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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun06

Die rote Schlinge

Die rote Schlinge

Originaltitel: The Big Steal
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 1949
Genre: Krimi, Thriller
Freigabe: FSK-12
Regie: Don Siegel

Darsteller:
Robert Mitchum, Jane Greer, William Bendix u.a.

Preis zum Test: EUR 12,99


 

Inhalt: Als ein Lieutnant der Army (Robert Mitchum) (fälschlicherweise) des Diebes bezichtigt wird, macht er sich selbstständig auf die Jagd durch Mexiko um den wahren Dieb zu finden.

 


 

 



- Kritik -
    

Mit THE BIG STEAL (Die rote Schlinge, USA 1949) veröffentlichte Koch Films vor Kurzem einen frühen Film Noir von Regisseur Don Siegel. Er vereinte erneut in den Hauptrollen Robert Mitchum und Jane Greer, die schon bereits zwei Jahre zuvor gemeinsam für Jacques Tourner in dem Film OUT OF THE PAST (Goldenes Gift, USA 1947) vor der Kamera standen. Anders aber als in Tourneurs Werk legt Don Siegel seinen Film eher lockerer an, was den generellen Ton des Films betrifft. So werden die beiden von den Schauspielern gespielten Charaktere, mehr aus Zufall zu Partnern und stürzen frei nach Szenarien, die man so vor allen Dingen von Alfred Hitchcock kennt in ihre missliche Lage.

Gerade einmal 71 Minuten läuft der Film, doch diese weiß Regisseur Don Siegel effektiv auszunutzen. Dabei inszeniert er fast schon einen Genre-Hybriden. Seine beiden Protagonisten entwickeln hier nämlich beispielsweise ihre humorvollen Momente mit Hilfe von Screwball-Dialogen. Dies nimmt dem Ganzen wohl teilweise seinen Ernst, doch gleichzeitig bietet Siegel dem Zuschauer auch Action und unter anderem da eine mehr als gelungene Autoverfolgungsjagd. So braucht der Film am Ende auch nicht mehr als die veranschlagten 71 Minuten um zu überzeugen. Don Siegel steigt direkt ein und verzichtet auch auf eine klassische Exposition. Auch wenn den Film ein eher lockerer Grundton durchzieht, so weiß der Regisseur besonders für den Showdown die Spannungsschraube nochmals anzuziehen. Seine Charaktere werden nie zu Karikaturen oder verlieren sich zu sehr im Humor, sondern bleiben der Handlung treu und glaubwürdig. 

So stringent seine Regie im generellen ist, so oberflächlich ist sie dann aber auch beispielsweise bei der Darstellung beispielsweise von Mexikanern. Klar will man hier grundsätzlich den Unterschied zwischen Nord und Süd - die Menschen sind hier zwar einfacher, dafür haben sie aber mehr Zeit und sind deswegen auch freundlicher und hilfsbereiter - klar machen, aber auf diese Weise macht man es sich dann doch etwas zu einfach. Andererseits zeigt man sich bei der Darstellung der Frau mitunter an der Zeit gemessen schon wieder etwas moderner, in dem man aus Jane Greers Rolle mehr macht als nur ein hübsches Anhängsel, wie es damals fast noch Standard war und leider auch bis heute, sondern gibt ihr eine wirklich handlungstragende Rolle und auch etwas zu tun, als nur gut auszusehen. Generell sollte man sich vom Etikett eines Film Noir nicht zu viel erwarten beziehungsweise nicht das falsche erwarten, denn ein wirklicher Film Noir ist DIE ROTE SCHLINGE nicht. Nur in wenigen Punkten findet man Überschneidungen. Viel mehr sollte man den Film als Gaunerkomödie rezipieren. Somit könnte die Veröentlichung innerhalb von Koch Films "Film Noir Collection" vielleicht für Enttäuschung sorgen. Die DVD bietet übrigens interessanterweise auch eine kolorierte Fassung des Films, wobei dort Koch Films wohl eine eher mittelmäßige Kopie vorgelegen haben muss, denn die Bildqualität dieser Fassung lässt zu wünschen übrig.

  

- Fazit -  

Weniger ein Film Noir, als vielmehr eine überraschend kurzweilige Gaunerkomödie, mit einer stringenten Inszenierung und einem gut aufgelegten Leinwandpaar.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 18. Mai 2017
DVD Verleihstart: 18. Mai 2017

Publisher: Koch Films

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,33:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 71 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0)
2. Englisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel:
Keine

Extras:
Keine

Kritik Extras
Leider keine Extras vorhanden.

Wertung: x|10

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Manuel Föhl

   

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