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Jul11

PS4 Kritik: TESO: Summerset - Collector's Edition

PS4 Kritik: TESO: Summerset - Collector's Edition

Originaltitel: The Elder Scrolls Online
Entwickler: ZeniMax Online Studios
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: Third-/First-Person, Fantasy, Rollenspiel

Freigabe: FSK-16
Mehrspieler:
Ja, 2-99
Spielzeit: ca. 30+ Stunden (Summerset)

Getestete Version: Digitalversion (1.36)
Hardware: PS4 Pro

Wir danken Bethesda für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

 


 

Inhalt: "The Elder Scrolls Online" spielt, wie die vorausgegangen Spiele der Reihe "The Elder Scrolls", auf dem fiktiven Kontinent Tamriel. Der Zeitpunkt der Handlung liegt etwa 1000 Jahre vor den Ereignissen des zuletzt erschienenen "Skyrim" und circa 800 Jahre vor den Spielen "Morrowind" und "Oblivion". Die Aufgabe des Spielers ist es, gegen Molag Bal zu kämpfen, einen Fürsten der sogenannten Daedra, die in der Spielwelt von Elder Scrolls götterähnliche Dämonenwesen darstellen. Molag Bal versucht, ganz Tamriel unter seine Herrschaft zu bringen. Der Spieler schließt sich in seinem Kampf einer der drei Allianzen im Spiel an. Beginne dein Abenteuer in Sommersend mit exklusiven Bonusinhalten aus der "The Elder Scrolls Online: Summerset Collector’s Edition". Erkunde die Heimat der Hochelfen, schalte eine neue Fertigkeitslinie frei und begib dich zusammen mit dem geheimnisvollen Psijik-Orden auf eine Mission, um die Welt vor ihrer Zerstörung zu bewahren.

 


 

 



Kritik: Seit der Veröffentlichung von "The Elder Scrolls Online" am 04.04.2014 hat sich das MMORPG-Rollenspiel dank zahlreicher DLC-Spielerweiterungen ("Imperial City", "Orsinium", "Thieves Guild", "Dark Brothergood", "Shadows of the Hist", "One Tamriel", "Homestead", "Horns of the Reach", "Clockwork City", "Dragon Bones" und "Wolfhunter") und ein neues Kapitel ("Morrorwind") mächtig vergrößert. Nach dem ersten Kapitel "Morrowind" wird die Welt von Tamriel mit "Summerset" (dt: "Sommersend") um ein weiteres Kapitel erweitert, was sogleich das Elder-Scrolls-Fanherzen höherschlagen lässt. Am 21.05.2018 für den PC und am 05.06.2018 für PlayStation 4 und Xbox One ist mit "The Elder Scrolls Online: Summerset" das zweite Kapitel für "The Elder Scrolls Online" erschienen, wo die Kern-Elemente zwar gleichblieben, sich das zweite Kapitel aber auch an Neueinsteiger richtet. Man kann einen komplett neuen Charakter erschaffen, die Hauptgeschichte rund um Molag Bal ignorieren und nach einem kurzen Tutorial gleich mit dem Abenteuer in Sommersend einsteigen - die flexible Stufenskalierung der Gegner macht das alles möglich. Doch ob die Einsteigerfreundlichkeit sinnvoll ist und das neue Kapitel auch Neueinsteiger und Veteranen gleichermaßen eine freude bereitet oder der neue Content für die nötige abwechslung sorgt, dass und vieles mehr steht auf einem anderen Blatt und wird in unserem Test zu "The Elder Scrolls Online: Summerset" noch ausführlich thematisiert.

