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Okt12

Krieg der Welten 3

Krieg der Welten 3

Originaltitel: H.G. Wells' War of the Worlds
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2005
Genre: Action, Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie: David Michael Latt

Darsteller: C. Thomas Howell, Rhett Giles, Andrew Lauer, Tinarie Van, Wyk-Loots, Jake Busey u.a.

Außerirdische landen überall auf der Erde und marschieren mit Kampfmaschinen alles zerstörend durch die Gegend. Ein Mann erlebt den Schrecken dieser Invasion während seiner Wanderung durch die USA. Auf dem langen Weg zu seiner Frau, in der Hoffnung dass diese noch lebt und am abgemachten Treffpunkt erscheint, muss er schockiert feststellen, dass selbst das Militär nicht mehr weiter weiß ...

- Kritik -

2005 war das eigentliche „Geburtsjahr“ der Mockbuster-Schmiede-Asylum. Das Independent-Studio gab es zwar schon länger, doch erst nachdem man parallel zur Kinoveröffentlichung von Spielbergs Film KRIEG DER WELTEN seine eigene Version des H.G.Wells Klassikers produzierte, feierte man plötzlich ungeahnte Erfolge. (Siehe auch unser Asylum-Special) Es überrascht nicht, dass man ein paar Jahre später KRIEG DER WELTEN 2 nachschob, und ebenso wenig überrascht es, dass und nun KRIEG DER WELTEN 3 beglückt. Teil 3? Warum ist der vermeintliche Teil 3 denn dann nirgends gelistet und auch nicht auf der Asylum-Homepage zu finden? Die Erklärung ist so einfach wie grenzwertig. 

Es gibt überhaupt keinen Teil 3. Vielmehr handelt es sich um den ersten Film aus dem Jahre 2005, der nun einer besseren Vermarktung zuliebe als Teil 3 veröffentlicht wird. Damit hat wohl gemerkt Asylum überhaupt nichts zu tun, sondern muss vom deutschen Verleiher auf die Kappe genommen werden. Aber das nur als Infoübersicht unsererseits – am Ende macht es den Film ja nicht schlechter oder besser.
KRIEG DER WELTEN 3 – wir bleiben nun bei der Bezeichnung, sonst wird es etwas zu verwirrend – ist eindeutig ein noch recht früher Asylum-Vertreter. Hier wurde nicht bewusst die Trashschiene gefahren, hier wollte man nicht das Kuriositätenkabinett a´la Mega Piranha bedienen, sondern einfach nur ein kleines Sci-Fi-B-Movie drehen. Der Grundtenor ist ernst, bewegt sich überwiegend im Dramabereich. Special-Effects-Orgien aie bei Spielberg sollte man nicht erwarten, da sich ein Großteil der Handlung nicht um die Invasion, sondern zeitlich eher danach einsetzt und die Folgen der Invasion behandelt. Das dürfte zwar eine Frage des Budgets gewesen sein, tut der kleinen Produktion jedoch gut. Denn im Gegensatz zu späteren Jahren, in denen die Produzenten keine Rücksicht darauf nahmen, ob und wie sie ihre Projekte umsetzen können, verzichtete man auf zu viele Special Effects und fokussierte sich auf andere Dinge. Eine weise Entscheidung, denn die eingefügten SFX sind wie üblich unter aller Kanone und wirken in Kombination mit echten Darstellern extrem künstlich, sind zudem auch sehr statisch und unaufgeregt in Szene gesetzt.
KRIEG DER WELTEN 3 hat gegenüber anderen Asylum-Filmen zwei große Vorzüge: Einerseits ist David Michael Latt - im übrigen auch einer der Besitzer des Studios – ein wesentlich sicherer Regisseur als ein Großteil seiner Asylum-Kollegen und durchaus in der Lage, den Film bei gesenkter Erwartungshaltung auch in den ruhigen Momenten halbwegs auf Kurs zu halten, andererseits ist da eben C.Thomas Howell, der ja mehrfach für das Trash-Studio vor und hinter der Kamera stand und eben eine gewisse schauspielerische Qualität mitbringt, die man in Produktionen dieser Güteklasse nicht immer vorfindet. Klar ist aber auch, dass die Low-Budget-Variante unübersehbare Probleme hat. So wird nie eine wirklich greifbare Bedrohung aufgebaut, nie spürbar gemacht, dass die Menschheit kurz vor ihrer Ausrottung steht. Es schleichen sich zudem einige Längen ein, da die Actionszenen rar gesät und - wie schon erwähnt – unspektakulär ausgefallen sind. Zudem begeht auch Latt den Fehler, das geringe Budget „verheimlichen“ zu wollen, was zu einigen unfreiwillig komischen Momenten führt.
 
 
- Fazit -
Unter dem Strich ein akzeptabler, wenngleich auch etwas lahmer und unspektakulärer B-Streifen, irgendwo angesiedelt zwischen Invasions-Action, Drama und Endzeitfilm, der durch eine annehmbare Regie und einem guten Howell etwas besser wirkt, als er eigentlich ist. Annehmbar, aber mit deutlichen Schwächen.
 
Bewertung: 4 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

2.6/10 Bewertung (7 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 26.05.2011
DVD Verkaufstart: 22.06.2011

Label: Great Movies/dtp

Verpackung: Keepcase
Wendecover: Nein

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 89 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1) 
2. Englisch (Dolby Digital 5.1) 

Untertitel: 
Deutsch 

Extras:

  • Behind the Scenes
  • Interviews
  • Deletes Scenes
  • Outtakes
  • Bildergalerie
  • Biografien
  • 3 Originaltrailer
  • Trailershow
Kritik Extras
Wesentlich informativer und länger als sonst üblich. Gerade die Infos zu den SFX sind wirklich hörenswert. Aber ein Audiokommentar zu einem Asylum-Film wäre wirklich mal wünschenswert.
 
Bewertung: 5 | 10

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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