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Dez09

The Legend of Tarzan

The Legend of Tarzan

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Originaltitel: The Legend of Tarzan
Herstellungsland: USA, UK, Kanada

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Action, Abenteuer
Freigabe: FSK-12
Regie: David Yates

Darsteller: Alexander SkarsgårdRory J. SaperChristian Stevens u.a.

Preis: EUR 12,99


 

Inhalt:  Es ist Jahre her, dass Tarzan (Alexander Skarsgård) den afrikanischen Dschungel hinter sich gelassen hat und nach England gezogen ist. Hier lebt er nun in London unter dem Namen John Clayton III als Lord Greystoke mit seiner geliebten Frau Jane (Margot Robbie). Da der einst von Affen aufgezogene Mann sich in der Zivilisation inzwischen wohl fühlt - oder sich das zumindest einredet - nimmt er eine Einladung in den Kongo nur widerwillig an. Als Handelspartner soll er in seine ehemalige Heimat zurückkehren. Doch John fürchtet sich vor den Feinden, die er mittlerweile im Dschungel hat, allen voran Chief Mbonga (Djimon Hounsou), und mehr noch vor der Person, die er damals war. Dabei ahnt Tarzan noch nicht, dass er nur eine kleine Schachfigur in einer weitreichenden Verschwörung ist, die der gerissene belgische Captain Rom (Christoph Waltz) in die Wege geleitet hat.

 


 

 



- Kritik -
     

Die wenigsten kennen wahrscheinlich die Originalvorlage Edgar Rice Burroughs, doch die meisten haben schon mindenste eine filmische Adaption von seiner bekanntesten Heldenfigur gesehen: Tarzan. Die erste Filmadaption wird hierbei schon auf den Anfang des letzten Jahrhunderts, 1918, datiert. Mittlerweile kann man über 100 filmische Beiträge finden, die mehr oder weniger mit Tarzan zu tun haben, seinen Namen aber im Titel tragen. Am bekanntesten und populärsten dürften bis heute die Verfilmungen GREYSTOKE: THE LEGEND OF TARZAN, LORD OF THE APES (GB 1984), mit Christopher Lambert in der titelgebenden Rolle, eine Adaption, die sich sehr nah an der Vorlage hielt und der Zeichentrickfilm TARZAN (USA 1999) aus dem Hause Disney sein. LEGEND OF TARZAN von Harry-Potter-Regisser David Yates nimmt sich nun mal wieder des Stoffes an. Ein lohnenswertes Wiedersehen mit dem bekannten Helden? Warner hat den Film vor Kurzem auf DVD, Blu-ray und 3-D-Blu-ray veröffentlicht.

Wenn der Film mit dem dramatisch und tragisch konnotierten Score von Rupert Gregson-Williams beginnt, so wird man direkt in eine besondere Stimmung eingeführt. Eine Stimmung, die der Film eigentlich nie wieder erreichen wird. Ein Film, der sich mit seinen 110 Minuten Laufzeit zu viel vornimmt und sich eher daran hätte orientieren sollen, dass man selbst computergenerierten Robotern beim gegenseitigen verhauen mittlerweile mindestens zweieinhalb Stunden Zeit gibt. Zeit, die dieser Film bitternötig gehabt hätte. LEGEND OF TARZAN entledigt sich zu Beginn der lästigen Verpflichtung eine Origin-Geschichte seiner Figur erzählen zu müssen. Seine bekannte Geschichte ist bereits geschehen und er gemeinsam mit Jane nach England zurückgekehrt, von wo aus er nun in den Dschungel zurückgerufen wird. Die Gefahr in der sich der Film dabei begeben hat ist, dass er zu viel als gegeben ansieht. Dem versucht man entgegen zusteuern indem man in Flashbacks dann doch nochmals auf seine Vorgeschichte eingeht. Leider genügt dies aber nicht um aus der Liebesgeschichte zwischen Tarzan und Jne eine Komponenten zu machen, die den Zuschauer wirklich mitreisst. Man fühlt sich teilweise als würde man die Fortsetzung eines Films schauen, den es selbstverständlich nicht gibt, der hier aber trotz allem fehlt. So dauert es dann fast bis zur Hälfte des Films bis man wieder im Dschungel ist und Tarzan in seiner ikonischen Kluft durch den Dschungel schwingt. Hierbei muss man sagen, was auch im Bonusmaterial ausgiebig verteidigt wird, dass der Film komplett in London gedreht wurden. Vor Ort in Afrika wurden nur ohne die Darsteller Hintergründe aufgenommen. Auch wenn dies in vielen Szenen funktioniert, so gibt es aber leider auch genügend Momente in denen dieses künstliche Versuch Afrika in einem Studio nachzubauen oder mit dem Computer zu erstellen die Illusion bricht und stört. Selbst die Animationen der Affen sind in dieser 180-Millionen-Dollar-Produktion schon in anderen Filmen gelungener zu sehen gewesen.