Das neue Kapitel "Summerset" lädt einem anhand einer neuen Abenteuergeschichte auf die Sommersend Inseln ein, die viele Jahre lang für den Rest der Bevölkerung unzugänglich waren. Mit "Summerset" ist es nun möglich, mit einem bestehenden oder neuen Charakter die Inseln zu besuchen. Erstellt man sich einen neuen Charakter, läuft die Einführung über ein Turtorial ab. Das Tutorial führt einem dabei ein wenig in die Geschichte ein und verrät, dass auf den Inseln nicht alles ohne Probleme läuft. Kaum angekommen, wird man auch gleich mit einem heimtückischen Mord konfrontiert, der in starkem Kontrast zu der wunderschönen Landschaft steht. Aber das ist noch nicht alles. Während man brutale Morde aufklärt, verschwundene NPCs findet, besorg-und-bring-Quests oder die x-te Spionage-Quest erledigt, folgt durch das auftauchen von Questgeberin Oriandra - die immer wieder auftaucht, um die Hauptgeschichte voranzutreiben - alles irgendwie bereits bekannt. Es fühlt sich so an, als würde man sich in einer Endlosschleife befinden. Zwar kann man langsam, aber stetig durch neue Puzzlestücke ein Gesamtbild erkennen, wirkt der Ablauf jedoch nur neu aufgewärmt. Großartige vorkenntnisse von "The Elder Scrolls Online" sind dabei nicht nötig. Wer aber das Grundspiel, die DLCs und das erste Kapitel gespielt hat, der bekommt ein paar Hintergrundinfos mit und kann einen besseren Zusammenhang zur gesamten Geschichte herstellen.

"Summerset" macht schon mit seinem Umfang klar, dass der Endverbraucher mit dem neuen Kapitel für "The Elder Scrolls Online" einiges geboten bekommt. Die kleine Inselwelt fällt größer aus, als die des ersten Kapitels "Morrowind" und bietet viel Spielraum für Erkundungen. Schnell wird einem klar, dass "Summerset" sich in Sachen Optik und Darstellung der Spielwelt problemlos an die Spitze der "The Elder Scrolls Online"-Spielwelten setzen kann. Es ist auch sehr praktisch, dass es keine Stufenvoraussetzung gibt, so das man jederzeit dorthin reisen kann, wo man gerade hin möchte. Selbst mit einem frisch erstellen Charakter kann man direkt auf den Inseln Sommersend starten. Die Inseln vor der Westküste von Tamriel mit den Wäldern, Wiesen und den unfassbar schönen Korallenküsten sind eine Augenweide und Farbenfroh inszeniert. So schweift das Auge durch wunderschöne Umgebungen, die immer wieder Anlass zum Staunen anregt. Doch auch düstere Abschnitte, wie z.B. die Einblicke in die Vergangenheit des Elfengebiets, gibt es. Ein echtes Highlight wären da die beeindruckenden Städte die mit mit in voller Pracht aus dem Content stechen. Rein optisch hat die Entwicklerschmiede ZeniMax Online Studios richtig gut Arbeit geleistet. Natürlich ist nicht alles kunterbunt wie z.B. bei "World of Warcraft". Selbstverständlich soll der Fokus auch nicht auf die Spielwelt und dessen Optik fallen, denn die eigentliche Aufgabe in "Summerset" liegt nämlich darin, die Inseln vor dem Bösen zu beschützen, verpackt in eine ca. 30 Stunden lange Questreihe inklusive Nebenquests. Die Geschichte von "Summerset", welche die Ereignisse aus "Morrowind" fortsetzt, ist fesselnd und spannend inszeniert, gepaart mit interessanten Wendungen und einigen bekannten Figuren, allen voran Khajit Razum-Dar. Hinzu kommen einige mehr oder minder neue Gegner wie z.B. Welwas, Yaghras oder die biestigen Greife. Wenn man die Questtexte nicht einfach nur wegklickt, kann man über die notwendigen Informationen hinaus auch ein Bild über die allgemeinen Stimmung der Bewohner machen. Auch das Bücherlesen und simples Lauschen der NPC verraten die Liebe im Detail, die sich auch in der abwechslungsreich gestalteten Spielwelt zeigt.

