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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug26

Chocolate

Chocolate

Originaltitel: Chocolate
Herstellungsland: Thailand
Erscheinungsjahr: 
2008

Genre: Action, Martial Arts
Freigabe: FSK-16
Regie:
 Prachya Pinkaew

Darsteller: JeeJa Yanin, Ammara Siripong, Hiroshi Abe u.a.

Zin ist Mitglied der thailändischen Mafia. Ihr Boss und Freund hat eines Tages Probleme mit den Yakuza, die sich in seine Geschäfte einmischen. Masashi, der Anführer der Yakuza, verliebt er sich in Zin. Dem Paar ist allerdings keine glückliche Zukunft beschert, so dass Masashi schließlich zurück in seine Heimat geht und Zin, ihre gemeinsame Tochter Zen, zur Welt bringt. Zen ist Autistin und wächst versteckt von der Außenwelt vor dem Fernseher auf, wo sie mit Klassikern von Bruce Lee und anderen Kampfkunstfilmen ruhig gestellt wird. Den Rest ihrer Zeit verbringt sie am Fenster, von dem sie auf einen Trainingshof einer gegenüberliegenden Muay-Thai Schule sehen kann. Eines Tages erkrankt Zin plötzlich an Krebs und benötigt dringend Geld für ihre Behandlung. Mooma, ein Freund der Familie, findet eine Liste, in dem einige Personen aus Zins alten Mafia-Tagen verzeichnet sind, die ihr noch Geld schulden. Zusammen mit der schlagkräftigen Zen sucht er diese auf um die Schulden einzutreiben ...

- Kritik -

Tony Jaa tauchte 2003 mit “Ong Bak” praktisch aus dem Nichts auf und machte das thailändische Kino auf einen Schlag international salonfähig. Mehr als das: Er stieß in die Lücke, die Jackie Chan, der – zum großen Teil altersbedingt – schon seit einiger Zeit keinen wirklichen Martial Arts Meilenstein gesetzt hatte. „Ong Bak“ erstaunte und faszinierte aufgrund der fulminanten und realistischen Kampfszenen, die ohne Hilfsmittel wie Drähte o.ä. auskamen. „Ong bak“ lief international sehr erfolgreich und machte Tony Jaa zum Star der Szene. Zusammen mit dem fast identischen Team – neben Jaa ist da noch Regisseur Prachya Pinkaew und Drehbuchautor Panna Rittikrai, der auch noch für den recht bekannten „Born to Fight als Regisseur verantwortlich war, zu nennen – realisierte man auch noch „Revenge of the warrior“. Jaa löste sich anschließend von Prachya, um selbst Regie zu führen: „Ong Bak 2“ sollte sein Erstling werden. Auch hier steuerte Rittikrai das Drehbuch bei. Die Produktion verzögerte sich jedoch – nicht zuletzt wegen Jaas Extravaganzen – immer wieder und feiert nun erst Anfang Dezember seine Premiere. Prachya Pinkaew und Panna Rittikrai arbeiteten jedoch trotzdem weiter zusammen. Das Ergebnis dieser Kooperation ist „Chocolate“.


 
Die Vorbereitungszeit für Hauptdarstellerin JeeJa Yanin und dem Rest der Crew betrug fast vier Jahre. Man wollte das, was man mit Tony Jaa erschaffen hatte, nun auch auf eine Frau übertragen. Der Film spiegelt dabei alle Stärken und Schwächen wieder, die auch schon bei „Ong Bak“ oder „Revenge of the warrior“ zu sehen waren. Das wichtigste bei Filmen dieser Art sind natürlich die Kampfsequenzen, und die haben es in sich. Fightszenen dieser Art und Qualität scheint derzeit nur das Team rund um Prachya Pinkaew und Panna Rittikrai liefern zu können – selbst die neueren Honkongproduktionen lässt man da weit hinter sich. Die Choreographie ist anspruchsvoll, die Ausführung absolut überdurchschnittlich und die Stunts schmerzen schon beim zusehen. Trotzdem muss man konstatieren, das JeeJa Yanin, trotz ihrer guten, fast schon erstaunlichen Leistung, kein zweiter Tony Jaa ist. Die Kämpfe sind nicht ganz so dynamisch und wirken des öfteren arg gestellt. Das macht sie keinesfalls schlecht, aber eben doch eine Ecke schwächer als die Jaa Auftritte – und daran müssen sich neuere Filme nun einmal messen lassen. Erschwerend hinzu kommt, das man hier – teilweise – auf Hilfsmittel zurückgriff und den Schnitt auch bedeutend effektiver nutzte, um die Fights spektakulärer wirken zu lassen. Der „WOW“ Effekt, den man bei Jaas ersten Auftritt noch hatte, stellt sich hier nur in Ausnahmefällen ein.


