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Jan19

Doctor Who - Der Tag des Doktors

Doctor Who - Der Tag des Doktors

Originaltitel: Doctor Who
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Abenteuer, Science-Fiction
Freigabe: FSK 12
Regie: Nick Hurran
Darsteller: David Tennant, Matt Smith, John Hurt u.a.

Am 23. November 2013 feiert Doctor Who, die laut Guinness Buch der Rekorde am längsten andauernde und erfolgreichste Science-Fiction-Serie aller Zeiten,ihren 50.Geburtstag. Zu diesem Anlaß wird die 75-minütige Jubiläums-Episode veröffentlicht. Neben den aktuellen Darstellern Matt Smith und Jenna Coleman werden auch der zehnte Doktor David Tennant und die legendäre Begleiterin Billie Piper auftreten werden.Steven Moffat, Showrunner von Doctor Who und Executive Producer der Jubiläums-Episode: „Der Doktor war schon immer ein Zeitreisender - jetzt reist er durch die Zeitzonen. Der 23. November wird kein Tag sein, an dem die Bösewichter die Erde erobern, es wird der Tag des Doktors...

- Kritik -

Da ist sie nun, die Jubiläumsepisode der Kultserie. Seit 50 Jahren, mit ein paar Jahren Unterbrechungen, treibt sich der Doktor nun auf den heimischen Bildschirmen herum. In der Zeit haben in der Serie bereits 11 Darsteller den Doktor neu interpretiert und geprägt. Das Jubiläum musste natürlich groß gefeiert werden und die Marketing-Maschinerie lief auf Hochtouren. Die Ausstrahlung von DER TAG DES DOKTORS war ein groß angelegtes Medien-Event. Am 23. November 2013 strahlte man den Film zeitgleich in 94 Ländern aus, ein Marketing-Coup, der einen Guinnessbuch-Eintrag rechtfertigte. Außerdem ein Maßnahme, um illegale Raubkopien zu unterbinden. 

DER TAG DES DOKTORS präsentiert sich genauso spritzig wie gewohnt. Ohne viel Aufhebens wird zwischen verschiedenen Zeitlinien hin- und hergesprungen, Charaktere werden gezeigt, ohne groß eingeführt zu werden. Je mehr Hintergrundwissen man hat, umso leichter findet man sich hier entsprechend zurecht. Tatsächlich ist DER TAG DES DOKTORS aber auch für Neulinge ein recht dankbarer Kandidat. Der SciFi-Film ist deutlich stärker auf den Mainstream zugeschnitten, ist opulenter und technisch ausgefeilter. Wirkt insgesamt nicht ganz so trashig wie die Serie. Ohnehin bleibt die ganze Inszenierung charmant, so dass einem auch die etwas plumpen Zygonen (die es schon Jahr und Tag im Whoniverse gibt) gefallen. Vielleicht haut man sogar etwas zu stark in die Mainstream-Bresche, aber letztendlich ist das Jammern auf hohem Niveau. Der geneigte Fan sollte sich auch nicht allzu viele Sorgen machen, denn die Jubiläumsepisode ist prall gefüllt mit Easter Eggs, Anspielungen und Selbstbezügen, die sich ausschließlich dem versierten Whovian enthüllen. 

 

Es wird recht häufig zwischen unterschiedlichen Handlungssträngen hin und hergesprungen. Der Zuschauer muss also ein wenig am Ball bleiben. Durch die Zeitreisethematik schleicht sich auch der ein oder andere Logikfehler ein. Doch am Ende fügt sich alles sauber zusammen. Ein weiteres gelungenes Abenteuer, dass dem Doctor sicherlich etliche neue Fans bescheren dürfte. 

Zudem bekommt man auch die einmalige Chance die beiden Doktoren Matt Smith und David Tennant miteinander zu vergleichen. Tennant beweist immer noch immens viel Spaß an seiner Rolle, ist exzentrisch wie eh und je. Smith wirkt noch ein wenig schrulliger als sein Kollege, dadurch aber nicht weniger sympathisch. Schön ist auch zu sehen, dass die beiden Schauspieler sehr gut miteinander harmonieren und keinen Konkurrenzkampf ausfechten. John Hurt steht ebenfalls seinen Doktor, was bei einem Mann seines Kalibers nicht weiter verwunderlich ist. Das Triumvirat liefert ein gelungenes Zusammenspiel bei dem die Doktoren Witze reißen und sich gegenseitig aufs Korn nehmen. Langeweile kommt hier garantiert keine auf. Die Nebendarsteller geraten dadurch allerdings ein wenig in den Hintergrund. Trotzdem bekommen auch Billie Piper, Jemma Redgrave und insbesondere Jenna Coleman Raum, um Akzente zu setzen. Zu Statistenrolle wird hier keiner verdammt. 

Wie bereits erwähnt legt die Episode technisch noch einen Zahn zu, denn für das Jubiläum hat man ordentlich Budget in die Hand genommen. Ein Großteil geht dabei für die Actionsequenzen drauf, die durch ihre Inszenierung leicht deplatziert wirken. Etwas zu opulent und bombastisch ist alles aufgezogen, steht dadurch im starken Kontrast zu den ruhigen Szenen, in denen die Dialoge maßgeblich im Vordergrund stehen. Hierdurch ergibt sich eine etwas heterogene Mischung. Die Handlung diktiert diese Vorgehensweise und wie die Handlungsfäden allesamt am Ende zusammenlaufen, so fügt sich auch das Gesamtbild schlussendlich zu einem sauberen Gemälde zusammen. Während des Schauens der Episode, wirkt es jedoch ein wenig unstet. 