Zahlreiche neue Überraschungen weist die Geschichte aber nicht auf, es wird eine typische "The Elder Scrolls Online"-Geschichte geboten mit all ihren Stärken und Schwächen. Letzteres zeichnet sich durch die weitgehend emotionsarm dargestellte, aber immerhin wortreiche und mit deutsche Sprachausgabe verseheneden NPC's aus sowie oftmals lange Wege und einige zu sehr gedehnte Abschnitte. Das erschüttert die Fans allerdings nicht, zumal die Geschichte von "Summerset" tatsächlich überzeugt und fesseln wirkt. Allein vom Umfang der Geschichte und dem neuen Content her lohnt sich das neue Kapitel durchaus. Mit Karnwasten und Sonnenfeste beinhaltet "Summerset" zwei öffentliche Dungeons, hinzu kommt mit Wolkenruh ein neuer 12-Spieler-Raid und fünf Gewölbe sind ebenfalls vorhanden, die damit überraschen, dass sie zum Teil unter freiem Himmel spielen und nicht in tiefen Höhlen versteckt sind. Die regelmäßige Public Events gibt es in einer anderer Form als sonst, nämlich als Geysire, die Dutzende von Gegnern inklusive eines Endbosses und einer Belohungsmuschel bietet. Und auch drei neue Häuser für Spieler sowie neue Weltbosse u.a. ein Feuersalamander oder ein mächtiger Hirsch sind ebenfalls im neuen Kapitel inkludiert. Während die Spielmechaniken unverändert geblieben sind, wurden diese um einige neuen Features ergänzt. So lernt man den geheimnisvollen Psijik-Orden und ihr verstecktes Refugium, das Artaeum, kennen. Der Orden spielt natürlich eine Rolle in der Geschichte und beschert einem außerdem eine neue Skilllinie. Selbige ordnet sich bei den Gilden-Skilllinien ein, ähnlich den bekannten Magier-, Krieger- oder Unerschrockenen-Skills. Entsprechend sind die neuen Skills vor allem als Ergänzung zu dem Repertoire zu sehen und decken alle Bereiche ab, von der Verlangsamung von Gegnern über Waffenschaden bis hin zu Heilung und Regeneration. Um Fortschritte zu erzielen, muss man Quests für den Orden erledigen, die allerdings etwas mühsam sind. Nach und nach muss man nämlich Zeitrisse in verschiedenen Gebieten der ganzen Spielwelt schließen. Pro Quest bekommt man eine neue Stufe für die Skilllinie. Da hätte es vielleicht eine bessere Methoden gegeben, vorallem da die neuen Skills einem nicht vom Hocker hauen.


Ein weiteres Highlight wäre das neue Schmuckhandwerk das es einem ermöglicht, Ringe oder Halsketten herzustellen, zu verwerten oder sie zu verbessern. Als Materialien dienen dabei Edelmetalle, die man überall in der Spielwelt finden kann. Das Herstellungsprozedere funktioniert nach altbekanntem Muster. Das neue Schmuckhandwerk bietet eine überaus willkommene und längst überfällige Handwerkskunst, die das umfangreiche Handwerk in "The Elder Scrolls Online" positiv erweitert, zumal mit dem neuen Handwerk auch einige neue Eigenschaften hinzukommen. Falls man mit dem Beruf liebäugelt, weil man sein eigenen Schmuck aufs maximale aufwerten möchte, sollte man sich auf eine Menge Arbeit einstellen, um die notwendigen Materialien zu farmen. Crafting wird hier nämlich ganz groß geschrieben. Wer "Summerset" nicht besitzt, darf zwar keine Ringe und Halsketten herstellen, sie jedoch von anderen Spielern kaufen und nutzen. Neben dem Zeitintensiven farmen der Materialien und der freude endlich Ringe und Halsketten herzustellen, liegt mit den zahlreichen In-Game-Kauf-Optionen ein sehr bitterer beigeschmack auf der Zunge. So beläuft sich der In-Game-Verkehr nicht nur auf Kosmetische-Items, sondern auch auf ganze Quest, die man durch die In-Game-Währung (Kronen) kostspielig freischalten kann. Aber damit nicht genug, ein Blick in dem Shop lässt zahlreiche Nackenhaare aufrecht stehen. Man hat das Gefühl, als würde man ein Free-To-Play Spiel spielen, wo die Kosten über die In-Game-Käufe reingeholt werden. Wäre "The Elder Scrolls Online" und die Kapitel kostenlos, dann könnte man den Schritt der zahlreichen In-Game-Kauf-Optionen definitiv nachvollziehen, aber da das Grundspiel oder die Kapitel bei Release im Preissegment eines Vollpreistitel liegen, bleibt am Ende da doch ein bitterer beigemack auf der Zunge liegen, gerade in Anbetracht der zahlreichen In-Game-Kauf-Optionen, die das Spiel nicht nur wesentlich erleichtert, sondern auch vom Spielinhalt erweitern und mit Inhalten ausstattet, die der Spieler gerne sein eigen nennen möchte, sei es eins von zahlreichen Reittieren, ein größeres Inventar oder die Händler-Option. Alles Inhalte, die im Spiel eigentlich kostenlos - ohne 100 Stunden Spielzeit oder ein dickes Portemonnaie - zu erspielen sind.


