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Originaltitel: The Haunting of Molly Hartley
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2009
Genre: Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Mickey Liddel
Darsteller: Haley Bennett, Chace Crawford, Jake Weber, Shannon Woodward, AnnaLynne McCord
Review: S. Lensa
Prüfungsmedium: Kauf-DVD
mit freundlicher Unterstützung von Ascot Elite
Inhalt:
Sie ist die Tochter einer gemeingefährlichen Verrückten. In ihrem Kopf wispern unheimliche Stimmen, die außer ihr niemand hören kann. Sie sieht schreckliche Dinge, die sonst niemand sehen kann. Je näher ihr 18. Geburtstag rückt, desto mehr fürchtet Molly Hartley, sie könnte ebenso wahnsinnig werden wie ihre Mutter, die ihrer eigenen Tochter eine Schere in die Brust gestoßen hatte und nun in einer Irrenanstalt sitzt. Jeden Tag werden die Schatten schwärzer, die sich über Mollys Leben breiten. Etwas Unheimliches greift nach ihr ...
Kritik:
Man nehme ein kleines aufstrebendes Musik-Sternchen, dass sich auch an einige Filme wagt, werfe sie in eine Schüssel mit unbekannten talentfreien Gesichtern, gebe eine Prise Spannung zum Ende hinein und verrühre das so lang, bis ein zäher ungeniessbarer Brei herauskommt, den man höchstens einmal kosten sollte.
Bereits der Anfang dieses Machwerks zeigt mit Hilfe einer kleinen Nebenstory mit dem Finger dahin, in welche Richtung sich der Film begeben wird. Nach wenigen Minuten ist dieser Akt dann auch schon wieder vorbei, wird nie wieder konkret aufgegriffen und dient somit wohl nur dazu, auch dem letzten Zuschauer zu zeigen, was denn kurz darauf mit Hauptprotagonisitin Molly geschehen soll.
Und so lernt man dann Molly Hartley kennen, die als Musterschülerin nach einem Vorfall mit ihrer Mutter an eine neue Schule wechselt, um dort ein neues Leben anzufangen (warum ist die Irrenanstalt der Mutter aber immer noch direkt vor Ort?). Dort wird sie von den meisten Mitschülern direkt positiv aufgenommen und verliebt sich in den Schul-Beau. Klischee, ich hör dich trapsen. Über die Glaubwürdigkeit des Ganzen muss man daher wohl kein Wort verlieren, wenngleich das Ende dafür eine, Achtung Ironie, tolle Erklärung bereithält.
Größtes Manko der ganzen Chose ist dabei wohl die Darstellung des ganzen Themas. Der Film stolpert vor lauter Trägheit von einer öden Szene zur nächsten. Die bildliche Gestaltung ist an sich technisch sogar ganz schick, aber viel zu hell, bunt und positiv. Eine bedrohliche Gruselstimmung sieht anders aus.
Der einzige Lichtblick entfaltet sich dann jedoch zum Ende, wenn wirklich ein wenig Spannung aufkommt. Doch diese wenigen Minuten werden daraufhin von der bereits vorher in den Raum gestellten Auflösung direkt wieder zunichte gemacht. Das Ende selbst soll wohl böse wirken, kann einen aber nur noch müde lächeln lassen.
Fazit
Für jemanden, der noch nie einen Horrorfilm gesehen hat, ist dies vielleicht ein halbwegs passabler Einstieg in das Genre. Für alle anderen: Finger weg.
Wertung: 2 | 10
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