 
Inhaltlich wirkt „Chocolate“ - bei aller Naivität - anfangs etwas runder und besser durchdacht, als die bisherigen Filme. Es dauert sogar recht lange, bis zur ersten längeren Fightszene. Doch ab da läuft alles nach Schema F: Aus Tony „Wo ist mein Elefant?“ Jaa machte man hier halt JeeJa „Ich will Mamis Geld“ Yanin. Ab dieser ersten Kampfszene geht es Schlag auf Schlag bzw. Kampf auf Kampf. Spannend und strukturiert ist das sicher nicht. Zum Ende hin bekommt man noch einmal etwas die Kurve, aber unter dem Strich bleibt fest zu halten, das sich das thailändische Aushängeschild Prachya Pinkaew in fünf Jahren nicht nennenswert weiterentwickelt hat und prinzipiell nur minimale Veränderungen in seinen Filmen einfügt. Das macht sie vorherseh- und austauschbar – und daran können auch die spektakulären Fightsequenzen nichts ändern. [Man sollte sich übrigens den Abspann anschauen: Ebenso wie bei den Jackie Chan Filmen werden hier einige Pannen bei den Dreharbeiten gezeigt – und das schmerzt schon beim zusehen.] Wenn man sich weiterhin nur auf die Kämpfe konzentriert und alles andere ausblendet was sonst noch zum normalen Filmhandwerk gehört, wird der thailändische Boom sehr schnell vorbei sein. Man darf gespannt sein, was „Ong Bak 2“ zeigen wird.

- Fazit -

Spektakuläre, außergewöhnliche Kampfszenen, die jedoch nicht ganz mit Prachya Pinkaew Referenzfilmen mithalten können, aber trotzdem mit zum besten gehören, was es derzeit im Genre gibt. Leider hat man aber wieder einmal – trotz sichtbarer Bemühungen – diese hervorragende Action in eine glaubwürdige, spannende Geschichte zu betten. Doch da man hier Genrebedingt sowieso nicht viel erwartet und die Fights für vieles entschädigen, gibt es immer noch

Bewertung: 7 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.2/10 Bewertung (5 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart:  -
DVD-Verkaufstart: 01.10.2008
- Single Disc 
 
Label: Koch Media
Verpackung: Keep Case
 
Ton:
1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Thailändisch, Dolby Digital 5.1 
 
Untertitel:
- Deutsch
 
Bild: 1.85:1 (16:9)
Laufzeit: ca. 89 Min.
Uncut: Ja 
 
Extras:

  • Trailer 
  • TV Spot
  • Making of
  • Bei den Dreharbeiten
  • Bildergalerie 

Review Extras:
Die Extras sind überschaubar, aber völlig akzeptabel. Das Making of hält Interviews mit allen beteiligten bereit und enthält einige interessante Informationen und ist auch von der länge her akzeptabel. Schade nur, das es ein wenig arg penetrant nach einem Werbe-Making of aussieht und klingt. Die eine oder andere kritische Stimme wäre durchaus interessant gewesen. Das Special Bei den Dreharbeiten ist das eigentliche Highlight, da man bei der Entstehung einzelner Fightchoreographien zuschauen kann und so erst einmal realisiert, wie lange es dauert, bis solch eine Szene im Kasten ist. das hätte zwar auch gerne etwas strukturierter sein können, erfüllt jedoch seinen Zweck. Abgerundet wird das Extramaterial schießlich von einer Bildergalerie, TV Spots und dem Trailer. Für eine Single Disc ist das Material absolut als gelungen zu bezeichnen.

Bewertung: 7 | 10 

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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