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Okt11

Gods of Egypt

Gods of Egypt

Originaltitel: Gods of Egypt
Herstellungsland: USA, Australien

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Action, Fantasy, Abenteuer
Freigabe: FSK-12
Regie: Alex Proyas
Darsteller: Brenton Thwaites, Nikolaj Coster-Waldau, Gerard Butler u.a.

Preis: EUR 13,99


 

Inhalt: Es herrschen dunkle Zeiten im Alten Ägypten. Nachdem Wüstengott Set (Gerard Butler) Osiris getötet und den Thron bestiegen hat, hängt das Schicksal der Menschheit am seidenen Faden. Osiris’ Sohn Horus (Nikolaj Coster-Waldau), Gott des Himmels, und die Göttin der Liebe, Hathor (Elodie Yung), schwören Rache. Bek (Brenton Thwaites) hingegen ist ein gewöhnlicher menschlicher Dieb, der im Niltal eher unfreiwillig in den Konflikt der altägyptischen Götter hineinstolpert. Seine große Liebe Zaya (Courtney Eaton) wurde von Set verflucht und Bek macht es sich zur Aufgabe, sie davon zu befreien. Kaum hätte er allerdings erwartet, dass sein Vorhaben ihn von Angesicht zu Angesicht mächtigen Wesenheiten wie Sonnengott Ra (Geoffrey Rush) und den weisen Gott Thot (Chadwick Boseman) gegenübertreten lassen würde. Bek muss mit Horus und Hathor bis ins Jenseits reisen, um seinen Mut schweren Prüfungen zu unterziehen, bevor es zur entscheidenden Konfrontation mit Set kommt.

 


 

 



- Kritik -
      

GODS OF EGYPT war und ist einer der Kinoflops des Jahres 2016. Einem Budget von 140 Millionen Dollar steht gerade mal ein Einspiel von 150 Millionen Dollar gegenüber. Man bedenke dabei, dass nur die Hälfte der Einnahmen wieder zurück an die Produzenten geht und die andere Hälfte an die Kinos geht und merkt, dass hier nicht wirklich Gewinn erwirtschaftet werden konnte. Bedenkt man, dass es ursprünglich einmal Pläne gab mit dem Film ein neues Franchise aufzubauen, merkt man wie sehr der Film hinter den finanziellen Erwartungen zurückblieb. Doch auch bei der Kritik fand der Film nicht wirklich Befürworter. Zurecht? Concorde hat den Film am 01. September auf DVD, Blu-ray und 3-D Blu-ray veröffentlicht, so dass sich nun jeder sein Urteil selbst bilden kann. Wir haben dies bereits getan.

Ein Blick ins Making Of könnte schon allein stumm die Frage beantworten woran man hier hauptsächlich gescheitert war: Der Technik. Der Film entstand nämlich größtenteils vor dem Blue Screen. Heutzutage ein übliches Mittel, doch führt es in diesem Fall auch dazu, dass man nur schwer in die Welt des Films findet. Eine Welt, die für sich in Gestaltung und Ideen innovativ erscheint, aber sich in ihrer digitalen Hülle nicht zu entfalten weiß. Viele Zuschauer haben ähnliches mit Peter Jacksons THE HOBBIT-Trilogie (2012-2014) erlebt, die aufgrund vieler digitaler entstandener Szenerien gegenüber der früher entstandenen THE LORD OF THE RINGS-Trilogie (2001-2003) den Kürzeren zog, allein in puncto Atmosphäre und Schauwert. Man darf diese Technik wie sie heutzutage leider von dem meisten hochbudgiertern Filmen genutzt wird nicht komplett verteufeln. James Cameron zeigte 2009 mit AVATAR das man damit auch eine überzeugende neue Welt schaffen kann. Alex Proyas dagegen vermag seine vielleicht durchaus elaborierten Fantasien nicht wirklich überzeugend in einen kohärenten Film zusammenzufassen. Die Geschichte ist im Grunde simpel und der übliche Kampf zwischen Gut und Böse, mit klar abgesteckten Linien. Die Schauspieler, die durch die Bank weg nicht überzeugen, mögen entschuldigt sein, da sie durch die blaue Spielwiese vielleicht nicht immer wussten was genau sie gerade spielen bzw. klare Anweisungen fehlen. Am Ende bleibt der Film vieles schuldig und die Frage bleibt, wieso sich Filmemacher wie Produzenten wenn sie sowas sehen immer wieder mit diesen digitalen Welten zufrieden geben anstatt auch mal wieder ein Set zu bauen. Ist es nur Faulheit, denn Kosteneinsparungen kann man angesichts des Budgets nicht wirklich erkennen.