Bei "The Elder Scrolls Online" liegt der Fokus nicht nur bei der Geschichte, der Qualität der Dialoge oder dem Spielwelt-Design. Auch das actionreichen Kampfsystem mit dem fliegenden Waffenwechsel, der limitierten Fertigkeitenleiste sowie dem aktiven Ausweichen und Blocken steht bei "Summerset" im Fokus und bietet danke First-/ und Third-Person Perspektive für jedem Geschmack die richtige Sicht bzw. Spielweise. Auch wenn man sich erstmal wieder neu daran gewöhnen muss, leichte und schwere Angriffe aktiv zwischen den Fähigkeiten zu benutzen, um einen stetigen Ressourcennachschub zu gewährleisten. Die neue Fertigkeitenlinie des Psijik-Ordens bietet hier übrigens einige spannende neue Optionen. Hinter "Zeitsperre" verbirgt sich ein frischer Kontrollzauber, der Gegner erst verlangsamt und dann betäubt. "Waffe erfüllen" lässt auch leichte Angriffe hohen Schaden verursachen und mit "Beschleunigen" verbessert man das Lauftempo sowie den kritischen Schaden. Außerdem schaltet man in der Linie "Wundpflege" frei, das einem leichte und schwere Angriffe Leben bei Verbündeten wiederherstellen lässt, "Meditieren", mit dem man Leben, Magicka und Ausdauer aufbaut, sowie "Rückgängig", das einem die Zeit zurückspulen lässt. Die neuen Fähigkeiten muss man sich aber erstmal beim Psijik-Orden verdienen. Die Fertigkeitenlinie der Gilde schaltet man bereits nach einigen Quests frei.

Der Mehrspieler-Teil von "The Elder Scrolls Online" bleibt auch mit dem zweiten Kapitel weiterhin ein Schwachpunkt. Zum einen, weil es trotz der grandiosen Geschichte keine vernünftige aufteilung gibt. Wenn man sich heimlich durch eine Villa schleichen, Wachen umgehen und etwas stehlen möchte, stört es einfach, dass gleichzeitig andere Spieler in dem Gebäude aktiv sind. Zum anderen, weil knackige Gruppenherausforderungen die Ausnahme sind. Erfahrene Spieler rushen auch dieses Mal wieder Solo durch die meisten Inhalte. Die Weltbosse wie z.B. ein Feuersalamander und Geysire sind bereits mit ein paar zufällig auftauchenden Spieler ein Selbstläufer. Wenn man für einen gut ausgerüsteten Charakter eine Herausforderung sucht, kann man sich wie oben bereits erwähnt dem Raid Wolkenruh stellen, wo insgesamt zwölf Spieler gegen die Welkynaren und ihre Greifengefährten kämpfen müssen. Zieht man lieber alleine los, warten genügend Gewölbe, tägliche Aufgaben der Göttlichen Strafverfolgungsbehörde und natürlich die Quests auf einem, deren Bosse zwar knifflig, aber mit der richtigen Taktik und reichlich Bewegung zu schaffen sind. Der Raid Wolkenruh und die Geysire stellen übrigens das Endgame von "Summerset" dar, genau wie die die Jagd nach Set-Items. "The Elder Scrolls Online" ist schon im Grundspiel auch sehr gut alleine spielbar. Die Entwicklerschmiede ZeniMax Online Studios wollte von Beginn an nicht nur die Fans von MMORPG-Rollenspiele begeistern, sondern auch die Einzelspieler von "The Elder Scrolls Online" ansprechen. Das Levelscaling, bei dem man im Prinzip jeden Inhalt des Spiels erledigen könnt, egal, welches Level man hat, tut sein übrigens. Dadurch fühlt sich "The Elder Scrolls Online" streckenweise wie ein Einzelspieler-Rollenspiel im MMO-Gewand an. Das hat sich auch mit "Summerset" nicht geändert. Nur wenige Inhalte wie Wolkenruh oder die Geysire setzen eine Gruppe voraus. Wenn man also lieber alleine spielen möchte, dann kann man das auch in "Summerset" gut tun. Es ist aber genauso möglich, sich eine gute Gruppe zu suchen und gemeinsam im Team die Quests zu erledigen und die Dungeons zu besuchen. Man selber entscheidet, wie man "Summerset" erleben möchtet. "Summerset" bietet euch im Prinzip dieselbe Langzeitmotivation. Allerdings bleiben nach dem Ende der Geschichte nur noch die wiederholbaren Inhalte wie Raid und Geysire, mit denen man den eigenen Charakter weiter verbessert kann.

