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Kommende Reviews  

   
Dez18

Doctor Who – Die kompletten Specials

Doctor Who – Die kompletten Specials

Originaltitel: Doctor Who
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 2005
Genres: Abenteuer, Science-Fiction
Freigabe: FSK 12
Regie: Graeme Harper, Euros Lyn, James Strong, James Hawes, Joe Ahearne u.a.
Darsteller: David Tennant, Matt Smith, Billie Piper, Karen Gillan, Paul Kasey u.a.

Die Specials bestehen aus fünf spannenden Episoden in Überlänge. Sie verbinden die vierte mit der fünften Staffel und verabschieden den zehnten Doctor, gespielt von David Tennant. 

 


 

  • Weihnachtsspecial: Der andere Doctor (The Next Doctor)
  • Osterspecial: Planet der Toten (Planet of the Dead) 
  • Herbstspecial: Der rote Garten (The Waters of Mars)
  • Weihnachtsspecial: Das Ende der Zeit 1 (The End of Time, Part 1)
  • Neujahrsspecial: Das Ende der Zeit 2 (The End of Time, Part 2)

- Kritik -

Eine Review eines Quereinsteigers: DOCTOR WHO ist Kult und das jetzt schon seit 50 Jahren. Gerade in den letzten Jahren konnte man nur schwerlich einen Bogen um die Ausnahme-SciFi-Serie machen und trotzdem habe ich es bisher geschafft. Ist der Hype einmal zu groß, schwindet das Interesse zusehends. Doch jetzt hat mich die Versuchung eingeholt und mit der Polyband-Veröffentlichung von DOCTOR WHO – DIE KOMPLETTEN SPECIALS habe mich an dem berühmtesten Doktor der TV-Geschichte versucht. Klappt der Quereinstieg oder bringt mangelndes Hintergrundwissen den Doctor ins Straucheln? 

Die Komplett-Box beinhaltet fünf Special-Episoden mit einer Lauflänge von jeweils einer Stunde, wobei DAS ENDE DER ZEIT ein Zweiteiler ist und somit auf satte zwei Stunden Laufzeit kommt. Den Anfang macht das Weihnachtsspecial DER ANDERE DOCTOR (THE NEXT DOCTOR), die schwächste Episode aus der Komplettbox. Das Setting strahlt ein Dickens’sches Weihnachtsflair aus und schleppt mit den Cybermen eine ordentliche Portion Steampunk mit sich. Der Funke möchte jedoch noch nicht so ganz überspringen, dafür ist die Inszenierung ein wenig zu trashig, wenngleich auch charmant. Hier zeigt sich aber bereits die Stärke David Tennants. Sobald er auf der Fläche auftaucht, reißt er die Aufmerksamkeit an sich. Mit sichtbar viel Spaß und Elan spielt er den Doctor und wertet die Episode auf. Insgesamt macht DER ANDERE DOCTOR jedoch keine sonderlich gute Figur. Weder Optik (sowohl Sets, als auch Effekte), noch Handlung wissen so recht zu überzeugen. Mit 60 Minuten wirkt die Story auch leicht aufgebläht. Im Übrigen weist diese Episode auch die schlechteste Bildqualität auf. Tatsächlich hat man eher das Gefühl eine DVD zu sehen, als eine BD, wohingegen es bei allen anderen Episoden nichts in Sachen Bildqualität zu bemängeln gibt. 

Ganz anders hingegen das Osterspecial PLANET DER TOTEN (PLANET OF THE DEAD), das zunächst recht langsam anfängt, aber immer mehr an Fahrt aufnimmt. Der trashige Charme bleibt erhalten und macht ohnehin einen nicht unerheblichen Teil der Serie aus. Wobei die Betonung ganz eindeutig auf „Charme“ liegt. Hier zeigen sich auch die Stärken des gesamten Whoniverse. Es gibt zwar grundsätzlich Regeln, an die man sich halten muss, aber diese schränken die Kreativität der Schreiber keineswegs ein. Ideen- und abwechslungsreich zeigt sich PLANET DER TOTEN und die Qualität der Effekte ist um einiges besser, als beim Weihnachtsspecial. Erneut stiehlt David Tennant allen die Schau, zudem bietet ihm das Drehbuch die Möglichkeit, deutlich mehr seines Schauspieltalents zu zeigen. Der Doctor ist vielschichtiger, emotionaler. Tennant leistet bravouröse Arbeit mit seinem Schauspiel. Es ist erstaunlich, wie gut es ihm gelingt, weder den aufgekratzten, noch den emotionalen Doctor ins Lächerliche abdriften zu lassen. PLANET DER TOTEN hat die Mängel der Weihnachtsepisode nicht nur ausgebügelt, sondern das Feuer hinter DOCTOR WHO neu angefacht. 

