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Kommende Reviews  

   
Feb17

Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Originaltitel: Doctor Who
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Abenteuer, Science-Fiction
Freigabe: FSK 12
Regie: Nick Hurran
Darsteller: David Tennant, Matt Smith, John Hurt u.a.

Mit Staffel 5 beginnt ein neues Doctor Who Zeitalter. Die elfte Inkarnation des „Doctor“ wird von Matt Smith gespielt, dem jüngsten Darsteller, der jemals für die begehrte Rolle ausgesucht wurde. Der Doctor und seine neue Begleiterin Amy erkunden das Venedig des sechszehnten Jahrhunderts, Frankreich während der 1890er Jahre und das Vereinigte Königreich der Zukunft, das zu diesem Zeitpunkt als Nation komplett im Weltall lebt.

- Kritik -

Nach einer mehrjährigen Pause startete die bekannte SciFi-Serie DOCTOR WHO 2005 im neuen Gewand durch. Russell T. Davies hatte der Serie eine Frischzellenkur verpasst und sie zeitgemäß ins 21. Jahrhundert verfrachtet. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. In der 1. Staffel spielte Christopher Eccleston den Doktor, wurde aber bereits in der 2. Staffel von David Tennant abgelöst. Dieser blieb der Serie bis in die 4. Staffel treu. Danach kam es erneut zu einem Wechsel. Doch dieses Mal war es nicht nur der Doktor, der ausgetauscht wurde. Auch hinter den Kulissen tat sich einiges. Niemand geringeres als Steven Moffat übernahm nun das Steuer und erfand den Doktor neu. 

Moffat sei Dank gibt es Serien wie COUPLING und auch die Neuinterpretation von SHERLOCK. Einige der beliebtesten Episoden des DOCTOR WHO Neustarts stammten ebenfalls aus der Feder Moffats, kein Wunder also, dass man mit großer Zuversicht in die 5. Staffel ging. In die Rolle des Doktors schlüpfte Matt Smith, der bis dato jüngste Schauspieler, der dem Time Lord seine Marke aufdrücken durfte. An seine Seite stellte man Karen Gillan als Amy Pond. In weiteren, wiederkehrenden Rollen sind in der 5. Staffel Arthur Devill als Rory und Alex Kingston als Dr. River Song zu sehen. Die TARDIS glänzt ebenso im neuen Look, wie der Sonic Screwdriver. Die 5. Staffel bringt also viele Veränderungen mit sich, sowohl vor, als auch hinter der Kamera. Viele Möglichkeiten, um einiges Falsch zu machen. Doch mit Moffat am Steuer, umschifft man die größten Probleme ohne Weiteres. 

Matt Smith hatte große Fußstapfen auszufüllen, denn David Tennant hat seinen Doktor nicht nur mit großer Begeisterung gespielt, sondern auch zahlreiche Facetten angedeihen lassen. In der 5. Staffel distanziert man sich wieder ein wenig stärker von den menschlichen Zügen, die der Doktor in den vorangegangenen Episoden gezeigt hat. Der Doktor ist ein wenig zynischer, forscher, geheimnisvoller und längst nicht so locker aufgelegt, wie Tennants Interpretation. Das hebt Smith’ Version allerdings elegant vom Vorgänger ab, so dass man hier keine blasse Kopie erwarten muss. Smith ist ein wenig reservierter, kommt aber mit zunehmender Laufzeit ein wenig aus sich heraus. Völlig wertfrei kann man sagen, dass seine Interpretation ein wenig trockener ist, aber auch forscher, allerdings fehlt ihm auch ein wenig das Timing für Witze. Zwar kann es Smith nicht ganz mit seinem Vorgänger aufnehmen, aber er bleibt trotzdem eine sehr gute Besetzung, bei dem noch einiges an erwarten. 