Die 3D-Effekte sind gehobenes Mittelmaß. Es ist und bleibt eine TV-Produktion, die den Umgang mit der dritten Dimension noch ein wenig lernen muss. Trotzdem gibt es bei einigen Szenen ein paar nette Effekte zu genießen. Einen Mehrwert bieten die Effekte allerdings nicht. Da man hierfür aber ohnehin keinen Aufpreis zahlt, tut es in jedem Fall nicht weg, mal einen Blick zu riskieren. 

- Fazit - 

DER TAG DES DOKTORS ist eine rasante Zeitreise geworden. Deutlich stärker auf den Mainstream abzielend, ist der Film auch für Neulinge geeignet, während Fans sich an den Details erfreuen. Ein klein wenig deplatziert wirkt der neue Anstrich zwar schon, aber letztendlich spielt Doctor Who auch in seinem Whobiläum seine Stärken gekonnt aus. Britisch wie eh und je, prall gefüllt mit Witzen und viel Abwechslung, ist die Jubliäumsepisode ein Riesenspaß und ein gelungener Spagat, der Neulinge und Fans gleichermaßen befriedigen sollte. 

Wertung: 8.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart:  20. Dezember 2013
Bluray Verkaufstart:  20. Dezember 2013

Publisher: Polyband / BBC (Season 4.2 - Specials)

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Amaray im Schuber (Schuber mit abziehbaren FSK Logo)

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 79 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1, Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1, Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch

Extras

  • Mini-Episoden:The Last Day (3:43 Min.)
  • The Night Of The Doctor (6:50 Min.) (Prequel zur Season 1)
  • Behind The Lens (13:08 Min.)
  • Doctor Who Explained (44:49 Min.)
  • Early Trailer (1:30 Min.)
  • 50 Year Trailer (1:02 Min.)

Kritik Extras
Durch die Extras hilft man Neulingen sich etwas besser im Whoniverse zurecht zu finden. Mit mehr als 60 Minuten Material ist man hier auch ganz gut ausgestattet.

Wertung: 10|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

Jan15

Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Egal wie gut er sich auch machen mag, irgendwann muss jeder Doctor seinen Sonic Screwdriver einpacken und das Feld für einen Nachfolger räumen. Matt Smith hatte drei Staffeln Zeit sich in die Herzen der Fans zu spielen und brauchte nur wenige Episoden dafür. In Staffel 5 musste er sich noch ein wenig einfinden, dafür trumpfte er in Staffel 6 richtig auf und bis Ende Staffel 7 hatte man das Gefühl, es hätte nie einen anderen Doctor gegeben. Leider war Staffel 7 auch der Abschluss des Doctors und Peter Capaldi stand schon als bereit. Doch vorher mussten die Serienschreiber noch Abschied von Matt Smith nehmen. Das Weihnachtsspecial DIE ZEIT DES DOKTORS nimmt sich 60 Minuten Zeit, um den sauberen Übergang zu schaffen. 

6.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

Feb17

Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Nach einer mehrjährigen Pause startete die bekannte SciFi-Serie DOCTOR WHO 2005 im neuen Gewand durch. Russell T. Davies hatte der Serie eine Frischzellenkur verpasst und sie zeitgemäß ins 21. Jahrhundert verfrachtet. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. In der 1. Staffel spielte Christopher Eccleston den Doktor, wurde aber bereits in der 2. Staffel von David Tennant abgelöst. Dieser blieb der Serie bis in die 4. Staffel treu. Danach kam es erneut zu einem Wechsel. Doch dieses Mal war es nicht nur der Doktor, der ausgetauscht wurde. Auch hinter den Kulissen tat sich einiges. Niemand geringeres als Steven Moffat übernahm nun das Steuer und erfand den Doktor neu.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

Mai04

Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Mit Steven Moffat als neuen Showrunner, hat DOCTOR WHO erneuten Auftrieb bekommen. Die Serie erfreut sich gefühlt einer nie dagewesenen Beliebtheit und erreicht immer mehr Leute. Staffel 5 war ein gelungener Einstieg in die Zeit mit dem neuen Doctor. In unserer Kritik könnt ihr nachlesen, wie es um die 6. Staffel des Doctors bestellt ist.

6.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

Mai27

Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Irgendwann geht es mit jeder Regeneration des Doctors zu Ende. Vor Matt Smith mussten schon zehn andere Schauspieler vor ihm das Feld räumen. Mit Staffel 7 läutet man den Abgesang des 11. Doctors ein. In Staffel 6 zeigten sich Matt Smith und das Team rund um Steven Moffat von ihrer besten Seite. DOCTOR WHO war moderner, zeitgemäßer und auch mainstreamiger. Eine gelungene Weiterentwicklung, die auf einiges hoffen ließ.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

Dez18

Doctor Who – Die kompletten Specials

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die kompletten Specials

Eine Review eines Quereinsteigers: DOCTOR WHO ist Kult und das jetzt schon seit 50 Jahren. Gerade in den letzten Jahren konnte man nur schwerlich einen Bogen um die Ausnahme-SciFi-Serie machen und trotzdem habe ich es bisher geschafft. Ist der Hype einmal zu groß, schwindet das Interesse bei mir zusehends. Doch jetzt hat mich die Versuchung eingeholt und mit der Polyband-Veröffentlichung von DOCTOR WHO – DIE KOMPLETTEN SPECIALS habe mich an dem berühmtesten Doctor der TV-Geschichte versucht. Klappt der Quereinstieg oder bringt mangelndes Hintergrundwissen den Doctor ins Straucheln?

7.6/10 Bewertung (7 Stimmen)

   

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