Den Höhepunkt der Specials (bitte beachten: aus Sicht eines Quereinsteigers!) stellt DER ROTE GARTEN (THE WATERS OF MARS) dar. Erneut zeigt sich, welche Freiheiten, trotz einiger Rahmenbedingungen, die Drehbuchautoren genießen. DER ROTE GARTEN ist nichts anderes als ein Zombie-Film auf dem Mars (with a twist). Skurril und trotzdem atmosphärisch präsentiert sich der SciFi-Horror. Der allgegenwärtige DOCTOR WHO Humor ist ebenfalls zugegen und verfehlt auch hier seine Wirkung nicht. Manche Einstellungen erinnern frappierend an 28 DAYS LATER sowie dessen Nachfolger 28 WEEKS LATER. Nicht die schlechtesten Vorlagen, wenn es um Zombie/Infizierten-Horror geht. Viel wichtiger ist jedoch die emotionale Tiefe, die der Doctor dieses Mal ausstrahlt. Der Doctor ist ein Held und das schon seit mehr als 900 Jahren und obwohl er wortwörtlich alles gesehen hat, was das Universum zu bieten hat, zeigt er hier eine Verletzlichkeit und menschliche Wärme, die ergreifend ist. Der Film steuert auf ein großes Finale zu, der Zuschauer wähnt sich sicher, ob des Ausgangs der Story und dann schüttelt der Doctor doch noch etwas aus dem Ärmel. 

Den Abschluss der Specials bildet der Zweiteiler DAS ENDE DER ZEIT 1 + 2 (THE END OF TIME, Part 1 + 2). Die 123 Minuten Spielzeit sind prall gefüllt mit Anspielungen auf Geschehnisse aus der Serie, so dass man als Quereinsteiger seine liebe Mühe hat der Handlung zu folgen. Fans dürften die beiden Filme vermutlich am besten gefallen, für Neulinge ist der Zugang zu sperrig. Es dauert einige Zeit, bis man sich in die Handlung eingefunden hat und selbst dann verschließen sich einem die Feinheiten der Geschichte. Es bleibt zwar unterhaltsam, was man in erster Linie David Tennant, dem Master (John Simm) und Wilfred (sehr stark: Bernard Cribbins) zu verdanken hat, allerdings fühlt man sich häufig ein wenig allein gelassen. Insbesondere der Anfang, aber auch das Ende wartet mit großen Fragezeichen auf. Das Finale läutet die „Geburtsstunde“ des neuen Doctors ein. Matt Smith hat eine große Bürde zu tragen, denn David Tennant war als Doctor herausragend und prägend. Eine Aussage die ich bereit bin zu tätigen, obwohl ich Tennant lediglich fünf Stunden lang als Doctor kenne. Zu welchem Schluss kommt man also, wenn man die SPECIALS als Einstieg ins Whoniverse nutzt? Der Doctor ist eine interessante und sehr charismatische Figur, von der man mehr erfahren möchte. Er zeigt sich vielschichtig und abwechslungsreich, genau wie die einzelnen Episoden. Einen gewissen trashigen Charaktere muss man der Serie durchaus zusprechen, aber die Präsentation ist so charmant, die Ideen sind erfrischend, der Spaß aller Beteiligten jederzeit spürbar, dass die Rechnung absolut aufgeht. Als Einstieg eignen sich die SPECIALS trotzdem nur bedingt. Zu viele Momente, in denen Vorwissen vorausgesetzt wird, zu viele Szenen, die man schlichtweg nicht versteht. Das Potential ist jedoch sichtbar und der Wunsch nach mehr ist geweckt. Oder anders ausgedrückt: Die Whovians können einen neuen Jünger in ihren Reihen begrüßen! 

 

- Fazit -

Als Quereinsteiger hat man es selbstverständlich ein wenig schwerer, weil es zuweilen an Hintergrundinformationen fehlt, trotzdem kommt man bei DOCTOR WHO auf seine Kosten. David Tennant ist extrem charismatisch und trägt die Sendung beinahe im Alleingang. Die Filme sind abwechslungsreich, der trashige Charme der Serie macht Laune. Fans der Serie packen noch einen Punkt drauf, Quereinsteiger sollten trotzdem lieber den Zugang über die Staffeln suchen. 

Wertung: 7.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.6/10 Bewertung (7 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 23. November 2013
Bluray Verkaufstart: 23. November 2013

Publisher: Polyband / BBC (Season 4.2 - Specials)

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Amaray im Schuber (Schuber mit abziehbaren FSK Logo)

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 314 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1, Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1, Dolby Digital 5.1)
3. Audiokommentar (Dolby Digital 2.0 Mono)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch

Extras

  • 8-seitiges Booklet

Disc 1:

  • Confidential - Der andere Doctor (56:19 Min.)
  • Doctor Who At The Proms 2008 (Cut Version) (59:10 Min.)