 

Dem Doktor stets zur Seite steht Karen Gillan als Amy Pond, die bereits in der ersten Episode eingeführt wird. Nach und nach enthüllt sich dem Doktor und dem Zuschauer, dass Pond ein größeres Mysterium umgibt, das es zu lösen gilt. Hier findet sich auch der rote Faden, der sich mal mehr, mal weniger in den einzelnen Episoden wiederfindet. Einige wenige Szenen ergeben erst nach vollständiger Sichtung der Serie einen Sinn, was zeigt, dass man sich hier wirklich Gedanken über den Plot gemacht hat. Ansonsten sind die Episoden aber in sich geschlossen (von den Zweiteilern einmal abgesehen). Leider hapert es bei Gillan derzeit noch ein wenig am Facettenreichtum ihres Schauspiels. Insgesamt ist die Schauspielerin ein wenig limitiert, ohne dabei schlecht zu sein. Hinzu kommt, dass ihre Figur zwar durchaus Tiefe hat, aber gerade zu Beginn wenig davon zeigt. Irritierend auch die Tatsache, dass sie in den ersten Episoden die Lösungen für die Probleme zur Hand hat, während der Doktor planlos dasteht. Dies entzerrt sich zwar recht schnell, ist aber gerade zu Beginn auffällig und unpassend. 

Dass Ponds Charakter mehr zu bieten hat, zeigt sich im Spiel mit ihrem Verlobten Rory (Arthur Darvill). Rory spielt zunächst keine große Rolle, wird aber später ein essentieller Teil der Serie. Im Zusammenspielt mit Rory bekommt Pond deutlich mehr Tiefe und mehr Emotionen finden ihren Weg in die Serie. Amy’s Choice ist zudem eine sehr gelungene Episode der Staffel. Eine weitere Serien-Bereicherung, die Moffat eingeführt hat, ist Dr. River Song. Die mysteriöse Dame taucht in einigen Episoden auf und enthüllt weniger, als das sie Fragen aufwirft, die aber überaus reizvoll sind. Ein vielversprechender Charakter, der gut von Alex Kingston getroffen wird und auf mehr Auftritte in den folgenden Staffeln hoffen lässt.  

Die Qualität der jeweiligen Episoden ist schwankend, wobei keine wirklich schlecht ist. Die Highlights sind sicherlich die Doppelfolgen mit den Weeping Angels sowie das Finale der Staffel, das im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Knall endet. Alle Handlungsfäden werden zusammengefügt und alle Fragezeichen beantwortet. Ein wirklich gelungener Abschluss der Serie. Erwähnenswert auch die Episode mit Vincent Van Gogh, weniger des Plots wegen, sondern auf Grund der emotionalen Tiefe. Schwächer hingegen Victory of the Daleks, The Hungry Earth sowie The Vampires of Venice. Gerade die Episoden, in denen vermehrt auf digitale Effekte zugegriffen wird, leiden ein wenig unter der budgetbedingten Qualität. Mit einer schlechten Episode muss man sich allerdings nie rumplagen. Das Tempo ist stets hoch, die Auflösung immer überraschend. Langeweile kommt hier definitiv nicht auf. 

 

- Fazit - 

Staffel 5 distanziert sich vom Ton von den Vorgängerstaffeln, ohne den Doktor dabei komplett neu zu erfinden. Eine gelungene Staffel, bei denen es ein paar kleinere Ausreißer gibt. Matt Smith interpretiert seine Figur neu, vermeidet somit weitestgehend die unumgänglichen Vergleiche zu David Tennant. Kurzweilig, unterhaltsam und rasant, so macht der Doktor Laune. Bitte mehr davon!