Es gibt fünf einzigartige Editionen von "The Elder Scrolls Online: Summerset". Die Standard Edition, das Digitale Upgrade, die Digitale Collector's Edition, das Digitale Collector's Edition Upgrade und die physische Collector's Edition die jeweils für PlayStation 4, Xbox One und PC erschienen sind. Die digitale Collectors Edition beinhaltet neben das Grundspiel "The Elder Scrolls Online", das zweite Kapitel "Summerset", ein Greifenschlüpfling als Begleiter, ein Aktionenpaket "Haus der Träumereien": Bringt eure wahren Gefühle mit drei neuen Aktionen zum Ausdruck: Glücklich, Traurig und Tada, ein Monturstil "Göttliche Strafbehörde": Ändert mit diesem einzigartigen Monturstil eure Ausrüstung und Waffen, ein Psijik-Weissagertalisman: Ein Andenken, mit dem man die Vorhersehungszauber der Magier des Psijik-Ordens nachahmen kann und das Blutschatten-Schemenross als Reittier (Mount). Die physische Collector's Edition hingegen beinhaltet noch eine ca. 30 Zentimeter große Mephala-Statue, das Razum-dars Tagebuch, eine Karte von Sommersend und eine Exklusive Steelbook-Hülle. Nur über den digitale Vorabkauf konnte man sich "The Elder Scrolls Online: Morrowind" sichern. Da der Zeitraum für den Vorabkauf von "Summerset" vorbei ist, muss man das Kapitel "Morrowind" separat erwerben, falls man auch die Heimat der Dunkelelfen erkunden möchtet.

Fazit: Allein schon optisch ist "The Elder Scrolls Online: Summerset" atemberaubend inszeniert worden. Die Inseln von Sommersend setzen sich problemlos an die Spitze der schönsten "The Elder Scrolls Online"-Spielwelten mit der beeindruckenden und farbfrohen Umgebungen, die das Erkunden zum Genuss werden lassen. Aber auch inhaltlich wird viel geboten. Die Geschichte und die Nebenquests wissen zu unterhalten, hinzu kommen zahlreiche Dungeons, Gewölbe, Weltbosse und div. Aktivitäten. Zudem wird das Handwerk durch das Schmuckhandwerk sinnvoll erweitert. Einzig die neue Skilllinie des Psijik-Ordens hätte man durchaus besser ausbauen können. Ebenso frustieren die zahlreichen In-Game-Käufe da doch sehr. Das Kosmetische-Items den Geldbeutel schmälern, ist eine Sache, aber das ganze Quest darüber freigeschaltet werden, eine ganz andere und für den Endverbraucher ein No-Go, in Anbetracht der Tatsache, dass für das Grundspiel und der Kapitel der Endverbraucher auch zu Kasse gebeten wird. Gegenüber "Morrowind" hat man bei "Summerset" nochmals fünf Schippe draufgelegt. Wer Lust auf ein neues Abenteuer im "The Elder Scrolls"-Universum hat, macht mit dem neuen Kapitel "Summerset" sicherlich nichts falsch.