Disc 2:

  • Confidential - Planet der Toten (57:02 Min.)

Disc 3:

  • Confidential - Der rote Garten (57:58 Min.)

Disc 4:

  • Audiokommentar von David Tennant, Catherine Tate & Euros LynConfidentai - Das Ende der Zeit Teil 1 (57:04 Min.)
  • Videotagebuch - Die letzten Tage von David Tennant (40:41 Min.)
  • BBC-Weihnachtsclips (4 Clips zusammen 53 Sec.)

Disc 5:

  • Audiokommentar von David Tennant, John Simm & Euros Lyn)Confidential - Das Ende der Zeit Teil 2 (56:54 Min.)
  • Doctor Who auf der Comic-Con 2009 (21:06 Min.)
  • Entfallene Szenen mit Vorwort von Russel T. Davis (17:16 Min.)

Kritik Extras
Die Specials sind umfangreich. Neben einem informativen Booklet, hat jede Disc einen Batzen an Hintergrundinformationen in petto. Insgesamt über 7 Stunden Material, dass sollte auch den wissensdurstigsten Fan zufrieden stellen. Audiokommentare, Videotagebücher, Deleted Scenes, Features. Überaus vorbildlich. 

Wertung: 10|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

Jan19

Doctor Who - Der Tag des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Der Tag des Doktors

Da ist sie nun, die Jubiläumsepisode der Kultserie. Seit 50 Jahren, mit ein paar Jahren Unterbrechungen, treibt sich der Doktor nun auf den heimischen Bildschirmen herum. In der Zeit haben in der Serie bereits 11 Darsteller den Doktor neu interpretiert und geprägt. Das Jubiläum musste natürlich groß gefeiert werden und die Marketing-Maschinerie lief auf Hochtouren. Doch was ist dran am Hype und kann DER TAG DES DOKTORS die hohen Erwartungen erfüllen? 

6.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

Jan15

Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Egal wie gut er sich auch machen mag, irgendwann muss jeder Doctor seinen Sonic Screwdriver einpacken und das Feld für einen Nachfolger räumen. Matt Smith hatte drei Staffeln Zeit sich in die Herzen der Fans zu spielen und brauchte nur wenige Episoden dafür. In Staffel 5 musste er sich noch ein wenig einfinden, dafür trumpfte er in Staffel 6 richtig auf und bis Ende Staffel 7 hatte man das Gefühl, es hätte nie einen anderen Doctor gegeben. Leider war Staffel 7 auch der Abschluss des Doctors und Peter Capaldi stand schon als bereit. Doch vorher mussten die Serienschreiber noch Abschied von Matt Smith nehmen. Das Weihnachtsspecial DIE ZEIT DES DOKTORS nimmt sich 60 Minuten Zeit, um den sauberen Übergang zu schaffen. 

6.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

Feb17

Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Nach einer mehrjährigen Pause startete die bekannte SciFi-Serie DOCTOR WHO 2005 im neuen Gewand durch. Russell T. Davies hatte der Serie eine Frischzellenkur verpasst und sie zeitgemäß ins 21. Jahrhundert verfrachtet. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. In der 1. Staffel spielte Christopher Eccleston den Doktor, wurde aber bereits in der 2. Staffel von David Tennant abgelöst. Dieser blieb der Serie bis in die 4. Staffel treu. Danach kam es erneut zu einem Wechsel. Doch dieses Mal war es nicht nur der Doktor, der ausgetauscht wurde. Auch hinter den Kulissen tat sich einiges. Niemand geringeres als Steven Moffat übernahm nun das Steuer und erfand den Doktor neu.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

Mai04

Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Mit Steven Moffat als neuen Showrunner, hat DOCTOR WHO erneuten Auftrieb bekommen. Die Serie erfreut sich gefühlt einer nie dagewesenen Beliebtheit und erreicht immer mehr Leute. Staffel 5 war ein gelungener Einstieg in die Zeit mit dem neuen Doctor. In unserer Kritik könnt ihr nachlesen, wie es um die 6. Staffel des Doctors bestellt ist.

6.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

Mai27

Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Irgendwann geht es mit jeder Regeneration des Doctors zu Ende. Vor Matt Smith mussten schon zehn andere Schauspieler vor ihm das Feld räumen. Mit Staffel 7 läutet man den Abgesang des 11. Doctors ein. In Staffel 6 zeigten sich Matt Smith und das Team rund um Steven Moffat von ihrer besten Seite. DOCTOR WHO war moderner, zeitgemäßer und auch mainstreamiger. Eine gelungene Weiterentwicklung, die auf einiges hoffen ließ.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

   

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