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Mär20

Stadia - Die Streaming-Plattform für Videospiele

Jetzt ist es soweit und Google stellt mit dem Streaming-Dienst "Stadia" sein neuesten Streaming-Dienst vor. Wie zuvor schon vermutet, benötigt man für das Spielen über dem Streaming-Dienst "Stadia" keinerlei Konsole, die Spiele können ganz regulär über den Chrome-Browser oder Android-Geräten gespielt werden. Ein nennenswertes Feature wäre hierbei der nathlose Übergang von Smartphone zu TV. Ein auf dem Handy begonnenes Spiel kann ganz einfach auf dem Bildschirm im Wohnzimmer fortgeführt werden. Weiterhin ist auch die Kombination mit YouTube einmalig, denn sieht man sich ein Let's Play-Video an und möchte das Spiel ebenso spielen, kann man innerhalb von Sekunden den Stream des Spiels starten. Per Share-Funktion kann man Spielsituationen mit anderen Spielern teilen und diese einladen, die jeweilige Situation besser zu meistern. Mit dem Streaming-Dienst will Google es auch ermöglichen, per Knopfdruck ein Spiel zu streamen, ohne große Latenz und ohne Download von Spieldateien. Wie das aussehen könnte, demonstrierte Google auf der Pressekonferenz. Spieler konnten nahtlos vom Streaming am PC zum Fernseher und schließlich zum Mobilgerät wechseln. Neben einigen Spielszenen aus "Assassin's Creed Odyssey" und "Shadow of the Tomb Raider" oder der Ankündigung von "Doom Eternal" war das Spiele-Angebot jedoch recht übersichtlich. Allerdings kündigte Jade Raymond, die Schöpferin der "Assassin's Creed"-Reihe an, dass man mit "Stadia Games" ein eigenes Studio gegründet hat, das exklusive "Stadia"-Titel entwickeln wird. Zum Spielen über dem Streaming-Dienst soll keine zusätzliche Hardware nötig sein, trotzdem hat Google zusätzlich den "Stadia"-Controller in den Farben weiß, schwarz und hellblau vorgestellt. Der Controller ist ähnlich bestückt wie ein heutiger Standard-Controller mit rund acht Knöpfen, einem Digital-Kreuz sowie zwei Analog-Sticks. Hinzu kommen noch mehrere Knöpfe, die das Streaming und Mit-Freunden-Teilen des Spiels vereinfachen sollen. Der Controller verbindet sich über W-LAN direkt mit den Rechenzentren von Google und weiß so, welches Spiel man gerade spielt. Dank Share-Button teilt man das Spielerlebnis auf YouTube oder ruft per Assisstant-Button Goolges Sprachdienst und kann diesen um Hilfe im jeweiligen Spiel bitten. Der große Rechenaufwand werde hauptsächlich von Googles überall auf der Welt verstreuten Datenzentren erledigt, was die geringe Latenz ermöglichen soll. Zum Release soll der Streaming-Dienst bereits Gaming in 4K und mit 60fps bieten. Später will man die Auflösung auf bis zu 8K bei 120fps erhöhen. Der Streaming-Dienst soll noch im Laufe des Jahres 2019 in den USA, Kanada, in Großbritannien und Teilen Europas starten. Wie viel der Streaming-Dienst "Stadia" kosten wird und ob man das in Form einer monatlichen Gebühr ähnlich PlayStation Now, Xbox Game Pass und Co bezahlt, ist noch unklar. 

Quelle: kotaku.com,polygon.com

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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