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Kommende Reviews  

   
Feb24

Halo: Nightfall

Halo: Nightfall

Originaltitel: Halo: Nightfall
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2014
Genres: Abenteuer, Action, Science-Fiction, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Sergio Mimica-Gezzan

Darsteller: Steven Waddington, Siennah Buck, Mike Colter, Christian Contreras, Alexander Bhat u.a.

Preis: EUR 12,99




 

Story: Jameson Locke, der eine Gruppe Agenten der Militäreinheit “Office of Naval Intelligence” anführt, um auf der entfernten Kolonie Sedra eine terroristische Aktivität zu untersuchen, wird bei diesem Einsatz mit einem biologischen Angriff konfrontiert. Zusammen mit dem Kommandanten Randall Aike kommt Locke einem Komplott auf die Schliche, das ihn und sein Team zu einem uralten und gefährlichen Artefakt führt. 

 


 

 


 

- Kritik -   

Seitdem Halo als Launch-Titel auf der Xbox seinen Einstand feierte, hat sich viel getan. Etliche weitere Titel folgten, in denen die Spieler in die Rolle des Masterchief schlüpfen durften. Teil 5 folgt, für die Xbox One, folgt noch in diesem Jahr. Damit nicht genug, füttert man die Fans mit Büchern und Comics, die das Universum mit weiteren Hintergrundinformationen füttern. Selbst Hollywood bekundete Interesse an einer Verfilmung der SciFi-Saga. Peter Jackson und Neill Blomkamp spielten mit dem Gedanken, die Ringwelt auf die große Leinwand zu bringen. Bisher wurde daraus jedoch nichts. 2010 erschien schließlich HALO LEGENDS als Animationsserie und zwei Jahre später die 5-teilige Webserie HALO: FORWARD UNTO DAWN. Im April 2014 wurde schließlich bekannt gegeben, dass Ridley Scott eine weitere Serie in Produktion schicken würde, die fast ausschließlich auf der Xbox One gesehen werden kann. Sämtliche Episoden wurden nun als Film auf DVD und BD unter dem Titel HALO NIGHTFALL veröffentlicht.  

Im Zentrum der fünf Episoden steht Lieutenant Commander Jameson Locke (Mike Colter), der im Dienste des Office of Naval Intelligence (ONI) steht. Als mit einer, bis dahin unbekannten, biologischen Waffe, ein Anschlag auf die menschliche Kolonie auf dem Planeten Sedra ausgeübt wird, kommen Locke und seine Mannschaft einem Komplott auf die Spur, hinter der die Allianz steht. Gemeinsam mit der Miliz, unter der Leitung von Randall Aiken (Steven Waddington), und den jeweiligen Teammitgliedern begibt sich Locke auf ein Überbleibsel des Halo-Rings, den der Masterchief seinerzeit in 1.000 Stücke gesprengt hat (Teil 1 der Videospielereihe). Für ihre Mission stehen der Truppe nur wenige Stunden zur Verfügung, da sie sonst von der zu nahe stehenden Sonne gebraten werden. Doch die Sonne ist am Ende das Kleinste Problem, denn auf dem Ringstück stoßen sie auf die Lekgolo Würmer, die von den Schwingungen moderner Technologie angezogen werden und unglaublich aggressiv und tödlich sind. 

Bereits in der Beschreibung wird klar, dass der Masterchief in dieser Serie durch Abwesenheit glänzt. Einzig das Spartan-Programm wird in einigen, wenigen Sätzen erwähnt, ohne dass man groß darauf eingeht. Für Fans der Spielereihe finden sich allerdings doch einige Anspielungen und gerade der Besuch der Überreste der Ringwelt, ist interessant. Allerdings ist von der einstmals, fast schon idyllischen Landschaft nicht viel übrig geblieben. Grau in grau präsentiert sich die Szenerie, mit wenigen grünen Stellen. Während die Flood einem in Teil 1 die Hölle heiß gemacht haben, sind es nun die Lekgolo Würmer, die für Panik sorgen. 

Von einer Schwarmintelligenz beherrscht und überaus sensibl auf jegliche elektronische Schwingung reagierend, stellen die Lekgolo eine unglaubliche Gefahr für die gestrandeten Truppen dar. Plötzlich kann man sich nicht mehr auf seine Ausrüstung verlassen und ist einer Stresssituation ausgesetzt, in der es um das nackte Überleben geht. Zwischen den verschiedenen Parteimitgliedern – der ONI und der Miliz – und auch untereinander kommt es zu Anspannungen und für das eigene Überleben ist man bereit über Leichen zu gehen. In klassischer 10-Kleine-Jägermeister-Manier wird die Truppe nach und nach dezimiert, bis am Ende fraglich bleibt, ob und wenn ja, wem tatsächlich die Flucht vom Ring gelingt. Am ehesten lässt sich das Szenario wohl mit PITCH BLACK vergleichen. 

So gesehen verschenkt man hier Potential, denn von dem eigentlichen Universum der Spielereihe nutzt man nur ein Fitzelchen und konzentriert sich auf altbekannte, bewährte Filmelemente. Diese funktionieren auch in HALO: NIGHTFALL einwandfrei, greifen auf Grund der doch eher unsympathischen Figuren nur bedingt. Am Ende gönnt man nur wenigen Figuren wirklich das Überleben und schlussendlich bleibt nur die Fragen offen, wie das Finale gestrickt sein wird. Trotzdem macht auch HALO: NIGHTFALL als typischer Survival-Thriller durchaus Laune, bedauerlich ist es jedoch allemal, dass man hier nicht mehr aus dem Franchise gekitzelt hat. 
 

Bei den Darstellern hat man sich auch nur bei den Hauptfiguren wirklich um gelungene Besetzungen geschert. Mike Colter (Locke) wirkt wie der jüngere Bruder Michael Jai Whites, der gerne häufiger in B-Movies auftauchen darf und dessen Figur wohl im kommenden Spiel eine wichtigere Rolle spielen soll. Aiken (Steven Waddington) als Verknüpfung zum Spartan-Programm ist interessant, die Hintergrundgeschichte wird jedoch kaum ausgespielt und Waddington ist zu reserviert, als dass er wirklich Aufmerksamkeit erregen würde. Die restliche Besetzung ist recht zweckdienlich besetzt, ohne dabei positiv oder negativ aufzufallen. 

 

- Fazit -

Ein Film für HALO-Fans, der jedoch besser bei Zuschauern mit weniger Vorkenntnissen wegkommen dürfte. Zu lose sind die Überlappungen mit der Spielereihe, zu wenig hat man mit der Allianz und den bekannten Gegnern zu tun. Vom Krieg ist hier kaum etwas zu spüren, es geht um das nackte Überleben auf Überresten des Rings. Trotzdem zeigt sich, dass die Spielereihe durchaus für die Leinwand taugt, aber man benötigt mehr Budget und Ambitionen.

Wertung: 6.5|10 

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 17. März 2015
Bluray Verkaufstart: 17. März 2015

Publisher: Polyband

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild:  2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 90 min.
Uncut: Nein

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1, DTS-HD 2.0 Stereo)
2. Englisch (DTS-HD 5.1, DTS-HD 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch

Extras

  • Behind The Scenes
  • Footage
  • Second Story Extras

Kritik Extras
Für die Rezension stand eine Presse-BD zur Verfügung, auf der nur der Film war. Deshalb ist eine Bewertung der Extras nicht möglich.

Wertung: x|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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Sascha Weber

   

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