Auf der Habenseite findet man neben den erkennbaren interessanten Designs der Sets und Kostüme auch den Score von Marco Beltrami. Dieser zuletzt auch bei Alex Proyas I, ROBOT (2004) und KNOWING (2009) schon sehr interessante Arbeiten abgeliefert hatte, ist auch hier wieder völlig in seinem Element. Mit großem Bombast, Chor, aber auch einer feinen Instrumentierung ist die Filmmusik eines der wenigen Lichtblicke des Films und empfiehlt eher den Kauf des Soundtracks anstatt des Films. Der Film machte auch schon vorab seine Schlagzeilen für seine Besetzung, die bis auf ein paar Ausnahmen nur aus weißen Schauspielern besteht, wofür sich der Regisseur auch später entschuldigte, doch kann man dem Film auch ankreiden, dass er seine weibliche Figuren sehr objektivisiert ausstellt, was irgendwie im 21. Jahrhundert etwas plump wirkt und man sich fragt warum das Darstellerin mit sich noch machen lassen.

  

- Fazit -  

Mehr Schlecht als Recht. In puncto Kostümen, Designs und Score interessant bis überragend, ist der Rest des Films nahezu ein Totalausfall. Viel lässt sich auch auf die digitale Herkunft der Filmbilder zurückführen und auf ein simples Drehbuch ohne Überraschungen.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 01. September 2016
BD Verleihstart: 01. September 2016

Publisher: Concorde Home Entertainment

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9, 1080p)
Laufzeit: ca. 127 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD HR 7.1, Dolby Digital 2.0 Stereo)
2. Englisch (DTS-HD MA 7.1)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Making Of:
    - Eine göttliche Vision: Die Entstehung einer filmischen Actionfantasie (11:47 Min.)
    - Von Göttern und Sterblichen: Die Besetzung (10:52 Min.)
    - Verwandlung: Kostüme, Maske, Haarstyling (11:09 Min.)
    - Vor Ort: Filmaufnahmen in Australien (12:43 Min.)
    - Der Kampf um die Ewigkeit: Stunts (11:37 Min.)
    - Ein Fenster in eine andere Welt: Spezialeffekte (10:57 Min.)
  • 2 Verworfene Animierte Storyboards (5:44 Min.)
  • 9 Interviews mit Hauptdarstellern und Senior Special Effects Supervisor (12:11 Min.)
  • 2 Deutsche Kinotrailer
  • 2 Original-Kinotrailer
  • Trailershow

Kritik Extras
Ein aus mehreren Teilen bestehendes Making Of gibt einen detaillierten Einblick in die Herstellung des Films. Hier wird dann auch deutlich, dass der Film hauptsächlich mit Schauspielern in ihren Kostümen vor blauen Hintergründen entstand. Mit einer Laufzeit von etwas mehr über einer Stunde mag vielleicht nur stören, das nach dem eher enttäuschenden Film, die Beteiligten eine nicht wirklich nachvollziehbare Begeisterung für den Stoff zeigen. Die Detailarbeit in den Kostümen und den Designs sind zweifellos nicht zu übersehen und sollten aber geschätzt werden, Ansonsten gibt es Trailer und Interviews, die eher nebensächlich sind. Zwei verworfene Storyboards sind aus technischer Sicht noch ganz interessant.

Wertung: 6|10

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