Bei der Besetzung ist besonders Christoph Waltz ein Teil der Besetzung auf den man besonders eingehen sollte. Leider nicht aus den positivsten Gründen. Seine Interpretation scheint sein Können mal wieder nur auf Autopilot zu repräsentieren. Seit seiner Entdeckung durch Quentin Tarantino für das popuäre amerikanische Kino scheint sein Spiel nur begrenzt zu sein oder es wird von ihm einfach immer das Selbe erwartet. Sein ewiges Spiel des wortgewandten und unterschwänglich bedrohlichen Antagonisten hat sich mehr und mehr verselbständigt und langweilt nur noch. Doch im Endeffekt leidet er wie die restlichen Figuren unter einer starken Funktionalität, die es nicht ermöglich den Charakteren eine wirkliche Tiefe zu verleihen. Selbst Tarzan ist am Ende eine physisch überzeugende Figur, der aber jegliche psychologische Komponenten abhanden kommt. LEGEND OF TARZAN bietet einen für Regisseur David Yates gewohnt etwas düsteren Zugang zum Stoff, doch anders als bei seinen Harry Potter-Filmen kann er sich diesmal nicht auf durch Literatur und vergangene Filme bereits etablierte Charaktere verlassen und  verpasst es seinem Film wirklich Leben einzuhauchen.

  

- Fazit -  

Der Ansatz ist löblich nicht nochmals die bereits bekannten Geschichten Tarzans erzählen zu wollen, doch gleichzeitig baut der Film auf die Kenntnis dieser und frischt das Gedächtnis mit Hilfe von Flashbacks wieder auf, doch werden zu viele Komponenten als gegeben angesehen und die emotionale Bindung an den Film hält sich deshalb eher gering. Die Besetzung scheint gut ausgewählt, doch gerade ein Christoph Waltz erweckt als Bösewicht mittlerweile nur noch ein Gähnen. .

Wertung: 5,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 01. Dezember 2016
BD Verleihstart: 01. Dezember 2016

Publisher: Warner Home Video

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 110 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Atmos 7.1)
2. Englisch (Dolby Atmos 7.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:

  • Der neue Tarzan (15:10 Min.)
  • Kämpfe und brutale Schlägereien
    - Tarzan vs. Akut (5:15 Min.)
    - Attacke auf Boma (4:53 Min.)
    - Zugüberfall (4:57 Min.)
  • Die unerschöpfliche Liebe von Tarzan und Jane (6:01 Min.)
  • Die Entstehung des virtuellen Dschungels (15:16 Min.)
  • Gabun auf der Leinwand (2:28 Min.)
  • Engagement für die NGO "Stop Ivory" (1:30 Min.) 

Kritik Extras
Man fragt sich wieso man das gesamte Hinter-den-Kulissen-Material so aufsplitten musste, denn ein längeres Making Of hätte dies auch gut vollbringen können, so muss man alle paar Minuten durch das Menü klicken. Was gezeigt wird ist dann mehr oder wenige ergiebig und driftet zum Ende hin dann in die gewohnt gut gemeinten Botschaften gegen hier den Elfenbeindhandel ab.

Wertung: 6|10

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