 Story-Verknüpfungen zum Hauptspiel

 Fordernder Schwierigkeitsgrad

 Klassische und übersichtliche Kartenansicht

 Gute deutsche Lokalisierung mit professionellen Sprechern

Contra

 Sehr lange Ladezeiten (Neustart, Spielstand laden)

 Rätsel zu Simple und Vorhersehbar

Chris Redfield sieht nicht aus, wie Chris Redfield

 Vorsichtiges Schauen um Ecken nur in VR möglich

Zu Actionlastig gestrickt

 Keine klassischen Zombies

 Endboss Kampf zu Schlicht und Simple

 Nur vier unterschiedliche Gegner-Typen

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Die Erweiterung "Not A Hero" komplementiert die Hauptstory zu "Resident Evil 7: biohazard" und bietet keine nennenswerten Zusatzinhalte. "Not A Hero" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist jeder Zeit über den Anrufbeantworter/Audiorekorder möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen sehr günstig, scheitert man z.B. bei einem Kampf, dann wird man am letzten Speicherpunkt gespawnt und man kann sein Abenteuer fortsetzen. Der Storyverlauf von "Not A Hero" lässt sich auf insgesamt drei Schwierigkeitsgraden spielen - Leicht, Mittel und Profi. Zunächst steht Einfach und Normal als Schwierigkeitsgrad zur Wahl. Nach dem ersten Mal durchspielen wird Profi freigeschaltet. Wir sind überrascht, dass der Schwierigkeitsgrad "Einfach" dann doch schon mit Fortdauer des Storyverlaufs gut anzieht. Normal und Profi sind da sicher schon recht knackig – hier wird dann wohl auch die Munition knapp. Die Trophäen sind sehr leicht ausbalanciert und komplett Offline und in zwei Spieldurchlauf zu erhalten. Die Spielzeit auf dem Schwierigkeitsgrad "Leicht" fällt sehr mager aus. Wir haben für die komplette Story 1 Stunden und 45 Minuten gebraucht. Nachdem die Story mit Chris Redfield erfolgreich abgeschlossen wurde, läßt sich das Spiel mit dem kostenpflichtigen DLC "End of Zoe" weiter Fortsetzen. Immerhin kommt man so weiter in den grusligen Genuss der atemberaubenden und dichten Atmosphäre von "Resident Evil 7: biohazard". Leider aber nur kostenpflichtig!

Bewertung: 3| 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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