Bewertung: 8|10

Grafik:
 (8/10)

Sound:
 (8/10)

Einzelspieler:
 (10/10)

Steuerung:
 (8/10)

Mehrspieler:
 (10/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 


Verkaufstart: 05. Juni 2018

Publisher: Bethesda Softworks
Entwickler:
ZeniMax Online Studios
Homepage: www.elderscrollsonline.com

Verpackung: - (Digital Content)
Anzahl Disk: - (Digital Content)
Wendecover: - (Digital Content)

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Hauseigene Engine

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Französisch

Spielzeit: 30+ Stunden (Summerset)
Mehrspieler: ja, 2-99
Internet notwenig: Ja
Installation/Größe:
Ja / 39,38 Gigabyte (Komplett 102,9 Gigabyte)
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 6 (Komplett: 106)
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Mittel
Wiederspielwert: Sehr Hoch
In-Game-Käufe: Ja
Besonderheit: Reittier: Blutschatten-Schemenross, Begleiter: Greifenschlüpfling, Aktionenpaket: Haus der Träumereien, Monturstil: Göttliche Strafbehörde, Andenken: Psijik-Weissagertalisman

Pro
Umfangreiche und fesselnde Story mit reichlich Nebenquests
Bildschönes neues Gebiet mit toller Landschaft und beeindruckender Architektur
Lebendiger Tag-Nachtwechsel
Gegner skalieren mit Charakterlevel
Schnellreisefunktion und Dungeonfinder
Faire Bossgegner, auch Solo
Nahtloser Übergang zwischen Solo- und Gruppenspiel
Abwechslungsreiche Quests
Questfortschritte verändern die Welt
Sehr gute deutsche Sprachausgabe
Viel Raum für Erkundungen
Neues Schmuckhandwerk
Auch für Einsteiger geeignet
Guter Umfang (30+ Stunden)

Contra
Zahlreiche und unnötige In-Game-Kauf-Optionen
Kleinere Bugs
Levelsystem monoton und mühsam
Steuerung manchmal ungenau
Ständige Rückler während des Spielablaufs

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der neuen Geschichte ("Summerset") umfasst die Collectors Edition zu "The Elder Scrolls Online: Summerset" das komplette Grundspiel und weitere DLC's sowie das erste Kapitel "Morrowind" sofern man "Summerset" im Vorverkauf erworben hat. Demnach bekommt man vom Content her ein gewaltiges und Umfangreiches Spiel geboten und für sehr viele Spielstunden sorgen wird. "The Elder Scrolls Online: Summerset" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist ebenfalls möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen i.d.r sehr human, scheitert man z.B. im Kampf, so startet man vom letzten automatischen Speicherpunkt. Die Geschichte von "Summerset" lässt sich auf drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden einstellen. Die Trophäen sind gut und abwechslungsreich ausbalanciert und mit etwas Übung zu erhalten. Die Spielzeit für die Geschichte zu "Summerset" liegt im sehr guten Mittelfeld. Wir haben für "Summerset" ca. 30 Stunden gebraucht. Nachdem das zweite Kapitel gemeistert wurden, lässt sich das Spiel durch weitere Spieleinhalte z.B. dem Grundspiel, DLC's, Events, Raid, Geysire oder durch weiter noch offene Quests weiter Spielen. In unserem ausführlichen Testen haben wir "Summerset" und dem daraus folgenden Raid und Geysire sowie das Grundspiel absolviert. Da mit "Morrowind" und weitere - noch nicht erfüllte - Quests der Spielinhalt noch nicht zuende ist, lässt sich der Spielspaß von "The Elder Scrolls Online" auch nach "Summerset" noch weiter genießen. Top!

Bewertung: 10|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Pascal Müller

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