Wertung: 8.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart:  31. Januar 2014
Bluray Verkaufstart:  31. Januar 2014

Publisher: Polyband / BBC

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Amaray im Schuber (Schuber mit abziehbaren FSK Logo)

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 600 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)


Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch

Extras

  • Produktionstagebücher (10:04 Min.)
  • Zusätzliche Szene (6:68 Min.) 
  • Outtakes (7:34 Min.)
  • Audiokommentare  

Kritik Extras
Auf zwei Discs findet man umfangreiche Extras wie Produktionstagebücher, Zusätzliche Szenen oder Outtakes. Zudem gibt es noch Audiokommentare, die die Hintergründe noch ein wenig näher beleuchten. Informativ, unterhaltsam und opulent ausgestattet, da kann man fast die volle Punktzahl zücken.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.0/10 Bewertung (2 Stimmen)
Sascha Weber

Sascha Weber

Jan19

Doctor Who - Der Tag des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Der Tag des Doktors

Da ist sie nun, die Jubiläumsepisode der Kultserie. Seit 50 Jahren, mit ein paar Jahren Unterbrechungen, treibt sich der Doktor nun auf den heimischen Bildschirmen herum. In der Zeit haben in der Serie bereits 11 Darsteller den Doktor neu interpretiert und geprägt. Das Jubiläum musste natürlich groß gefeiert werden und die Marketing-Maschinerie lief auf Hochtouren. Doch was ist dran am Hype und kann DER TAG DES DOKTORS die hohen Erwartungen erfüllen? 

6.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

Jan15

Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Egal wie gut er sich auch machen mag, irgendwann muss jeder Doctor seinen Sonic Screwdriver einpacken und das Feld für einen Nachfolger räumen. Matt Smith hatte drei Staffeln Zeit sich in die Herzen der Fans zu spielen und brauchte nur wenige Episoden dafür. In Staffel 5 musste er sich noch ein wenig einfinden, dafür trumpfte er in Staffel 6 richtig auf und bis Ende Staffel 7 hatte man das Gefühl, es hätte nie einen anderen Doctor gegeben. Leider war Staffel 7 auch der Abschluss des Doctors und Peter Capaldi stand schon als bereit. Doch vorher mussten die Serienschreiber noch Abschied von Matt Smith nehmen. Das Weihnachtsspecial DIE ZEIT DES DOKTORS nimmt sich 60 Minuten Zeit, um den sauberen Übergang zu schaffen. 

6.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

Mai04

Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Mit Steven Moffat als neuen Showrunner, hat DOCTOR WHO erneuten Auftrieb bekommen. Die Serie erfreut sich gefühlt einer nie dagewesenen Beliebtheit und erreicht immer mehr Leute. Staffel 5 war ein gelungener Einstieg in die Zeit mit dem neuen Doctor. In unserer Kritik könnt ihr nachlesen, wie es um die 6. Staffel des Doctors bestellt ist.

6.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

Mai27

Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Irgendwann geht es mit jeder Regeneration des Doctors zu Ende. Vor Matt Smith mussten schon zehn andere Schauspieler vor ihm das Feld räumen. Mit Staffel 7 läutet man den Abgesang des 11. Doctors ein. In Staffel 6 zeigten sich Matt Smith und das Team rund um Steven Moffat von ihrer besten Seite. DOCTOR WHO war moderner, zeitgemäßer und auch mainstreamiger. Eine gelungene Weiterentwicklung, die auf einiges hoffen ließ.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

Dez18

Doctor Who – Die kompletten Specials

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die kompletten Specials

Eine Review eines Quereinsteigers: DOCTOR WHO ist Kult und das jetzt schon seit 50 Jahren. Gerade in den letzten Jahren konnte man nur schwerlich einen Bogen um die Ausnahme-SciFi-Serie machen und trotzdem habe ich es bisher geschafft. Ist der Hype einmal zu groß, schwindet das Interesse bei mir zusehends. Doch jetzt hat mich die Versuchung eingeholt und mit der Polyband-Veröffentlichung von DOCTOR WHO – DIE KOMPLETTEN SPECIALS habe mich an dem berühmtesten Doctor der TV-Geschichte versucht. Klappt der Quereinstieg oder bringt mangelndes Hintergrundwissen den Doctor ins Straucheln?

7.6/10 Bewertung (7 Stimmen)

   

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